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Alle Beiträge aus dem Monat April 2013

Abschalten

Veröffentlicht 27/04/2013 von Miss Universe

Manchmal wundere ich mich schon, dass das Wunder sich gar nicht abnutzt. Klar wir sind Superhelden, wir existieren nur im Paralleluniversum, aber auf die Magie des Anfangs, den Zauber des Neuen können wir uns schwerlich noch berufen. Und trotzdem passiert es – jedes einzelne verfickte Mal!

Ich wusste nicht, dass ich dazu überhaupt in der Lage bin. Lässt man mich in Ruhe, können Wochen vergehen, bis mir von allein einfällt, dass Sex ein schöner Zeitvertreib und auch mal ein Bedürfnis ist. Lässt man den Pseudorebell auf mich los, macht er mich instant geil. Ich schaue einmal in diese vor Verlangen lodernden Augen, ich spüre eins dieser drängenden Knie irgendwo an meinem Bein, ich fühle an einer beliebigen Stelle meines Körpers diese gierige Hand – und schon springen mein Kopf und mein Körper einträchtig um auf Fortpflanzungsmodus. Manchmal reicht, dass er mir ein rauhes und wenig originelles „Ich will dich flachlegen“ ins Ohr raunt oder einfach nur mit seinem großen strahlenden Körper viel zu dicht herantritt. Guck mal – ohne Berühren! Der Effekt ist automatisch und unfehlbar: Ich werde willig, feucht und geil.

Wir haben so viele (Mittagspausen-) Quickies absolviert, dass wir das minimale Vorspiel kennen, und eigentlich bräuchten wir nicht einmal das. Unsere Körper sind darauf konditioniert, sich sofort aneinander aufzuschaukeln. Es ist wie eine sich zwingend immer wieder erfüllende Prophezeiung. Wenn die Zeit da ist, auch in Reihe. Immer und immer wieder.

Es ist wieder so eine geklaute halbe Stunde spät am Abend. Ich habe noch nicht einmal die Jacke abgestreift, da drängt er sich frontal gegen mich. Wie immer ist das eindeutig begehrt werden ein sehr angenehmes Gefühl, aber ich spüre, dass ich lieber Hautkontakt hätte. Ich mache mich los, entledige mich achtlos meiner Klamotten und stehe nackt vor ihm. Sofort umfangen mich seine Arme. Einige Sekunden lang entsteht Intimität zwischen unseren Körpern. Sie tauchen ein in die Wärme des jeweils anderen. Die Haut aktiviert alle Rezeptoren zur Wahrnehmung. Wir atmen uns ein und landen in diesem Moment beeinander, alles andere ist weg. Ganz kurz tasten seine Hände auf meinem Rücken nur auf der Suche nach Nähe, streicheln nur aus Freude, diesen Augenblick gefunden zu haben. Es ist die Sekunde, wo ich meine Wange kurz auf seiner Brust ablege, alles vergesse und ankomme.

Und im nächsten Augenblick müsste die Lust kommen, die Lust sich noch näher zu kommen, die Lust auf Hitze, Aufregung, Extase. Bei ihm kommt sie auch. Es ist schön, die Hände zu spüren, die dringlich werden. Es ist das gleiche beglückende Gefühl, mitzukriegen wie er hart wird. Ein Teil meines Körpers spielt mit, er kennt die Choreographie, weiß die Regeln. Es ist immer noch schön, keinesfalls unangenehm. Ich mag diesen Mann und das Schauspiel seiner Lust. Aber mein Kopf scheint nicht anzuspringen. Das wilde Wollen passiert nicht. Ich bin nicht abgetörnt, aber ich bin einfach nicht geil.

