Vorgestellt

Veröffentlicht 24/11/2013 von Miss Universe

Mein Herz klopft wie bescheuert. Es hämmert in meiner Brust so wild, dass die Luftröhre eng wird. Außerdem ist meine Wahrnehmung getrübt, so laut schlägt es. Warum nur? Ich habe das doch schon hundertmal getan. Es gibt keinen Grund aufgeregt zu sein. Die richtige Sorte Aufregung kommt bei der richtigen Berührung ganz schnell von selbst. Und doch lässt sich mein Körper nicht davon überzeugen, dass gar nichts besonderes los ist.

Ich drehe mich zu dir hin, und es fällt mir schwer. Ich fühle mich, wie ein Schwerverbrecher, der sich dem Gericht stellt. Mit einer Kraftanstrengung hebe ich die Augen und sehe dich an. Ich hätte wissen sollen, dass es für dich leichter ist. Deine Augen sind ernst, aber offen wie Scheunentore. Nach einer winzigen Sekunde des Forschens haben sie gefunden, was sie suchten und sprühen die Freude hervor, die ich vermisst habe. Du grinst, als Du die Finger auf meine Wange legst und sie sofort weiter an meinen Hals laufen lässt.

Und natürlich weiß mein Körper, was er zu tun hat. Ich lege den Kopf noch ein Stückchen in den Nacken zurück, denn gleich wirst du dich zu mir beugen und mich küssen. Deine Zunge tastet langsam, aber alles andere als scheu. Das muss sie auch nicht. Denn all mein aufgescheuchtes Blut weiß plötzlich, warum es das ist. Es rauscht in meine Lippen, die deinen antworten. Es fährt mir zwischen die Beine, dass mir fast das Atmen vergeht vor Lust. Es schießt in meine Schleimhäute, die zu triefen beginnen an Mund, Nase, Augen und Vulva. Es reißt mich mit sich wie ein Strom. Magic at its best.

Mein Arm greift entschlossen um deinen Rücken. Ich ziehe dich heftig gegen mich, während ich weit den Mund öffne und deine Zunge einlasse, die keine Einladung mehr braucht. Du küsst mich auf diese kompromisslose Art. Deine Zunge wühlt um meine bis zum Ansatz im Rachen. Dein Unterarm umfängt mich und drückt mich gegen dich, so dass meine ohnehin schon weichen Knie mich irgendwie in der Schräge halten müssen. Deine Hüfte drängt sich zwischen meine Beine. Ich habe nicht einen Gedanken mehr und schon gar keinen Wunsch.

Dann nimmst du ein Stück Abstand und siehst noch einmal in meine feuchten und nicht mehr ganz klaren Augen. Ich weiß nicht, ob dir gefällt, was du siehst. Ich bin nicht einmal sicher, ob du überhaupt etwas wahrnimmst. Dein Gesicht hat diesen sonderbaren Ausdruck wie eine Mischung aus Blödheit und Staunen, den ich mit deiner Gier gleichzusetzen gelernt habe. Wie zur Bestätigung fällt dein Blick auf meine Brust. Deine Hand greift sie sich durch zwei Lagen Stoff. Vielleicht fällt dir auf, dass es weniger ist als beim letzten Mal. Aber wahrscheinlich fühlst du nur warmes Fleisch. Deine Finger schnipsen zwei Knöpfe auf und schieben kurzerhand den BH nach oben.

Einen kurzen Blick auf meine steife Brustwarze gönnst du dir, dann beugst du dich noch ein Stück herab und hast sie im Mund. Das erste Stöhnen entfährt mir. Deine Hand greift kräftig in meinen Arsch, und das macht mich nicht leiser. Die andere packt die rechte Brust. An meinem Oberschenkel drängelt dein Schwanz. Mein Körper bebt und wogt unter deinen Händen. Ich bin unfassbar scharf.

Ich kann nicht mehr. Ich zerre dich von meiner Brust hoch und schiebe dich zurück. Meine Finger zerren unkoordiniert an deiner Gürtelschnalle. Zur Sicherheit, damit du es auch wirklich verstehst, denn es ist dringend, presse ich hervor: „Fick mich – jetzt!“ Dann überlasse ich deine Hose dir und kümmere mich um die eigene. Als du ausgepackt hast, nehme ich deinen schönen Schwanz in die Hand. Er ist hart und reagiert sofort, als ich ihn noch ein wenig fester packe. Gerne würde ich ihn jetzt küssen, in den Mund nehmen, mit der Zunge umspielen. Aber heute ist es zu dringend.

Gerade für das Kondom ist Zeit. Dann hast du mich schon gepackt und gedreht. Weiser als ich gönnst du dir eine Besinnungssekunde, bevor du in mich stößt. Mir quellen fast die Augen aus dem Kopf und ich kann nicht verhindern, dass ein tiefes Stöhnen aus meiner Kehle dringt. Sofort haben unsere Körper ihren Rhythmus wiedergefunden. Oh, Mann, endlich! „Das fühlt sich so gut an“ hätte ich dir besser nicht mitgeteilt, denn zusammen mit der gleichen Empfindung lässt es dich augenblicklich explodieren.

Ich muss lachen, wie immer, wenn du dich über einen Orgasmus ärgerst. Und endlich können meine Hände freudig und zärtlich über deine Brust streichen, kann ich deine Mundwinkel küssen. Meine Nase drängt in deine Achsel, meine Zunge leckt deine Brustwarze. Ich streichel deine Hoden und muss schon wieder grinsen, weil ich merke, dass du noch gar nicht fertig bist. Dann darf ich ihn also doch noch in den Mund nehmen…

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