Project Threesome

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Von Dreien geträumt

Veröffentlicht 11/08/2013 von Pseudorebell

Heute Nacht habe ich von der Schönen geträumt. Nicht ausführlich oder zusammenhängend, so sind meine Träume nicht. Eher wie Momentaufnahmen und Blitzlichter.

Wir liegen nebeneinander auf weichem Untergrund. Sie lacht mich ein bisschen schüchtern an, ich lache unsicher zurück. Dann merke ich, dass mein Bein über ihren liegt. Ich streiche durch ihr Haar und nähere mich ihrem Mund….

Mein Oberkörper ist nackt, sie hat die Hand auf meinem Bauch und küsst gerade meine Brust. Ich fühle, dass sie nichts trägt, schaue nach unten und sehe ihre hellen Brüste und wie Adern in ihnen verlaufen.. „Schlaf mit mir“ sagt sie. Ich muss lachen, weil Miss Universe und ich mal darüber gesprochen haben was für ein komischer Ausdruck das eigentlich ist. Im nächsten Moment sehe ich sie auf mir, sich auf mir abstüzend. Es fühlt sich gut an…

Miss Universe ist auch da. Beide sind nackt, sie küssen sich. Ich ergötze mich daran zu sehen, wie zwei Frauenkörper ineinander verschlungen liegen. Sie berühren sich nur ganz zart, küssen sich lange. Kein schneller Sex sondern lang andauernde Spiele. Die Schöne zwinkert mir zu. „Fass mich an Pseudorebell“ sagt sie. Miss Universe grinst.

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Eine Ahnung

Veröffentlicht 28/07/2013 von Miss Universe
Der Pseudorebell ist ein begnadeter Schweiger. „Einfach mal Fresse halten“ ist seine Rezeptur für einen gelungenen Moment, besonders wenn alles bereits schön ist. Wir warten am See auf die Schöne, und es ist alles gut. Zwischen uns gibt es nichts zu sagen. Es ist Sommer, und ein wunderbarer Abend unter freiem Himmel liegt vor uns. Und wie immer in diesen Momenten, wenn ich nicht meinen vorderen Hirnteil mit verbaler Kommunikation anstrenge, beginnen unsere Körper ihr Gespräch. Wie würde es jetzt losgehen, lägen wir nicht zwischen vielen Menschen an exponierter Stelle, damit die Schöne uns findet!

Sie hingegen ist eine gewandte und lustvolle Erzählerin. Selbst wenn sie nichts erlebt hätte, könnte ich stundenlang verzaubert ihren pointierten Geschichten lauschen. Sie hat aber wieder so einiges angestellt, und so kichere ich den ganzen Abend ihren Ausführungen lauschend, während die Sonne sinkt, der Wein in meine Adern fließt und die Zeit leider viel zu schnell vergeht.

Wir lagern angenehm auf zwei Decken ausgestreckt. Irgendwann hebe ich den Oberkörper auf die Ellenbogen und bekomme mit dem physikalischen Abstand auch wieder einen äußeren Blick auf die Situation, der mir kurz die Luft nimmt. Der Pseudorebell und die Schöne liegen mit den Köpfen so dicht zusammen, dass sie sie nur zueinander drehen müssten, um sich mit den Nasenspitzen zu berühren. Ihre Körper streben ein wenig auseinander, aber nur, um ein spitzes Dreieck zu bilden, in dem ich selber liege.

Ein Pseudorebellenarm umschlingt meine Hüfte und spielt wahrscheinlich auch weiter an meinem Körper herum, aber ich höre ja gespannt den Abenteuergeschichten der Schönen zu. Wie beim letzten Mal sind wir mehr oder weniger löffelnd ihr zugewandt. Sie liegt auf dem Rücken und richtet sich nur hin und wieder auf, um einen Schluck aus der Flasche zu nehmen. Mein Arm liegt über ihrem Unterkörper. Ohne, dass ich es recht bemerkt hätte, streicht mein Daumen immer wieder über die zarte Stelle an ihrem Hüftknochen.

Über allem liegt der Zauber einer trunkenen Sommernacht. Ich lächle, weil mich freut, wie vollkommen ungeplant und ziellos wir in diese Situation gekommen sind. Ganz kurz öffnet sich eine süße Ahnung, was alles einfach passieren könnte, wenn diese Nacht endlos wäre. Aber stattdessen fällt mir wieder die undankbare Feststellung zu, dass die Fahrpläne sehr wohl endlich sind.