Ich spüre seine Hände an meiner Brust, ich fühle seinen Schwanz in mir, wie er die Punkte berührt, aber das Feuerwerk bleibt aus. In dem Moment, wo ich es bemerke, ist es auch schon zu spät. Ich bin verwundert und verwirrt. Das ist mir noch nie passiert! Wieso macht es nicht klick, so wie sonst immer? Es ist doch alles schön… Vielleicht habe ich es zu sehr gewollt, die Woche war nicht so toll. Jedenfalls fange ich an nachzudenken, und dann ist es erst recht vorbei. Vor allem bin ich erstaunt. Das kenne ich so gar nicht. Wieso springt der Motor nicht an?

Und was ist jetzt zu tun? Weiter versuchen? Abbrechen? Faken?! Er zieht mich über sich, wahrscheinlich weil er spürt, dass ich nicht seinen Rhythmus finde. Ich hocke über ihm, schließe die Augen und mache noch einen halbherzigen Versuch, meine Lust hervorzukitzeln, indem ich mich gegen ihn dränge, die Hüften kreise und den Punkt suche, wo es richtig gut wird. Aber wahrscheinlich bin ich schon zu verzagt. Es kommt nicht. Und ich kann nicht weitermachen, als wäre alles normal.

„Ich kann das gerade nicht. Irgendwie bin ich im falschen Film“, teile ich unbeholfen mit, während ich mich herunterrolle und an seine Seite kuschele. Er sieht mich an, mit aller Ernsthaftigkeit, die seine hellen Augen aufzubieten vermögen, und das ist manchmal erschreckend viel. Er will verstehen. Dabei habe ich doch selber keine Ahnung, was hier los ist. Ich habe totales Zutrauen in unsere sachliche Kommunikation. Das funktioniert meist ziemlich reibungsfrei. Aber meine Unsicherheit potenziert sich gerade in der Antizipation einer Diskussion über Ursachenforschung im Stundenhotel.

„Mach einfach was anderes“, stoße ich unentschieden hervor. Und er tut es tatsächlich. Er dreht mich, nimmt mich von hinten. Ich muss ihn nicht ansehen, das macht es ohnehin immer komplizierter. Stattdessen kann ich mich der Bewegung hingeben. Er kommt schnell und lautstark, und ich freue mich wahnsinnig, weil ich mich sowieso immer daran erfreue und weil das allemal die bessere Lösung ist, als jetzt zu reden.

Wir sprechen dann trotzdem kurz. „Sogar ich weiß, dass Orgasmus immer da drin passiert“, tippt er mir grinsend auf die Stirn. Und: „Manchmal kann man eben nicht. Ich kenne das. Beim nächsten Mal geht’s wieder“, sagt der Pseudorebell und liefert einfach trotzdem eine Runde zwei innerhalb dieser merkwürdigen 30 Minuten. Er versteht gar nicht, wie großartig ich ihn dafür wieder finde.

Notizen aus der Mittagspause IV

Veröffentlicht 27/04/2013 von Pseudorebell

Sie steht da vor mir an der Wand. Ich fasse ihren Nacken, mein Daumen spielt mit den Haaren am Hinterkopf und ich küsse sie. Zu Beginn sehr vorsichtig. Unsere Zunge berühren sich kaum, unsere Lippen schnappen nacheinander. Ich will mehr, drücke meine Hüfte gegen sie, werde hart und küsse sie heftiger, länger und mit Zunge. Sie genießt es, stöhnt, zieht mich an sich ran, greift nach meiner Hand und schiebt sie unter ihren Rock.

Natürlich folge ich ihr. Die Frau ist scharf und möchte meine Hand in ihrem Schritt. Ich fasse sie gern dort an. Zuerst ruht meine Hand einfach dort. Ich spüre, wie warm sie ist und fühle die vielen Hautfalten. Dann drücke ich gegen sie. Je nachdem, wie sie es gerade gern möchte ist dieser großflächige Druck gegen ihre Klitoris schon genug. Heute ist das nicht so. Ich schiebe meinen Mittelfinger zwischen ihre Lippen, feuchte Wärme nimmt mich in Empfang. Mein Finger sucht ihre Klitoris, ich knicke das vordere Gelenk und versuche, sie auf diesem kleinen Punkt zu halten. Das geht gut, sie quittiert mit geschlossenen Augen unter deren Lidern die Pupillen rollen.

