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Alle Beiträge aus dem Monat Dezember 2013

Mitschwingen

Veröffentlicht 30/12/2013 von Miss Universe

Es begann irgendwie damit, dass ich mich auf das Sofa im Stundenhotel gestellt hatte, damit der arme Kerl sich nicht immer bücken muss, um mich zu küssen. Erwartungsgemäß kümmerte er sich sofort dankbar mit Zunge, Lippen und Zähnen um meine nun auf genau der richtigen Höhe befindlichen Brüste. Wenn ich mich so in seinen Haaren verkrallen und in sein Ohr stöhnen und züngeln darf, muss er festhalten, damit ich nicht vor Wonne an die Decke entschwebe.

Deshalb will ich auch schnell ins Bett, werde aber geheißen stehen zu bleiben. Warum er in dieser Position anfangen will mich zu lecken, bleibt mir ein Rätsel. Wir verbleiben auch nicht lange so, sondern ich darf mich bald auf dem Rücken ausstrecken. Er kniet vor dem Bett und wird und wird nicht müde, sein Gesicht durch meine Lippen zu wühlen. Sehr zu meiner Freude benutzt er zusätzlich seine Finger, um sie in meine Leiste zu drücken.

So macht es mich richtig heiß. Ich winde mich und komme auf der Seite zu liegen. Meine Schenkel umklammern seinen Kopf; und so habe ich plötzlich selbst viel mehr Bewegungs- und Steuerungsfreiheit mich an ihm zu reiben. Als er mir die Hand auf den ausgestreckten Hals legt, während ich mein Becken gegen sein Gesicht kreisen lasse, bin ich hin und weg. Gut, dass es hier niemanden stört, wenn ich laut bin.

Der weitere Ablauf verschwimmt in meiner Erinnerung. Er bringt meine Hand ins Spiel, was so viel heißt wie: Ich will dich kommen sehen. Ich bitte ihn, es mir mit dem Finger zu machen. Irgendwie schafft er es auch noch, meine Nippel zu stimulieren. G-Punkt, Brustwarze, Klitoris, das kann nicht lange dauern. Als er dann noch meinen knetenden Fingern seine sanftfeuchte Zunge zugesellt, ist es um mich geschehen.

Aber anstatt sich das Schauspiel in voller Länge anzusehen – oder was immer er sonst so zu tun pflegt, während ich nichts mehr mitkriege – wirft er sich diesmal mit der vollen Breitseite seiner Brust hinein. Sein schwerer Körper liegt auf meinem und absorbiert die Wellen und Beben, die den meinen erschüttern. Ich klammere mich daran fest wie ein Ertrinkender und lasse die Wellen durch mich hindurch rauschen. Es ist so eine überwältigende Nähe genau im richtigen Moment. Ich habe das Gefühl, meinen Orgasmus per Osmose über diese große geteilte Hautfläche übertragen zu können. Es ist ein sehr schönes, inniges Erlebnis. Und er trägt immer noch eine Hose.

Instant

Veröffentlicht 29/12/2013 von Miss Universe
Er nimmt ein wenig Abstand, schaut mich prüfend an und sagt dann: „Du siehst so aus, als sollte ich dich langsam nach Hause schicken.“ Wir stehen angetrunken in einer dunklen Nische auf dem Weg zum Klo unserer dann doch nicht letzten Station auf dem feucht-fröhlichen Zug durch die Gemeinde. Und eigentlich hat der durchaus vernunftbegabte Pseudorebell natürlich Recht. Zu oft habe ich ihm schon demonstriert, dass ich alleine nicht immer den richtigen Moment zum Aufhören finde.

Aber in diesem Moment interpretiert er meine leicht glasig abwesenden Augen nicht vollständig. Die rühren nur zum Teil vom wer weiß wievielten Bier in meiner Hand her, das er sicherheitshalber schon mal wegtrinkt. Die Welt hat sich noch gar nicht gedreht, als ich eben die Augen schloss. Der größere Teil ist Ausdruck der gleichen blinden Gier, die auch sein Gesicht so herrlich ins Blöde entstellen kann. Und ein weiterer Bestandteil entstammt dieser staunenden Rührung, die mich jedes Mal ergreift, wenn dieses Gefühl mit seiner dermaßen urwüchsigen Kraft sich unserer bemächtigt.

