Er+Sie Geschichten

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Szenario: Im Klischee-Kerker

Veröffentlicht 16/06/2013 von Miss Universe

Sie steht mit dem Rücken zur Wand. Hand- und Fußgelenke sind mit einem Andreaskreuz vertäut, sie kann sich kaum rühren. Der Raum ist so dunkel, dass sie seine Tiefe nicht erkennen kann. Als sie ihn betrat, war die Aufregung zu groß, um ihn aufmerksam zu erschließen. Jetzt weiß sie nicht einmal sicher, ob sie alleine hier ist.

Bis auf ihr schwarzes Höschen ist sie nackt. Dunkelheit, Steinwände und Fackelschein wollen ihr ein Kellerverlies suggerieren, aber es ist warm. Sie schwitzt nicht nur aus Angst. Wie lange sie hier schon steht, vermag sie nicht zu sagen. Nachdem er sie gefesselt hat, ist er verschwunden und hat sie mit der Geste, sie solle still sein, zurückgelassen.

Endlich kehrt er zurück. Wobei der Schatten, der aus der Dunkelheit tritt, nicht eindeutig zu erkennen ist. Er trägt eine Kapuze, und die Augen sind zusätzlich hinter einer Maske verborgen. Energischen Schrittes tritt er auf sie zu und packt sie am Unterkiefer. „Na, freust du dich schon?“ dröhnt er in ihr Ohr. Weder in der Stimme noch auf den Lippen ist ein Anflug von Reiz oder auch nur einer Frage zu erkennen. Sie starrt verunsichert auf die strenge Falte in seinem Mundwinkel.

Schneller als sie versteht, was geschieht, klingelt ihr das Ohr und ihre rechte Wange brennt heiß unter Wucht einer Ohrfeige, die sie nicht hat kommen sehen. „Ich habe dich etwas gefragt!“ knurrt er drohend, während die immer noch ihren Kiefer umschließende Hand ungeduldig ihren Kopf schüttelt, als würde die Antwort dadurch schneller heraus purzeln. Stattdessen leidet der unter dem Schlag ohnehin getrübte Gleichgewichtssinn weiter, und sie muss sich konzentrieren, um ein „Ja, Herr“ hervorzustoßen.

„Gut“, lässt er zufrieden hören, während er ihren Kopf achtlos aus der Hand fallen lässt. „Ich habe einiges vorbereitet.“ Als erstes zeigt er ihr einen kleinen Flogger. Die geschmeidigen Lederenden gleiten über ihr Dekolleté, so dass sie die Tierhaut riechen kann. Er beginnt an ihren Oberschenkeln, und er beginnt langsam. Die Schnüre prasseln erst wie heftiger Regen auf ihre Beine. Wie eine ausdedörrte Wiese öffnet sich ihre Haut dem Einschlag, wird rosig und warm. Sie schließt die Augen.

Der Regen wird stärker. Sie kann die Schläge hören und auch wie der Flogger durch die Luft schneidet, wenn er ausholt. Ihre Schenkel werden gleichmäßig versorgt und langsam lecken sie Striemen auch auf die empfindliche Innenseite. Der Schmerz durchzieht sie – ansteigend und beinahe angenehm. Der Radius weitet sich aus, und plötzlich spürt sie die ersten Lederzungen an ihren Lippen. Sie kann nur ahnen, dass der Regen etwas nachgelassen hat, denn nach dem ersten Zucken kann sie auch diesen Schmerz ertragen. Immer weiter wandert der Flogger über ihren Venushügel und den Bauch. Sie spürt die heißen Zungen in der weichen Taille und auf den exponierten Rippenbögen ihres Brustkorbs. Überall geht der Schauer der Lederenden über ihr nieder.

Wie durch ein Wunder trifft kein Streifen ihre empfindlichen Brustwarzen. Aber die Peitsche gibt keine Ruhe, bis auch ihr Dekolleté und ihre Schultern mit Striemen übersäht sind und hellrot brennen. Eine halbe Träne verschleiert ihren Blick. Dann spannt er die Lederenden und richtet darauf ihr Kinn nach oben. „Das gefällt dir, du kleine Schlampe, was?“ stellt er gönnerhaft fest. „Ja, Herr“, versucht sie aus Fehlern zu lernen. Er grinst. „Hast du gemerkt, dass ich deine Titten verschont habe?“ Sie schaut ihn aus großen, schreckgeweiteten Augen an und nickt.

„Nicht mehr“, packt er sich die linke und drückt zu. Sie saugt Luft ein, das tut weh. Er dreht das Handgelenk etwas und Tränen schießen ihr in die Augen. Sie macht einen erstickten fiepsenden Laut, wie als wolle sie um Gnade bitten. Sie starrt auf sein entschlossenes Kinn, das alles andere als Milde ausdrückt, während er eine Klammer an ihrem Nippel befestigt. „Aah“, bricht sich der Schmerz Luft. Für ein paar Sekunden spürt sie, wie sich seine Hand beruhigend auf ihr Schlüsselbein legt. Sie atmet dagegen und stellt fest, dass sie es aushalten kann.

Nach einigen Atemzügen hebt sie den Kopf und sieht ihn wieder an. „Noch eine.“ „Ja.“ Er wiederholt das Prozedere an ihrer rechten Brust. Das Wasser läuft ihr unterdessen aus den Augen. Der Schmerz hält sie fest umklammert. Aber es ist noch nicht vorbei. Er geht vor ihr in die Knie. Sie kann ihn kaum sehen, und die Nähe seiner Aufmerksamkeit zu ihren empfindlichsten Stellen kriecht als Gänsehaut ihren feucht gewordenen Rücken hinauf.

Einen kurzen Moment meint sie etwas kühles Metallisches an ihrem Bauch zu spüren. Dann folgt ein seltsames Geräusch. Erst als sie auch spüren kann wie ihr Höschen nachgibt, ahnt sie, dass er es gerade mit einer Klinge zerstört und der Ton in ihrem Ohr von reißendem Gewebe herührt. Da drückt sich das kalte Metall wieder gegen ihre erhitzte Haut. Sie zuckt. Ein gleitendes Gefühl, ein reißendes Geräusch, dann rutscht ihr Höschen zu Boden.

Etwas berührt ihre Lippe. Es ist nicht seine Hand, und nach kurzer Zeit sendet es einen heißen Schmerz aus. Sie stöhnt. Der Reiz rast durch ihr Rückmark und kribbelt bis unter ihre Kopfhaut. Auch hier scheint es ein Pärchen zu geben. Ein weiterer Schmerzpunkt kommt dazu. Die Radien überlappen sich. Ihre Wahrnehmung ist in Aufruhr, sie schwitzt wie verrückt.

Da richtet er sich wieder auf und kommt über sie. Eine Hand greift ihre malträtierte Brust. Sie starrt auf sein entschlossenes Kinn und spürt die Klinge kaum, die einen sauberen Schnitt zieht in die weiche Haut ganz oben am Brustansatz. Ein paar Tropfen ihres wild pulsierenden Blutes laufen hinunter. Und auch hier muss Symmetrie hergestellt werden. Sie weiß nicht, ob es ihre Tränen oder ihr Schweiß sind, die sich salzig in die Wunde bohren. Was sie alles fühlen kann.

Dann löst er plötzlich schnell und geschickt die Klemmen. Der latente Schmerz bäumt sich auf zu einer schwindelnden Übermacht, als das Blut unter ihre Haut zurückschießt. Sie schreit. Sie windet sich, ohne sich bewegen zu können. Sie ist außer sich. Sie ist am Ende. Sie hat keinen Halt mehr.

Plötzlich sind auch ihre Arme wieder frei und er umfängt ihren zusammensackenden Oberkörper. Zum ersten Mal spürt sie seine Haut. Sie fühlt seine ruhigen Finger in ihrem Nacken. Sie sinkt in seine breite Brust. „Es ist vorbei“, streichelt er über ihren Rücken. Erleichterung und Dankbarkeit durchströmen sie im gleichen Maße wie eben noch die Monarchie des Schmerzes. Tränenbäche waschen sie rein. Lange Zeit hält er sie fest, bis er ihre Stirne küsst und die Fesseln an den Füßen öffnet.

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Szenario: Verführung

Veröffentlicht 13/03/2013 von Miss Universe

Sie steht bequem in der Runde ihrer Kumpels. Es ist dieser angenehme Moment des Abends, in dem man entspannt bei den Menschen steht, die man kennt und mag. Drumherum brodelt eine nicht allzu laute Kneipe. Die ersten zwei Bier glimmern durchs Blut. Die Jungs erfinden lustige Geschichten, weil sie eigentlich keine zu erzählen haben, und alle lachen.

Sie hat gewohnheitsmäßig ein paar Mal den Raum gescannt, aber nichts gefunden, was der Beobachtung wert wäre, und hört den fröhlichen Einwürfen der eigenen Gruppe zu. Plötzlich spürt sie etwas hinter sich und wendet den Kopf. Drei Meter weiter steht ein großer blonder Typ und lächelt sie an – sehr selbstbewusst, offen und fröhlich. Es ist die Sorte Lächeln, bei der es ihr überhaupt nicht schwer fällt, das eigene Gesicht aufleuchten zu lassen. Eigentlich geschieht es automatisch. Sie sehen sich drei Sekunden lang in die Augen. Das geht weit über die Grenze der Unverbindlichkeit, aber sie hat keine Bedenken in diesem Fall. Der Kerl lauert nicht, er steht ganz entspannt in seiner Ecke.

Ohne sich recht Gedanken zu machen, rotiert sie ein Stück im Freundeskreis und steht bald so, dass sie ihn sehen kann, ohne sich den Hals zu verrenken. Er ist auch nicht allein, und ein paar Mal schafft sie es, ihn eine Weile im Gespräch zu beobachten. Sie mag die Lässigkeit, die er dabei ausstrahlt. Sein großer Körper wirkt vollkommen entspannt und eins mit ihm. Er bewegt sich kraftvoll, aber präzise und unaufgeregt. Sie hat kurz eine Vision, wie er einen Dachstuhl schreinert: mit nacktem Oberkörper in der Sonne ein großes Holz bearbeitend. Ob er Handwerker ist?

Häufiger aber als sie ihn ungestört beobachten kann, registriert er geradezu seismographisch ihren Blick und antwortet mit einem herausfordernden Grinsen. Es ist auffällig, dass darin nicht die Spur einer ironischen Brechung steckt. Er scheint keine Hintergedanken zu haben, und was immer geschieht, ist keine Niederlage für ihn.

Einmal legt er den Kopf minimal schief – wie ein Mädchen – und schafft es, sie aus 1,90 m noch schräg von unten leicht herausfordernd anzusehen. Ihr ist nicht ganz klar, zu welchem Spiel sie gefordert wird, aber sie ist nicht feige und marschiert schließlich ohne Plan zu ihm hinüber. Es ist eine seltsame Begegnung. Sie vergisst sich vorzustellen, sie erfindet keine uninteressante Frage, um ihn reden zu lassen. Sie sehen sich nur aus kürzerer Distanz in die Augen und stoßen an.

Dann fängt er an zu erzählen. Er spricht wie er schaut – ohne Aufregung, ohne Zweifel – und sie fühlt sich schnell wohl neben ihm. Sie verstehen sich mühelos und keiner muss sich anstrengen, den anderen zu unterhalten. Wie nebenbei verschwindet der Kumpel, der eben noch Teil der Unterhaltung war. Die anderen Jungs vermissen sie nicht und schließen ihren Kreis. Die zwei stehen zusammen, und man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass sie das gerne tun.

Obwohl sie sich sehr wohl fühlt, stellt sie irgendwann fest, dass es in ihr kribbelt. Etwas stimmt da nicht. Und dann fällt es ihr auf: Natürlich, er steht viel zu dicht vor ihr! Dieser minimale Abstand ist vollkommen unüblich, er macht sich körperlich in ihrer Intimsphäre breit. Gleichzeitig muss sie sich eingestehen, dass sie nicht zurückweicht, wie man es normalerweise tun würde, sondern wie gebannt und elektrisiert in seinem Anziehungsfeld verharrt. Während ihr Kopf sich sehr entspannt mit ihm fühlt, muss sie sich eingestehen, dass ihr Körper ganz schön erregt ist von seiner unmittelbaren Gegenwart, die ihr aber trotz der starken physischen Präsenz keine Furcht einflößt.

Als sie an der Bar um Bier ansteht, hat sie auf einmal seinen Atem im Nacken. Er ist ihr unnötigerweise gefolgt und nutzt das Gedrängel, um ihr näher zu kommen. Und sie genießt es. Sie dreht den Hals und lehnt sich rückwärts gegen seine Brust, während sie lachend drei Worte an ihn richtet. Er antwortet ihr sofort, indem er seinen Arm kurz von hinten um ihre Taille legt. Sie weiß nicht ganz, ob sie das Ziehen in ihrem Unterleib seinem kräftigen Arm selbst oder dessen Effekt auf ihre Eingeweide zuzuschreiben ist. Jedenfalls regt sie diese Berührung auf, die er einerseits so beiläufig selbstverständlich und andererseits so unmissverständlich besitzergreifend ausführt. Bevor sie überlegen kann, was mit oder gegen diesen Arm zu tun wäre, ist er schon wieder verschwunden, und sie hat zwei Astra in der Hand.

„Komm, ich zeig Dir was“, flüstert er ihr unnötigerweise ins Ohr. Sie sieht ihn an, schaut zu ihren Freunden hinüber, die sie noch immer nicht zu vermissen scheinen, und nickt. In der nächsten übergriffigen Geste zerrt er sie eilig am Handgelenk aus der Kneipe. Dies tut er aber so fröhlich und verschwörerisch, dass sie sich mitgenommen und nicht gezwungen fühlt. Das ist aufregend! Sie hat keine Ahnung, wo es hingeht, und obwohl ihr die Gegend nicht fremd ist, hat sie natürlich nach drei Häuserecken die Orientierung verloren und sich einem Fremden ausgeliefert, von dem sie noch nicht einmal den Namen weiß, wie ihr kurz auffällt.

Irgendwo drückt er eine Tür auf, schiebt sie in ein dunkles Treppenhaus und bedeutet ihr abermals verschwörerisch grinsend leise zu sein. Wie zwei Einbrecher schleichen sie fünf Stockwerke nach oben. Auf dem letzten Absatz macht er sich an einer Tür zu schaffen, die letztlich aufspringt. Sie will schon hinter ihm hindurchschlüpfen, als er sich plötzlich umdreht. Sie prallt gegen ihn und wieder hält er sie zielsicher kurz fest, diesmal zu ihm hingewandt. Er schaut ihr in die Augen und lässt sie wieder los.

Hinter der Tür erstreckt sich eine einsame Dachterrasse. Außer einer Hollywoodschaukel, einem halb vertrockneten Margarittenbäumchen und dem Sternenhimmel gibt es dort nichts. Sie staunt, wieviel mehr Himmelskörper man in der gleichen Stadt von weiter oben sieht! Als sie die Augen vom Himmelszelt lösen kann, bemerkt sie, dass er stattdessen sie anstaunt.

Sie setzen sich in die Hollywoodschaukel und sie wird ganz still, als er ihr von den Sternbildern und all den dazugehörigen Sagen berichtet. Wie immer in der Mythologie geht es um Leben und Tod, Schuld und Sühne, Liebe und Hass. Sie sieht zum Himmel auf, aber sie hängt an seinen Lippen. In der lauen Luft einer Sommernacht dieser ruhigen tiefen Stimme lauschen, wie sie vom Leben selbst erzählt – es könnte ewig so weitergehen. Sie kuschelt sich in seinen Arm.

Es geht auch immer weiter, ganz hinten am Horizont deutet sich schon der Morgen an. Wie selbstverständlich beginnt er irgendwann ihren Arm zu streicheln. Es ist angenehm, und obwohl es nicht kalt ist, durchläuft sie eine Gänsehaut, die sie sich noch enger an ihn schmiegen lässt.

Seine Hand wandert weiter. Sie bewegt sich genauso lässig und geschmeidig auf ihr wie sein ganzer Körper auf dieser Erde. Seine Fingerkuppen streichen über ihr Dekolleté. Sie spürt, wie sich ihre Brustwarzen unwillkürlich aufrichten. Sie spürt, wie sie tiefer atmet und ihre Brust ihm sanft entgegen bäumt. Und schließlich wird ihr auch klar, dass sie es will.

Sie lässt Orion aus den Augen und dreht sich um. Die Hollywoodschaukel gibt kurz nach, als sie auf seinen Schoß klettert, ihn noch einmal leicht verwundert ansieht, dann sein Gesicht mit beiden Händen ergreift und ihn küsst. Das war nur folgerichtig. Sie küssen sich, als kannten sie sich ihr Leben lang und als hätten sie ein Leben lang Zeit. Seine Lippen sind weich und im richtigen Maße fordernd. So erzählt man ohne Worte.

Der scheinbar endlose und schwerelose Kuss verändert sich über die Zeit. Seine Hände wandern über ihren Körper. Er streichelt ihren Rücken, er packt sanft ihren Hals, er fährt ihr unter den Hintern. Aus der Vereinigung zweier Münder werden zwei Leiber, die sich umeinander schlingen. Und noch immer hat es eine grenzenlose Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit.

Sie wundert sich nicht und sie protestiert nicht, als er sich irgendwann sanft von ihr löst. Er zieht sich das T-Shirt über den Kopf und streift ihr ohne Eile Stück für Stück die Klamotten vom Leib, bis sie nackt vor ihm auf der Schaukel sitzt. Seine Augen stellen keine Frage, als er sich aus der Jeans strampelt, ein Kondom überzieht und vor ihr auf die Knie geht. Während er zu ihr kommt, sieht er sie unverwandt glühend an mit seinen klaren Augen. So viel er eben noch erzählte, so still nimmt er sie jetzt. Nur die angerostete Schaukel quietscht herzerweichend in die Morgendämmerung und übertönt ihr leises Stöhnen.

Szenario: YASS – Nochmal ein Sekretär

Veröffentlicht 21/01/2013 von Miss Universe

Er stapft die Treppe herauf und fragt sich zum wiederholten Mal, warum er bei der Sache ein so ungutes Gefühl hat. Eigentlich findet er es ganz angenehm, wenn sie ihre sehr professionelle Haltung mal in eine etwas persönlichere Richtung öffnet. Und dass sie das nicht im Büro tut, sondern in einem anderen Ambiente, fern der Kollegen, geht auch in Ordnung. Aber dass er jetzt bei ihr zu Hause zum Essen geladen ist, findet er doch mehr als seltsam…

Während er die Designerlampen und dezenten Klingelschilder im glänzenden Treppenhaus betrachtet, ist er zumindest froh, dass er den Anzug angezogen hat. Sein allzu privates Selbst fiele hier doch etwas aus dem Rahmen. Sogar einen Blumenstrauß hat er in seiner Verzweiflung als Mitbringsel besorgt! Hatte er sich nicht mal geschworen, dass es nie so weit kommen würde? Er fängt an zu schwitzen und klingelt.

Sie lächelt. Und auch sie trägt ein gepflegtes Röckchen. Er könnte sich allerdings einbilden, dass dieses cremefarbene Seidentop einen um zwei Zentimeter tieferen Blick in ihr sehr ansehnliches Dekolleté zulässt als diejenigen, die sie sonst trägt. Und auch bei denen ist er sich ziemlich sicher, dass es nicht im gierigen Auge des Betrachters liegt, wenn er sie als dezent sexy einschätzt. Er grinst zurück und streckt ihr den Strauß entgegen. „Hallo.“

In dem Moment fällt sein Blick auf ihre Hände und ihm das Grinsen wieder aus dem Gesicht: In der rechten Hand hält sie – eine Gerte! Tausende Szenarien schießen ihm durch den Kopf, aber er kann sich nicht entscheiden, was das bedeuten soll. „Oh, Sie fragen sich sicher, was ich damit bezwecke. Ich habe sie schließlich eingestellt, weil mir ihre Fähigkeiten in der deduktiven Analyse imponiert haben.“ Ihre Stimme, sonst insbesondere für eine Frau überaus gesetzt und sachlich, hat einen neckenden Unterton. „Nun, ich benutze dieses Gerät für eins meiner Hobbies.“ Sie legt die Gerte auf eine Anrichte, wo sie noch immer seltsam und irgendwie verdächtig aussieht neben einer antiken Uhr und einer Obstschale.

„Wir wollten uns ja ein bisschen besser kennenlernen“, lächelt sie wieder. „Jetzt geben Sie mal die Blumen her.“ Vielleicht sollte er jetzt einfach nach ihren Pferden fragen und sich entspannen – aber Fakt ist: Er traut sich nicht. Stattdessen steht er unschlüssig im Flur und fragt sich, ob das Protokoll vorschreibt, dass er dort bleibt, er ihr in die Küche folgen soll oder schon einmal ins erleuchtete Wohnzimmer vorstoßen.

Sie erscheint wieder, die Blumen jetzt in einer geschmackvollen Vase, und bedeutet ihm „Dort entlang“, indem sie ihm eine Hand leicht dirigierend auf die Schulter legt. Die Berührung ist angenehm und ihm ist vollkommen bewusst, dass es die erste zwischen ihnen überhaupt ist. Fast hätte er sich gleich an den Tisch gesetzt, aber die leitende Hand kommt wieder zum Einsatz und weist ihn in eine Ledersitzgruppe mit gedämpften Licht.

Er lässt sich in einen äußerst weichen und bequemen Ledersessel gleiten. „Sie nehmen doch einen Aperitif?“ Sie stellt die Blumen vor ihn auf ein niedriges Couchtischchen, unter dessen makelloser Glasfläche mehrere Bildbände von moderner Architektur künden. Dabei beugt sie sich weit nach vorn – er kann gar nicht verhindern, dass sein Blick direkt in ihren Ausschnitt auf die vielversprechende Rundung ihrer Brüste fällt – und hält die Position so lange, bis er es schafft, ihr wieder in die Augen zu sehen. Kurz kann er förmlich sehen, wie sie auf ihn zukommt und ihn mit ihrem zierlichen Gewicht in den Sessel drückt. Dann reißt er sich zusammen: „Ja, gern“, obwohl er das nicht so genau wissen kann.

Er bekommt etwas Schäumendes in einem breiten Glas und könnte sich jetzt vielleicht ein bisschen entspannen, wenn sie nicht, ebenfalls in einen monströsen Ledersessel drapiert, eins ihrer schwarz bepumpsten Beine ganz wie zufällig so ausgestreckt hätte, dass ihr Knöchel sich an seine Wade lehnt. Während sie geschickt eine Unterhaltung entspinnt, von der er sich hinterher wundert, wie wenig sie ihn angestrengt hat, versuchen seine Augen heimlich zu ergründen, ob die Farbe ihrer Strumpfhose im indirekten Licht so perfekt mit dem Ton ihrer Haut harmoniert oder ob sie wirklich keine trägt.

Wieder wird er mit der Hand zum Tisch geführt, obwohl er dort wirklich allein hingefunden hätte. Sie trägt eine pastetenartige Vorspeise auf, von der er gerne gewusst hätte, was es ist, sich aber nicht zu fragen traut. Das Zeug schmeckt, ebenso wie der leichte Weißwein, der dazu serviert wird. Sie plaudert auf ihn ein, dass sie das Kochen erst in den letzten Jahren für sich entdeckt hätte. Überhaupt sei das bewusste Auskosten und Inszenieren sinnlicher Freuden eine Entdeckung ihrer reiferen Jahre, kokettiert sie. So wie sie ihn über den Tisch hinweg ansieht, kann sie damit unmöglich die Herstellung von Trüffelpralinen meinen. „Aber Sie sind doch nicht alt“, bemerkt er lahm, während er die Vision zu bekämpfen sucht, wie diese Frau nackt vor ihm ausgebreitet auf der Damasttischdecke inszeniert wird.

„Reife bezeichnet nur den Zustand der Genussfähigkeit. Alt wäre überreif.“ Er mag die Art und Weise, wie sie besserweiß, tatsächlich gerne. Anders könnten sie auch nicht zusammen arbeiten. Diese Frau weiß, was sie will, und das äußert sie auch. „Fühlen Sie sich reif?“ fragt sie beiläufig, als sei das ein gängiges Smalltalk-Thema. Ihm kommt es eher wie eine Fangfrage vor. Gibt es darauf eine intelligente und adäquate Antwort? „Zumindest fühle ich mich genussfähig…“

Sie erhebt sich, und er hat das deutliche Gefühl, sie hat den Plan Genuss über ihn zu bringen. Stattdessen räumt sie seinen Vorspeisenteller ab und serviert den Hauptgang. Zum kräftigen, aber doch zart gegarten Reh gibt es Rotwein. So langsam tun die Alkoholika ihre Wirkung. Irgendwie schafft sie es, ihn tatsächlich zum Erzählen zu bringen. Er trifft einen Ton, der persönlich ist und einen Teil seiner Ansichten preisgibt, aber nicht plump vertraulich wirkt. Zum ersten Mal beginnt er wirklich sich zu entspannen.

Nach dem dritten Glas Rotwein, er hat sich gerade ein wenig in Rage geredet über Musik, sieht sie ihn plötzlich sehr direkt an und bemerkt: „Ihnen ist ja ganz heiß. Ziehen Sie mal das Hemd aus.“ Er ist in einem Zustand, in dem er deutlich registriert, dass das mit Sicherheit keinem Protokoll mehr entspricht, aber er sich dadurch auch nicht verunsichern lässt. Er hat den halben Sommer mit nacktem Oberkörper verbracht, er fühlt sich so normaler und besser als im Hemd. Und es schmeichelt ihm, dass seine Chefin das sehen will. Es ist prickelnd angenehm, ihre Augen über Brust und Schulter streifen zu sehen.

Die Überreste des Rehleins verschwinden in der Küche. „Ich schlage vor, wir warten noch etwas mit dem Dessert.“ Sie schaut ihn wieder auf diese vexierende Art an. „Ich sagte ja am Freitag schon, dass ich mit ihrer Arbeit in unserem Bereich sehr zufrieden bin. Aber es gibt da noch ein Tätigkeitsfeld, in dem ich mir gern ein Bild über ihre Begabung verschaffen würde. Sie könnten es weit bringen in unserer Firma.“ Mit diesen Worten beginnt sie seine Vision von vorhin zu verkörpern. Nicht nackt, aber mit unmissverständlicher Entschlossenheit liegt sie vor ihm auf dem weißen Tischtuch.

„Lecken Sie mich. Langsam bitte.“ Er braucht eigentlich keine Aufforderung. Der Duft, der ihm aus ihrem Schoß entgegen strömt, ist beides, Motivation und Aufforderung, genug. Aber sein Gefühl sagt ihm, dass er das jetzt besser nicht diskutiert. Stattdessen lässt er seine Hände gehorsam ihre Schenkel hoch unter den Rock wandern. Seine Finger haben es verstanden, bevor er den letzten Stoffrest lupft: Sie trägt kein Höschen. Wilde Feuchtigkeit hat schon ein paar weiße Schlieren auf dem edlen schwarzen Stoff hinterlassen. Die Lippen glänzen prall. Seine Augen und seine Nase bestätigen ihm, dass diese Frau schon die ganze Zeit entsetzlich scharf sein muss, ohne es nach außen zu tragen. Wann wird er diese Wesen je lesen können?