Oktopus

Veröffentlicht 11/07/2013 von Pseudorebell

Wir sind mit der Schönen unterwegs. Wie schon gesagt: Wir müssen uns nicht verstellen, sie weiß um unser Geheimnis. Ich erzähle ihr wie es dazu kam und sie hört sogar zu. Kurz danach ergreift Miss Universe die Gelegenheit und springt ins Wasser. Natürlich hat sie keinen Bikini dabei und schwimmt nackt. Das Wasser sei herrlich sagt sie und darum greife auch ich nach der Gelegenheit und gehe nackt baden. Als ich das Wasser verlasse scheut sich die Schönheit überhaupt nicht, mir dabei zuzuschauen und ich gewinne den Eindruck ihr gefällt, was sie sieht.

Wir liegen am Wasser auf einer ganz leich abschüssigen Wiese. Es ist wolkenverhangen, Regen liegt in der Luft und wir sind angetrunken. Die Schöne albert mir Grashalmen herum und kitzelt Miss Universe in der Nase und an den Ohren. Die schnaubt und schüttelt ihren Kopf und ich fordere die Schöne auf, es auch bei mir mal auszuprobieren. Tut sie und ich halte tapfer Stand. Wir trinken und irgendwann sind meine Beine und die von Miss Universe ineinander verkeilt. Ich streichle sie, fasse ihren Bauch und ihre Schenkel. Als die Schöne austreten muss setzte ich mich auf Miss Universe und wir küssen uns – erstaunlicherweise bin ich wieder runter, bevor die Schöne zurückkommt.

Weiter. Wir liegen nebeneinader und schauen in den Himmel und aufs Wasser. Meine Hände ruhen auf Miss Universe Körper und irgendwann merke ich, dass beide Mädels ihre Hände ineinader verschlungen haben. Was soll ich tun? Sie hatte mal abgelehnt als Adjutantin für Project Threesome zur Verfügung zu stehen. Andereseits bildete ich mir gerade eben noch ein, sie mochte es, meinen nackten Körper anzuschauen. Ich reiße wieder einen Grashalm ab und kitzle erst Miss Universe und dann sie. Ich traue mich ihren Hals zu streicheln und sie macht keinerlei Beanstandungen. „Kitzelt das“ frage ich. „Das macht was anderes als kitzeln“ sagt sie – ihre Augen sind geschlossen. Ihr Dekolte liegt eingermaßen offen und ich fahre weiter nach unten. Keine abwehrende oder gar boshafte Reaktion. Bilde ich mir das ein, oder richten sich gerade ihre Nippel auf? Egal. Ich werfe den Halm weg und lege meine Hand über Miss Universe Körper.

Und dann passierts. Sie greift meine Hand und streichelt sie. Miss Universe merkt das und macht mit, schiebt ihre Hand unter ihre Hüfte und die Schöne fährt an meinem Arm hoch und runter. Wenn ich schonmal traue, dann geht auch noch mehr. Kurz bin ich versucht mich auf ihre andere Seite zu legen aber die Holzhammermethode ist schon mal schief gegangen. Also lieber langsam – ich schieb meine Hand unter ihr Shirt und streichle ihren Bauch. Sie streichelt mich, sie streichelt Miss Universe, Miss Universe streichelt mich. Irgendwann kichert sie und meint unsere aller Hände fühlten sich an, wie ein Oktopus.

Ganz unvermittelt küssen sie sich und kurz danach ruft Miss Universe zum Aufbruch auf. Keine Kuss abbekommen, nicht gefickt und trotzdem fühle ich mich beschenkt.

