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Alle Beiträge aus dem Monat Oktober 2012

Prophetinnen

Veröffentlicht 30/10/2012 von Pseudorebell

Mitternacht. Miss Universe hat sich und mich verabschiedet mit „der bringt mich jetzt nach Hause“. Wir stehen am U-Bahnhof und ich lasse mich von ihr gegen einen Pfeiler drücken, habe die Augen geschlossen und sie küsst mich. Ihre Lippen wandern über meine, zu meinem Hals und wieder zurück. Ich schmecke diese Küsse, rieche sie und drücke ihre Hüfte fest gegen meine.

Als die Bahn einfährt prüfen wir, wer so alles mitfährt mit der festen Absicht die nicht-in-der-U-Bahn Regel zu verletzten. Der Inhalt des Wagens gibt uns ein Go!

Ich habe gerade meine Jacke geöffnet, da ist die von Miss Universe schon gefallen. Ich beuge mich rüber und lasse meine Zunge über ihre Lippen wandern. Sie zieht mich fest ran, meine Hände wandern von hinten zwischen ihre Beine und ich horche auf ihr leises Stöhnen. Sie ist über mir und ich kann meine Hãnde ihren Arsch krallen und ihr Becken leicht auf und ab bewegen.

Und dann hören wir das Kichern oder eher albernes Lachen. Miss Universe lässt von mir ab und wir schauen zu den zwei Mädels hinten im Wagen. „Ohhh“ tönen beide enttäuscht. Wir lachen leise. „Wollt ihre ihr ne Show“ frage ich. „Lass mal“ sagt die eine, „an eurem Abend ändert das eh nichts mehr“. Ja stimmt, wir gehen jetzt ins Stundenhotel.

