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Von hinten

Veröffentlicht 23/03/2014 von Pseudorebell

Wir stehen in der Mittagspausennische. Ich habe gerade von ihr abgelassen nachdem  Spannung ihrem Körper entwichen ist und ihre Wangen nun rosa glimmen. „Und jetzt?“ frage sie. „Ich dachte mir, ich ficke Dich jetzt“ sage ich. „Was sagst Du dazu“. „Ja“ haucht sie. Mein Schwanz ist aufgerichtet, aber nicht maximal geschwollen und ich halte ihn in der Hand – ein sicheres Zeichen für sie sich nach vorn zu beugen und das Rohr vor ihr zu umklammern. Ich greife ihren Arsch mit einer Hand und stoße in sie.

Zuerst bin ich gierig, walke ihren Hintern durch, schiebe damit ihre Arschbacken auseinander, fasse dann um die Hüfte herum und drücke mit Zeige- und Mittelfinger beidseitig synchron in ihre Lende. Als ich kurz inne halte und mich ein wenig auf die Zehen hebe wird mir bewusst, welche unendlich große Spielwiese wir hier eigentlich haben. Die Variationen von „im Stehen, von Hinten“ sind unzählig.

Allein schon, was wich alles mit dem Winkel meiner Hüfte anstellen kann. Ich halte sie, so wie jetzt. Die Ballen meiner Hand drücken ihre Hüftknochen von hinten, die Finger von vorn. Wenn ich mich aufrichte fährt mein Schwanz über ihren G-Punkt und es ist fast sicher, dass sie aufstöhnt. Mit diesem Griff kann ich ihre Beckenstellung kontrollieren. Ich kippe ihren nach vorn und meines nach oben. Und wieder stöhnt sie und ich fühle, dass ich an ihre Innenseite stoße, mich durch die Windungen ihres Unterleibs gewühlt habe und sie ausfülle. Hüfte kontrollieren geht auch mit einer Hand. Die andere freie kann an ihr spielen. Z.b. auf ihren Arsch schlagen, oder ihre Titten von hinten fassen. Besonders ist es, ihren Hals zu fassen. Es ist die Demonstration von Kraft und sie steht wahnsinnig darauf.

Überhaupt ist Kraft auch so ein Mitteln. Ich find´s geil sie so heftig zu stoßen, dass es laut knallt, wenn unsere Hüften aufeinander schlagen. Ich höre gern, wenn sie nach fünf Minuten Dauerfeuer fast wimmert und ihr Rücken schweißnass glänzt. Das krasse Gegenteil davon ist es, wenn wir uns gar nicht bewegen. Es gibt diese Momente in denen ich in ihr anschwelle und wir beide es ganz deutlich spüren. Ein wahnsinnig geiles Gefühl. Dann bewege ich mich nicht vor und zurück, sondern nach oben und unten. Und so kann ich wunderbar deutlich hinfühlen, wie sich ihr Inneres um den Schwanz in ihr bewegt, ihn aufnimmt und festhält.

Außerdem beschäftige ich gern ihren Arsch. Sie am Hüftknochen fassen ist eine Variante davon. Eine andere ist, die Haut am unteren Rücken nach oben zu schieben. Ihr Arschbacken spreizen sich, entblößen ihr kleines Loch und es fühlt sich an, als rücke ihr Geschlechtsteil ein Stück nach oben – auch dabei ist ein Stöhnen sicher. Fest Anfassen ist gut, zärtlich sein aber auch. Ich streichel so gern ihren Arsch, die Rückseite ihrer Oberschenkel oder lasse meinen Daumen ihre Rosette umspielen. Oft schüttelt sie den Kopf, lacht und redet mit schweren Atmen davon, wie unglaublich gut sich das gerade anfühlt.

Besonders ist es, wenn sie ihr Bein hebt. Meist sind wir dann schon eine gewissen Zeit miteinander beschäftigt und Bein heben heißt so etwas wie „Nimm mich noch mal richtig ran“. Wir stehen dann seitlich, ihr Oberschenkel liegt auf meiner Hand und sie windet sich, wenn ich ihren G-Punkt erwische.

