Ein Wald von Menschen

Veröffentlicht 21/07/2013 von Pseudorebell

Erotikparty.

Es ist laut, voll und zu warm. Miss Universe und ich sitzen auf dieser Couch. Schräg gegenüber sind zwei Typen mit einer Frau zugange, am Treppengeländer nimmt einer seine Begleiterin von hinten und direkt gegenüber sitzt ein wenig älteres Päarchen und schaut in die Runde. Miss Universe kniet auf mir und ich halte sie fest. Sie trägt die Korsage und ich komme nur am Dekolleté und an der Hüfte an ihre Haut. Meine Finger fahren über sie, meine Daumen pressen in ihre Leiste und nach einiger Zeit gefällt ihr das so gut, dass ihre Hand zwischen ihre Schenkel fährt. Mehr bekomme ich dann auch nicht mit. Ich glaube sie stöhnt, aber hier ist zu viel Krach.

Sie beugt sich vor und küsst mich, streicht meine Beine entlang und möchte in eine angenehme Position für einen Blowjob. Die Herren links und rechts neben uns rutschen nervös hin und her. Sie wollen dieser Frau zuschauen wie sie einen Schwanz lutscht. Sie muss sich vor die Couch knien, sonst geht es nicht, aber auch vor der Couch kniend ist die Position nicht gut.
Ich hole sie ran und sie lässt sich wieder auf mir nieder. Hinter ihr steht ein gepolsterter Hocker, rundherum stehen Sofas und alle sind voll besetzt. Ich stelle mir ganz kurz vor wie geil es wäre sie dort flachzulegen – leider ist der Platz nicht frei. Also fasse ich wieder an, merke aber recht schnell, dass sie keine Ahnung hat, was ich da gerade mache. Ich tu’s einfach weiter, bis der Platz frei ist, wird nicht lange dauern.
Stimmt auch. Der Typ der da gesessen hat ist weg, ich bedeute ihr aufzustehen und sich auf den Hocker zu legen. Ich bin mir nicht sicher, dass sie nicht realisiert was hier gerade passiert, bis sie auf dem Rücken liegt – und in dieser Position schaut sie dann ein weniger verwundert. Ich küsse sie nicht und streichle auch nicht ihren Bauch. Mein Daumen geht geradewegs zwischen ihren Schenkeln auf die Suche nach ihrer Clitoris. Das Päarchen gegenüber schaut schon die ganze Zeit. Ihr scheint es zu gefallen, sie lächelt mich an. Keine Ahnung, ob ich zurück gelächelt habe. Ich brauche drei Striche über meinen Schwanz und bin hart. Ich streife das Höschen ab und komme in sie.
Die erste halbe Minute passiert nichts. Die Typen links schauen eh schon die ganze Zeit und von dem was ich so wahrnehme hat´s noch keiner sonst bemerkt. Nur sie von gegenüber stellt einen Fuß auf die Couch, spreizt die Schenkel und schaut mich an. Ich schaue nur ganz kurz zurück und dann wieder auf Miss Universe.
Die hat die Augen geschlossen. Ich glaube, sie stöhnt vor sich hin, aber ich höre es nicht. Von rechts wurde ich eben noch von der Deckenlampe angeleuchtet. Jetzt ist es dunkel, weil hinter und neben mir Typen stehen und zuschauen. Ich stosse einmal fest zu. Eigentlich sollte sie aufschreien aber der blöde Hocker verrutscht nur. Ich mache weiter und wir halten bestimmt 10 durch unter einer größer werdenden Menge von Augenpaaren.
Als wir fertig sind grinse ich sie an und küsse sie. Auch damit hat sie irgendwie nicht gerechnet. Ich streife ihr das Höschen wieder über, drehe mich kurz um, um mein Hemd zu holen da wird Miss Universe schon angequatscht. Der Typ fragte, ob sie auch mal mit ihm möchte – oder so ähnlich.
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2 Kommentare zu “Ein Wald von Menschen

  • Mein Lieblingserlebnis von diesem Abend:
    Wir haben einen Platz hinten auf einer Spielwiese ergattert und niemanden interessiert so recht, was wir da tun. Trotzdem oder gerade deswegen reite ich sehr entspannt und genussvoll auf dem hingestreckten Pseudorebell – mich regelmäßig mit den Netzstrümpfen in seiner Gürtelschnalle verfangend. Es ist sowieso schon lustig.
    Da geschieht plötzlich etwas sehr, sehr Ungewohntes: Dem Pseudorebell, der sonst eigentlich immer kann, geht die Standfestigkeit verloren! Und warum? Zum Glück ist mir augenblicklich klar, dass das mit dem gerade gespielten Mitternachtswalzer zusammen hängt. Ich muss lachen! „Bei der Musik kann ich nicht“, grinst er.
    Ich verabreiche ihm eine gespielt entrüstete Backpfeife, fühle mich wie ein im Walzertakt auf- und abschwebendes Karussellpferdchen und habe ihn immerhin bis zu den Klängen von „Auf der Reeperbahn…“ wieder zur Kooperation überredet.

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