„Langsam“, wiederholt er zur Sicherheit in seinem Kopf. Dann lässt er seine Zunge auf der Innenseite des Schenkels kreisend beginnen. Sie streckt sich wohlig. Er nähert sich ein paar Mal, seine Nase kommt schon in den vollen Genuss, da heißt es: „So langsam dann doch nicht. Ich will Sie spüren.“ Er lässt seine Zunge außen über ihre Lippen wandern, zieht nur die Form nach, wie sie sich ihm darbietet. Dann lässt er die Spitze sich leicht dazwischen drängen. Er öffnet sie. Seine Zunge verweilt fast bewegungslos am oberen Ende, er spürt, wie sie dagegen pulsiert. Ein lustvolles Stöhnen wird gefolgt von: „Das ist sehr gut so. Bleiben sie zart, wandern Sie hoch und runter. Und benutzen Sie Ihre Hände.“

Er leckt langsam weiter, lässt seine Zunge durch das heiße, nasse Fleisch mäandern, und hält den Impuls im Zaum, sich mit dem ganzen Gesicht in sie hinein zu wühlen. Die Hände schiebt er ihr unter den Arsch, mit den Daumen massiert er den äußeren Bereich. Er hätte das nicht gedacht, aber er hat Spaß an dieser Prüfung. Und es macht ihn tierisch an, dass diese Frau ebenso konkret wie im Büro ihre Bedürfnisse formuliert: „Jetzt auf die Klitoris konzentrieren. Gerne saugen, aber nicht zu stark. Und nicht rubbeln.“

Er tut wie ihm geheißen. Sowohl das Ausbleiben weiterer Kommandos als auch die zunehmenden Lustlaute lassen ihn wissen, dass er auf dem richtigen Weg ist. Er lässt seine Hand ohne Aufforderung über ihre Rippen zur linken Brust wandern und stellt erfreut fest, dass sie auch keinen BH trägt. Er kann so beherzt durch das Seidentop in ihre volle Brust greifen und den feinen Stoff über ihren Nippel gleiten lassen. Sie stöhnt begeistert auf: „Oh ja, fester, ein bisschen kneifen.“ Sie stöhnt noch tiefer. „Jetzt will ich die Zunge in mir.“

Darauf hat er gewartet. Wollüstig versenkt er sich in sie. Sie biegt den Rücken durch. „Und von oben mit der Hand drücken!“ schreit sie beinahe. Aha, die Dame verliert die Contenance… Dann kann er sie wirklich nicht mehr hören, weil ihre Schenkel sich wie eine Schraubzwinge um seinen Kopf schließen. Sie kommt heftig bebend. „Weiter lecken, außen“ atmet sie schwer. Er hat das gute Gefühl sich passabel angestellt zu haben bei dieser Prüfung und den dringenden Wunsch, dass es noch mehr Herausforderungen dieser Art gäbe.

Sie richtet sich langsam wieder auf, sitzt auf dem Tisch über ihm. Ungeachtet der offensichtlichen Tatsache, dass ihre Lust ihm quasi vom Kinn tropft, zieht sie ihre Feedback-Policy wie gewohnt durch: „Sehr gut. Sie haben meine Wünsche sehr zielgerichtet und erfolgreich umgesetzt und sich trotzdem nicht davon abhalten lassen, einen eigenen Beitrag anzubieten. Man merkt, dass Sie auf diesem Gebiet Erfahrung haben.“ Sie beugt sich vor, schnappt sich sein Kinn und leckt ihn anerkennend sauber.
„Kennen Sie sich auch mit Schmerzen aus? Auf dem Gebiet der Genussfähigkeit, meine ich?“ Ihm fällt siedendheiß die Gerte wieder ein. Stumm schüttelt er den Kopf. „Das dachte ich mir. Aber Sie lernen schnell. Ich werde Ihnen eine Lektion erteilen. Dann sehen wir, ob das ihrem Kompetenzbereich zuträglich ist. Hose ausziehen.“ Bis eben hätte er noch eine schöne Erektion zu entblößen gehabt, jetzt ist die Mulmigkeit von vorhin zurück.
„Mit dem Oberkörper vorwärts auf die Tischplatte legen. Ich werde Sie jetzt fixieren. Betrachten Sie das als Hilfestellung. Versuchen Sie in einen Modus der Hingabe zu gelangen. Ich glaube, sie können das.“ Ihm werden Ledermanschetten um Hand- und Fußgelenke gelegt, die mit den Tischbeinen verbunden werden. Er liegt mit der Brust auf dem Tisch, die Arme über vorn im Vau vertäut, die Füße sind neben die Tischbeine gefesselt. „Ich werde Ihnen jetzt Schmerzen zufügen. Versuchen Sie sie anzunehmen. Wenn es gut läuft, können Sie sie genießen. Sollte es ernstzunehmende Schwierigkeiten geben, sagen Sie laut ‚Stopp‘. Alle anderen Äußerungen werde ich als Bestätigung auffassen.“
Sie greift sich die Gerte vom Buffett und beginnt damit seinen Hintern zu bearbeiten. Er will tapfer sein, merkt aber schnell, dass er das gar nicht muss. Die ersten Schläge sind unangenehm. Aber schnell gewöhnt sich die Haut an die Behandlung und er spürt, wie der Schmerz köstlich durch seine Nerven rieselt. Er stöhnt. „Mehr“, wagt er sich vor. „Oh, sehr gern!“ Er kann nur hören, wie sie das Werkzeug wechselt. Dann knallt anstelle des einzelnen Lederflecks der Springgerte eine kleine Batterie von Schmerzherden auf ihn herunter. Er saugt Luft ein. „Das tut jetzt richtig weh.“ Sie zählt zehn für ihn herunter. Die ersten Einschläge zischen hell und rot durch seinen gesamten Körper. Dann verfärben sie sich grün und dunkel. Und als er den letzten erhält, schreit er erleichtert auf.
Sie steht neben seinem Kopf und legt die Hand in den kleinen Bereich seines Nackens, der nichts abbekommen hat. Bunte Signale durchlaufen seinen Körper, als hätter er gerade Sex und Bungee Jumping zusammen betrieben. „Das war schon sehr gut. Ich hatte im Gefühl, dass Sie das könnten. Wollen Sie noch einmal?“ Er hatte noch keine Zeit über diese Erfahrung nachzudenken, aber der Impuls sagt ganz klar: „Ja.“

Sie lächelt und tritt erneut hinter ihn. Diesmal gibt sie ihm zwanzig. Er weiß zwischendrin nicht, ob er es aushalten wird. Dann atmet er bewusst noch einmal den Schmerz aus und hat plötzlich ein High. Es ist als würde er fliegen, während sein Körper in unnatürlicher Haltung an einen Tisch gebunden ist und ausgepeitscht wird. Er beginnt unsinnig zu grinsen.

Nach dem letzten Schlag gibt sie ihm Zeit, spürt was geschehen ist, streichelt ihm den brennenden Rücken mit etwas Kühlendem. Als er langsam wieder herunter kommt, löst sie die hübschen Ledermanschetten, die sich trotz der sorgsamen Verarbeitung tief in sein panisches Fleisch gegraben haben. Er schaut fasziniert auf die Male an seinen Gelenken. „Ihren Rücken sollten sie besser die nächsten zwei Tage niemandem zeigen“, lächelt sie. „Ich bin froh, dass Sie es genießen konnten. Sie sind doch reifer, als ich dachte. Sie können sich schon einmal auf die Herausforderung einlassen, mir bei nächster Gelegenheit ein schönes Spanking angedeihen zu lassen.“
Die Merkwürdigkeiten nehmen kein Ende an diesem Abend. Er spürt, wie sein Schwanz der Meinung ist, es sei eine durchaus erregende Idee seine Chefin auszupeitschen. Dann hat er keine Gelegenheit mehr, sich darüber Gedanken zu machen. Sie hat gesehen, was passiert ist, und sich seiner anschwellenden Erektion bemächtigt. Innerhalb kürzester Zeit hat sie einen pochenden harten Schwengel in Händen. „Ich will, dass Sie mich damit vögeln. So hart wie Sie können. Von hinten. Zeigen Sie’s mir.“
Er ist pure Energie und für die Umsetzung dieses Wunsches braucht er keine neuen Erkenntnisse. Er rippt ihr die Kleider vom Leib, er will sie nackt. Kurz sieht er sie so da stehen, in so anbetungswürdiger Schönheit, mit perfekten kleinen Titten im gedämpften Licht, dass er sie küssen will. Aber sie brüllt: „Ficken sollst Du mich!“ Da packt er sie, schleift sie über den hochflorigen Teppich unter der congnacfarbenen Sitzgruppe und hängt sie über die Armlehne des schweren Ledersessels.
Dann erfüllt er seine Aufgabe mit Leidenschaft und zur vollsten Zufriedenheit. Er spießt sie auf. Er schmettert seine Hüfte gegen ihr Hinterteil. Er reißt an ihrer Schulter, presst ihre Titten, zerrt an ihrem Bein, zwingt ihr Becken, stützt sich auf ihr ab und stößt immer wieder in sie. Er kann hören, dass es ihr gefällt und dass sie keine Anweisungen mehr äußern kann. Innerhalb kürzester Zeit steht er in Schweiß, der in die Wunden auf seinem Rücken läuft, aber das befeuert ihn nur weiter. Er spannt sie zwischen den massiven Sessel und den Schraubstock seiner Arme, hämmert in sie als ginge es um Zertrümmerung und fühlt sich endlich wieder als Herr der Lage.
Sie kommt, mitten in seiner Tirade, weil sie es genau so gebraucht hat, schreit ihre Lust heraus und flucht dann: „Du geiles Biest!“ Er hätte dem Fick gerne ein Ende bereitet, indem er seinen Saft auf ihr und dem dicken Teppich verteilt hätte, aber jetzt geht es zu schnell. Er kommt gewaltig noch in ihr. Alle Energie, die seit Stunden durch seinen Körper pulst, sucht sich einen Weg nach draußen und eruptiert in einem Orgasmus, an dessen Ende er kraftlos über ihr zusammensinkt. Kurz spüren sie ihre dampfenden Körper im Sandwich über der Sessellehne.