In letzter Zeit bewegt sie sich selbständig gegen mich, meist dann, wenn sie in Rage ist. Ich lasse sie dann los, ziehe sie nicht mehr an mich ran sonder überlasse es ganz ihr. Und irgendwas daran macht mich so geil, dass ich mit großer Wahrscheinlichkeit keine Kontrolle habe und komme. Wenn ich komme ziehe ich sie an mich ran weil sie spüren soll, wie ich in ihr pumpe. Und manchmal passiert es, dass es mich so heftig erwischt, dass ich ein paar Sekunden keine Kontrolle mehr über meinen Körper habe. Dann lege ich mich auf ihrem Rücken ab, atme gegen sie und genieße das Gefühl, ihren Körper an meinem zu spüren.

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Fliegen können

Veröffentlicht 23/02/2014 von Miss Universe
Neulich habe ich mich gerade nackt erhoben, weil es Zeit ist, das Stundenhotel zu verlassen, bevor wir unsanft erinnert werden. Das ist für den Pseudorebellen nie ein Grund, sich nicht noch einmal meinem Körper zu nähern – sei es, um mir einen aufmunternden Klaps zu verpassen oder um mich noch einmal an sich zu drücken, als hätte er nicht gerade 60 Minuten konzentrierter Bedürfnisbefriedigung hinter sich. Diesmal greift er von hinten um mich herum, packt plötzlich ein Bein – und hält mich in der Luft. Ich bin überrumpelt und stelle im nächsten Moment fest, wie großartig sich das anfühlt, von ihm getragen quer im Raum zu hängen. Das Gefühl kommt tagelang wieder.
Ich bin ein erdverbundenes Wesen. Ich stehe gern, vielleicht ein wenig zu gern, auf dem Boden der Tatsachen. Und ich habe vor langer Zeit entschieden, lieber stark als dünn sein zu wollen. Mein Gleichgewichtssinn ist schlecht. Folglich mag ich es nicht besonders gern hochgehoben zu werden. Es ist mühevoll für den Ausführenden, es enthebt mich meiner Grundlage und es macht mich passiv und hilflos; alles Dinge, die ich nicht schätze.
Spannenderweise ist es mit dem Pseudorebell ganz anders. Ich genieße diese Momente ohne Bodenkontakt ganz besonders. Sie erweitern meine Erfahrung und sie machen mich seltsam glücklich. Das liegt zum einen daran, dass es ihm tatsächlich kaum Mühe, dafür aber sichtlich Spaß bereitet. Zum anderen lerne ich langsam, den Zustand der Hilflosigkeit ohne Scham zu genießen. Während mir sonst physische Schönheit und körperliche Stärke gar nicht so wichtig sind, machen sie mich in diesem Kontext extrem glücklich.
Eine stille Form des Fliegens ist das Schweben in Seilen. Es fühlt sich jedes Mal an wie ein kleines Wunder. Ich weiß noch, wie ich mir beim ersten Mal gar nicht vorstellen konnte, dass wir das einfach so tun – ohne Plan, ohne Anleitung (oder vielleicht ein bisschen YouTube?), ohne Unterstützung. Schon da ist mir klar geworden, dass der Pseudorebell nicht nur über Kraft verfügt, sondern auch über einiges Geschick und vor allem ein sehr gutes Gefühl für Geometrie und Schwerpunkte. Ich schwebe von ein paar Seilen getragen irgendwo zwischen Himmel und Erde – frei mitten im Raum. Es ist erhebend und doch sehr ergeben, denn ich bin nur eine Form in einem Kunstwerk. Es hat etwas Unwirkliches, Träumerisches, das sehr schön ist. Mein Körper schwebt beinahe außerhalb der Schwerkraft.
So ungeduldig ich ihn manchmal ins Bett zerre, weil ich es da sehr bequem finde, so sehr genieße ich Freiübungen im Raum. Sei es die umgekehrte Pornospinne oder Spiderwoman, ich habe keine Scheu auch schwierige Konstrukte zu probieren, weil ich einfach auf seine Kraft vertraue, meinen Körper zumindest in Teilen ohne große Schwierigkeiten halten oder stützen zu können. Wenn so etwas noch draußen geschieht, mit frischer Luft an der Haut, fühlt es sich an wie die ganz große Freiheit. Neue Achsen und Winkel werden möglich.
Ebenso leicht, wie es ihm fällt mich zu halten, kann er mich in eine neue Position befördern. Er hat keine Angst mich zu packen und herumzuwerfen. Und er hat die Kraft das zu tun, ohne auf mein Verständnis und meine Mitarbeit angewiesen zu sein. Ich erinnere noch gut den Schreck, als ich eben noch auf der Seite liegend, mich plötzlich mit gestreckten Beinen auf ihm sitzend wiederfinde, so dass die Schwerkraft mich mit überraschender Gewalt auf seinen Schwanz spießt.
Komischerweise macht uns dieses Herumwerfen auch Spaß, wenn es nicht direkt mit penetrativen Bemühungen verbunden ist. Hin und wieder geraten wir in ein Gerangel, dass keinen tieferen Sinn hat, als uns zu erheitern. Ich mag es, mich zu wehren, zu versuchen gegenzuhalten und letztlich natürlich zu verlieren. Die Verletzlichkeit meines Körpers zu erfahren in einem nicht ernsthaft bedrohlichen Umfeld, macht mir Spaß. Ich darf kämpfen, ich darf mich anstrengen. Und ich darf letztlich sogar verlieren, denn der Gewinn ist immer noch ein warmer Körper, der mich niederdrückt.
Ich finde es sogar toll, wenn mir das ganz ohne Spaß geschieht. Der Moment, als der Pseudorebell zum ersten Mal seine Kraft eingesetzt hat, um wirklich meinen Willen zu übergehen, als ich plötzlich mit der ganzen Unmittelbarkeit primitivster Instinkte meine Machtlosigkeit spüren durfte, weil ich keinerlei Einfluss auf die Position meines Körpers im Raum oder auch nur auf der Erde hatte, hat mich unsäglich beeindruckt. Physisch herumgeschleudert werden ist eine so elementare Unterlegenheitserfahrung, dass sie an all meinen Eigenständigkeitsgrundsätzen vorbei funktioniert. Und das ist sehr geil.
Wieder eine Universumsmetapher abgehakt 😉