Wir waren trinken und schauen und flirten. Ich mache das unter anderem deshalb so gern mit dem Pseudorebell, weil ich an seiner Seite einfach sehr gut sein kann. Er ist dann ein Freund mit den gleichen Interessen und einer meistens ähnlichen Einschätzung der Lage. Dabei vergesse ich zwischenzeitlich, dass das der gleiche Mann ist, mit dem ich Leidenschaft auf Termin und Sex auf Knopfdruck produzieren kann. Ich genieße einfach die Zeit.

Wenn er mich dann plötzlich mit der Hüfte in eine Ecke schiebt und mich mit zig Kilo Lebendmasse alles andere ignorierender Geilheit konfrontiert, überwältigt mich das. Da draußen ist die Nacht, überall schöne Frauen, Musik. Aber er kommt auf mich zu mit dieser alles andere überstrahlenden, brünftigen Energie, die mich ins Zentrum stellt. Es ist nicht nachzuvollziehen, wie automatisch und unverzögert mein Körper stets auf diesen Angang reagiert, der mir noch vor Sekunden völlig fern lag.

Der Energiestrom findet sofort einen Gegenpol; die Rückkopplung hat sich gewaschen. Ich bin sicher, wir leuchten im Dunkeln und könnten in diesem Moment ganz Finnland mit Strom versorgen. Es ist gar nicht nötig, dass er mit Zunge und Fingern die richtigen Schalter betätigt, die er nur allzu gut kennt. Natürlich tut er es trotzdem. Alle Systeme bereit. Ich bin geil.

Mein Selbst implodiert unter dem Druck der Naturgewalt, die das Leben zum Erhalt seiner selbst aufbietet. Ich kann nichts als dieser Energie nachgeben. Ich bin nichts als ein ursprünglicher, übermächtiger Wunsch, über dessen überwältigendes Ausmaß ich mich langsam zu wundern beginne, als er ein paar Zentimeter von mir abrückt, um der Vernunft doch den Sieg zu gewähren.

Ihre Titten und ich

Veröffentlicht 26/12/2013 von Pseudorebell

Miss Universe schickte mir ein Bild von sich mit dem Hinweis, es sei unkreativ. Es zeigte ihren nackten Oberkörper und stellte ihr Brüste zur Schau.

Ihre Brüste. Ich mag es, sie anzuschauen, anfassen sowieso und genau so gut ist es, sie mit den Lippen zu berühren. Die von Miss Universe scheinen mich besonders anzusprechen, anders ist es nicht zu erklären, was mit mir passiert, wenn ich sie sehen und berühren darf.

Sie trägt sie mit Stolz herum. Nicht, dass sie sie besonders hervorhebt, das ist gar nicht nötig. Man sieht Ihnen an, dass sie fest sind und sie schauen stets ein wenig nach oben. Sie wippen nicht und sie hängen nicht herunter. Wenn sie erregt ist oder es kalt wird drängen sich ihre erhärteten Nippel durchs Shirt. Ab und an läuft sie an mir vorbei. Dann schaut sie zu mir rüber, blinzelt mit den Augen und ich denke: Genau so Miss. Streck sie noch ein wenig nach oben, zeig sie mir bitte.

Ich mag es, sie auf dem Rücken unter mir zu haben. Wenn ich meinen Kopf über ihre Brust senke und mit der Zungenspitze auf der rosa Knopse kreise können tausend Dinge passieren. Sie stöhnt dann so schön. Am liebsten mag ich, dass sie sich scheinbar völlig gehen lässt. Sie wird lauter, fangt an, sich zu bewegen und greift mit der Hand nach meinem Kopf. Ihr Oberkörper streckt sich durch und meiner Berührung willig entgegen. Sie streichelt sich selber an der anderen Brust oder beißt auf ihre Finger. Ich beginne selber zu stöhnen und werde hart, so dass sie meine Erektion an der Flanke spüren kann. Manchmal – zu meiner Begeisterung immer öfter und mittlerweile völlig selbstständig – fasst sie ihr Geschlecht an, drückt und knete den Venushügel bis hinunter zur Klitoris und kommt als ob einen gewaltige Welle durch sie fährt.