Dann geschieht das Unglaubliche: Sie verschwindet kurz im Badezimmer und trägt dann das Dessert auf, während er sich wieder herrichtet. Die Manschetten sind verschwunden, der Sessel steht wieder gerade, während sie die Mousse mit einem Espresso verzehren. Nur die Gerte liegt wieder auf der Anrichte. „Das sollte übrigens nicht heißen, dass ich Ihnen das Du anbiete. Aber es hat mich sehr gefreut, meine hohen Erwartungen in Sie bestätigt zu sehen. Ich sehe eine strahlende Zukunft.“ Sie prostet ihm mit einem Portwein zu und für den Bruchteil einer Sekunde fragt er sich, ob dieser Zwischengang tatsächlich stattgefunden hat. Dann erhebt er den Arm mit seinem Glas und spürt den süßen Schmerz, wenn sein Hemd über den zerschundenen Rücken spannt: „Danke.“

Szenario: Sekretär Sub

Veröffentlicht 20/01/2013 von Pseudorebell

Jetzt wo ich vor der Tür stehe kommt es mir doch ein wenig seltsam vor. Klar sehe ich, dass die Präsentation wichtig ist, aber müssen wir uns dafür auf einen Samstagabend treffen? Aber gut. Sie ist mein Boss und ich bin in der Probezeit. Das Opfer bringe ich, ohne mit der Wimper zu zucken. Außerdem ist sie attaktiv und für ihr Alter sehr hübsch – so schlimm wird´s schon nicht werden. Ich klingle.

Sie begrüßt mich freundlich und bestimmend – wie ein Chef das so macht – und bittet mich herein. Wie immer ist sie korrekt gekleidet und dezent geschminkt – sie sieht aus, als wollte sie ins Büro. Die Antwort auf die Frage, ob ich etwas trinken möchte verneine ich. Irgendwie fühle ich mich hier nicht wohl, dieser Flur hat etwas Bedrohliches, dass ich aber nicht weiter bestimmen kann. Ich gehe hinter ihr ins Arbeitszimmer und freue mich daran, wie hübsch ihr Hintern wackelt. Von der Bettkante stoßen würde ich diese Frau nicht.
Das Arbeitszimmer ist nicht gerade groß, an den Tisch passen mit viel Glück 1 1/2 Personen. Sie sitzt also nah neben mir, was mir überhaupt nicht unangenehm ist. Ich klappe das Notebook auf und die Präsentation flackert vor uns auf. Sie meint, das da wohl noch so einiges für mich zu tun sei, ich beharre darauf, Unklarheiten wegzuräumen. Als ich die Hand ausstrecke und auf dem Bildschirm was zeigen möchte schließt sich eine Handschelle mit einem Klacken um meine Handgelenk und anschließend um die Armlehne des Stuhls.
Ich bin kurz verdutzt, dann grinse ich, weil ich es für irgendeinen Scherz halte. Als sie sich vor mich stellt ist es dann aber gar nicht mehr lustig. Sie schaut mich mit einem herrischen Blick an und fasst mein Kinn. „So Freundchen. Meinst Du etwa ich merke nicht, dass Du mir schon wochenlang auf die Titten schaust? Würdest mich wohl gern mal anfassen, ne?“ Sie bückt sich zu mir runter und flüstert „Du hast Glück. Ich stehe auf große Jungs und hatte schon länger keinen mehr. Ich werde mit Dir spielen und Du wirst mitmachen. Verstanden?“. Ich schüttele den Kopf weil ich absolut nichts verstehe. „Du bist doch sonst nicht so schwer von Begriff.“ Sie stellt sich ganz nah vor mich. Ihre Brüste sind nur Zentimeter von meinem Gesicht entfernt und ich bekomme gar nicht mit, dass sie die Schelle vo Stuhl löst. Erst als es wieder „Klack“ macht und die andere Hand auch gefesselt ist, komme ich wieder zu Sinnen. „Na los, steh auf.“ Mechanisch folge ich ihr und merke erst jetzt, dass der Schrank hinter uns gar nicht an der Wand steht, sondern einen Teil des Raums abtrennt. Dahinter steht ein Bett, in der Wand sind Haken festgemacht, von der Decke baumeln Ketten, es gibt eine Art Käfig und alles ist in weiche, rote Beleuchtung getaucht.
„Du wirst brav sein und tun was ich sage, klar?“ Ich nicke und nehme mir vor, bei erster Gelegenheit abzuhauen. Sie führt mir die gefesselten Arme über den Kopf und klinkt mich in eine Kette sein. Dann zieht sie die Schuhe und Bluse aus. Darunter kommt ein trägerloses Kleid zum Vorschein, dass ihren Rücken fast ganz freilegt. Sie lässt den Rock fallen und offenbart mir, dass ihr Kleid ihren Hintern nur ganz knapp bedeckt. Sie öffnet die Knöpfe meines Hemds und fährt mit der Nase über meine Brust. „Wusste ich doch, dass Du gut riechst. Mmmm“ sagt sie und beißt mich. Ein Schmerz durchfährt mich und ich stöhne kurz auf. „Oh, tat das weh?“ „Ja“ antworte ich und versuche vorwurfsvoll zu klingen „Es tat weh“. Ihre Hand streichelt die gebissene Stelle und bleibt darauf liegen. „Und? Magst Du es“. Ich antworte nicht und bekomme eine Ohrfeige. „Ob Du es magst?“. Ich will sagen „Nein, es tut weh“ aber schon als ich zum „Nein“ ansetzte bekomme ich noch ein Ohrfeige. „Es wird Dir gefallen, klar?“. Ich nicke und langsam steigt Angst in mir auf.
Sie krempelt das Hemd nach oben und zieht es über meinen Kopf, so dass ich nichts mehr sehe. „Du bist ja schon sehr lecker mein Lieber“. Ich höre, dass sie einen Schrank öffnet und wieder schließt. Dann streift sie mit etwas über meinen Rücken, drückt ihren Oberkörper von hinten gegen meinen und reibt sich an mir. Der erste Schlag kommt so überraschend, dass ich einen Satz nach vorn mache. „Au“ entfährt es mir. Es folgen vier weitere und ich spüre, dass der Schmerz immer weniger wird. Die Haut brennt, aber es tut nicht wirklich weh. „Mmm, Deine Haut wird warm, ne? Das hilft, den Schmerz auszuhalten“ Und wieder kriege ich fünf. Ich muss ihr sagen, wie sehr es mir gefällt und mich bedanken.
Sie schiebt das Hemd von meinen Augen. „Du begehrst mich doch oder? Wie gefällt Dir das?“ Ihr Kleid rutscht nach unten, sie ist vollkommen nackt. Ich sage nichts und kriege eine Ohrfeige. „Du sollst mir erzählen, wie gut Dir gefällt, was Du siehst verdammt“.
„Du bist wunderschön“ versuche ich es und kriege einen Schlag auf die Brust.
„Ich kann mich nicht erinnern, Dir ein „Du“ angeboten zu haben. Und es reicht mir nicht, erzähl mir, was Dir wirklich an mir gefällt“.
„Sie haben einen wundervollen Hintern. An ihrem Beinen kann ich mich nicht sattsehen und sie laufen so sexy“.
„Na siehst Du, es geht doch.“. Dann komm mal mit. Sie macht mich von den Ketten los und führt mich zu dem Käfig. „Rein da!“. Ich zögere und sie zieht ihre Knie nach oben zwischen meine Beine. Das tat nun wirklich weh. Ich krümme mich ein bisschen, sie schubst mich in den Käfig und schließt die Tür. „Streck mal Deine Hände vor“. Ich strecke sie nach vorn und sie löst die Handschellen. „Und jetzt zieh Dich aus, ich will Dich anschauen“. Ich streife mein offenes Hemd ab und ziehe die Hose aus. „Die Boxershort auch bitte“. Ich zögere und sie schlägt mit der Peitsche ein paar mal durch die Gitter. „Pass bloß auf, dass ich nicht sauer werde“ herrscht sie mich an und ich lasse die Shorts fallen.
Sie geht wieder an den Schrank und kommt mit einer großen Dose Murmeln wieder sie und schüttet sie in den Käfig. „Die wirst Du jetzt schön nach Größe sortieren und mir sagen, dass Du es gern machst“. Ich bücke mich und beginne zu sortieren. „Ich mache das sehr gern für sie“ sage ich. „Du machst das gut“ sagt sie, stößt mit der Peitsche in den Käfig und die Murmeln rollen wieder auseinander. „Oh. Jetzt musst Du wohl wieder von vor beginnen“. Ich sortiere stoisch Murmeln und als mir einfällt, dass ich gar nichts gesagt habe schaue ich, ob sie vielleicht schon drohend über mir steht.
Tut sie nicht. Stattdessen liegt sie auf dem Bett und als sie merkt, dass ich sie anschaue, grinst sie mich an und wirft mit den Schlüssel hin. „Na los, komm her. Ich brauche dringend einen Schwanz und Deiner ist genau richtig“ So gern ich eben noch wegrennen wollte, so stark werde ich nun von diesem Bett angezogen. Ich trete auf sie zu. „Willst Du mal meine Fotze lecken“ frage sie zuckersüß. Dann vergrabe ich meinen Kopf zwischen ihren Schenkeln und sie drückt ihn an sich.