Floating

Veröffentlicht 07/07/2013 von Miss Universe
Wir sind mit der Schönen unterwegs, weil es mit ihr einfach Spaß macht und sie die einzige ist, für die wir nicht schauspielern müssen. Der Pseudorebell erzählt ihr heute sogar die Geschichte, wie alles begann. Irgendwann sind wir wieder alle betrunken – auch das irgendwie Tradition. Wir liegen im Gras und schwingen mit unseren angenehm umwölkten Hirnen in einer ziellosen Unterhaltung über olympische Götter.
Ich genieße es sehr, endlich draußen zu sein mit zwei Menschen, die mir angenehm sind. Die Luft ist lau, die Dunkelheit allumfassend. So, wie alles gerade richtungslos erscheint, interagieren auch unsere Körper. Ich liege zwischen den beiden auf dem Rücken. Die Schöne steckt mir Grashalme in Nase und Ohren, bis ich mich schütteln muss. Der Pseudorebell lässt sich von der gleichen Tortur nicht aus der Ruhe bringen. Stattdessen ergreift er die Gelegenheit, sie im Gegenzug mit einem Halm viel zärtlicher zu berühren.
Erstaunlicherweise lässt sie es sich gefallen. Ich schiebe meine Hand, die sowieso schon die ganze Zeit neben ihr herumkuschelt, in ihre, und sie beginnt meine Finger zu streicheln, während der Pseudorebell über mich hinweg seinen Grashalm wieder und wieder über ihr entblößtes Dekolleté fahren lässt. Mir fällt wieder auf, wie zart ihre Finger sind. Sie sind auch viel sanfter und verspielter als seine. Wie zur Bestätigung habe ich plötzlich die andere Pseudorebellenhand drängend an meinem Schenkel.
Ich weiß nicht, ob diese Berührung eigentlich mir gilt oder kompensiert, dass er mit seinem Grashalm dort oben so furchtbar langsam und flüchtig unterwegs ist. Es ist mir auch egal, es motiviert mich in jedem Fall. Sie lässt es sich nämlich wirklich lächelnd gern gefallen, dass er sie streichelt. Dann kann ich das auch. Ich lasse meine Hand über ihre Seite wandern und kann spüren, wie sie atmet. Meine Hand streicht über ihre Hüfte und findet so schöne Stellen zum andrücken und innehalten am Ansatz ihres Oberschenkels.
Erst folgt mir ihre Hand noch, eher zärtlich als kontrollierend. Dann habe ich sie verloren. Irgendwann bemerke ich, dass auf dem schmalen Fleckchen Rasen zwischen mir und ihr jetzt die Pseudorebellenhand mit ihren Fingern spielt. Wie oft habe ich gedacht, es müsste schön sein, diesen von mir so geliebten Greifwerkzeugen dabei zuzusehen, wie sie etwas anderes Schönes berühren. Und es ist tatsächlich wunderhübsch anzusehen. Auch wenn es nicht der rein visuelle Eindruck ist, der mir dieses wohlige Gefühl in die Magengegend zaubert. Mich erfreut, dass sie über meinen Körper hinweg zueinander finden. Ich erinnere mich, dass ich noch eine freie Hand habe und schiebe sie unter ihren Schenkel.
Inzwischen hat der Pseudorebell angefangen, an ihrem langen Shirt zu zupfen. Ich bin überrascht und froh zugleich, dass er es gar nicht eilig zu haben scheint. Ich treibe ziellos meinen Empfindungen lauschend und bin fast sicher, dass es ihr genauso geht. Ich unterstelle dem Pseudorebell, dass er den großen „da geht was“-Film laufen lässt, aber ich scheine ihm Unrecht zu tun. Ich habe ihn im Rücken, als wäre ich ihr großer menschlicher Schutzwall. Es ist jedoch gar nicht nötig. Er atmet tief, aber ruhig, und seine Finger streicheln genauso langmütig wie meine über die schöne Frau neben mir. Eine Hand in ihrem Kreuz, die andere auf ihrem Bauch bin ich verzückt davon, wie warm, weich und schlank sie sich dazwischen anfühlt.
Sie gluckst ein paar Mal lachend und stellt fest: „Ihr fühlt Euch an wie ein 25-armiger Oktopus. Man kann gar nichts mehr zuordnen.“ Wie mir das gefällt! Der Pseudorebell und ich als Einheit, die sich auf sie konzentriert. Es ist geradezu perfekt. Wie sind wir nur wieder ins Reden gekommen? Jetzt sieht sie mich von unten an und lächelt. Unaufhörlich. Ich schaue in dieses vollkommen milde und sanfte Gesicht und suche nach irgendeiner Form von Ironie, Distanz, Brechung. Es gibt sie nicht. Die hellen Züge leuchten unter mir und sie strahlt so lieblich, dass ich das Gefühl habe von unten mit Töpfen von Honigmilch übergossen zu werden.
Irgendwie bin ich tatsächlich über ihr jetzt, halb aufgestützt, halb auf ihrem Körper gelagert, und starre noch immer in dieses Lächeln. Irgendwo in meinem Hinterkopf höre ich den Pseudorebell flüstern: „Jetzt küss sie endlich!“ Ich gebe mir einen Ruck, senke erst meine Lippen auf ihre wunderbare Brust, suche mir einen ungelenken Weg über ihr Kinn zu den Lippen und tue es. Wie beim letzten Mal überwältigt mich die Zartheit der Haut, wie klein und delikat ihr Mund ist. Mit einer Hand fahre ich ihr über das Schlüsselbein, die andere wühlt sich mit so einer Erfüllung in die Mähne an ihrem Hinterkopf, als wäre das ihre immer da gewesene Bestimmung.