Oder stehend, ihre Vorderseite meiner zugewandt. Sie steht ein wenig erhöht und ich beginne an einer Brust. Besonders gefällt ihr, wenn es mit ein wenig Druck und langsam geschieht. Ich mache die Zunge flach und lecke die Brustwarze von unten bis oben zur Spitze. Je nach Tagesform wird sie davon beinah wahnsinnig. Ich suche ihre Möse mit meinem Finger auf oder lasse sie sofort meinen Schwanz spüren. Wenn ich endlich in ihr bin, klammern meine Hände Arsch und Rücken und meine Zähne graben sich weiter in das feste, helle Fleisch ihrer Titten, bis das Stöhnen neben meinem Ohr einen Orgasmus verrät.

Von hinten geht es ebenfalls sehr gut. Ich halte beide Brüste synchron in den Händen. Mir fällt dann immer besonders auf, dass wie für mich gemacht scheinen. Sie passen so schön in meine Hand und ich halte sie und wiege sie auf und ab. Wenn sie die Augen schließt und anfängt zu summen, zwirbeln Daumen und Zeigefinger die aufgerichteten, tief durchbluteten Warzen und ich atme laut und langsam in ihr Ohr.

Und natürlich sitzend, wenn sie die Arme nach oben streckt und mir die beiden in voller Pracht präsentiert. Ab und zu sehe ich es als Einladung. Ich presse sie, ziehe daran, kneife ihre Nippel oder drücke sie mit der Hand in sie hinein. Je nachdem welchen Moment wir erwischen greift sie meine Hand und drückt sie an ihre Brust: „Fass so fest zu wie Du kannst Pseudorebell“ heißt das. Und ich fasse zu und schaue mir an, wie ihre Lippen erst zittern und dann unendlich hübsch grinsen.

Auf den Knien eben nicht

Veröffentlicht 26/12/2013 von Miss Universe
Wenn ich mir das von außen ansehe, wirkt es auf den ersten Blick wie scheußlichster Männerporno: Ich knie auf dem Fußboden zwischen seinen Füßen, während er einem König gleich auf dem Stuhl sitzt, die Arme bequem auf den Lehnen abgelegt. Mein Mund umschließt seinen Schwanz. Ich habe die Augen beglückt und erregt zu ihm aufgeschlagen. Als sei das nicht genug, fordert er mich auf: „Na, los, das geht noch ein bisschen tiefer.“ Oh, ja, stimmt. Ich muss von alleine würgen, er braucht gar nicht meinen Kopf zu packen und nachzuhelfen.Wenn ich hinspüre, funktioniert es vollkommen anders: Wenn er auf mich herunter schaut, lacht er beinahe vor Freude. Sicher genießt er den guten Blick auf die Szene und er würde nicht verleugnen, dass ihm durchaus gefällt, wenn seine Anatomie meinen Kopf unter seinen zwingt, aber es ist eine arglose Freude, die weniger mit Macht und Unterwerfung zu tun hat, als mit ehrlicher Begeisterung darüber, welchen Spaß ich gerade daran habe genau das zu tun, was ihn erfreut.

Und den habe ich! Wie unglaublich gern ich mir seine Körperteile in den Mund stecke! Und bei so einem Schwanz geht es besonders weit. Wobei dieser hier, je gieriger ich es versuche, desto mehr sich dem widersetzt, indem er noch weiter aufwächst. Ich schaffe es nicht, aber ich versuche es immer wieder gern. Du meine Güte, man kann mit diesem Schwanz anstellen, was man will! Gefühlt ist es ihm nie zu viel. Und kommen tut er auch nicht, dazu ist er viel zu gierig auf mehr.