Szenario: Den Sekretär verführt

Veröffentlicht 18/01/2013 von Pseudorebell

Jetzt wo ich vor der Tür stehe kommt es mir doch ein wenig seltsam vor. Klar sehe ich, dass die Präsentation wichtig ist, aber müssen wir uns dafür auf einen Samstag Abend treffen? Aber gut. Sie ist mein Boss und ich bin in der Probezeit. Das Opfer bringe ich, ohne mit der Wimper zu zucken. Außerdem ist sie attaktiv und für ihr Alter sehr hübsch – so schlimm wird´s schon nicht werden. Ich klingle.

Als sie die Tür öffnet werde ich plötzlich nervös. Sie trägt den üblichen Businessfummel und hohe Schuhe aber irgend etwas ist anders. Sie begrüßt mich indem sie mir ihre Hand reicht. Ein bisschen plumb ergreife ich sie und sage was von einem schönem Abend trotz miesen Wetter – sie bittet mich herein. Ich hänge meine Jacke an die Garderobe und sie führt mich ins Wohnzimmer. Es riecht nach Gebratenem und ich frage, ob ich zu früh bin und ungelegen komme. „Aber nein. Ich habe eine Kleinigkeit zu essen vorbereitet. Du hast doch Hunger?“.

Du? Habe ich was verpasst? Bisher waren wie per Sie. „Ja, gern“ stammle ich. Sie grinst mich an. „Sehr schön, es wird Dir schmecken“. Schon wieder ein „Du“? Sie geht in die Küche. Oder besser: Sie schlendert. Ihre Hüfte bewegt sich links und rechts im Wechsel auf und ab. Meine Güte, die Frau hat einen knackigen Arsch. Wenn der so fest ist, wie er aussieht… Ich erwische mich bei diesem Gedanken und schüttle den Kopf über mich selber. Ja, ich stehe auf meine Cheffin, ich geb´s zu. Es ist aber auch schwer, sie nicht anziehend zu finden. Die gesamte männliche Riege unserer Abteilung steht auf sie. Aber: Wir sind zum Arbeiten hier. Punkt. Sie kommt zurück und reicht mir ein Glas Weißwein. „Ist das wirklich eine gute Idee?“ frage ich. „Sollten wir uns nicht um die Präsentation kümmern?“. Als hätte sie die Frage nicht gehört, grinst sie mich mit vollen, glänzend roten Lippen an, stößt ihr Glas gegen meins und nimmt einen Schluck. Mechanisch trinke ich auch einen Schluck. Es ist ihr Lippenstift der mich vorhin irritiert hat. Es ist nicht das übliche gedeckte Rot sondern ein helles, aufreizendes, leuchtendes. Und es sieht verdammt nochmal sexy aus. Wieder schüttel ich den Kopf, diesmal nur innerlich. Konzentrier Dich!

Der Laptop steht auf dem Couchtisch. „Setzt Dich“ sagt sie. Ich setzte mich und sie geht um den Tisch herum. Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen, sie hat die Papiere absichtlich vom Tisch geschubst. „Wie ungeschickt“ sagt sie und ihr Tonfall hat etwas mädchenhaftes. Sie bückt sich um die Papiere einzusammeln. Sie geht dabei nicht etwa in die Hocke sondern lässt die Beine gerade und streckt mir ihren Arsch entgegen. Ich drehe mich weg, sie soll auf keinen Fall mitkriegen, dass ich ihren Arsch angaffe. „Ich merke schon das halbe Glas Wein“ sagt sie und grinst mich irgendwie herausfordernd an. Ich weiß nicht, was ich sagen soll und sage nichts.

„Schauen sie mal hier. Die Folie können wir nicht so lassen finde ich“ sage ich. Statt dass sie auf den Laptop schaut sitzt sie mit überschlagenen Beinen neben mir und zwar relativ dicht. „Die Folien interessieren mich eigentlich nicht. Reden wir mal über Dich. Ich mag Dein Hemd“. Ihre Hand zupft am Kragen meines Hemds. Sie atmet hörbar ein. „Und Du riechst gut. Das mag ich“. „Äh.. Danke“. Ihr Kleid ist auch ganz nett“. Was für ne bescheuerte Antwort. Wieder lacht sie. „Du wirkst so unentspannt“. Ihr Hand liegt nun auf meiner Brust und drückt mich gegen die Rückenlehne. „Du machst Sport oder? Deine Brust fühlt sich so muskulös an.“ „Ich.. äh“. „Pscht“. Ihr Finger legt sich auf meine Lippen und sie schlägt ein Bein über meins. „Nicht reden“. Ihre Hand tastet jetzt über mein Gesicht. „Weißt Du. Ich steh auf große Männer. Und wenn sie dann noch hübsch und jung sind … da kann ich einfach nicht widerstehen.“ Sie knöpft mein Hemd auf und mustert meinen Oberkörper. „Die anderen Typen im Büro sind alle so schlaff, Du bist seit langem endlich nochmal ein attraktiver Mann.“ Ich habe es aufgegeben, irgendetwas sagen zu wollen.

Ich merke dass ich hart werde und sie merkt es auch. „Ah, ich gefalle Dir also auch.“ haucht sie. „Meinst Du ich habe nicht gemerkt, wie Du mich immer anschaust?“ Ihre Hand liegt in meinem Schritt und umfasst ihn. „Das fühlt sich aber vielversprechend an.“ Mit drei Handgriffen hat sie meinen Gürtel, den Knopf meiner Hose und den Reisverschluss geöffnet. Sie beugt sich nach unten und zieht meine Shorts mit den Zähnen zurück. „Mmm“ raunt sie Sie nimmt meinen Schwanz ihn in die Hand, bewegt sie auf und ab und küsst mich. Die Frau weiß was sie tut. „Ich weiß gar nicht, wie Du es mir zuerst besorgen sollst. Dein Schwanz ist so schön groß. Ich will Dich in mir spüren.“ Sie klettert über mich. „Mir hat aber auch schon lange keiner mehr die Pussy geleckt. Das möchtest Du doch ne?“ Sie will gar keine Antwort, sondern richtet sich auf, kommt über mir zu stehen und hebt ihren Rock. Natürlich trägt sie keinen Slip, wie konnte ich auf die Idee kommen. Als sie die Beine noch ein wenig mehr spreizt glänzen ihre Lippen. „Ich verrate Dir ein Geheimnis: Ich werde jedesmal feucht, wenn ich Dich sehe Du Prachtexemplar. Na los, leckt sie“. Ich versenke meinen Kopf in ihr. Sie stöhnt. „Oh ja. Mach´s mir. Ich will Deine Zunge spüren“.

„Das hast Du aber nicht zum ersten Mal gemacht Du scharfes Ding“. Wieder nimmt sie meinen Schwanz in der Hand. „Oh Gott, ich liebe Deinen Schwanz“. Zum ersten Mal traue ich mich, sie anzufassen. Ich knöpfe ihre Bluse auf und fasse ihre Brust. Sie zieht Luft durch ihre Zähne. „Oh ja, endlichst fasst Du mich an. Magst Du, was Du spürst.“. „hmhm“. „Na komm schon, ich geh nicht so schnell kaputt. Du darst gern ein bisschen fester zupacken“. ich spiele mit ihren Nippeln und kneife ihre Titten. Sie lehnt sich zurück und gibt entzückte Laute sich. „oah, dass ist gut. Fick mich jetzt“.

Szenario: Verkaufsgespräch

Veröffentlicht 12/01/2013 von Miss Universe

Er steht in dieser Umkleidekabine und kämpft mit der Verpackung. Am liebsten würde er sich das Ganze sparen, aber es ist ihm schon zu oft passiert, dass das Scheißhemd hinterher nicht passt. Und er braucht nächste Woche eins, dringend. Jetzt kommt auch noch eine Verkäuferin um die Ecke: „Kann ich helfen?“

Normalerweise benötigt er keine Hilfe beim Anziehen und beurteilen, ob es gut sitzt, kann er auch ganz gut alleine. Aber bevor er sie wegschicken kann, hat sein Kleinhirn entschieden, dass es unter Umständen doch ganz schön sein könnte, sich von der Tussi helfen zu lassen. Sie ist jung, brünett, gut gebaut und dezent geschminkt. Von den wildkirschfarbenen Lippen bekommt er ein furchtloses keckes Lächeln geschenkt.