Jetzt will ich mehr. Ich schiebe meinen Mittelfinger in sie und drücke von innen gegen ihren Venushügel, schiebe die andere Hand unter ihren BH und stimuliere ihren Nippel.

Diese Position wird nicht reichen, um sie kommen zu lassen. Und sie möchte kommen. Es wird klar, als sie ihre eigene Hand an ihre Pussi legt. Ich mag es, ihr zuzuschauen wenn sie sich es selber macht. Sie macht mir das Geschenk und bringt sich selber zu Höhepunkt während mein Finger in ihr ist und meine Hand auf ihren Brüsten liegt.

Zwei Minuten später kniet sie vor mir lutscht meinen Steifen, vier Minuten später bin ich in ihr.

Bitte wenden

Veröffentlicht 23/04/2013 von Miss Universe

Ich liebe es, die Augen zu schließen und mich blind dem hinzugeben, was mit mir passiert. Ich liebe es, das mit dem Pseudorebell zu tun, denn ich weiß sicher, dass mir dabei nichts Böses geschieht und dass er sich mit der Verantwortung und Kontrolle nicht überfordert fühlt. Das ging schon immer, wenn er mich auf seine stürmische, drängende, impulsive Art einfach genommen hat und ich nur meiner eigenen Lust dabei verpflichtet war. Es geht zunehmend auch mit Unterwerfung und Schmerzen, weil er immer mehr lernt, seinen gesunden Instinkten dabei genauso zu vertrauen wie beim Ficken. Es erfüllt mich jedes Mal mit immenser Dankbarkeit, das ausleben zu dürfen.

Ich dominiere aus unterschiedlichen Gründen genug Menschen in meinem Alltag. Der Pseudorebell gehört nicht dazu. Dieser Mensch ist unter anderem deshalb so attraktiv, weil er auf eine sehr entspannte Art selbstbewusst ist. Er kennt sein Wissen, er traut seinen Instinkten, aber er ist keineswegs überheblich. Es ist nicht so, dass man ihn gar nicht verunsichern könnte, aber er hat genug Erfahrung, auch dann noch gefasst zu wirken. Ich bin nicht der einzige Mensch, der sich dem gerne anvertraut. Aus dieser entspannten Grundhaltung heraus hat er dennoch Antrieb zu Veränderung. Er bringt Dinge voran, er begrüßt das Neue. Er lernt gut, weil er immer die Chance sieht, nicht primär die Bedrohung. Er probiert aus und zieht dabei aus Fehlern genauso gute Schlüsse wie aus Erfolgen. Er ist ein Beweger.

Nur vor dem Hintergrund, dass ich diese Eigenschaften so sehr schätze, ist zu erklären, wie sehr mich bewegt, wenn er das vorübergehend aufgibt. Ich bleibe bei Bewusstsein – ganz gegen meine Gewohnheit – und über ihm zu sein drückt mir die Brust zusammen. Der große Tiger zieht die Krallen ein, sinkt in die Knie, rollt sich auf den Rücken und bietet mir sein weiches, verletztliches Bauchfell dar. Er tut das ohne jede Verspieltheit und ohne jeden Zwang. Er tut es ernsthaft und freiwillig. Er hält still – unfassbar lange für seine Verhältnisse. Er lässt geschehen, ohne zu agieren. Er liefert sich aus. Und dann wundert er sich, dass ich mehr als feucht werde dabei.

Er muss auf dem Bauch liegen. Am Anfang mag ich nicht, wenn er mich ansieht. Ich breite mich der Länge nach auf seinen Rücken. Er kann spüren, wie mein Oberkörper auf den Kissen meiner Brüste ruht. Ich merke, wie sein Po von unten gegen meinen Venushügel kreist. Der Kopf ist seitlich in die Matratze gedrückt. Ich werfe einen Blick auf das hübsche Profil. Er ist jünger von der Seite als von vorn.