Gleichzeitig

Veröffentlicht 16/12/2013 von Miss Universe
Ich war mal wieder mit dieser wenig vielversprechenden Mischung aus Erschöpfung und nervlicher Erregung angekommen, die mich manchmal zweifeln lässt, ob 60 Minuten intensiver Körperkommunikation auf Kommando jetzt wirklich das Richtige ist. Fast immer werde ich eines Besseren belehrt.

Der Pseudorebell stellt sich hinter mich. Ich schließe die Augen, und innerhalb von Sekunden habe ich alles vergessen. Die beruhigende Wärme des großen Körpers strahlt auf mich aus. Die starken Arme halten mich. Die wissenden Hände bejahen meine physische Existenz. Ich lasse los, er baut auf, und schon habe ich Lust. Mit der erwachenden Klarheit des Wunsches streift mich die Erkenntnis, dass diese Fertigkeit erlernt ist. Ich kann mich fallen lassen, und er weiß, in welchen Situationen er mich wie in diesem Sinne aufwärmen muss.

Viele Kilometer Haut später liege ich bäuchlings unter ihm. So vieles passt. Ich habe die Beine beinahe geschlossen und liege tatsächlich flach, so dass er nicht im bösen Winkel ganz tief, sondern nur an die gute Stelle gelangt, wenn er zustößt. Beinahe meine gesamte Rückseite ist von seiner heißen Haut bedeckt, er atmet ganz bewusst schwer in mein Ohr. Und sein Körpergewicht presst mich in die Matratze. Auf diese Weise entsteht der von mir sehr geliebte Druck auf den Venushügel.

Es schreit danach, noch ein wenig nachzuhelfen. Ich schiebe mit ein wenig Mühe meine Hand zwischen Klitoris und Laken und weiß, dass ich jetzt kommen will. Gleichzeitig mit so viel Hautkontakt gefickt werden und masturbieren ist zu gut. Ich schraube mich das letzte bisschen hoch, obwohl ich doch eben noch wieder dachte, es ginge nicht mehr. Es geht phantastisch, als das riesige Wesen in meinem Rücken es tatsächlich zeitgleich und direkt neben meinem Ohr tut. Wie gern ich das höre! Und wie großartig sich das ein in mein eigenes Feuerwerk mischt!

Ich liege immer noch unter ihm auf den Bauch, während die letzte Welle aus mir heraus rollt und der Pseudorebell sich zufrieden ablegt. Wie manchmal, wenn es besonders gut ist, laufen ein paar Tränchen aus meinen Augen. Gerade will ich tief bewegt stammeln: „Kann es sein, dass das gerade absolut gleichzeitig war?“ Da geht mir auf, dass das weniger ein seltenes Naturereignis als eine bewusst herbei geführte Situation war, in der der Pseudorebell sein Wissen über zwei Körper schon wieder geschickt neu kombiniert hat.