Trotzdem bin ich es, die nun zum Aufbruch treiben muss, damit wir alle noch nach Hause kommen in dieser Nacht.

I kissed a girl

Veröffentlicht 03/04/2013 von Miss Universe
Dass ich Frauen manchmal attraktiv finde, war mir schon lange klar. Da ich mich aber nie fürchterlich in eine verliebt habe, war diese Erkenntnis nie drängend genug, dass sich daraus etwas Reales ergeben hätte. Das gleiche gilt für meine Tendenzen zu Exhibitionismus und SM. Nichts davon ist so essenziell für mein Seelenheil, dass ich diesen Einsichten hätte nachgehen müssen, um ein erfülltes Leben zu haben. Aber jetzt habe ich ein Paralleluniversum, meinen Abenteuerspielplatz mit dem Pseudorebell; und plötzlich erlangen diese vernachlässigten Vorlieben einen Status realisierbarer Versprechen.
Ich habe tatsächlich einen Pseudorebell mit einer ganz klassischen Dreierphantasie gebraucht, um meine ganzen Befindlichkeiten gegenüber Frauen überhaupt einmal halbernst wahrzunehmen. Ein Teil des Spaßes an Project Threesome besteht darin, dass ich wieder alles zum ersten Mal machen kann. Wie ein prägsames Gänseküken fange ich an zu verstehen, worauf ich bei Frauen stehe und worauf nicht. Ich erlerne Flirtverhalten völlig neu.Wie alles im Paralleluniversum ist es ein Spiel. Keine Ahnung, bei welchem Level man einsteigt, wenn man gleich auf einen Dreier losgeht. Aber es macht nichts, denn wir können ja gefahrlos scheitern. Wir sind Superhelden. So sind wir auch bei der Schönen gescheitert, von der wir wussten, dass sie auf Frauen steht und ab und zu auch mal auf Männer. Im festen Glauben an unsere Superkräfte haben wir sie überrumpelt und uns in unserer Unwiderstehlichkeit aufgedrängt. Aber weil sie eine großartige und großzügige Frau ist, nimmt sie uns den Angriff nicht übel, sondern schenkt uns nach wie vor ab und an fröhliche Abende. Zum Glück, denn ich weiß, dass ich die Schöne wahnsinnig schätze und höchst ungern verloren hätte wegen eines solchen Unsinns.

Neulich sitzen wir wieder weinselig zusammen. Die Schöne gibt geradezu unglaubliche Geschichten aus ihrer sexuellen Odyssee zum Besten. Und zumindest wir beiden Frauen sind dermaßen fröhlich betrunken, dass irgendwie passiert, was offenbar doch fällig war: Unsere Lippen finden zueinander, ohne dass ich sagen könnte, von wem die Bewegung ausging. Ich weiß nur: Es fühlt sich richtig an, verdammt einfach und richtig. In der Theorie ist es ein erstes Mal. Wenn ich darüber nachdenke, wie ich mich an die Küsse des Pseudorebellen gewöhnen musste, ist es beinahe unglaublich, wie selbstverständlich gut sich die Praxis anfühlt. Vielleicht haben wir auch alles aus dem Weg getrunken. Jedenfalls küsse ich sie – eigentlich ist es ein Kuss, der zu annähernd gleichen Teilen aktiv und passiv ist – und es ist einfach nur schön.