Ich beginne seinen Hals zu küssen. Er kann so nicht weg. Ich habe alle Zeit der Welt, um an seinem Ohr zu knabbern, mit der Zunge über die Muschel zu fahren, zu lecken, zu necken und genüsslich auszuatmen. Es ist die Form von punktueller Zärtlichkeit, die ihn normalerweise sofort zur nächsten Stimulation kitzelt. Aber jetzt liegt er unter mir und kann nicht die Position wechseln. Ich kann hören, wie es ihn erregt, ich kann spüren, wie die Spannung unter mir wächst, der aufschäumenden Lust nachzugeben, dem Impuls des Begehrens zu folgen. Aber er bleibt liegen und bezähmt sich. Und dann ergibt er sich und wird still.

Meine Lippen wandern den Hals hinunter. Alle paar Zentimeter greifen meine Schneidezähne in die straffe Haut und suchen den Punkt, wo der Schmerz gut ist. Zähne, Lippen und Zunge behandeln den Nacken und die Schultern. Dann zieht sich eine Reihe von Zahnkränzen neben seiner Wirbelsäule hinab. Er hält still und versucht in den Schmerz zu atmen. Die helle Haut leuchtet rot mit meinen Verzierungen.

Mein Mundwerk ist an seinem Arsch angekommen. Ich beiße die zarte Haut seines Pos, aber ein Anflug von Missgunst versagt ihm den Genuss meiner Zunge, wo er ihn am meisten schätzt. Stattdessen greife ich direkt zum Gleitgel und fühle mich für einen Moment wie der gefühl- und ahnungslose Wissenschaftler in einem menschenverachtenden Experiment. Aus einem dunklen Verlangen heraus will ich ihn fingern, ohne wirklich zu verstehen, was ich da tue.

Es passiert, was jedes Mal passiert. Ich schiebe mein beschmiertes Fingerchen vor und er stöhnt auf. Mir ist nie ganz klar, zu welchem Teil das noch Genuss ist und wo der Reiz zu stark wird. Was auch immer es ist, es ist wahnsinnig intensiv. Ich habe die Welt auf meiner Fingerspitze, ich rühre an eine Bombe. Ich spüre ins Dunkle und versuche zu erfassen, was geschieht. Es ist nur meine Fingerkuppe auf drei Quadratzentimetern, aber es fühlt sich an, als bewegte sich mein ganzer Körper ahnungslos im Stockdunkeln in einem unbekannten Raum. Alle Sinne sind gespannt, ich nehme alles Mögliche wahr, aber es macht nicht unbedingt Sinn.

Und doch will ich nicht aufhören. Das leicht bedrohliche Ziehen im Unterbauch, das verhaltene Gruseln, die Gefahr etwas kaputtzumachen in der Kombination mit der Chance auf den ganz großen Coup ist so aufregend, dass der distanzierte Wissenschaftler sich in einen instinktiv handelnden Geheimagenten verwandelt. Diese Mission ist nicht trainiert, aber ich bin eine Doppelnull, ich bin unsterblich, spielt meine Erkennungsmelodie!

Ich traktiere ihn eine Zeit lang, bis ich das Gefühl habe, mehr geht gerade nicht. Vielleicht hat er auch „Pause“ gesagt. Er darf sich umdrehen. Wenn er mir jetzt in die Augen sieht, ist er ein Katzenbaby. Ich liebe diesen Anblick. Er sieht erschüttert aus, geradezu weichgerüttelt, irgendwie von den Festen seiner selbst gelöst, aber er schaut mich immer noch geradeaus und aufrichtig an. Ich habe das Gefühl so tief in ihn hineinschauen zu können, dass ich Angst habe, ihn nur mit meinem Blick zu verletzen. Kein Rest des stolzen Tieres, das mich sonst so oft in Grund und Boden stiert. Aber was für ein Tausch!

Sein Schwanz liegt dunkel zusammengekauert, wie ich ihn eigentlich nie sehe. Aber diese Erfahrung habe ich bereits gemacht: Er ist nicht so trostbedürftig, wie es mir immer scheint. Übergangslos lasse ich mein Kinn zwischen seine Beine sinken und beginne mit langen Zügen seine Hoden zu lecken. Es ist sofort zu hören, dass das gut tut. Ich sauge ein Ei ein und lasse meine Zunge weiterkreisen, die doch so gerne mitspielt. Noch bevor ich mich löse, um besser lecken zu können, spüre ich wie die Magie beginnt. Das schrumpelige Ding wird wieder rosig und wächst unter den langen Zügen meiner Zunge in gerade zu aberwitzigem Tempo. Wie ein Eis, das immer größer statt kleiner wird, wenn man daran leckt, reckt sich mir dieser schöne Schwanz entgegen und erinnert mich daran, dass wir hier Sex haben.

Nach kürzester Zeit kann ich nicht widerstehen, mit den Lippen die Vorhaut zurückzuschieben und mit der prallen Spitze meinen Mund zu füllen. Der Ring meiner Lippen umspannt ihn – saugen, lecken, nibbeln. Ich weiß wieder, wo ich mich bewege, ich weiß, das macht uns beide geil, und ich genieße es sehr. Selbst er ist in so einem empfänglichen Modus, dass ich meine zu spüren, wie er es aufmerksamer und feiner wahrnimmt als sonst. Er weiß, jetzt wird nicht gefickt. Er muss nehmen, was er kriegen kann, und plötzlich kriegt er es auch anders mit. Ich freue mich, dass er mir so schnell und willig entgegen wächst, ich bin so begeistert, dass wir so schnell in so schönen Sex wechseln können, ich bin so froh, dass er das alles wahrnimmt, ich kriege nicht genug:

„Darf ich noch einmal?“ frage ich und er begreift, dass ich mich ein weiteres Mal in ihn drängen will. Er nickt und ich schiebe vor, während ich versuche ihn gleichzeitig weiter zu wichsen. Ich weiß zwar immer noch nicht, was geschieht, aber ich würde gerne beides kombinieren. Wie schön wäre es, wenn er auf meinem Finger käme?! Stattdessen sinkt der stolze, pralle Schwanz mit fast der gleichen Geschwindigkeit, in der er sich eben noch magisch aufrichtete, in sich zusammen. Mit beinahe verlegenem Grinsen teilt er mir das Offensichtliche mit: „Ich kann nur eins zur Zeit.“ Ich bin nicht für alle Zeiten restlos überzeugt, aber es ist nicht schlimm, denn es ist genauso offensichtlich, dass ihm das gerade nicht wirklich unangenehm ist.

Mein Finger streicht gegen seine Prostata, bis es zu „krass“ ist. Ich lasse meine Fingerglieder aus ihm hinaus gleiten und sehe zu, wie ihm der Atem stockt und die Augen übergehen, bis es ganz offensichtlich genug ist. Ich bleibe über ihm, und er wiederholt das Wunder des Wachsens. Ich benutze das Gel, um seinen Schwanz zu massieren und ihn über meine linke Brust zu reiben. Das Gleiten der unsäglich zarten Haut seiner Eichel über die beinahe zum Bersten hart gepannten Nerven meines Nippels lassen mich beinahe explodieren.

Er kommt tatsächlich für mich zum Zuschauen. Ich lecke die weißen Flocken von seinem Bauch, während er seufzt, und bin so zufrieden, als hätte ich gerade eine Atombombe entschärft und die Menschheit gerettet. Nach ein paar deutlichen Ansagen akzeptiert sogar der Pseudorebell, dass er mir jetzt nicht noch schnell die Hand zwischen die Beine schieben und mich kommen lassen muss. Wahrscheinlich würde er jetzt umstandslos noch eine Runde Ficken dranhängen, wie ich ihn kenne. Aber ich bin ausnahmsweise ganz froh, dass es Zeit ist zu gehen. Genug passiert.

Tempowechsel

Veröffentlicht 20/04/2013 von Miss Universe
Recht unvermittelt packt er mich auf dem Weg und gibt mir einen dieser Küsse. Es ist dunkel und menschenleer, keiner stört, keiner macht mich nervös. Das heißt aber nicht, dass dieser Kuss Zeit hat. Ich sollte es vielleicht erwarten mittlerweile, aber es erwischt mich immer wieder unvorbereitet. Dieser Kuss ist Ficken.Es hat nichts mit Annäherung zu tun. Seine große, kraftvolle Statur, die schon in Ruhe eindrucksvoll ist, kommt über mich – entschlossen, tatkräftig und mit Dringlichkeit. Es ist eine Ganzkörperangelegenheit. Entweder drückt sein Arm mich an sich oder seine Hände packen meinen Kopf, richten ihn in die genehme Position und halten ihn schraubzwingenartig gespannt.

Es lässt sich nicht unter Zärtlichkeit subsumieren. Er küsst mich nicht, weil er mich gern hat, weil er mir nah sein will oder um Verbundenheit auszudrücken. Es gibt kein vorsichtiges Lecken, kein scheues Flattern oder sanftes Reiben der Lippen. Offen, feucht und drängend drückt sich sein Mund auf meinen. Im nächsten Moment ist seine Zunge in mir, fordernd und gierig. Sie wühlt sich an meiner entlang, schnell und kräftig,den Kontakt suchend auf der ganzen Fläche und sofort. Sein gesamter Körper reibt sich beinahe gewaltsam an meinem, dass mich nicht wundern würde, verhakten sich dabei die Gürtel und sprängen auf ob der eingesetzten Kraft.

Es ist nicht einmal Vorspiel. Es ist wildes Begehren, ungebremstes Eindringen, kompromissloses Besitzen. Wenn ich zurücktaumele, hatte ich Sex. Mich erstaunt, wie schnell und unvorbereitet das geht. Keine Hinführung, keine Dramaturgie, keine Steigerung – mitten hinein und geil. Mein Körper ist nicht überrumpelt, braucht keine Vorbereitung, ergibt sich in Sekunden und lässt sich vorbehaltlos überrollen von diesem puren, kraftvollen Akt. Wenn er sich irgendwann genauso entschieden losmacht, dann hat sein Gesicht denselben brennenden Ausdruck wie kurz vor dem Orgasmus.

Eine halbe Stunde später sind wir im Stundenhotel, und meine Erwartung ist, dass hier das gleiche passiert. Ich bin müde und spüre keinerlei Lust, aber ich erinnere mich an diesen Kuss, der innerhalb einer Minute den dringlichsten Wunsch nach Sex aufwirbelte. Ich ziehe mich aus und überlasse mich seinen Händen. Wieder überrascht er mich.

In langen Zügen fahren seine rauhen Finger über meine Schultern und meinen Rücken. So wie seine Küsse fast nie nach Zärtlichkeit schmecken, fühlen sich seine Berührungen äußerst selten so an, als seien sie nicht gerade auf der Suche nach Erregung und dem nächsten Kick. Jetzt ist so ein Moment, in dem meine angestrengten Muskeln nur ausgestreichelt werden. Trotzdem ist er mit der gleichen Intensität bei der Sache. Ich genieße, und diesmal hat das Wundern darüber, wie gut mir das tut, einen etwas bittereren Beigeschmack.

