F*ck*n im Sturm

Veröffentlicht 06/06/2013 von Miss Universe
Wir sind in einem anderen Park, mehr oder weniger zufällig, es ist schon spät. Das Wetter ist heute trocken, aber sehr heftiger Wind weht in unangenehm kalten Böhen. Wir sind eher auf der Suche nach Wind- als Sichtschutz. In der Dunkelheit scheint außer uns sowieso niemand mehr unterwegs zu sein.

„Da vorne war so eine Art Hütte“, lotse ich den Pseudorebell wieder Richtung Ausgang. Wozu dieses sehr minimalistische Holzhäuschen errichtet wurde, erschließt sich nicht so recht. Es steht in einem Sandbett, ist vielleicht zwei Meter lang, einen breit und gerade hoch genug zum drin stehen. Fenster gibt es nicht, und die Eingänge an den Stirnseiten sind mit schweren Gummivorhängen lichtdicht verschlossen.

Wir schlüpfen hinein und stecken wie in einer Kapsel. Draußen pfeift der Wind, aber hier drinnen ist es still. Selbst unsere an die relative Dunkelheit draußen gewöhnten Augen sehen absolut nichts. Totale Finsternis ist immer ein bisschen unheimlich. Der Pseudorebell zückt sein Feuerzeug und dessen Schein erhellt das ganze Häuschen wie eine Kerzenflamme. Das ohnehin schon gedämpfte, zuckende Licht wird von den Holzwänden geschluckt. Dramatische Schatten illuminieren sein Gesicht, das sowieso immer ein bisschen mehr nach Mittelalter und Raubrittertum als technokratischer Metropolis aussieht. Plötzlich fühle ich mich wie mit einem Haudegen der Meere in einem Schiffsrumpf, geborgen vor den grausamen Mächten der Natur.

Der Pseudorebell will, dass ich das Feuerzeug halte, aber ich kann mir weder vorstellen zu einem imaginären Schnulzensoundtrack die Flamme am langen Arm zu schwenken, noch dass ich das durchhalte. Außerdem schaue ich ja sowieso nicht. Also, Licht aus, und hier wirklich. Er beginnt an meinen Brüsten, weil es das sicherste Mittel ist, mich scharf zu machen. Nach wenigen Minuten küssen, schiebt er mir die Finger zwischen die Beine und mitten in eine Lache frischer Feuchtigkeit hinein.

Da er sich die ganz Zeit verrenkt, um nicht von meinen Nippeln zu lassen, tasten meine Füße endlich nach einem Vorsprung an der Wand und finden tatsächlich eine Querstrebe, auf der ich stehen kann. Ich lehne mich ihm entgegen und meine Hände ertasten einen weiteren Balken irgendwo am First, an dem ich mich festhalten kann. Niemand sieht es, aber ich stehe spreadeagled quer im Häuschen mit der Hose in den Kniekehlen und der Oberbekleidung um den Hals. Ein Finger ist tief in mir und reibt meinen G-Punkt, der Handballen drückt gegen die Klitoris. Die andere Hand ist fest in meine Arschbacke gegraben und sein Mund gibt alles an meinem Nippel, der jetzt genau vor seiner Nase hängt. Ich muss ihn stoppen, weil ich tatsächlich überreizt bin. Das halte ich nicht aus.

Er lässt mich von meinem imaginären Kreuz steigen und dreht mich gegen die Wand. Ich will ihm erst noch einen Blowjob verpassen, und wieder scheint sich Dunkelheit auszuzahlen. Ich nehme ihn in den Mund, lecke ein bisschen und lasse ihn dann langsam und genüsslich in den Rachen gleiten. Er stöhnt, und als ich mich wieder löse, lässt er mir einen Lusttropfen zurück. Mit so viel Flüssigkeiten präpariert gleitet er widerstandlos in mich.

Ich stehe mit dem Gesicht zur Wand, seine Hände an meinen Hüften. Es ist die Mittagspausenposition, die können wir gut. Meine Finger finden wieder etwas zum Halten. Wo ich nun selbst der Aufgabe enthoben bin, notdürftig das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, lasse ich mich blind nehmen. Ob es jetzt dunkel ist, ist egal, jedenfalls mir. Was nicht egal ist, stelle ich fest, als mir auffällt, dass mich in dem Sturm und der Einsamkeit niemand hören wird. Ich seufze, stöhne, knurre und ächze, als sei mein Körper der jahrhundertealte Schiffsrumpf und unbarmherzigen Gezeiten ausgeliefert. Der Pseudorebell schmettert in Wellen gegen meine Hüfte, packt meinen Hals. Ich bin laut und willenlos, bis er mit Macht in mir kommt. Im Stockfinstern grabe ich in meinem Rucksack nach Taschentüchern. Beleuchte jetzt nicht, wie ich mich mit herunter gelassenen Hosen putze… *pfunz*
Advertisements

7 Kommentare zu “F*ck*n im Sturm

  • Kommentar verfassen

    Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

    WordPress.com-Logo

    Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

    Twitter-Bild

    Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

    Facebook-Foto

    Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

    Google+ Foto

    Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

    Verbinde mit %s

    %d Bloggern gefällt das: