Abwechselnd

Veröffentlicht 14/04/2013 von Miss Universe
Wir wechseln uns ab mit Ficken. Ich ganz vorsichtig mit meinem glitschigen Fingerchen, er mit schmetternder Gewalt auf die ohnehin schon geschundene Matratze über einer Spanplatte. Ich bilde mir ein, er tut es besonders hart, aber vielleicht liegt die Empfindung auch wirklich nur an der Unterlage in Zimmer 5, die mir schon einmal Spuren für mehrere Monate eingetragen hat.
Irgendwann beschließe ich, dass ich wieder dran bin, aus reiner Notwehr. Noch mehr von diesen extremen Reizen halte ich nicht aus. Wieder kann ich mich nur schwer entschließen, auf das Gefühl in meinem Finger zu verzichten und stattdessen den Strapon zu verwenden. Die Kompromisslösung bedeutet, den Mädchenpenis ohne den Harnisch zu benutzen.
Ich fühle mit dem Finger vor und führe dann die schmale Gummistange ein. Es geht gut. Er genießt es offensichtlich. In Runde 1 war war ich über ihm, wieder mit der Ansage „nichts so tief“ unterwegs, dafür konzentriert auf meinen Radius und die Winkel. Es ist immer noch berückend, wie sich mein Gefühl dreht und letztlich doch das gleiche ist, wenn ich ihm dabei in die Augen sehe, im Vergleich zum selbst penetriert werden. Jetzt knie ich hinter ihm, und er nimmt den ganzen Weg, den die Gummistange zu bieten hat, von alleine auf sich. Er schiebt sich vor und zurück – wie hübsch, dieser vor mir kniende Mann – bis an die Basis, also bis an meine Hand.

Ich halte ihn auf meinem Stab und versuche mich anzupassen. Immer noch ist nicht unbedingt auszumachen, was gerade gut ist. Wenn er mir vorher wieder mitgibt, ich solle vorsichtig sein, dann muss er eben selbst probieren. Ich schaue gern dabei zu. Einerseits, weil in diesen Momenten keine Stimulation mich von der Beobachtung ablenkt; andererseits weil es faszinierend ist, zu verfolgen, wie er probiert und vor allem, wie er in sich hineinspürt, um zu verstehen. Das ist verhaltener, als wenn ich ihm zuschaue, wie er sich beim Ficken vergnügt und an den Empfindungen seines Körpers verlustiert. Es hat immer noch den Zauber der Vermessung von Neuland, tastend, aber eben auch erobernd.

Es ist für mich auch nie auszumachen, wann Schluss ist. Irgendwann kommt immer der Punkt, wo er genug hat. Ich sehe ihn nicht kommen. Jetzt richtet er sich auf auf die Knie. Das hat er vorher schon mal gemacht, und ich mache weiter im veränderten Winkel. Er zieht mich zu sich heran, das kann ich verstehen. In diesem Moment berühren sich unsere Körper nur am Ende der Gummistange. Ich rutsche seitlich an ihn heran, streiche über seine Brust. Er zieht energischer, und ich meine zu begreifen, worauf das hinauslaufen soll. Ich möchte schon lange seinen Po stimulieren, während er über mir ist und mich fickt. Aber mein Arm ist immer ein paar Zentimeter zu kurz. Mit der Verlängerung könnte das gehen.

Aber es geschieht nicht. Das Zerren wirft mich nicht rücklings in die Laken. Das Zerren presst meinen Kopf an seine Brust, auf sehr eigentümliche Weise. Seine Finger fahren durch meine Haare, seine Arme umfangen mich. Das ist nicht die Suche nach dem nächsten Kick. Er hält mich im Arm, drückt und schüttelt mich. Das ist Glück, das er zu teilen sucht. Ich habe es mal wieder nicht mitbekommen. Aber nun lasse ich mein Werkzeug los und gebe mich dem Zerren und dieser seltenen Berührung hin. Das mit der Übertragung funktioniert auf magische Weise. Noch einmal umklammert er meinen Körper, dann stellt er halb überrascht, halb entschuldigend fest: „Oh, ‚rausgerutscht.“

Das hätte ich dir vorher sagen können, aber du hast es offensichtlich so gewollt. Jetzt will er etwas ganz anderes. Innerhalb von Sekunden hat sich sein schwitzender, zusammengesunkener Schwanz aufgerichtet, und er zimmert mich wieder auf die Matratze, als gäbe es kein Morgen. Und was schaue ich ihm auch gern dabei zu, wie er ohne Zweifel dampfend und gewaltig kommt…

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