Jetzt bin ich so entspannt, so dankbar, so lustvoll, dass ich mit ungewöhnlicher Offenheit empfinden kann, wie sein Schwanz in mich hineingleitet, als ich mich auf ihm niederlasse. Auf einmal meine ich mit allen Nerven spüren zu können, wie er mich ausfüllt. Jede Bewegung wäre zu viel. Nur mit vorsichtigen Muskelkontraktionen taste ich und koste die Berührung aus. Und noch einmal staune ich, dass er still unter mir liegt, aufmerksam schaut und diesmal nicht meine Hüfte packt, um den Rhythmus zu setzen. Stattdessen hebt er nur irgendwann die Arme und gibt mir parallel genau den richtigen Druck auf die Brustwarzen, so dass sich ganz still und doch gewaltig der Himmel für einen Moment öffnet.

Wieder selbst gemacht

Veröffentlicht 20/04/2013 von Pseudorebell

Wir sind für einen Quickie im Stundenhotel. Es gibt nicht viel zu nachzudenken. Wir wollen kein Szenario, kein Spiel, kein Bondage. Wir wollen ficken, soviel wie in eine diese halbe Stunde hineinpasst. Ich bin bereits nackt, Miss Universe steht dort in Unterwäsche und legt sich aufs Bett. Ich krieche über sie, drücke meine Lippen auf ihre und ziehe die linke Seite ihres BHs über ihre Brust.

Vor meinen Augen zieht sich die Haut im ihren Nippel zusammen, wird fest, steif und dunkelrot. Ich fasse ihn von hinten mit dem Zeigefinger und von vorn mit dem Daumen. Ich streichle sie nur mit dem Daumen, hoch bis zur Brustwarze und runter bis auf die weiße Haut. Ich fange langsam an, weil sie es bevorzugt, nicht von Anfang an zusammengedrückt zu werden. Dann werde ich fester und kneife ihre Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger ein. Sie liegt da, den Kopf auf der Seite, die Augen geschlossen und stöhnt leise.

Irgendwann packe ich die Brust mit meiner rechten, drücke sie zusammen und spiele mit der Zunge daran. Zu Beginn hätte ich sie vlt. auffordern müssen, jetzt greift ihre Hand ganz von allein zwischen ihre Beine und streichelt dort. Von diesem Moment an wird ihr Stöhnen heftiger – sie macht es sich gerade selber.

Ich halte nicht lange durch bei diesem Mal. Ich bin in ihr und sie windet sich unter mit, krallt sich in meinen Rücken, drückt ihren Kopf in meine Flanke. Das fühlt sich geil an und klingt auch so – ich komme. Unvermeindlich, in ihr, nach drei Minuten. Ich ziehe mich zurück, grinse sie an, sie grinst zurück und ich spiele mit meinem Daumen an ihrer Klitoris.

Es dauert nicht lange und ich kann wieder, dringe in sie ein und wir ficken. Ich trohne über ihr, stützte mich über ihre ab und lasse so Abstand zwischen unseren Körpern. Und wieder streichelt sich sich selber. Es beginnt langsam und kaum sichtbar. Ich merke erst das sie es tut, als ich ihre Hand an meinem Bauch spüre. Und sie wird schneller. Ich schiebe mich in sie und gleitet wieder hinaus und währenddessen schaue ich zu, was ihre Hand da macht.

Sie führt große Bewegungen aus, drückt scheinbar sehr fest in ihre Lende, kneift ihre Lippen mit zwei Fingern zusammen um danach wieder schnell und heftig zu reiben. Ich schwitze, tropfe auf sie herunter – und komme wieder.

Async

Veröffentlicht 16/04/2013 von Miss Universe
Er steht hinter mir und gibt mir die kleine Peitsche. Noch während des Aufwärmens laufen die ersten Tränen der Erleichterung mein Gesicht herunter. Ich darf mich dem Schmerz überlassen, ich darf mich meiner Schwäche ergeben, und ich darf dabei sogar weinen. Er weiß, dass er ein bisschen durchhalten muss, und das tut er. Ich spüre, dass er er fertig sein will, dass sein Gefühl sagt „genug“, aber ich brauche noch einen Satz. Er spürt das und gibt ihn mir, auch wenn der letzte Schlag ein bisschen halbherzig ist.

