Threesome

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Mädelsdusche

Veröffentlicht 01/04/2012 von Pseudorebell

Miss Universe treibt Sport und geht im Anschluss unter die Mädelsdusche. Der Gedanke daran macht mich jedes Mal irgendwas zwischen wahnsinnig und scharf. Sie erzählt von ihren Entdeckungen, was sie schön fand und was sie sich vorstellt. Und insgeheim hoffe ich, dass die Mädelsdusche ein Ort ist, um Project Threesome weiter vorran zu bringen. Ein Dialog:

„Trainerinnen von Gesundheitssport sind sowieso schon eine Klasse für sich, aber diese hier ist nicht nur von der Farbe her Schokolade, Nuance Zartbitter. Nass vor weißen Kacheln ist schon ein Zipfel Haut eine aufregende Augenweide. Aber die Form! Sie hat eine Taille als wäre sie ein mehrgliedriges Insekt, gerade zu absurd schmal, vorne verziert von einem Sixpack, das hier aber aus halben Löffelbiskuits geformt und mit dieser geilen Kouvertüre überzogen ist, die man sofort mit heißen Küssen anschmelzen will (guck mal, ich steh‘ ein bisschen auf Lebensmittel). Über der Taille öffnen sich vergleichsweise kräftige Schultern und sie hat genauso viele Muskeln dort und an den Armen, dass es für eine Frau noch schön ist. Im Gegensatz zu den meisten ihrer Kolleginnen hat es auch noch für durchaus ansehnliche (soll heißen nicht zu kleine und runde) Brüste gereicht. Ich kann unmöglich die ganze Zeit auf diesen Farbwechsel starren, während sie sich einseift. Aber das Beste kommt noch: Die schmale Taille wirkt noch unwirklicher, weil an tatsächlich beinahe eher schmalen Hüften, ein Hintern dran ist, der aussieht, als wäre einem aufgeregten Maler der Pinselschwung entglitten. Was für ein Wunderwerk aus Muskeln! Beinahe rund wie ein Medizinball vermittelt er den absurden Eindruck himmelwärts gerichtet zu sein. Und natürlich hat irgendein genialer Bildhauer aus dem überprallen Halbrund einen grandios harmonischen Übergang in die kräftigen Oberschenkel mit zärtlichem Sandpapier herausgearbeitet. Solche Körper kann es eigentlich gar nicht geben“

„Du stehst ihr in der Dusche gegenüber und guckst einfach nur. Es liegt Dampf in der Luft, aber trotzdem wird sie es bemerken. Natürlich merkt sie es; wird man länger als 10 Sekunden angeschaut kann man Blicke spüren. In meinem Kopf hebt die durchtrainierte Elfe die rechte Hand und winkt Dich mit dem Zeigefinger ran, so wie ich es aus manchmal mache. Wie von einer Schnur gezogen folgst Du und als Du in Reichweite bist, streckt sie ihre Hand aus und berührt mit ihren Fingern deinen halb geöffneten Lippen. Du versuchst ihre Finger zu küssen, aber sie zwinkert Dich an und schüttelt den Kopf. Nicht so schnell Miss Universe, die Trainerin will´s langsam. Sie dreht Dir fordernd ihre Rückseite zu und Du darfst sie einseifen. Spür ihre Nackenmuskeln und die entlang der Wirbelsäule . Sie drückt ihren Rücken durch, weil sie es genießt von einer Frau angefasst zu werden. Und ganz plötzlich dreht sie sich um, presst Deine Hänge auf ihren Arsch und schaut Dir in die Augen. Siehst Du die kleine Träne im linken Augenwinkel? Sie ist glücklich, weil Du ihr diese Nähe gibst. Und in Zeitlupe drückt sie ihre Lippen auf Deine…“

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Jagdrevier

Veröffentlicht 26/03/2012 von Pseudorebell

Wo in der Stadt sucht man ein Frau, die Willens ist, Sex mit uns zu haben? Nahe liegt eines der örtlichen Party Viertel,  also gehen wir am Wochenende los, fest davon überzeugt fündig zu werden. So auch an diesem Freitag.

