Einfach so

Veröffentlicht 13/03/2013 von Miss Universe
Ich liebe die Dynamik im Paralleluniversum. Ich finde es großartig, dass ich gefühlt jede Woche ein erstes Mal berichte, dass wir alles mögliche ausprobieren, dass wir spielen – mit Werkzeugen und mit Rollen, dass ich lerne über mich, über Sex, manchmal über menschliche Wahrheiten. Es sind immer ein paar Dinge in der Pipeline der Phantasie, die versucht werden wollen.

Aber zwischendurch gibt es immer wieder diese Treffen, bei denen keiner einen Plan mitgebracht hat. Für die keiner sich vorher ein Video angesehen oder ein Szenario geschrieben hat. Ohne Objekte. An solchen Tagen lassen wir einfach nur unsere Körper aufeinander los – und die tun, was sie für richtig halten. Das Repertoir wechselt, Dinge die wir im Experimentiermodus gefunden haben, finden Eingang. Aber im wesentlichen machen wir Dinge, von denen wir wissen, dass sie gut tun.

Und das ist dann vor allem wildes Ficken. Mein Bein wird nach irgendwo abgewinkelt und der Pseudorebell lässt seine Hüfte mit meiner kollidieren, dass er anfängt zu schwitzen und man Angst bekäme, die Knochen könnten splittern, wenn man nicht wüsste, dass es immer gut geht (außer mein Rücken kommt gerade wieder auf einer Kante zu liegen). Ich hocke über ihm und hüpfe wie ein durchgedrehter Flummi auf seinem Schwanz auf und ab, bis meine Oberschenkel so penetrant brennen, dass es in mein umnebeltes Hirn vordringt. Es wird gebrüllt und geschrien und nicht mehr professionell kommuniziert.

Pause gibt es nicht, nur hin und wieder einen neuen Winkel, eine neue Position. Sollte der Pseudorebell einen Tempowechsel probieren, mich bremsen und hinspüren lassen, dann merke ich schnell, dass Gefühle mich gerade stören in meinem Rausch und schiebe ihn weiter. Ich will nur seinen Schwanz und meine Lust.

Bis ich irgendwann völlig ausgepumpt immer auf dem Rücken zu liegen komme. Langsam kehrt das Gefühl in mich zurück. Mein Körper fühlt sich herrlich entspannt an. Ich bin wieder in der Lage den Menschen neben mir wahr- und meine Gefühle für ihn anzunehmen. Ein sehr zufriedenes Grinsen macht sich auf mir breit.

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2 Kommentare zu “Einfach so

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