Er muss auch gar nicht antworten. Ohne abzuwarten hat sie ihm das Hemd aus der Hand genommen. Bevor ihre geschickten Finger es aus der Fixierung gelöst haben, taxiert sie ihn noch durchdringender. „Nee, mit der 42 brauchen Sie das gar nicht erst zu probieren.“ Eine Berührung ihrer Fingerspitze richtet ihn unvermittelt auf. Der Finger gleitet dreist unterhalb seines Schlüsselbeins hinaus zur Schulter. Macht die sich gerade an ihn heran oder phantasiert sein untervögeltes Hirn sich da etwas zusammen?

„Nicht schlecht… Aber auf so ein schönes Vau sind die Standarddinger hier nicht ausgelegt.“ Sie legt ihm noch einmal die Hand auf die Schulter: „Nicht weglaufen! Ich hole mal schnell etwas Passendes.“ Sie ist blitzartig verschwunden. Er steht reglos in der Kabine und fragt sich, ob das eine Erscheinung war, und wenn ja, ob sie bitte wiederkommen kann.

Es dauert keine drei Minuten, bis sie tatsächlich wieder vor ihm steht – im Arm ein helles und ein dunkleres Hemd sowie einen ganzen Anzug, nach dem er nicht gefragt hat – und auf den Lippen noch immer das Wildkirsch-Lächeln, sogar noch eine Spur offensiver. „Ich habe einen Anzug mitgebracht. Keine Sorge, den brauchen Sie nicht zu kaufen. Aber man kann den Sitz eines Hemdes so wirklich viel besser beurteilen. Außerdem glaube ich, der wird Ihnen stehen.“ Sie grinst jetzt geradezu herausfordernd und macht keinerlei Anstalten, aus der Kabine zurückzutreten.

„Und bitte ziehen Sie das T-Shirt aus. Das Hemd ist auf Figur geschnitten, da passt keine Lage Stoff dazwischen.“ Er tut wie befohlen und sieht, wie ihre großen Augen im Zickzack über seinen austrainierten Oberkörper laufen. Kurz vergessen die Wildkirschlippen zu lächeln. Stattdessen öffnen sie sich für ein tiefes Einatmen. Oder hat er sich das eingebildet? „Das ist sowieso so eine Unsitte mit den T-Shirts unter Hemden. Das würden Sie nie tun, oder?“ hat sie sich wieder gefangen.

Sie reicht ihm das Hemd, das sie professionell von Nadeln und Plastikschnipseln befreit hat; und er hat plötzlich Spaß daran, es sich betont langsam überzustreifen. Sie schaut ihm dabei mit etwas mehr als professioneller Intensität zu. Er kann so überdeutlich erkennen, wie sich ihre Nippel unter der weißen Seidenbluse aufrichten, dass er sich fragen muss, ob sie jegliche Unterwäsche für eine Unsitte hält. „Kommen Sie, ich helfe Ihnen!“ War er etwa ungeschickt? Wenn die Folge ist, dass sie mit flinken Fingern über seine Brust wandert, um die Knöpfe zu schließen, stellt er sich gerne noch blöder an…

Als sie oben auch noch den letzten Knopf schließt, lässt sie eine gefühlte Ewigkeit einfach nicht los und schaut zu ihm auf. Er ist sich jetzt sicher, dass das kein Hirngespinst ist. Die Frau will ihn, und zwar dringend! Er folgt fast dem Impuls sie einfach zu küssen, als sie doch einen Schritt zurück tritt und den Kopf schief legt. „Na, in der Ersteinschätzung gar nicht so verkehrt. Aber jetzt bitte den Anzug.“

Er würde einiges tun, was sie jetzt von ihm verlangt – also in den Anzug. Er zerrt sich die Jeans vom Leib, während sie noch immer ungeniert zusieht. Schnell greift er diesmal nach der Hose. Obwohl ihn das gerade gar nicht interessiert, registriert er, wie überraschend angenehm sich der Stoff anfühlt. Er schlüpft hinein, und noch krasser als beim Hemd, sitzt die Hose wie angegossen. Er kann nicht ganz umhin, die Augen kurz von ihr abzuwenden und sie über sein komplett verwandeltes Selbstbild im Spiegel wandern zu lassen. Es ist schwer zu sagen, ob es an der Qualität der Stoffe liegt, ihrem anscheinend wirklich geübten Gefühl für Passformen oder doch ihrem unverhohlen bewundernden Blick geschuldet ist: Er sieht verdammt gut aus so! Gänzlich anders als sonst, aber eindeutig verdammt sexy.

Das findet sie ganz offensichtlich auch, sonst würde sie jetzt nicht eine imaginäre Falte auf seinem vom fließenden Stoff eigentlich perfekt inszenierten Hintern glattstreichen. Er kann kaum fassen, dass sie seinen Arsch streichelt! Aber bevor er sich wundern kann, steht sie mit einer Krawatte vor ihm. „Wenn schon, denn schon“ sagt sie in einem verschworenen Flüstern und mit einem unverkennbar erotischen Unterton in der Stimme, während ihm vage dämmert, dass er noch nicht ein Wort zu diesem Gespräch beigesteuert hat.

Sie erlaubt sich und ihren Händen Anlauf über seinen gesamten Brustmuskel, um letztlich den Kragen aufzustellen. Selbstverständlich könnte sie das, ohne ihn überhaupt zu berühren, aber er spürt ihre Finger an seinem Hals, an seinem Ohr und im Nacken. Dann lehnt sie sich gegen ihn, um den Binder um seinen Hals schlingen. Das Seidenblüschen und der feine Zwirn des Hemdes führen nicht dazu, dass er weniger spürt. Eher empfindet er durch das Reiben der edlen Stoffe die Nacktheit da drunter als hyperreal. Ihre Nippel sind geil hart, aber ihre Brüste sind unheimlich weich.

Sie muss nicht mehr an ihrem dezent gemusterten Lasso ziehen, er hat auch so schon die Arme um sie gelegt und den Kopf geneigt, um sie endlich zu küssen. Während ihre Münder gierig aneinander saugen, spüren beide, wie sich unter der Anzughose die latente Erektion ungehindert zu voller Größe auswächst. So geschickt, wie sie ihn angezogen hat, ist die Hose jetzt auch wieder geöffnet und sie hält seinen Schwanz in Händen. „Oh, Wahnsinn, was für ein Prachtstück! Bitte, Sie müssen mich damit ficken, jetzt sofort!“

Mit der bewiesen sicheren Hand hat sie irgendwo ein Kondom hergezaubert und es schnell und zielsicher über ihm abgerollt. Dann beugt sie sich vor und schlägt das kurze Röckchen hoch. Er muss kurz grinsen, weil sie tatsächlich außer einem Strumpfhalter keine Unterwäsche trägt. Dann schickt er eine Hand vor, aber was die an feuchtem heißen Fleisch vorfindet, macht ihm klar, dass sie sich schon eine ganze Weile auf diesen Moment freut. Da will er sie nicht warten lassen!

Er dringt in sie ein und findet eine köstliche Enge. Er hört, wie sie ein Stöhnen unterdrückt. Aber er spürt, wie sie sich gegen ihn drängt. Sie ist so wild nach ihm, dass von ihr alle Bewegung ausgeht. Sie zieht sich um ihn zusammen, sie wiegt sich vor und zurück, sie schraubt sich auf die Zehenspitzen und wieder hinunter. Das geile Luder macht ihn so scharf, dass er nicht mehr nachdenkt. Er packt ihre Hüfte und gibt es ihr heftig, mit aller Kraft, während sie in diesem Schraubstock hängt, nur von seinen starken Armen daran gehindert, gegen die Kabinenwände zu poltern. Innerhalb kürzester Zeit ist sie so weit. Ein massives Zittern durchläuft ihren Körper. Er staunt, wie deutlich er das spüren kann, und das gibt ihm den Rest. Er kommt heftig, aber genauso geräuschlos wie sie.

Nachdem sie kurz Bluse und Rock gerichtet hat, vollendet sie ihr Werk: zippt die Hose wieder zu, knotet die Krawatte zuende und lässt ihn in das Jackett schlüpfen. „Sag ich doch! Wunderschön! Den hat Lagerfeld genau für Sie gemacht.“ Dann lässt sie ihn stehen, noch immer wortlos, und wirft ihm noch einen dankbaren Kussmund von den Wildkirschlippen über die Schulter zu. Wenig später steht er auf der Straße und müsste sich fragen, ob das wirklich passiert ist – hätte er nicht einen 600 €-Anzug in der Tüte und einen benutzten Präser in der Tasche…

Szenario: Der Pizzabote

Veröffentlicht 12/01/2013 von Miss Universe

„Ich hoffe, das war Deine letzte Tour heute.“
„Ja, wieso?“
„Weil Du noch hierbleiben wirst.“ Sie schaut ihn herausfordernd an.
Er schaut verständnislos zurück. Auf ihren Lippen breitet sich ein gefährlich wissendes Lächeln aus.
Er tritt auf den anderen Fuß und fragt hilflos: „Ist irgendetwas mit der Pizza?“
„Nee, mit Dir.“ Sie tritt auf ihn zu. „Du gefällst mir.“ Sie streicht ihm über die Wange. „Ich würde gerne ein wenig mit Dir spielen.“ Sie fährt mit dem Daumen über seine Lippen. „Das möchtest Du doch auch, oder?“ Plötzlich kneift sie ihm in die Oberlippe.