Imaginary Sub

Veröffentlicht 14/10/2012 von Pseudorebell
Ich trete barfuß aus dem Männerumkleideraum. und trage die abgerockte Jeans tief auf der Hüfte. Der Bund der Boxershorts ist deutlich sichbar, mein Oberkörper ist nackt! Mich fröstelt ein wenig und ich kann nicht sagen, ob vor Aufregung oder weil´s hier kühl ist. Mein Blick richtet sich auf den Umkleideraum der Frauen – in freudiger Erwartung auf den Anblick von Miss Universe. Doch statt ihr kommt eine junge Frau auf mich zu. Sie hat schulterlange, schwarze Haare und ist um die Augen herum dunkel geschminkt. Sie trägt ein schwarzen Korsett mit roten, schimmernden Längsstreifen, eine knappen Slip – schwarz – und hochhackige, geschnürte Stiefel aus Leder – auch schwarz. Sie kommt auf mich zu, rudert dabei mit der Hüfte und mustert mich im Vorbeigehen. Ich schaue ihr hinterher und begutachte die Bewegungen ihres Hinterns.
Als ich mich umdrehe tritt Miss Universe gerade aus der Tür. Sie trägt ein schwarzes, enges Kleid aus Latex, dass sich über ihre Brüste spannt. Es ist gerade so lang, dass ihr Arsch bedeckt wird und exponiert ihre wunderschönen, kräftigen Beine. Ich bin mir nicht sicher, ob sie einen Slip trägt – es drückt sich kein Stoff unter dem hauchdünnen Dress durch. Beim Gedanken daran stellt sich mein Schwanz auf – ich werde es in Kürze herausfinden. Zuerst grinst sie mich an, dann wandert ihr Blick über mich und das Kleid macht keinen Hehl daraus, dass ihre Nippel sich gerade aufrichten. Das Lachen verschwindet und ich sehe erst jetzt, dass sie ein Ding aus Leder in der Hand hält. Sie tritt an mich heran, schlingt die Hände um meinen Nacken, legt mir das Halsband an und befestigt eine Lederleine an dem silbernen Ring. Sie greift ihre Tasche mit dem Spielzeug und zieht an der Leine „Na los. Komm mit mein Kleiner“.
Ich folge ihr. Wir gehen die Treppe runter und wohl nicht ganz zufällig steht dort die junge Frau angelehnt am Türpfosten und schaut uns zu. Wir sind noch nicht ganz an ihr vorbei da sagt sie zu Miss Universe „Ein hübsches Exemplar hast Du da!“. Die lacht nur, ich drehe meinen Kopf zur hübschen Dunkelhaarigen um nochmal ihr Korsett zu bewundern … und werde wirsch am Hals gezogen. „Du schaust Dir fremde Frauen nur an, wenn ich das sage“. Oh ja Miss Universe! Kläre die Besitzansprüche an mich! Ich war böse, sei hart zu mir!
Ich hebe die Arme und lege meine Handgelenke in die Metallringe. Miss Universe streichelt meinen Rücken, drückt einen Kuss auf meine Schultern und ich fühle die ersten zehn Floggerschläge auf meinem Rücken. Ich winde mich, hänge in den Ringen und werde wieder gestreichelt. Nochmal zehn und wieder Streicheln. Sie fasst von hinten in meinen Schritt und drückt zu. „Du weißt, dass ich Dich bestrafen werde, weil Du das Mädel angeschaut hast“. Ich nicke nur und kriege wieder zehn Schläge, diesmal auf den unteren Rücken. Miss Universe fasst wieder die Leine und zerrt daran. „Komm mit“. Ich winde meine Hände aus den Ringen und folge ihr.
Im ersten Stock muss ich mich auf den mit Leder bezogenen Bock legen. Meine Beine und Arme werden befestigt und ich kann mich nicht bewegen. Miss Universe geht auf in die Hocke und streichelt meinen heißen, roten Rücken. Ihre Hände liebkosen meinen Arsch und im nächsten Moment kriege ich Schläge mit der flachen Hand. Immer auf die gleiche Stelle bis mir vor Schmerz ein „mmm“ entwischt. Sie hört auf, kramt in ihrer Tasche und fördert eine Tube Gel zutage. Ich höre den Deckel aufschnappen und mit kühlen, feuchten Hände reibt sie meinen Arsch. Wieder nimmt sie die Tasche und hält mit den Plug vors Gesicht. „Den stecke ich jetzt in Deinen Arsch. Willst Du das?“. Ich zeige keine Reaktion, schaue nur zu ihr auf. Sie schlägt mich mit der flachen Hand auf die linke Wange. „Ob Du das willst habe ich gefragt“. Ich nicke. Als sie hinter mir ist führt sie ihn ganz behutsam ein. Erst nur ein bisschen – dann zieht sie ihn wieder zurück. Beim nächsten Mal ein bisschen mehr und schließlich lässt sie ihn, wo er ist. Meine Arme und Beine werden befreit. „Du wirst mir jetzt ein wenig Befriedigung bereiten, aber wage nicht, mich zu küssen“.
Sie sitzt mit übereinander geschlagenen Beinen auf dem Bett. Ein Bein stellt sich langsam neben das andere und sie spreizt die Beine ein wenig – sie trägt keine Unterwäsche! „Du leckst jetzt meine Pussy. Das willst Du doch schon die ganze Zeit Du Lüstling. Hab ich recht“. „Ja“ sage ich. „Das will ich sehr gern“. Sie ist derartig scharf, dass sie ganz feucht und heiß schmeckt und ich wühle mich mit der Zunge tief in ihr Inneres. „Schau mich nicht dabei an, schließ die Augen“. Ich gehorche. Und dann fühle ich eine Hand auf meiner Schulter. Die scharfe Dunkelhaarige steht hinter mir, Miss Universe hat sich minimal aufgerichtet und schaut sie an. „Möchtest Du ihn mal ausprobieren?“ fragt sie. „Er küsst ganz gut“.

Miss Universe Suspended

Veröffentlicht 02/10/2012 von Miss Universe

Fesseln steht auf dem Programm, und ich habe angekündigt, dass mich das in den Objektmodus versetzen wird. Wie ein Bittsteller stehe ich vor der Tür, schon jetzt in den Bewegungen gedämpft als befände ich mich in einem Glas Honig und ohne eigene Worte. Einem Impuls folgend nutzt auch der Pseudorebell nur eine Geste, um mich einzulassen. Ich ziehe die Schuhe aus und stelle mich abwartend mit dem Rücken zur Kommode.

Der Pseudorebell tritt auf mich zu. Er spricht nicht, küsst mich nicht, beginnt nur die Knöpfe des Mantels zu öffnen. Das erste Zittern durchläuft mich, als er mit seinem nackten Oberkörper noch ein Stück näher kommt, um mir das Kleidungsstücke gleichzeitig von den Schultern zu streifen. Sein duftendes Schlüsselbein ist wenige Millimeter von meinen Lippen entfernt, aber selbst dieses bisschen Initiative, das einen klaren Wunsch als Triebfeder hätte, bleibt hängen und vergeht an meiner klebrigen Ergebenheit.

