Ein erstes Mal

Veröffentlicht 01/03/2013 von Miss Universe
Er liegt unter mir, richtig unter mir. Soll heißen, er ist nicht wohlig hingestreckt und lässt mich auf seiner Hüfte tanzen. Stattdessen habe ich meinen Oberkörper über ihn geneigt und sehe ihm aus ungewohnter Perspektive in die Augen. Es ist tatsächlich anders, weil ich merklich über ihm bin und ich klar schauen kann, ohne dass wilde Empfindungen alle Aufmerksamkeit von meinen Augen in weit entfernte Körperteile abziehen.

Ich werde ihn jetzt nehmen, und er ist offensichtlich bereit dazu. Mein Mittelfinger gleitet widerstandlos in seinen Po und er stöhnt auf. Ich stoße ihn ein bisschen, lasse meine Fingerspitze wandern und will ihm mehr Seufzer entlocken. Er streckt sich mir tatsächlich entgegen, aber der Pseudorebell wäre nicht der Pseudorebell, wenn er nicht sofort mehr wollte. Ich gebe ihm meinen Ringfinger dazu und das gefällt ihm ganz offensichtlich. Seine Augen werden kurz größer, er versucht mit noch mehr Kraft mir entgegen zu kommen. Er kriegt auch den kleinen Finger. Ich mag das Gefühl, den leisen Kitzel einen Mann zu penetrieren und die Möglichkeit mich vollkommen darauf zu konzentrieren, weil er ausnahmsweise mal sämtliche Finger von mir lässt.

Du willst mehr, oder?“ frage ich irgendwann und die Begeisterung blitzt so hell in seinen Augen, dass es sich schon für diesen Anblick wieder gelohnt hat. Er nickt heftig, und mir ist klar, dass ich jetzt von ihm ablassen und nach meinem Strapon-Harnisch suchen muss. Ich lege das Ding ähnlich geschickt und sexy an wie eine Schwimmweste. Aber aller Anfang ist schwer, und der Pseudorebell sieht mich so eifrig und ermunternd an, dass der Moment schnell überwunden ist.

„Wie hättest du mich gern?“ fragt er und ich votiere für andersherum, weil ich ahne, dass mir tun und zusehen gleichzeitig zu viel sind. Nach einem Griff in die Gleitgeltube fällt mir auf, dass mein Mädchenpenis fies kalt ist und es entsteht das lustige Bild, wie ich gleichzeitig den Pseudorebell mit meinem rechten Daumen bei Laune halte, während meine linke hingebungsvoll meinen eigenen Gummipenis wichst.

Dann kommt der denkwürdige Moment, in dem ich zum allerersten Mal meinen Schwanz in einen Mann einführe. Und es passiert – wenig. Jedenfalls auf meiner Seite. Wie bei einem ersten Mal angebracht, ist es irgendwie ein bisschen unheimlich. Ohne eigene Nervenenden in meinem Schwänzchen und ohne Sicht auf das Pseudorebellengesicht mache ich einen ziemlichen Blindflug. Zum Glück hält er nicht völlig still, sondern macht zustimmende Geräusche und beginnt von sich aus, sich gegen mein Becken zu schieben. Also halte ich gegen, packe seine Hüfte und gebe es ihm so gut es meine Instinkte vorsehen.

Ihm scheint es zu gefallen. Er dreht sich auf den Rücken und will, dass ich es so probiere. Wir müssen lachen, als ich von meiner angebauten Anatomie überfordert bin und es irgendwie nicht schaffe, einen geeigneten Winkel zwischen seinen Beinen zu finden. Ist auch egal, das magische erste Mal ist vollbracht, und ich freue mich, wieder mit einen Händen spüren und steuern zu können, was ich an ihm tue. Aber warte ab, bis ich mit meiner Prothese umzugehen gelernt habe!
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5 Kommentare zu “Ein erstes Mal

  • Erinnert mich an mein erstes Mal mit Strap-On. Es ist irgendwie ein seltsames Gefühl gewesen, die Person am „gebenden“ Ende zu sein und die Anatomieprobleme hatte ich auch ;).

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