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Alle Beiträge aus dem Monat August 2013

Am Kanal

Veröffentlicht 27/08/2013 von Miss Universe
Wir verlassen den Laden, um an die frische Luft zu kommen. Ich will weder rauchen noch diskutieren über die weitere Gestaltung des Abends. Als ich dem Pseudorebell sage „dann eben hier irgendwo“, schaut er mich an wie ein überrumpeltes Schaf und grinst dann langsam: „achso!“

Ich bin mittlerweile recht betrunken und klappere furchtlos auf Pumps voran in die nächstbeste Stichstraße. Ehe ich es recht begreife, endet die Gasse abrupt am Kanal. Zwei Flache Stufen führen auf einen kleinen Balkon, dahinter Wasser und auf der anderen Seite unbeleuchtete Bürohäuser. Helle Scheinwerfer von hinten provozieren schon jetzt ein Gefühl von Entdeckung und Falle, dabei ist nur am Ende der Straße noch eine Tiefgarage. „Du darfst aber keine Angst kriegen, wenn einer parken will“, raune ich dem Pseudorebell unnötigerweise zu.

Er breitet tatsächlich seinen Pulli für mich aus: „Leg dich mal hin.“ Ich strecke mich auf dem Rücken aus, zugedröhnt genug, um es weder hart noch unsicher zu finden, aber klar genug, um es ohne Anfall von Übelkeit zu genießen. Die Schuhe habe ich schon ausgezogen, der Rock ist so kurz, dass er eh nicht ins Gewicht fällt, und die dunkle Jacke darf ich zur Tarnung und als Schutz vor der Kälte anbehalten. Trotz Kleidung spüre ich seine Hände einerseits überdeutlich, andererseits verschwimmt die Szene total. Ich schalte vollkommen ab unter seinen Fingern, überlasse mich der Dunkelheit und seinen Berührungen. Nur kurz registriere ich, dass er mir den Slip auszieht und auf die Brust wirft.

Kurz darauf spüre ich den über das Wasser blaseneden Wind an meinen steil aufgerichteten nackten Beinen. Mein Becken habe ich auf den eigenen Fäusten aufgebockt, so sehr will ich mich ihm entgegen stemmen. Wahrscheinlich ist es verdammt hart an seinen Knien. Jedenfalls bittet er irgendwann: „Steh mal auf, da drüben kannst du dich festhalten.“ Folgsam kralle ich mich in das angebotene Gitter, während er mich ungestüm von hinten nimmt. Mir fehlt in diesem Moment jede Kapazität für Außenbetrachtungen, aber wenn ich im Nachhinein versuche die Szene zu visualisieren, wie wir da stehen mit hochgeschobenem Röckchen und herunter gelassenen Hosen, links grafittiüberzogener Beton, rechts das Wasser und tote Bürohäuser, fasziniert mich das Bild.

Zum Glück kommt der nächste Autofahrer, der es hätte schießen können, erst, als der Pseudorebell seine Hose schon wieder hoch gerafft hat und mir einen gewissen Sichtschutz gewährt, während ich wahrscheinlich gucke wie ein bekifftes Reh und mir unsere Säfte an den Beinen hinunter rinnen. Ich muss mich konzentrieren, um meine Unterhose wiederzufinden, die ich anscheinend geistesgegenwärtig oben in meine Jacke gestopft und somit wenigstens nicht verloren habe.

Ich weiß nicht, wie es kommt, dass ich plötzlich mit dem Rücken an seine Brust gelehnt Sterne gucke. Es erscheint mir als Abschluss für einen nächtlichen Seitenstraßenfick etwas aberwitzig. Aber so wie die Stadt gehört uns heute eben auch der Himmel. Und ich glaube, wir haben das eine ganze Zeit nach dort oben geschaut, bevor wir wieder losgezogen sind auf die Jagd.

regennasses Haar

Veröffentlicht 27/08/2013 von Pseudorebell

„Bringst Du mir mein schwarzes Spielzeug mit?“ fragte sie in einer Mail. Ich bringe Dir alles mit was Du möchtest Miss.

Auf dem Weg zum Stundenhotel regnet es heftig. An der Rezeption freut man sich uns wieder zu sehen und wir bekommen Zimmer 7. Sie legt sich aufs Bett und ich muss mich vor ihr ausziehen. Wohlwollend betrachtet sie mich, fasst meine Hüfte und riecht an mir. „Mach sauber“ – sie drückt mir den Plug in die Hand. Als ich zurückkomme ist sie nackt und bedeutet mir, mich hinzulegen. Sie sagt, ich solle still sein und rollt mich auf den Bauch.

 

Sie legt sich auf mich und es ist ein wunderbares Gefühl. Ich fühle ihre Brüste auf meinem Rücken und freue mich, dass unsere Schenkel aufeinander ruhen. Sie küsst mich am Rücken und im Nacken und gleitet so herrlich perfekt über meine nackte Haut. Sie kommt ganz dicht an meinen Kopf so dass ich ihr nasses Haar riechen kann – ein Moment an den ich mich noch Tage später erinnere. Sie leckt mein Ohr und hat damit  eine hoch erogene Zone gefunden. Ich beginne mich unter ihr winden und mein Arsch gibt ihrer Hüfte Widerstand bis sie sich von mir rollt.
„Jetzt will ich ficken“ sagt sie, rollt sich auf den Rücken und befiehlt ihr Befriedigung zu verschaffen – schließlich wisse ich ja, wie das geht. Meine Lippen umschließen einen der beiden spitz nach oben stehenden Nippel, meine Hand greift die andere Brust. Ich tue es langsam und versuche, so zärtlich wie möglich und gleichzeitig mit ausreichend Druck ihre Knopsen zu liebkosen. Sie führt ihre Hand zwischen ihre Schenkel, ich werde schneller, heftiger, kneife zu und klemme ihr Brust mit den Lippen ein. Sie kommt laut und ihr Köper zittert als es passiert. Kaum zu glauben, wie sehr ich darauf stehe.
Als sie die Geltube nimmt habe ich ein wenig Respekt. Das letzte Mal ist eine Weile her und ich habe keine Ahnung, ob ich mich wieder neu gewöhnen muss. Meine Befürchtungen sind umsonst. Sie ist so wunderbar zärtlich und schon als sie ihren Finger das erste Mal in mich steckt spüre ich, wie gut es mir gefällt. Ich rolle mich auf den Rücken und lache sie an. „Mehr.“ sage ich. Es ist nur ein leichter Schmerz den der Plug verursacht, wenn sie ihn über die hintere Kante schiebt. Und er ist schnell überwunden. Ihr Mund widmet sich meinem Gemächt. Beim letzten Mal hat es lange gedauert bis ich groß und hart war. Dieses Mal fühle ich null Widerstand durch den Plug und bin recke mich ihr fast sofort entgegen. Sie leckt ihn in seiner ganzen Länge, Speichel fließt meine Hüfte runter und sie nimmt ihn so tief in sich, dass ich mich in ihrem Rachen spüre. Wenn sie nur wüsste, wie gut sich das anfühlt, wie geil es ist, was ihr Mund mit meinem Schwanz anstellt. Es beginnt ein wilder Blowjob. Sie schnellt mit dem Kopf auf und ab, hält ihn fest und versenkt ihn wieder in ihrem gierigen Mäulchen. Jetzt wichst sie ihn und ich wieder würde ich ihr gern sagen wie perfekt sie das macht. Ich komme nicht dazu – in mir rollt eine Welle an. Meine Oberkörper zieht sich zusammen, will in die Senkrechte und ich ergieße meinen heißen Saft über ihre Hand, auf ihren Arm und an ihre Brust.
Wir halten uns fest und wieder rieche ich ihr Haar. Meine Güte, ich stehe auf Dich Miss. Na los, ich bin bereit für Runde 2.

Wieder schön

Veröffentlicht 26/08/2013 von Miss Universe
Natürlich freut er sich jedes Mal – auf irgendeine Weise. Aber jetzt gerade strahlt er mich durch die tiefe Dunkelheit mit einer so leuchtenden Begeisterung an, dass eigentlich nichts mehr zu kommen braucht an diesem Abend.

Aber vielleicht ist das gerade Teil der Freude: Wir haben schon die goldroten letzten Sonnenstrahlen gemeinsam genossen. Wir haben schon langsam die einsetzende Kühle nackte Arme und Beine hinauf krabbeln spüren. Einige Biere spülen schon euphorisierend in unseren Adern. Die Dunkelheit hat sich schon schützend über den bevölkerten Park gelegt. Wir haben einen Platz mitten auf einer riesigen Wiese gefunden, der bei diesen Lichtverhältnissen genug Abstand verspricht. Und wir haben schon den ersten Fick geteilt, ganz frei unter der 180°-Himmelskuppel. Er muss nicht einmal sagen, dass es schön ist. Ich weiß auch so ungefähr, wie er im Gras liegend mich und die Sterne und das voll aufgespannte Himmelszelt über sich aufgesogen hat.

Und während wir ein äußerst relevantes Gespräch über Taschentücher führen, ist uns beiden klar, dass der Abend eigentlich erst angefangen hat und wir jetzt gemeinsam in die Nacht starten.

Ohne fliegen

Veröffentlicht 25/08/2013 von Miss Universe
Manchmal passiert es, dass wir aufeinander treffen, und die Unzufriedenheit mit mir selbst erlaubt es mir in dem Moment nicht, über den eigenen Schatten zu springen, mir das Superheldencape überzuwerfen und alles zu vergessen, was nicht unmittelbar zwischen uns passiert.

Der Pseudorebell schaut mich an. Er kann es nicht verstehen – wie auch – aber er kann spüren, dass es heute anders ist. Er muss nicht wissen warum, weder aus äußerer noch aus innerer Notwendigkeit. Und eigentlich macht mich das frei. Genau diese Mischung aus faktischem Unverständnis und emotionaler Intuition macht das alles erst möglich.

Vielleicht hätte ich eine Chance, wenn er mich überrannte mit seinen eigenen Superkräften. Aber er ist empathisch und fürchtet sich mich zu übergehen. Wahrscheinlich braucht er wenigstens einen Funken von mir, um die Magie zu zünden. Also gehe ich den einzigen Weg, den ich in dieser Situation kenne, in der ich mich nicht öffnen kann und mich dann nicht berühren lassen mag. Ich schalte auf Aggression.

Ich werfe ihn auf den Boden, was aus Gründen der Kräfteverteilung leider immer seine Kooperation voraussetzt. Zunächst drängel ich mich in seinen Rücken, dort maximal seines Zugriffs enthoben, und lasse meine Hände über seine Vorderseite wandern. Meine Nase bohrt sich in die warme duftende Haut zwischen seinen Schulterblättern. Meine Finger kneifen beinahe seine Brustmuskeln und knöpfen ungeduldig seine Jeans auf. Für eine Sekunde fürchte ich, dass ich ihn zu hart und unvermittelt und lieblos angehe, so winzig und weich liegt er in meiner Hand. Aber wir haben beide genug Urvertrauen in was passiert, wenn ich nur weiter mache.
Sofort wächst er mir entgegen. Es ist ein unsinniger Trugschluss, aber mir gibt es immer Selbstvertrauen, wenn das passiert. Wenn ich dich schon nicht richtig lieben kann, dann kann ich es dir wenigstens richtig besorgen! Er richtet sich auf unter meinen Fingern, wird dick und hart in meiner Hand, und sofort will ich ihn küssen. Ich drehe den Pseudorebell auf den Rücken und hocke mich zwischen seine Beine. Er mag meine Hände an der Innenseite des Oberschenkels, am Hoden, am Perineum. Ich mag ihn an meinen Lippen, im Gesicht, im Rachen. Ich lecke ihn gern. Und ich mag, dass ich außerhalb seiner Reichweite bin.
Wir betrachten diesen Akt unterschiedlich. Deswegen ist es merkwürdig, ihn jetzt als sicheres Terrain nutzen zu wollen. Während er sich in der erzwungenen Passivität nie ganz wohl fühlt und selbst von meinen wildesten Zungenschlägen nicht ausgereizt wird, stellt so ein Blowjob für mich das Höchstmaß an Hingabe dar. Ich schenke meine heilige Mundöffnung. Ich teile aktiv meine Zärtlichkeit. Ich konzentriere mich auf den anderen Körper.
Ich will alles geben; wenn schon nicht mich, dann wenigstens Befriedigung. Ich benutze meine Hände, weil ich weiß, dass mein oraler Reflex nicht ausreicht. Und weil er mich neulich mit der folgenden Bemerkung während eines Blowjobs fast in einen Heiterkeitsausbruch gestürzt hätte, lasse ich auch meinen Mittelfinger in seinen Po gleiten: „Weißt du, wie geil das ist, etwas im Arsch zu haben und gleichzeitig einen geblasen zu bekommen?“ Nein, natürlich nicht, aber erklär’s mir.
Irgendwie ist ihm klar, dass dies der Kompromiss ist, der gerade geht. Irgendwie fängt er meinen Wunsch auf, er möge das annehmen. Gegen seine Gewohnheit kommt er widerstandslos in meinem Mund. Ich bin sicher, er hat keine Ahnung, wie sehr ich darauf angewiesen bin. Aber da ist es wieder: nicht verstanden, trotzdem richtig gemacht.