Erlebt

Veröffentlicht 29/11/2013 von Miss Universe
Ich bin tatsächlich aufgeregt. Ich bin so aufgeregt, dass ich am Abend zuvor nicht einschlafen kann. Ich bin so aufgeregt, dass mir mehrfach am Tag jemand mit kalter Hand die Eingeweide umgräbt. Ich bin letztlich so aufgeregt, dass als wir uns endlich treffen, mein zuverlässiges Überlebensprogramm anspringt: Ich spüre weder Aufregung noch Freude und performe.

Munter sondere ich den üblichen Small Talk ab, während wir uns dem Stundenhotel annähern. Dann höre ich rechtzeitig auf, um es geschehen zu lassen. Ich stelle mich drei Zentimeter vor ihn, kann die Wärme seines Körpers spüren und warte, dass es geschieht wie vorgestellt. Aber das, was passiert, ist anders.

Es ist ein bisschen wie Fahrradfahren. Mein Körper versteht, was Sache ist, und handelt. Wir küssen uns. Arme umschlingen lang vermisste Rümpfe. Münder umschließen Geschlechter. Wir ficken – ich oben, er oben. Mein Körper spielt Sex, ich stöhne, schreie und winde mich. Er nimmt mich von hinten im Stehen, lang und heftig. Schließlich kommt er wieder über mich und lässt mich bei seinem Orgasmus zusehen. Es gibt eigentlich kaum etwas Intimeres für mich, aber noch immer schaue ich ihn verständnislos an.
Während meine Gefühle nach sich selbst suchen, streichen meine Hände ganz automatisch und selbstverständlich über seinen Rücken. Mein Mund küsst sein Kreuz. Ich beiße in seinen Po und meine Zunge schiebt sich langsam, aber entschlossen zwischen die Backen. Er bekommt einen ausführlichen Rimjob, bis er die Geduld verliert und sich auf mich setzt. Ich lecke seinen Schwanz, ich fingere seinen Arsch. Das Sperma klatscht auf mein Schlüsselbein, das Kinn und in die Haare. Nur eine Einstellung habe ich dazu immer noch nicht.
Leicht verdattert sitze ich hinterher beim Bier und begreife noch immer nicht, was ich gerade erlebt habe. Ich rede, ohne zu fragen, um die Situation unter Kontrolle zu haben, bis ich nicht mehr weiter weiß. Mein Blick klammert sich an einen gläsernen Teelichthalter, der darunter zerbirst. Irgendetwas muss passieren. Ich nehme einigen Mut zusammen und zettele aus dem Nichts eine Diskussion über Dritte beim Sex an. Es ist keine verspielte Phantasie, von der ich weiß, dass er anknüpfen kann, es ist Definitionsarbeit.
Und obwohl es unpassend bis gemein ist in diesem Moment, lässt er sich darauf ein. Er artikuliert ruhig und offen seine Bedürfnisse. Er hört zu und verhandelt. Und während ich vordergründig vollauf damit beschäftigt bin, das Thema und seine Wahrnehmung dessen zu verarbeiten, fällt einem Teil meines Kleinhirns plötzlich auf, wie gut sich das anfühlt. Ich führe gerade eine Diskussion über eine ernste und nicht ganz einfache Angelegenheit, und es bedroht mich überhaupt nicht. Stattdessen fühle ich mich ernst genommen, gewertschätzt und bereichert. Irgendetwas platzt auf.
Dann schlägt er diesen Salto, den ich nie ganz nachvollziehen kann, und wechselt übergangslos von Diskussionskultur auf Lust. Die eben noch nach Verständnis suchenden Augen gleiten tastend an meinen Hals. Seine Zunge teilt die Lippen von innnen. Es ist nicht schwer zu sehen, was geschieht. Nur die Kurve habe ich verpasst. Er nimmt mich bei der Hand und zieht mich noch einmal ins Stundenhotel.

