Anlehnen

Veröffentlicht 04/12/2012 von Miss Universe

Es gibt so ein paar Wörter und Gesten, die gehören nicht ins Repertoire. Nicht dass wir das jemals ausdiskutiert hätten oder es statisch wäre, aber manchmal passieren Dinge, die aus einem noch so breiten Rahmen fallen und einem plötzlich seltsam anmutend vor den Füßen liegen.

Es sind sehr wenige Situationen, in denen ich meinen Kopf an der Pseudorebellenschulter berge. Es reicht zu wissen, dass er mich trösten und retten könnte falls erforderlich. Ich nehme das nicht in Anspruch. Es passiert dennoch dann und wann in Momenten der sehr bewussten Hingabe, und ich genieße es sehr.

Ich habe mit dem neuen Spielzeug gespielt. Der Pseudorebell hat den Vergleich aufgebracht, es sei schwer einzuschätzen, was man da tut. Er weiß ja selber nicht einmal, was er da genau fühlt. Ich tue also, was meine Intuition mir sagt und höre irgendwann auf, weil ich den Eindruck habe, mehr geht heute nicht. Er sieht mich an mit diesem intensiven Ausdruck von Begeisterung, wenn etwas unbegreiflich gut war. Und auf einmal habe ich seinen Kopf an der Schulter, nachhaltig. Und irgendwie unfassbar viel mehr im Arm als je zuvor.

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3 Kommentare zu “Anlehnen

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