Natürlich genieße ich auch die anderen Reaktionen. Wenn sich der Pseudorebell mal zu einem Stöhnen hinreißen lässt, dann ist das ein Geschenk. Und manchmal ist diese eine Stelle an der Unterseite so hart mit seinem Rückenmark verdrahtet, dass er fast aufspringt und ganz und gar unköniglich auf seinem Thron verkrampft. Aber das ist nicht das Ziel. Auch ich spiele nicht mit Macht. Ich erfreue mich daran, wie er aus vollem Herzen genießt. Wenn der Pseudorebell von sich aus still hält, muss es gut sein.

Was für einen großartigen Feedbackloop wir gebildet haben! Sein zarter Schwanz an meinen nervenübersähten Lippen, seine empfindlichste Stelle mitten in meinem Kopf und die Rückverbindung über ineinander gekrallte Augen, sie sich gegenseitig mit Begeisterungsstürmen bombadieren. Fass mich bloß nicht an, lenk mich nicht ab, ich will genau so alles von dir spüren können!

Es mag aussehen, als würde ich zu seinen Füßen sitzen und ihm zu Diensten sein. Und es ist nicht so, dass wir es genau so noch nicht gespielt hätten. Aber in diesem Moment ist es etwas gänzlich anderes. Vielleicht empfinde ich es auch nur so deutlich wegen des eindrücklichen Vorspiels.

Blond

Veröffentlicht 22/12/2013 von Pseudorebell

Bei einer der letzten Einladungen zu einem Fick in der Tiefgarage lehnte Miss U dankend ab und fragte ein wenig spöttisch und provokant, ob ich mir nicht was anderes suchen wolle – was blondes zum Beispiel.


Erst jetzt wo ich vor ihr stehe bemerke ich, wie groß sie ist. Und hübsch ist sie noch dazu. Unverschämt hübsch möchte man sagen. Sie hat fast schulterlanges, blondes Haar das in Locken auf ihrer Stirn herumhüpft. Ihre Augen sind groß und dunkel und sie scheinen den Gegenüber festzuhalten. Ihre Wangen sind hoch, die Nase gesprenkelt von Sommersprossen und wenn sie lacht, zieht sich die Haut um die Augen so zusammen, dass man mitlachen muss. Ihre Haut ist hell – Du nennst das bei anderen Alabasterhaut – und wirkt unbeschreiblich fein. Für einen so hübschen Menschen kommt sie wunderbar uneingebildet daher. Das einfache helle Shirt lässt sie eine Schulter zu Teilen frei. Es zeigt den Träger ihres BH und ein Tattoo, dass sich vom Rücken in Richtung der Schlüsselbeine schlängelt.

„Die mag Dich aber“ sagst Du und ich entgegne, dass ich gar nicht mal sicher bin, wen von uns Beiden sie nun seit ein paar Minuten immer wieder anschaut. Ich hole uns was zu trinken und als sie mich angrinst sage ich ihr, dass ich mag, wie sie lächelt und frage sie, ob sie ganz allein hier ist. Sie meint, ihre Freundin sei schon nach Hause gegangen und strahlt Dich an, als Du plötzlich neben uns stehst. Zur Belohnung bestelle ich ihr auch was und als ich zurückkomme habt ihr die Köpfe zusammengesteckt, lacht gemeinsam und schaut mich zuckersüß an. Ich frage, was so lustig sei, bekomme aber keine Antwort sondern noch ein weiteres Kichern, dass keine klare Interpretation zulässt. Es ist kurz nach elf und der Pegel ist hoch genug um Tanzen zu gehen.

Beinah gleichzeitig nehmt die Arme nach oben. Wie ihr euch jetzt anschaut kann man nur als heiß bezeichnen. Eure Blick kleben aneinander, ihr habt beide den Mund leicht geöffnet und tanzt nicht dicht, sondern mit vollen Köperkontakt aneinander. Ich stehe ein bisschen blöd daneben und beschließe, dass es eigentlich egal ist, ob ich sie nun verschrecke oder nicht. Also stelle ich mich dicht hinter sie und suche den Kontakt meiner Hüfte mit ihrem Hintern, der sich so schön wohlgeformt und fest in dieser engen Jeans präsentiert. Sie lässt es sich gefallen und scheint es zu mögen. Und als sie Dich an Deiner Hüfte zu sich ranzieht stehen wir dort im Dreierpack und kreisen die Hüften zu irgendwas von Usher.