Was geht hier vor? Die Frau ist attraktiv und grundsätzlich mag er es, wenn eine mal offensiv auf ihn zugeht – wann passiert das schon mal – aber diese Direktheit, die an Drohung grenzt, macht ihn nervös. „Äh, um was für ein Spiel handelt es sich denn?“ fragt er. „Ziel ist es, dass Du das bis zum Ende nicht weißt…“ flüstert sie plötzlich und hat von irgendwo ein Tuch hergezaubert, das sie ihm mit einer schnellen Bewegung über die Augen knotet. Sie steht jetzt hinter ihm, er sieht sowieso nichts mehr, und sie schiebt ihm die Hände unters Shirt. Ihre Finger sind etwas kühl auf seinem Bauch, aber er spürt sehr deutlich, dass sie wissen, was sie tun. Und sein Schwanz spürt sehr deutlich, dass er das erleben will.

Sie liftet ihm das Shirt über den Kopf und er hilft bereitwillig beim Ausziehen. Er kann sie jetzt wieder vor sich spüren. Ihre Hände fahren über seine Brust und Schultern. „Sehr hübsch. Und so schön weiß…“ Unversehens küsst sie ihn. Ihr Mund ist heiß und sie schmeckt ein bisschen süß. Er steht blind da und lässt es geschehen. „Du bist sehr brav. Aber komm mal mit.“ Sie nimmt ihn nicht etwa an der Hand, sondern packt ihn am Gürtel und schleift ihn so ein paar Schritte durch die Wohnung.

Er hört kurz Gepolter. Dann klingt es fast so, als wäre sie über ihm: „Gib mir deine Hand!“ Er streckt vorsichtig seine rechte vor. Sie greift sie und zieht sie nach oben. Seine Finger werden um eine Stange gelegt. Und dann zieht sich plötzlich ein Seil um ein Handgelenk. Bevor er ganz verstanden hat, was passiert, ist seine rechte Hand über seinem Kopf an einer Stange fixiert. Ihm wird mulmig. Was geschieht hier? Noch während sein verwirrtes Hirn eine Antwort zu finden versucht, hat sie sich seine zweite Hand geschnappt und analog zur ersten nach oben gefesselt. Nun steht er wirklich hilflos da. Panik steigt in ihm auf.

Bei der nächsten Berührung zuckt er zusammen. Aber es ist nur ihr heißer Mund, der seine Brust liebkost. Ihre Hände tasten und streicheln über seinen gesamten Oberkörper. Sein aufgepeitschtes Hirn springt übergangslos von Furcht zu Sex. Ihre feuchte Zunge macht sich an seinem Nippel zu schaffen, bis ihm ein Stöhnen entfährt. Dann durchzieht ihn plötzlich ein siedendheißer Schmerz, der sich in einem erschreckten Schrei Luft macht. Sie hat ihn gebissen!

Während er atmet, bis der Schmerz nachlässt, ist sie plötzlich verschwunden. Er stellt verwirrt fest, dass er möchte, dass sie wiederkommt, und dass der Schmerz seine jähe Lust nicht getötet, sondern seltsam befeuert hat. Zack, in seinem Mundwinkel ist eine leichte Masse gelandet. „Na, was ist das?“ Er angelt mir der Zunge danach, es fühlt sich erst fluffig an, und als er es zur Verkostung in den Mund holt, scheint es zu schmelzen. „3 – 2 – 1 – verloren!“ zählt sie ihn aus, während er feststellt, dass das Zeug geschmacklich ihn zu allererst an ihren Kuss eben erinnert.

„Du hast verloren. Ich werde dich mit fünf Hieben strafen.“ Allein die Ankündigung erzeugt einen Knall in seinen Ohren. Hat er richtig gehört? Will sie ihm wehtun? Ihm fällt ein, dass sie das eben schon einmal getan hat, und die Erkenntnis, dass sie es wieder tun wird, zieht ihm wie kalter Strom die Wirbelsäule hinauf. Er spürt ihre warme Hand im Nacken und dann passiert es: „5 – 4 – 3 – 2 – 1“, kommentiert sie mit beruhigender Stimme die auf seinen Rücken niederprasselnden Schläge. Es muss Leder sein, denkt er. Der Schmerz ist scharf auf der Haut, aber nur dort. Der erste Streich lässt ihn zusammenzucken. Den zweiten fürchtet er. Ab dem dritten hat er verstanden, dass er es aushalten wird, und beginnt sie anzunehmen.

Als sie fertig ist, brennt seine Haut. Aber es fühlt sie seltsam gut an, die Schläge ausgestanden zu haben. Und irgendwo in ihm brennt immer noch Begehren. Aber er hat keine Zeit seine Empfindungen auszuloten. Der nächste zähe Batzen klebt in seinem Mundwinkel. Er streckt eifrig die Zunge heraus und – ach, das ist einfach: „Honig!“ „Sehr richtig, gut gemacht.“ Er bekommt einen Kuss auf die Schläfe und spürt rasend, dass sich dazu ihr nackter Körper gegen ihn presst. Er hat immer noch keinen blassen Schimmer, was hier gespielt wird, aber er weiß mit gleißender Gewissheit, dass er sie will.

Die nächste Masse ist auch leicht klebrig. Und sehr dominant süß. „5 – 4 – 3 -“ Irgendein Fruchtmus… „Erdbeermarmelade?“ ruft er hektisch. „2 – 1. Leider verloren.“ Diesmal weiß er, was passieren wird. Die Vorahnung krabbelt nun eher durch sein Rückenmark – und es ist nicht gänzlich unangenehm. Sie gibt ihm wieder fünf und er nimmt sie tapfer entgegen. „Ach, wenn du diese schönen Streifen auf deinem Rücken sehen könntest! DAS sieht aus wie Erdbeermarmelade…“ Ihre Hände wandern über die malträtierte Haut. Ihm fällt auf, wie empfindsam seine geschundene Haut ist und wie aufmerksam seine bis aufs Äußerste gespannten Sinne ihre Zärtlichkeiten wahrnehmen. „Küss mich!“ traut er sich.

„Wir spielen nach meinen Regeln“, ist die Antwort. Aber sein Mut wird zumindest durch einen weiteren Kuss auf die Schläfe und die damit verbundene Berührung belohnt. „Und was ist das?“ Er leckt in seinen Mundwinkel und – „Lecker…“ „5 – 4 -“ Sein Lustzentrum hat keinerlei Schwierigkeiten den Geschmack zuzuordnen. Aber er tut sich etwas schwer – „3 – 2“ – halb nackt und gefesselt blind einer fremden Frau „Pussy“ ins Gesicht zu rufen. Trotzdem hat er es getan. Und jetzt schlägt ihm eine bedrohliche Stille entgegen. Wo bleibt die 1?

„Diesen Ausdruck mag ich überhaupt nicht“, sagt sie scharf, während sie sich unsanft an seiner Gürtelschnalle zu schaffen macht. „Das wirst Du nie wieder sagen.“ Mit energischem Zug saust der Gürtel durch die Laschen. Irgendwie hatte er sich den Moment, in dem sie seine Hose öffnet, anders vorgestellt. Jeans und Unterhose werden grob nach unten gezerrt. „Entschuldigung“, murmelt er schutzlos. „Ich wollte…“ „Das werde ich dich lehren!“ Im Gegensatz zum Spiel vorher hat ihre Stimme jetzt einen alarmierend ernsten Unterton.

„10 – 9 – 8“ Der schwere Ledergürtel klatscht auf seinen Arsch. Es tut weh. Er kann nicht ganz still bleiben und windet sich. Sie macht ungerührt weiter „7 – 6 – 5“. Fast denkt er, es geht nicht, aber dann werden entweder die Schläge schwächer oder er stärker. Er schwingt mit an seiner Stange und nimmt die verbleibenden fünf in Empfang. Leider folgt nach der 1 ein weiterer Schlag. „ich werde jetzt“ – Hieb – „so lange weitermachen“ – noch einer – „bis du ein angemessenes“ – zack – „Wort gefunden hast.“

Wie soll er hier heraus kommen? – Aua. – Natürlich gibt es Tausende Ausdrücke, aber die fallen ihm entweder nicht ein – Autsch. – oder sie sind bestimmt nicht angemessen. – Klatsch – „Möse?“ – Au. – „Mumu?“ – Zack. – „Vagina.“ – Zusch. – „Lustgrotte.“ – Argh, er kann nicht mehr. – „Fotze!“ brüllt er aus vollem Hals. Ein weiterer Schlag saust auf seine geschundenen Backen nieder, aber er kann schon spüren, dass es der letzte wahr. Sie turnt um ihn herum, nimmt sein Gesicht in die Hände, küsst ihn auf die Stirn und wie Tränen von den Wangen. Sie birgt seinen Kopf an ihren nackten weichen Brüsten und streichelt ihm übers Haar.

„Ist gut, jetzt hast du gewonnen“, raunt sie ihm ins Ohr. In Windeseile werden seine Fesseln gelöst und er kann die schmerzenden Arme herunter nehmen, während sie ihm die Jeans von den Füßen streift. Letztlich schiebt sie ihm das Tuch vorsichtig von den Augen. Er schaut in ihre, aus denen ihm so viel Wohlwollen und Hingabe entgegen fließt, dass er augenblicklich Schmerz und Angst vergisst. „Fick mich jetzt“ hätte sie nicht mehr zu sagen brauchen.