Ich kann nichts und ich tue nichts. Er schiebt mich durch den Flur bis vor das Bett, auf dem die Seilbündel ausgebreitet liegen. Noch immer spricht er nicht mit mir. Ich stehe starr in einer Mischung aus Ehrfurcht und Ergebenheit. Er weiß mich mit einer Geste zu lösen: Das Streichen seiner Finger durch mein Haar am Hinterkopf würde mir noch im Ertrinken vermitteln, dass alles in Ordnung und für mich gesorgt ist. Mit langsamen und klaren Bewegungen zieht er mir nach und nach die verbleibenden Kleidungsstücke aus. Ein letztes Mal berührt seine nackte warme Brust meinen Rücken. Er hält mich kurz und beginnt das Werk.

Er fängt an zu tanzen – ohne Eile, ohne Worte, mit all der Kraft, Entschiedenheit und Schönheit, die mich jedes Mal in den Bann schlagen. Konzentriert und geschmiedig arbeitet er sich um mich herum, bald auf Details seiner Knoten, bald Abstand nehmend auf den Eindruck des Gesamtwerks prüfend. Es ist so fließend und gleichzeitig präsent und präzise, dass ich das Gefühl habe, ein eigenes Gravitationsfeld zu entwickeln. Mein Körper wird in jeder Kurve gewürdigt und fokussiert sich doch auf zwei Pole: Beide Lippenpaare entwickeln den übermenschlichen Wunsch nach einem Kuss. Gleichzeitig gibt es nichts, was ich lieber täte, als hier zu stehen und das Objekt dieses Schaffensprozesses zu sein.

Wieder entsteht das Knotenhemd an meinem Oberkörper, welches mir anstelle einer bedrohlichen Einengung einen zutiefst angenehmen Schutzkokon anzieht. Es geht so weit, dass sich meine untere Körperhälfte beginnt, sich nackter zu fühlen und nach ähnlicher Behandlung zu verlangen. Immer weiter wächst der Wunsch, den Knotenmeister zwischen die Lippen zu bekommen. Noch immer fällt kein Wort.

Er geht auf die Knie und schlingt mir ein Seil um die Hüften. Mein Leib steht still und stolz und würde ihn doch gerne einsaugen. Seine Hände an meinem Schenkel verbinden wieder unten und oben und kleiden mein Bein. Vielleicht habe ich mich noch nie so vollkommen und schön gefühlt. Er küsst mich nicht, er spricht nicht. Stattdessen greift er sich die Kamera, vom gleichen Bedürfnis wie ich ergriffen, diesen Moment irgendwie festzuhalten in seiner stummen Größe. Er tritt einige Schritte zurück, und ich kann meinen Blick über seinen Hals empor heben, ohne Gefahr zu laufen, mich sofort und final in seinen Augen zu verfangen, da eine Deckenleuchte seinen Kopf in dieser Perspektive halb verdeckt. Während er mit der Kamera hantiert, studiere ich seine Kiefer. Was für vollendete Formen! Dieser Ausschnitt Pseudorebell ist so schön, dass ich ihn rahmen möchte und irgendwo verehren lassen als Beispiel für perfektes Design.

Schweigend werde ich in den Flur geleitet. Beim Gehen bemerke ich verwundert die leckende Feuchtigkeit zwischen meinen Schenkeln. Mein Lechzen nach einem Kuss hat sich verselbständigt. Die Stange im Flur gewinnt einen weiteren Zweck. Mein Oberkörperpanzer wird damit verbunden. Dann mein Bein. Ich stehe wie ein Ölgötze, ein Bein in der Luft und begreife nichts. „Du fällst nicht“, raunt mir der Pseudorebell die ersten Worte des Abends ins Ohr. Und langsam begreift mein Körper, dass es tatsächlich gehen kann. Ich lehne mich seitlich in meinen Kokon und verhake die Beine ineinander. Das Unbegreifliche geschieht: Ich schwebe frei – nur von Knoten getragen – im Raum.

Wir sehen uns kurz in die Augen und ich kann seine Begeisterung sehen. Das Werk ist nicht nur schön, es trägt auch. Andächtig wird auch das dokumentiert. Dann beginnt ganz langsam der Rückweg. Ich werde auf ein Bein gestellt und von der Stange gelöst. Mein Kokon wird sorgsam, wie er entstanden ist, entfernt. Das Beinkleid darf mich noch ein wenig länger schmücken. Als meine Arme befreit sind, endlich küsst er mich. Noch immer von eigenem Willen befreit werde ich wieder Richtung Bett bewegt. Wiederum umfängt er mich von hinten und lässt das Leben mit der Wärme seiner Brust in mich zurückkehren. Dann gibt er mit den anderen heiß ersehnten Kuss zwischen die Beine.