Ich bin um einiges glücklicher, und als er sich aufrichtet, kann ich mich auf seinen Oberschenkel kauern, anstatt mich gänzlich wegzuducken, und seine Hand auf meinem Rücken akzeptieren. Er streicht darüber mit seinen riesigen schönen Händen, gleichmäßig und ausdauernd. Ich erlebe diese lange großflächige Berührung manchmal bei ihm. Es fühlt sich an wie eine Mischung aus zärtlicher Mechanik und dem unerschöpflichen Wohlwollen, mit dem man ein vierjähriges Kind mit Bauchweh beruhigen würde. Es hat nichts mit Sex zu tun, und es ist genau das, was mir jetzt gut tut.

Notizen aus der Mittagspause VI

Veröffentlicht 23/08/2013 von Pseudorebell

Sie hat mich in die Mittagspause gebeten mit dem Wunsch ihr zu Diensten zu stehen um mich ihre Befriedigung zu kümmern. Jetzt steht sie im luftigen Sommerkleid dort an der Wand und öffnet ihren BH, damit ich freien Zugriff auf ihre Brüste habe. Ich ziehe mein Shirt aus und versuche, es dekorativ zu tun schließlich isst das Auge mit. Sie drängt an meine Brust, küsst meine Nippel und steckt ihre Nase in meine Achsel so dass ich mich kurz Frage, wer hier wem Dienste leistet. Ich konzentriere mich kurz und falle in eine Art Servicemodus. Das gerade ist nicht mein Vergnügen sondern ich biete sowohl Kenntnisse als auch nackte Haut zur freien Verfügung an. Nimm diesen Körper wie es Dir gefällt Miss Universe.

„Hast Du einen Wunsch?“ frage ich. „Nur nicht kaputt machen“ sagt sie und sie meint, dass ich nicht zu doll an ihrem Kleid zerren soll. Ich streichle sie vorsichtig und möglichst nicht drängend. Sie kommt auf mich zu und küsst mich. Ich erwidere mit einem zarten, nicht Clark Gable Kuss und ich glaube, dass gefällt ihr. Im nächsten Moment steht sie mit dem Rücken zu mir und ihre Hand bewegt sich zwischen ihren Schenkeln. Ich schiebe meine Hand unter ihr Kleid und halte ihr Brust fest. Meine andere Hand ist unentschlossen – ich fasse sie am Arm, dann in der Hüfte und schließlich ihren Arsch. Ich stehe darauf sie dort fest anzufassen und hoffe, sie mag es auch. Zu Anfang stöhnt sie ein wenig, wird aber dann still und ich frage mich ob es ihr gefällt. Ich küsse sie im Nacken, drücke meine Hüfte gegen ihre und höre ihr beim Atmen zu. Dann geht´s schnell. Sie erwidert den Druck, atment heftiger und hält plötzlich still. Sie dreht sich, grinst und sagt „Ich bin fertig“.