Jetzt weiß auch der Rest von mir wieder, mit wem er unterwegs ist. Als er mir die Augen verbindet, mich schlägt und am Halsband in Position zieht, ist mein Urvertrauen wieder da. Ich habe wieder eine Einstellung zu dem, was zwischen uns passiert. Als er sich ein weiteres Mal über mir verteilt, würde ich am liebsten so und die ganze Nacht in ihn verknotet bleiben. Stattdessen gehe ich mit dem guten Gefühl, wieder ganz da zu sein. Bereit für weitere Abenteuer.

Riechen können

Veröffentlicht 24/09/2013 von Miss Universe
Anfangs war er bloß sauber, und das war gut so. Wahrscheinlich war ich auch vollkommen mit der Situation an sich beschäftigt, hoffnungslos überfordert vom Anspruch alle Sinne gleichermaßen gelten zu lassen. Zunächst einmal ging es ums Fühlen. Mit dem Hinschauen habe ich es ja ohnehin nicht so. Ich habe gefühlt und fühlen lassen und vielleicht gehorcht, ob es gefällt.

Später habe ich mich auf größere Expeditionen begeben, habe meine Lippen jeden Zentimeter seiner Haut kosten lassen. Lieber noch als mit den Fingern taste ich mit diesem hoch empfindlichen Nervengewebe an meinem Mund weiche Oberflächen ab. Das zarteste Streicheln teilt meine Wange aus, nicht die Fingerkuppen. Bei diesen Ausflügen meines Gesichts über seine Haut und in die Winkel seines Körpers hinein habe ich mich manchmal gewundert, wie neutral dieser Mann riecht.

Kaffee und Zigaretten konsumiert er täglich, und allein die Menge an Bieren und Weinen, von denen er mir hier und dort berichtet, ist beträchtlich. Schlackefrei kann er nicht sein 😉 Seine Freude an Bewegung und Sport in Kombination mit der sorglosen Zufriedenheit in seinem Körper lassen auch nicht auf einen Reinlichkeitsfimmel schließen. Mich erstaunt immer wieder, wie großflächig geruchsneutral der Kerl auch abends noch ist. Zumal er erfreulicherweise meistens auch weder von einer künstlichen Wolke Surferfrische noch Moschus eingehüllt wird.
Manchmal aber, wenn er sich aufregt oder wirklich anstrengt, dann produziert auch der Pseudorebell Schweiß, den man riechen kann. Dass einem dieser Geruch, der individuell und intensiv ist, nicht unangenehm sein sollte, war mir als Voraussetzung für Intimitäten bekannt. Was das angeht, weiß ich von mir, dass ich zumeist nicht sonderlich empfindlich bin. Wie oft sind Gerüche eher Terror als Freude. Sich nicht darauf konzentrieren zu müssen, ist meistens ganz praktisch.
Völlig überraschend für mich ist daher, wie sehr ich in letzter Zeit darauf abfahre. Ich schnuppere an ihm wie an frischen Brötchen, duftendem Kaffee oder schmurgelndem Grillgut. Das ist so lecker! Nicht umsonst lässt mich der Pseudorebell mit der Nase über seine Oberfläche kriechen, damit ich in Stimmung komme. Wenn ich es mir selber mache neben ihm, dann am liebsten mit dem Gesicht in seiner Achsel vergraben, diese Pheromone atmend, riechend, schmeckend. Der Geruch betört mich, köstlich und aufreizend.

Anders als Bilder kann ich ihn mir aber nicht aktiv in Erinnerung rufen. Dieser Duft gehört nicht zu den Dingen, die ich zum Beispiel aus Texten wieder herauf beschwören kann wie so viele meiner Empfindungen. Umso überwältigender ist der Effekt, wenn ich ihn dann wieder wahrnehme. Als ich ihn neulich nach zwei Wochen Pause wieder in der Nase hatte, war es, als beschwöre der Geruch von angewärmten Gras alle Sommer meines Lebens plötzlich herauf, als würden Bienenwachskerzen nach einer Lebenserfahrung an Weihnachten riechen. Die Verbindung zwischen der Duftformel und den guten Erlebnissen war in meinem Kopf so direkt und unmittelbar, dass ich kurz innehalten und den Kloß im Hals herunter schlucken musste. Ich würde gern mal wieder Perlenextrakt riechen.

Hinterteil

Veröffentlicht 10/08/2013 von Pseudorebell

Seit gestern bin ich scharf auf sie. Und zwar ganz besonders auf ihren Arsch. Wohl eines der Klischeekörperteile wenn es um Frauenkörper geht und dem, was Männer hübsch daran finden. In diversen meiner Beiträgen finden sich Beschreibungen davon.