Schweben

Veröffentlicht 02/10/2012 von Pseudorebell

Dienstag. Wir sind mit ein paar Kollegen unterwegs und sind im Anschluss verabredet. Wie immer besteht ein wenig unseres Tuns darin, es den anderen nicht auf die Nase zu binden, also tauschen wir nur kurze aber eindeutige Blicke. Um die Illusion so gut wie möglich zu machen verlasse ich die Veranstaltung eine gute halbe Stunde vor Miss Universe und warte auf sie.

„Kann ich?“ ist die Nachricht, die mich irgendwann erreicht. „Unbedingt“ antworte ich und eine Minute später klingelt es. Wir haben viel Zeit im Gepäck und ich habe angekündigt, die Gelegenheit zu nutzen und ihren Körper in Seile zu hüllen. Die Magic beginnt in dem Moment als ich die Tür öffne. Ich fülle den Türrahmen aus und schaue sie an. Sie schaut zurück, ich drehe mich zur Seite und schiebe die Tür mit dem Fuß ganz auf. Sie tritt ein und stellt ihre Tasche ab. Ich streife mein T-Shirt über den Kopf, öffne ihren Mantel, befreie sie davon, nehme sie an der Hand und führe sie ins Schlafzimmer.

Die roten Baumwollseile liegen vorbereitet auf dem Bett. Bis hierher haben wir noch kein Wort gesprochen.

Ganz leicht berühren meine Lippen ihre Stirn und ich beginne damit sie auszuziehen bis sie in all ihrerer Schönheit nackt vor mit steht. Meine Finger erkunden ihre Brust und ihre Nippel stellen sich augenblicklich auf. Ich umkreise sie, lasse meine Augen über jeden Zentimeter Haut wandern – Miss Universe würde es „Tanzen“ nennen.

Sie muss die Arme hinter dem Rücken verschränken und ich binde ihre Hände zusammen. Die erste Bahn Seile führt an den Achseln unterhalb ihrer Brüste entlang. Die zweite soll oberhalb verlaufen, also stelle ich mich ganz dicht vor sie. Meine rechte Hand übernimmt das Seil von der linken, meine Brust drückt dabei gegen ihr Gesicht, meine Unterarme streifen ihren Körper. Ich schaue Miss Universe an; ihre Augen sind wässrig, hiermit berühre ich sie auf eine ganz spezielle Art und Weise. Und plötzlich ist dieses Gefühl wieder da: Ich erschaffe hier ein Skulptur. Miss Universe ist mein Bunny – das perfekte Bunny. Die roten Seile stehen im starken Kontrast zu ihrer weißen Haut und ich kann mich nicht sattsehen. Ich muss aufpassen damit ich dieses Kunstwerk perfekt gestalte,
Die Seillagen werden gedoppelt und ich ziehe nochmal zwei Seile von oben über ihre Brust. Es entsteht ein „V“ dass ich vorn verknote. Ich bin mir nun sicher, indem was ich vorhabe. Ich kniee mich vor sie um ein Seil um ihren Bauch zu lesen. Mit der Nase spüre ich ihre Wärme ihres Körpers. Ich lege das Seil entlang ihres Obercschenkels und führe es wieder zurück nach oben.
Ich bin fertig, trete einen Schritt zurück und bewundere sie. Die Seil drücken ihre Brüste nach oben und zur Seite, die Lage um die Hüfte sieht ein wenig Lara Croft Pistolenhalfter aus. Ich nehme eine Kamera und mache ein paar Fotos. Sie werden sich später als schlecht herausstellen. Ein kluger Mann hat mal gesagt „Entweder mache ich eine gute Bondage oder gute Fotos davon. Beides auf einmal funktioniert nicht – Er hat recht. Ich werde es trotzdem wieder versuchen.
„Komm mit“ sage ich. Ich bringe sie unter die stählerne Stange. Darüber führe ich zwei Hanfseile. Eines mache ich am Oberkörperpanzer fest, das andere verschnüre ich mit dem Pistolenhalfter. „Keine Angst“ flüstere ich ihr ins Ohr … und dann ziehe ich. Ihr Bein ruckt nach oben, das andere hakt sie dort ein – und dann endlich schwebt sie. Danke mein hübsches Bunny.