„Willst Du nicht noch ne Runde?“ frage ich aber ehrlich gesagt ist mir die Antwort egal. Sie bekommt einfach noch eine. Wir küssen uns und sie nestelt an meiner Hose mit dem Gedanken, mir ebenfalls Befriedigung zu verschaffen. Ich werde das als Mittel nutzen um es ihr noch mal zu besorgen – ein praller, warmer Schwanz fühlt sich gut an, wenn man in Stimmung ist. Und ich glaube, sie ist in dieser Stimmung. Bevor sie auf die Idee kommt in die Knie zu gehen fasse ich sie und drücke ich meinen Daumen in ihre Hüfte. Sie mag das und als sie ihr Kleid nach oben zieht damit sie mein Geschlecht an ihrem Bauch spüren kann, suche ich Kontakt zur ihrer Klitoris. Wieder beginnt sie zu stöhnen, bewegt ihre Hand schneller und löst mich schließlich zwischen ihren Schenkeln ab. Blut schießt in ihren Oberkörper, malt rote Flecken aufs Dekoltee und ihre Wangen und ihr Körper wird von einem Zittern durchlaufen. Wie ich es liebe ihr dabei zuzuschauen.

Ich klippe ihren BH wieder zu und wir küssen uns. Ich fasse sie und hebe sie in Stück hoch. Weil mich es anmacht und obwohl sie mal sagte, sie mag es nicht. Wir gehen über die Treppe zurück ins Büro.

Auf der Treppe

Veröffentlicht 23/08/2013 von Miss Universe

Es war eine dieser Mittagspausen, an deren Ende ich heiß gelaufen bin. Hinzu kommt, dass nicht einmal der Pseudorebell gekommen ist. Wir sind also allein durch die abgelaufene Zeit fertig, aber nicht miteinander. Ich steige die Treppe hinauf und kann nur mutmaßen, wie sich das Polyesterkleid über mein Hinterteil legt. Das motiviert den Pseudorebell zum ersten Klaps. Der ist immer noch fröhlich gemeint. Ich bin aber nicht in der Stimmung ihn als „danke, jetzt wieder an die Arbeit“ zu verstehen. Ich verharre vor ihm auf der Stufe und bin mir sicher, er wird es noch einmal tun.

Und tatsächlich landet seine Handfläche ein weiteres Mal auf meiner freudig gespannten Hinterbacke. Ich könnte jetzt ein Spanking vertragen! Aber stattdessen greifen seine Finger zu. Es hat nicht viel von streicheln. Er walkt meinen Arsch. Kräftig und begierig graben sich seine Finger in mein Fleisch. Es ist mehr als genug für seine Hand, und es gibt keine filigranen Teile, nur heißes, festes, aber nachgiebiges, williges Fleisch. Ich spüre es an der fordernden Bewegung und am keuchenden Atem hinter mir: Es gefällt ihm, da hemmungslos hineinzugreifen.

Seine Hand wandert knapp um meine Hüfte, aber heftig drängend an meinen Oberschenkel, den Übergang zwischen Bein und Backe immer wieder striegelnd, wie er sagen würde. Mich macht es an, Begehren so direkt spüren zu können. Ich drücke mich ihm entgegen. Meine Phantasie hat ihn schon zwischen meinen Beinen.

Mein Oberkörper beugt sich nach vorn und ich strecke ihm meinen Po noch aufreizender entgegen. Er kompensiert den entstehenden Abstand zwischen unseren Körpern durch die andere Hand, die sich um meine Hüfte schlingt und mit gespreizten Fingern meinen Bauch greift. Das ist eine Berührung, von der ich nie gedacht hätte, dass ich in der Lage wäre, sie als angenehm zu empfinden. Aber der Pseudorebell wühlt sich so lustvoll in mein Bauchfett, dass ich nicht anders kann, als in seiner heißen Begierde zu schmelzen. Halt meinen ganzen Unterkörper im Arm!

Wir wogen stöhnend in dieser Position, ausblendend, dass das Treppenhaus nicht lange leer bleiben wird. Ich hänge mit beiden Armen am Geländer, die Beine breit und mein Geschlecht wie ein schwingender Amboss gegen ihn und seine immer weiter fordernden Hände schwingend.