Wieder nimmt sie die Arme nach oben. Ich muss grinsen und halte sie an den Handgelenken fest. Du leckst Deine Lippen, tritts heran und fährst mit zwei Fingern über die Innenseite ihrer Arme. Sie schließt die Augen, hängt mehr von ihrem Gewicht an mich und grinst breit, als Du mit den Fingern über ihre Lippen fährst. Dann dreht sie sich herum, verschlingt ihre Hände in meinem Nacken und drängt dir ihren Hinter entgegen. Du bist ganz schön motiviert, nicht wahr Miss. Es scheint, das war der Startschuss für Ausgelassenheit. Du bewegst Dich Deinerseits gegen sie und fasst sie in der Flanke. Sie lacht, eigentlich ist es eher ein Glucksen vor Freude und Lust an dem, was wir haier machen. Nach hinten gelehnt fasst sie Deinen Kopf und gibt Dir einen Kuss auf den Mund, lehnt sich wieder zu mir und küsst mich ebenfalls. Sie hat weiche, volle Lippen und als ich Dich anschaue sehe ich, dass der Kuss Dich ebenfalls beeindruckt hat.

Der Laden hat sich merklich geleert und wir sitzen zu dritt auf der Couch. Eigentlich liegen wir eher und wem wir welches Bein gehört lässt sich nicht so ganz ausmachen. Du ruhst mit dem Kopf auf ihrem Bein und genießt ihre Berührungen im Nacken. Sie liegt halb auf meiner Brust, lässt sich ebenfalls im Nacken anfassen und hält eine Hand auf meinem Unterarm an dessen Ende die Hand kurz neben Deinem Hals liegt. Das Licht geht an und wir müssen jetzt wohl nach Hause gehen. Sie wohnt um die Ecke sagt sie auf Anfrage und ich traue mich zu fragen, ob wir sie nach Hause bringen sollen. „Das hoffe ich doch“, greift Deine Hand und drückt mir einen Kuss auf die Wange.

Kein Treffer

Veröffentlicht 22/12/2013 von Miss Universe
Der Tag war vollgepackt gewesen, und so habe ich auf dem Weg zum Treffpunkt zum ersten Mal Zeit mir vorzustellen, was werden könnte. Ich weiß nur, dass er vor mir da sein wird. Ohne dass ich danach gefragt hätte, ersinnt mein Hirn ein Geschichtchen, in dem ihn seine Nachbarin dreist verführt. Ich weiß, dass er auf diese Sorte Rollenspiel steht, aber ich weiß auch, dass er dafür ein Briefing braucht. Also sende ich eine Nachricht mit der Frage, ob er Lust auf eine Szene hat. Dann weiß er schon, was ich meine.

Die postwendende Antwort enthält zwei Stichwörter: Spielen und Seile. Alles in mir springt auf das erste an. Schon länger weiß ich, dass er Schmerzen meint, wenn er Spielen sagt. Seit dem letzten Mal habe ich erhöhten Respekt. Dieses Wort bedroht mich geradezu, gänzlich seiner eigentlichen Bedeutung entrückt. Mir sinkt das Herz augenblicklich in die Hose. Statt der frechen sexy Nachbarin erreicht ihn ein demütig furchtsames Wesen.

Aus diesem Modus komme ich auch nicht heraus, während er mich zu Beginn fesselt – obwohl ich mehrfach feststelle, dass er gar nicht hinterhältig lächelt und auf die gleiche konzentriert ruhige Weise mit den Seilen beschäftigt ist wie sonst auch. Ich bin keine stolze Leinwand für Fesselkunst, ich beuge mich zahm der Immobilisierung. Zu tief sitzt die Erinnerung an hilflose Bewegungsunfähigkeit auf dem Tisch. Nicht einmal die trotz allem empfundene Schönheit des Kerzenlichts, das in ständig anderen Winkeln über seinen nackten Oberkörper tanzt und jeden Muskel maximal dramatisch illuminiert, nimmt mir die Furcht. Sind die Fesseln Schmuck oder Werkzeug?

