In medias res

Veröffentlicht 14/06/2014 von Miss Universe

Ich komme mit einer verkorksten Woche im Gepäck, den Ausläufern meiner Periode im Unterleib und der unangenehmen Erkenntnis im Hinterkopf, dass ich den Pseudorebell die vergangenen Tage nicht eben freundlich und umsichtig weggebissen habe, weil mir gerade mal wieder nichts ferner lag als Sex und Superheldentum. Kurzum um ich komme voller Unsicherheit.

Dem Pseudorebell geht es anders. Er hat sich offensichtlich den ganzen Tag darauf gefreut über mich herzufallen. Und genau das tut er jetzt auch. Er zögert nicht eine Sekunde. Es werden keine Worte gewechselt. Aufwärmen findet nicht statt. Stattdessen kommt er über mich wie eine Naturgewalt. Das Zutrauen, schon zu merken – oder besser noch gleich zu wissen – was ich will: Mir fehlt es, er hat es einfach. Ich habe immerhin die erlernte Einsicht, dass ich mich vor dieser Übergriffigkeit nicht schützen muss. Wenn es nicht geht, wird es enden.

Aber wie so oft geht es einfach gegen meine Überzeugung. Über meine Zweifel hinweg. Mitten durch mein Zögern hindurch. Ich wäre gewillt, diese Vorgehensweise als mangelnde Einfühlung, Verletzung der Zustimmungspflicht oder grobe Zudringlichkeit zu brandmarken, läge er nicht fast jedes Mal absolut richtig. Und selbst wenn er es einmal nicht korrekt eingeschätzt hat, geschieht mir kein Leid.

Dieses Mal jedenfalls funktioniert es wieder. Nach zwei Minuten bin ich in meinem Element. Mein Körper spielt mit dem des Pseudorebellen. Wie gut es sich anfühlt, seine geschwollene Eichel zwischen meinen nassen Lippen hin und her zu führen! Ich spüre ihn mit den Fingern und all dem heißen Gewebe dort unten, während er verzückte Laute in mein Ohr stöhnt. Er ist wahnsinnig geil. Ich höre freiwillig auf, ihn mit Mund und Hals zu umschließen, weil ich merke, wie kurz davor er schon ist.

Wenn ich wegen der Blutung schon nicht gefickt werde, dann ist er aber dran. Willig wirft er sich auf den Rücken, während ich nach der Geltube fische. So verdammt scharf, wie er ist, klappt es vielleicht, dass ich mich um seinen Arsch und seinen Schwanz gleichzeitig kümmere. Und tatsächlich habe ich bald einen Finger in seinem Unterleib und eine prächtige Erektion in der anderen Hand. Ich muss ein bisschen über mich selbst lachen, weil meine Geschicklichkeit sehr zu wünschen übrig lässt – schon beim Wichsen mit links, aber erst recht in Kombination mit der Anforderung, der rechten Hand einen deutlich langsameren Rhythmus zu geben.

Der haltlos begeisterte Pseudorebell verhindert, dass sich das im Entferntesten nach Scheitern anfühlt. Er hilft meiner schwachen Hand und zieht mich über sich, damit ich ihn mit dem Körper bedecken und küssen kann. Dafür bin ich zu kurz. Ich schnappe mir den Mädchenpenis, habe aber weder Zeit noch Lust ihn mir um die Hüfte zu schnallen. Ihn mit der Hand zu führen, erlaubt mir aber einen günstigeren Winkel. Ich kann ihn ficken und wichsen gleichzeitig und dabei noch über ihn kommen. Und weil er weiß, dass ich das sehen will, lässt er den Orgasmus zu.

Ihm ist klar, dass er mir ein Geschenk gemacht hat. Was für ein schönes, zufriedenes Grinsen. Nicht einmal jetzt bin ich in der Lage vorauszusehen, dass es nur das erste in einer langen Reihe an diesem Abend ist.

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