Irgendwann richtet sich mein Oberkörper wieder auf. Ob es meine oder seine Idee ist, kann ich nicht sagen. Wir stehen unfassbar dicht, drängend und dampfend. Ich nutze meine Aufhängung, um auf der oberen Stufe weit genug in die Knie zu gehen, dass ich mich auf seinem leider bekleideten Schwanz niederlassen kann.

Seine Hände umschlingen meine Schenkel. Ich bin ein einziges triefendes, exponiertes, klaffendes Loch, das gefüllt werden will. Es ist einer dieser Augenblicke, in denen die Wucht des Wunsches die Macht der Wirklichkeit übersteigt. Ich will so verdammt dringend, dass dieses Begehren stärker ist als eine Erfüllung je sein könnte. Die Vereinigung im Wunsch ist schöner als sie in der Erlösung wäre. Nimm mich jetzt, ich bin ganz dein! Stattdessen stapft er tapfer an mir vorbei und tut, was ein Mann tun muss…

Aufs Wort

Veröffentlicht 21/08/2013 von Miss Universe

Ich habe ihn auf den Bauch gedreht, weil ich Lust auf seine Rückseite habe und vor allem, weil er so am besten still hält. Wenn er ausgestreckt da liegt, kann ich langsam mit der Wange über seine Haut fahren, die Nackenmuskeln beißen, meine Hände in seine Achseln graben. Ich kann an ihm riechen, minutenlang, wenn ich möchte. Ich kann meine Finger durch sein Haar pflügen, meine Zunge in sein Ohr drängeln, diese hübschen Jochbeine küssen. Ich kann meine Brüste über seinen Rücken ziehen und mich daran freuen, wie ihn sowohl die Berührung als auch das Wissen darüber, was ihn gerade berührt, erregt. Ich kann meinen feuchten Venushügel an seinem Knackpo reiben. Ich kann… Aber ich hatte irgendwie nicht in Erwägung gezogen, dass mich das so geil machen würde…. Und jetzt stöhnt er auch noch so lustvoll!

Damit ich meinen weiteren Plan verfolgen kann, muss erst einmal diese wilde Lust befriedigt werden! Ich rolle mich von ihm herunter und teile ihm lapidar mit: „Du weißt ja, wie das geht.“ Er nickt und begiebt sich augenblicklich ans Werk – mit ernstem Eifer. Nun überrascht mich nicht, dass er es tatsächlich sehr genau weiß. Es ist klar, dass er sich mit Mund und Hand um beide Brüste kümmern muss, dass die Klitoris mein ist und dass ich seinen Ellenbogen in der Leiste spüren will. Die Position ist schnellstens geschmeidig eingenommen.

Auch dass er ein untrügliches Gespür dafür entwickelt hat, wie fest ich den Druck wo im Verlauf meiner Erregungskurve brauche, muss mich nicht wundern. Die Kombination aus unvoreingenommenem Experimentieren, genauem Beobachten und routinierter Mustererkennung, mit der er sich insgesamt durchs Leben bewegt, lässt ihn gut lernen. Und er hatte einige Durchläufe, um die Ergebnisse an meinem Körper zu optimieren.

Was mich erstaunt, ist die Zielstrebigkeit, mit der er zu Werke geht. Ich mag es sonst gern, dass, was immer er tut, eher nicht orgasmusgetrieben ist. Weder definiert er seinen eigenen Spaß über meine Höhepunkte oder gar deren Anzahl, noch muss für ihn selbst jeder Akt zwingend so enden. Stattdessen mäandert er vermeintlich ziellos über Erregungshöhen und -täler, ohne immer den Gipfel im Blick zu haben, vollkommen beschäftigt mit der Schönheit des Weges.

Aber jetzt scheint er einen Auftrag zu haben, und den nimmt er ernst. Es geht ohne Umwege zum Höhepunkt. Er macht einfach nur alles richtig, in der optimalen Reihenfolge und Steigerung, und es funktioniert perfekt. In wenigen Minuten bin ich da und kann mich in der folgenden ersehnten Ruhe um ihn kümmern. Erst später fällt mir auf, wie untypisch dieses Vorgehen war, und wie sehr ich sonst schätze, dass der Weg nie gerade und vorgezeichnet ist, den wir gehen.