Aber wie gut sich dieses Seilkleid anfühlt! Es ist auf diese angenehme Art fest, dass es sich mehr nach Schutz, denn als Einschränkung anfühlt. Und die Teile an Brust und Beinen sind auf eine Weise miteinander verknüpft, dass das Tragen gänzlich dem einer sich ineinander schiebenden, schwerelosen Rüstung gleicht. Er platziert mich unter die Stange, lässt noch ein paar Seile über mich und über sie laufen, und plötzlich hat er es wieder geschafft: Mein Körper schwebt gut auf mehrere Druckpunkte verteilt in der Waagerechten. Ich werde nie verstehen, mit welchem Augenmaß er das herstellt. Ich schwebe! Mir wird sich auch nie erschließen, wie er aus dieser fast meditativ handwerklichen Ruhe und Präzision heraus so schnell eine stattliche Erektion hervorzaubert, die er jetzt meinem mit dem Körper an den Seilen hin und her pendelnden Kopf einverleibt…

Erst als ich wieder auf den Füßen stehe, sagt er von hinten in mein Ohr: „Jetzt kannst du Angst haben.“ In diesem Moment bindet er mir ein Tuch vor die Augen. Ich nehme an, er weiß, dass ich dazu keine gesonderte Aufforderung mehr gebraucht hätte. Ich habe mich vorzubeugen. Erst wandern die Floggerschnüre leicht über meinen Rücken, immer wieder abgelöst von seiner streichenden Hand. Aber dann, sehr bald, landen die Lederriemen scharf und fest auf meiner Haut. So hart, dass ich die Spuren der wenigen Schläge noch drei Tage später deutlich sehe. Und vor allem so hart, dass es mir unangenehm weh tut. Es gibt diese wie auch immer definierte Grenze, an der ich nicht mehr annehme und an der es dann auch keinen Spaß macht. Es ist die gleiche, an der ich beginne auszuweichen.

Der Pseudorebell lässt kurz ab, aber nur um meine Hände an die Stange zu fesseln und die Augenbinde durch ein Tuch in den Mund zu komplettieren. Ich rede ja sonst auch nicht, und atmen und schreien kann ich auch so, wie ich bald feststelle. Trotzdem macht mich dieser kleine Knebel, den er mir zum ersten Mal anlegt, noch ein wenig hilfloser. Schläge landen auf meinem Rücken, die schmerzen und die ich nicht haben will.Es ist anders als sonst. Das Annehmen der Schwäche, die Aufgabe ist ein großes Geschenk, das am Ende einer Kette von durchlebtem Schmerz und Hilflosigkeit stehen kann. Für dieses Gefühl haben wir überhaupt angefangen. Aber die Art und Weise, wie es mir gerade aufgezwungen wird, bringt nur Ablehnung hervor. Ich winde mich so gut ich kann, ich brülle in mein Tuch, aber es nützt mir nichts. Der Pseudorebell wollte Hilflosigkeit herstellen und das ist ihm gelungen.

Immerhin scheine ich einen Ausdruck der Verzweiflung zu produzieren, der ausreicht, um mir den Knebel wieder wegzunehmen. Als die Schläge weiter prasseln, nutze ich meine zurück erlangte Wortgewalt, um meiner aufsteigenden Wut Luft zu machen. Mein Körper scheint völlig anders auf die Situation zu reagieren. Als ich ihn mit an Verzweiflung grenzendem Ärger anzische: „Hör auf mich zu verprügeln“ ist das keine Provokation, damit er mich noch kleiner macht, sondern der wenig treffende Ausdruck dieses Unterschieds.
Es bewahrheitet sich meine Überzeugung, dass er mich schon versteht, wenn es darauf ankommt. Während ich noch überlege, ob ich jetzt wirklich mein Stop-Wort auspacken muss, ist das Spiel vorbei. Er wartet, bis ich einigermaßen darüber hinweg bin, dass ich gerade gegen meinen Willen geschlagen worden bin. Zweimal prüft er, dass dadurch nichts kaputt gegangen ist und es mir gut geht. Die Ursachenanalyse erschöpft sich an diesem Abend in: „Zu schnell. Man kann es nicht so schnell hoch fahren.“