Zunächst mal fahren wir das Standardprogramm ab und gehen in eine Bar, in der die Gäste dicht gedrängt stehen. Das Publikum ist eine Spur jünger als wir und rottet sich in Kleingruppen zusammen. Versuche, Blicke zu  fangen sind teilweise erfolgreich, aber ein richtiges Gespräch konnten wir keiner der weiblichen Feierwütigen aufdrängen. Also weiter, in eine der Bars wo man sich herzeigen kann und auch gern gesehen wird.

Die Musik ist schlecht, das Bier eher mäßig. Aber nach einer halben Stunde schafft es Miss Universe zwei Mädels, die an der Theke sitzen, anzuquatschen. Ich stehe ein paar Meter entfernt, halte mich an meinem Bier fest und beobachte. Dann schauen alle drei in meine Richtung und ich werde rangewunken. Wir reden über irgendwelchen Kram. Frau #1, Ruth, ist gesprächig und interessiert, Frau Nummer #2, Sonja, zieht eher ne Fresse und schaut so, als hätte sie nie etwas Langweiligeres erlebt.  Aber hey, da ist Potential nach oben. Also setzte ich mich ihr gegenüber und rede über Musik und ihren Arbeitsplatz. Dann muss ich austreten, Miss Universe kümmert sich weiter um Ruth. Als ich wieder komme steht sie abseits der Beiden und ich frage „Was geht?“. Genau dass hat Ruth auch Sonja gefragt – und zwar in Bezug auf mich. Allen Anschein nach war Sonja nicht von mir angetan – da geht also nix.

Wir beschließen die Location zu wechseln und müssen ein paar hundert Meter gehen. Unterwegs freuen wir uns über Ruth und Sonja und lachen über den Korb, den ich zwar nicht bekommen habe, der mir aber sicher war. Aber wohin jetzt? Unsere Nase führt uns in die Richtung einer Bar, in der wir bisher zwar auch nicht erfolgreich waren, aber man hat Platz und die Musik stimmt im Grenzwert. Auf dem Weg kommen wir an einer Kneipe vorbei, die so klein ist, dass sie als solche nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Aus einer halb geöffneten, schäbigen braunen Tür dröhnen die Foo Fighters. Wir tauschen zwei Blicke und gehen rein. Wir versuchen es zumindest. Dieser Laden ist wirklich wirklich voll. So voll, dass man mit den Armen an den Körper gepresst stehen muss und auf dem Weg zur Toilette alle Gäste einmal gestreift hat. Und der Laden ist wirklich klein. Ein schlauchförmiger Raum, gefühlte 20 m². Wir ziehen ein Bier an der Bar, schauen uns um und stellen eigentlich sofort fest: HIER geht was.

Das Publikum ist bunt, Leute allen möglichen Alters, die Musik ist laut und man muss sich anbrüllen. Und es geht ums Anmachen und angemacht werden. Diese Stimmung liegt über allem und alle versuchen so viele Blicke wie möglich zu tauschen. Wir drängeln uns an der Bar lang und es dauert nicht lange bis Miss Universe angequatscht wird. Neben mir stehen zwei – Mädels würde ich nicht mehr sagen, dafür waren sie zu alt – und irgendwie komme ich ins Gespräch. Ihr war schon aufgefallen, dass ich und Miss U. irgendwie zusammen gehören und sie fragt mich danach. Ich antworte nichtssagend aber geheimnisvoll, sie wird neugierig und behauptet es zu wissen. Sie druckst rum, kramt einen Zetteln aus ihrer Tasche und schreibt etwas darauf. Sie gibt mit den Zettel uns meint, sie hätte es darauf geschrieben. Dort steht einigermaßen unleserlich „Ihr beide habt Sex miteinander“. „Stimmt“ sage ich, „hättest Du vielleicht Interesse mit uns beiden Sex zu haben“. [Die Frage tut beim zweiten mal gar nicht mehr weh, diese Story wird an anderer Stelle erzählt]. Sie sagt „Ne, ich teile nicht so gern, aber ich würde gern mit Dir schlafen“. Und schon reden wir ganz sachlich darüber, warum ein Dreier mit Miss Universe und mir eine gute Idee ist oder eben auch nicht. Am Ende fange ich einen Kuss.

Wir haben zwar keine Frau gefunden, dafür aber den perfekte Laden um weiter zu suchen. Diesen Ort werde ich wohl immer  mit unserem gemeinsamen Projekt verbinden. Und er hat die Erkenntnis gebracht, dass es geradezu spielerisch einfach ist jemanden für eine One-Night Stand zu finden.