Ganz kurz am Anfang denke ich an den Pseudorebellen, der direkt gegenüber sitzt. Aber wir haben das oft genug zusammen phantasiert, dass ich mir keine Sorgen mache, dies könnte ihn überfordern. Er wird gebannt zusehen und schlimmstenfalls den Wunsch unterdrücken müssen, sich dazwischen zu drängen. Dann habe ich ihn ehrlich gesagt vergessen und spüre mit meiner alkoholbedingt eingetrübten Konzentrationsfähigkeit diesen weichen Lippen, einer Gesichtshaut ganz ohne Bartstoppeln und einer gleichermaßen zärtlichen wie fordernden Zunge nach. Was für ein kleiner warmer, weicher Mund. Was für ein zarter, geschmeidiger Hals.

Es ist ein Kuss, der sofort nach mehr schmeckt. Meine Hand greift in ihre Haare – auch so eine Geste, die man immerzu machen möchte. Ich streiche über ihren Rücken und an der Flanke wieder hinauf. Ich weiß nicht mehr, was genau mich davon abhält weiterzugehen, als meine Hand ihre linke Brust von unten erreicht. Bestimmt nicht, dass ich keine Lust hätte oder irgend etwas daran falsch wäre. Eher die leise Ahnung, dass es danach kein Halten mehr gibt. Ich bleibe noch ein wenig in diesen Kuss versunken, der auf so wunderbare Weise gleichzeitig zärtlich und aufregend ist. Dann tauchen wir weit genug auf, um irgendwie nach Hause zu gelangen – jeder in seins – und allesamt dort erst zu bemerken, wie betrunken wir eigentlich sind.

Casting

Veröffentlicht 29/03/2013 von Pseudorebell

Ich glaube, die Mädels machen sich gerade über mich lustig. Es ist die dritte Flasche Wein und die beiden kennen sich von früher – das hat Hühnerpotential. Miss Universe stellt die These auf, ich sei ja wohl sowas von stereotypisch hübsch. „Schau ihn Dir doch mal an, das ist gängiges Schönheitsideal“ sagt sie. Die Schönheit neben ihr sieht mich nun nicht zum ersten Mal. Ihre Augen tasten mich ab. „Ja, aber er ist nicht ganz perfekt“. „Er ist muskulös, aber nicht so wie Fitnesstudio. Und die Nase. Ein bisschen zu groß vielleicht. Und die Stirn ist zu hoch.“. „Aber ich glaube, dass macht Dich interessant“ schließt sie die Analyse ab. Miss U sitzt daneben und grinst.

One for Project Threesome

Veröffentlicht 24/05/2012 von Pseudorebell

Es war so ne Party, auf der man nur den Gastgeber kennt. Kurz vor 22:00 wollte ich schon gehen, musste mich aber doch noch einem „einen trinken wir noch“ unterwerfen. Da steht plötzlich eine, in diesem Moment angekommene Gästin schräg hinter mir, allein, unterhält sich sporadisch mit einem Pärchen. Ich hole mir ne Salzstange und lächle sie im Vorbeigehen an. Sie lächelt zurück und ich sage „Hi, bist Du allein hier?“

Sie ist 32 und arbeitet in einer Medienagentur. Einen Kopf kleiner als ich, recht kurze, unordentlich geschnittene, braune Haare mit Minizopf. Läuferin, Single und mit gewecktem Interesse an mir. Wir reden und zwischendrin kommt es zu diversen Anzüglichkeiten.

Irgendwann beschließen wir zu gehen, die Masse lichtet sich. Sämtliche letzten Busse und U-Bahnen sind schon gefahren, wir stehen an der Straße und warten auf Taxen. Ganz unvermittelt umfasst sie meinen Nacken, drückt mir einen Kuss auf den Mund und sagt „Ich steh auf Dich, kommst Du mit zu mir?“ Ich sage ihr, dass es keine gute Idee ist, weil wir beide schwer betrunken sind. Außerdem fallen mir viel bessere Dinge, die wir tun könnten und ich erzähle die Geschichte vom Paralleluniversum, das ich gut versorgt bin, der Sex fantastisch ist und mit dem Hintergedanken, sie gleich zu fragen. Un dann! Sie: „Weißt Du wie mich das gerade anmacht? Wollt ihr es mal zu dritt ausprobieren?“ Ich: „Das wollte ich Dich auch gerade fragen“ und lache. Und sie lacht.

Mein Akku ist leer und sie kritzelt ihre Nummer auf meinen Unterarm und entschwindet im Taxi.