Er ist aber auch hübsch. Wenn sie nackt vor mir im Profil steht, dann zeichnet ihr Körper diese Sinusform. Sie sagt immer, sie habe keine Oberkörpermuskeln und ich sage ihr immer, dass es nicht stimmt. Ihr Schulter sind vielleicht nicht breit aber der Übergang Brustwirbel nach unterer Rücken ist geprägt von Muskeln, die sich unter der Haut durchdrücken. Ihr Taille ist so herrlich schlank, vorn drücken sich die Rippen durch, hinten sieht man die Muskeln an der Wirbelsäule. Knapp unter der Lende wölbt sich dieses wunderschöne Stück nach außen. Ich möchte sofort reingreifen. Ihr Oberschenkel sind durchtrainiert und sie geben ihm diese sexy Form. Wenn sie steht und mich küsst ist er angespannt. Keine Gramm Fett, ich kann nicht hineingreifen.. und ich liebe wie sich das anfühlt.

Wenn sie liegt geht Reingreifen sehr wohl. Wie oft habe ich schon auf ihr gesessen, ihn gestreichelt und massiert? Es erregt mich, es macht mich an zu spüren, dass es ihr gefällt. Ich küsse ihn gern, ich ficke gern anal (auch wenn das seltsamerweise nicht sehr häufig vorkommt). Ich streiche gern ihre Backen auseinander und lecke sie. Nur ein bisschen schade, dass sie nicht das gleiche empfinded wie ich, wenn sie ihre Zunge zwischen meine Arschbacken steckt.

Ich mag es sie von hinten zu nehmen und meine Hände fest in ihn zu graben. Beim letzten Mal kommentierte sie, es fühle sich an, als wolle ich sie spalten. Will ich nicht Miss Universe, ich will Deinen Arsch anfassen. So viel wie möglich! Noch mehr mag ich es, wenn ich gekommen bin. Ich stehe ein wenig gebückt nach vorn, spüre wie sich meine Erektion langsam verkrümelt und fühle die zarte Haut ihrer Kehrseite.

Wie es sich anfühlt

Veröffentlicht 24/07/2013 von Pseudorebell

Schon als wir das Gebäude von weitem sehen pocht mein Herz. Warum eigentlich? Wir sind vielleicht keine alten Hasen, das erste Mal Sexparty ist es aber auch nicht. Miss Universe merkt es und lässt eine Anspielung fallen zu der ich nichts sage. Wir gehen rein.

Es ist voller Menschen. Die meisten in Leder, ein paar Herren in Anzügen, ein paar Frauen in Kleidern, einige wenige in Verkleidung mit Maske, ganz selten ist jemand nackt. Wir ziehen uns um. Ich trage Anzug, Miss Universe eine knappe Korsage, Slip, hohe Schuhe, das Lederhalsband und knallroten Lippenstift. Ich hole Bier und als ich zurückkomme ist das erste Männchen schon bei ihr. Einer, Marke alternder Porsche Fahrer, Haare nach hinten gekämmt, Anzug, irgendwie schäbiges Lächeln. Ich möchte mich nicht mit ihm unterhalten und hätte nichts dagegen, wenn er abhaut. Das merkt er wohl und trollt sich. Und überhaupt: Frauen werden hier ungehemmt angeschaut, angegraben und zum Ficken aufgefordert. Natürlich Miss Universe, die heiß, sexy und willig aussieht. Mal sehen ob ich mich daran gewöhne und vielleicht sogar Beschützerinstinkt und Besitzerstolz ablegen kann…

Eigentlich sind wir aber wegen etwas anderem hier – oder doch nur ich? Ich will Sex mit Miss Universe und ich will, dass uns jemand dabei zusieht. Wir landen neben dem DJ Pult. Ganz in Swingerclubmanier steht dort ein Bett, recht groß und sogar ein bisschen gemütlich. Miss Universe steht mit dem Rücken zu mir und ich streichle sie zwischen ihren Schenkeln. Sie dreht sich herum und macht sich bereit für einen Blowjob. Um uns herum sammeln sich Männer. Einer sitzt neben ihr und fasst sie an. Sie wiegelt ihn ab. Hinter uns steht einer und fragt mich, ob er sie anfassen dürfe. Nein, darf er nicht. Sie nimmt meinen Schwanz in den Mund und an der Stelle, wo er sich normalerweise sofort aufrichtet und hart wird passiert: gar nichts. Ich kann nicht. Und es fühlt sich nicht mal so an, als könnte ich gleich. Aber sie ist so gut, bemüht sich und irgendwann habe ich eine Erektion. Der nächste Typ sitzt neben ihr und fasst sie an, einer steht hinter hier und streichelt ihren Arsch ohne zu fragen. Das Schöne ist: Ein „Nein“ ist hier auch wirklich „Nein“, trotzdem sinkt mein Gemächt wieder in sich zusammen. Will ich das vielleicht doch nicht. Was treibt mich dazu?