Ich habe diesen Punkt erreicht, wo der Schmerz so groß geworden ist, dass ich dahinter zurücktreten kann. Ich ergebe mich, ich gebe mich auf, ich lasse mich in seine Arme sinken. Ich bin nicht ich, ich bin weniger als nichts, und doch werde ich sanft aufgefangen und festgehalten. Ich genieße diesen winzigen Moment. Es ist wunderbar. Dann kriege ich mein eigenes Rückholbändchen zu fassen und ziehe mich aus dem Sog ins Nichts wieder an die Oberfläche.

Ich weiß noch, wo oben ist. Ich kann mich aus der Umarmung wieder aufrichten, ich kann mir die Nase putzen. Ich krabbele aufs Bett, entschieden weiter zu machen und kann dem Pseudorebell sogar wieder in die Augen sehen, damit er weiß, dass alles gut ist. Er schaut mich an, auch noch von unten, und sagt: „Komm her, ich will Kuschelsex. Ich will Dich spüren.“

Ich bin klar genug, um bestens zu verstehen, dass er gerade härter sein musste, als ihm lieb ist. Ich kann mir vorstellen, dass er die vermeintlichen Schläge mit Zärtlichkeiten auslöschen will. Ich begreife das Bedürfnis nach Nähe. Aber er kann nicht sehen, wieviel Zug noch auf meinem Bändchen ist, wie stark der Sog noch meinen Körper noch immer im Griff hat. Wenn ich mich jetzt in seine Arme werfe, mir das Gesicht küssen lasse, dann gibt das keinen Kuschelsex, den ich sonst manchmal kann, dann gibt es die große Auflösung. Dann kann er sehen, wie er dem ausweglosen Tränensturm wieder Herr wird. Dann hat er ein schluchzendes Wrack an der Brust, das er irgendwie im Zeitrahmen und ansehnlich wieder aus dem Stundenhotel hinaus bekommen muss.

Es ist verführerisch. Ein Teil von mir möchte einfach nachgeben, den Kontrollverlust vervollständigen, alles aufgeben. Ich weiß, dass er das für mich tun würde. Es ginge, und wenn wir den ganzen Tag Zeit hätten, würde ich es vielleicht tun. Aber ich habe die Entscheidungsgewalt, und ich nutze sie. „Ich glaube, das geht jetzt nicht“, eröffne ich ihm wenig eloquent. Er versteht genug, um zu akzeptieren, lässt mich mich umdrehen und ihn stattdessen auf seine Füße schauend reiten. Das geht gut. Nach einiger Zeit habe ich mich wieder in der Gewalt und kann mich rückwärts an ihn schmiegen. Die Stunde nimmt ein gutes und getimetes Ende. Ich bin froh über meine Entscheidung. Als mich auf dem Heimweg ein gewaltiger, unaufhaltsamer Frühlingssturzregen durchnässt, muss ich lachen.

Augenweide

Veröffentlicht 15/04/2013 von Pseudorebell

Ich komme gerade aus der Dusche, sie liegt dort auf dem Bett und trägt nichts. Ich bücke mich nach meiner Hose und da fällt mir auf, wie schön dieser Anblick ist. Sie hat die Augen geschlossen und den Kopf abgewendet und damit Sie exponiert ihren Hals. Im Vogelhauslicht zeichnen sich ihre Linien sanft und geschwungen. Obwohl sie liegt drücken ihre Brüste nach oben. Wunderbar rund und prall sehen sie aus. An ihrer Flanke stehen die Rippenbögen nach außen. Die Linie runter zu ihrer Lende wirft kleine Schatten und verläuft V-förmig zu ihrem Venushügel!

Später sage ich ihr, sie sei hübsch. Wunderhübsch!