Und dann tut er etwas, wofür ich ihn unendlich bewundere. Dann lässt er diese Erfahrung stehen, bereit aus Fehlern zu lernen, die Augen ganz weit nach vorn gerichtet, und macht einfach weiter und einen grandiosen Abend daraus.

Round ´n round

Veröffentlicht 20/12/2013 von Pseudorebell

Ich bitte sie vor mich. Sie kniet auf einem Kissen nieder und widmet sich meiner Erektion. Und wie sie es tut. Ihre Augen sind geschlossen und ohne weitere Umschweife nimmt sie die Spitze ganz hinten in den Rachen. Ich stöhne, weil sie das so gut macht und sie öffnet die Augen. Wir schauen uns an während sie mich bläst und ich bitte sie, ihn noch ein Stück weiter aufzunehmen. Sie tut mir den Gefallen und einen kurzen Moment lang spüre ich, wie sich seine geschwollene Spitze zwischen ihre Mandeln presst. Es ist warm und nass und es fühlt sich so so gut an.

Szenenwechsel. Nun sitzt sie. Gerade noch habe ich mir vorgenommen meine Zunge ihrer Möse zu widmen, da robbt sie im Stuhl ganz nach vorn und spreizt die Beine. Ich meine zu sehen, wie geil sie ist und instant übermannt mich meine Geilheit. Ich dringe in einem steilen Winkel in sie ein und sie quittiert mit Augenrollen. Kurz muss ich inne halten um nicht sofort zu kommen als sie meinen Nacken greift und ihr Becken noch ein Stück weiter nach vorn schiebt. Wir ficken und küssen und lachen uns an weil es so gut ist.

Szenenwechsel.  Ich sitzte auf der Couch und sie kommt über mich. Diese Position ist evil. Als ich in ihr bin zuckt sie einmal mit der Lende und ich kann fühlen, wie ich ihre inneren Windungen aufwühle. Sie reißt die Augen auf und wieder lachen wir, wieder mit der Einigkeit dieses überragenden Gefühls. Dann tut sie dass, was ich so gern sehe. Sie schließt die Augen, streckt ihre Arme nach oben und damit ihre Brüste nach vorn. Mein Gott, ist diese Frau hübsch. Meine Augen wandern über sie. Diese hübsche Stelle unter den Rippenbögen. Und wie ich es mag, wenn sich die Muskeln seitlich der Schulter nach vorn strecken, wenn sie die Arme nach oben hält. Ich sage ihr, wie geil ich ihre Titten finde,  halte sie in der Hüfte und drücke fest zu, bis die Spannung aus ihr weicht.  Weiter. Sie geht in die Hocke und fickt mich schnell und fest. Ganz hinten spüre ich einen Orgasmus anrollen und stöhne sie an. Sie sagt irgendwas mit, ich solle kommen, solange sie noch kann und in diesem Moment entlädt sich mein heißer Saft und ich komme pumpend und stöhnend in ihr.

Szenenwechsel. Gerade versorgte ich ihren rechten Nippel und sie half mit der Hand in ihrer Lende nach. Sie hielt meinen Schwanz und bescheinigte, wie hübsch er sei. Meine Hände fassen ihre Beinen, ziehen sie auseinander und ich bin in ihr. Mein Oberkörper senkt sich auf ihren. Ich rieche sie, fühle ihre Haut an meiner und wir ficken in lange Zügen. Mein ganzer Körper fährt über sie, vor und zurück. Irgendwann schlingt sie die Arme um mich, dann die Beine. Wie wunderbar sich das anfühlt. Ihre warme Oberfläche und diese unbeschreibliche Gefühl der Vereinigung unserer Geschlechter.  Ich richte mich auf, küsse sie und komme noch mal.