Ich lehne mich zurück, überlasse mich ihr und schließe die Augen. Ich höre die Musik und blende den Rest aus. Und dann vögeln wir. Hinter ihr sechs Typen, neben uns nochmal zwei – und ich finde es geil. Warum? Sie alle starren uns an, sie mehr als mich. Wie gerne würde sie wohl anfassen, ihr gierigen Finger an ihre Brüste und zwischen ihre Beine legen. Spüren, was ich spüre und es mir gleich tun. Ob sie es mit Absicht tut, kann ich nicht sagen aber Miss Universe stöhnt laut. So laut, dass sie die Musik übertönt. So, dass der Typ neben ihr wahrscheinlich gleich wahnsinnig vor Geilheit wird. Ich: strecke ihr meine Hüfte entgegen, greife ihr Becken, treibe sie zum nächsten Orgasmus. „Schaut her, ergötzt euch an uns. Wie findet ihr das?“
Das einer hinter uns lag merke ich erst, als er mir ein Stück Küchenrolle reicht, damit ich mein Sperma runterwischen kann. Irgendwann nach diesem Abend denke ich: Haben die es so nötig und suchen sich auf einer Sexparty einen Partner zum vögeln? Oder wollen die meisten dann doch nur schauen? Sind das arme Schweine? Miss Universe frage mich ob mir gefallen hat. Hat es, aber ich kann es nicht artikulieren – nicht richtig zumindest.

An gleicher Stelle passiert das Gleiche nochmal, nur mit nicht mal halb so vielen Zuschauern. Der Effekt ist wieder der gleiche. In dieser Orgie sind wir beiden die Geilsten und ich genieße es, wie sie schauen, wie sie sich gierig die Lippen lecken.

Die Show auf dem Lederhocker. Es ist tatsächlich wie ein Wald von Menschen. Ich knie vor ihr, um uns herum wird des dunkel und das macht es ein wenig bedrohlich. Herren in Anzug und in Leder. Viele davon. Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie einer an seinem Schwanz spielt. Die anderen gaffen uns an, sind keinen Meter von uns entfernt. Wieder ergötze ich mich daran, fühle mich gut, beneided und ich meine sogar mir kommt Respekt entgegen, dass wir es so und schon wieder tun. Mit jedem Mal mit dem ich in sie eindringe windet sie sich. Sie stöhnt und klammert sich am Hocker fest. Komm Miss Universe, wir machen sie bis zur Unkenntlichkeit scharf.

Danach passiert es noch zwei mal. Miss Universe wird angequatscht und ohne Umschweife gefragt, ob sie ficken möchte – mein Besitzerstolz meldet sich. Der Typ, der gerade noch mit ihr Sex vor 15 Menschen hatte ist nicht mehr da. Es missfällt mir. Ich fühle mich uncool und dem nicht gewachsen. Ich bin froh, dass sie sie schnell abfertigt. Heute ist nicht die Zeit dafür. Später denke ich: Na ja, schauen wir mal.
In diesem Moment empfinde ich wenig. Später entsteht Dankbarkeit. Dafür, dass sie mitmacht – diese schmutzige Fantasie. Dafür, dass sie (instinktiv) zu wissen scheint, wann ich mich nicht wohl fühle und es respektiert.

Erst zwei Tage später fällt mir auf, dass ich etwas nicht getan habe. Ich habe mir keine anderen Frauen angeschaut. Mein Instinkt, der normalerweise recht schnell merkt, wenn eine im Ansatz interessiert ist, war nicht da. Ich wollte nicht und ich habe es nicht vermisst. Vielleicht weil ich aufgeregt war. Oder weil ich nichts anders als Zuschauer wollte. Oder beides. Wie auch immer. Und es ist immer noch unwirklich.