Bauch an Rücken

Veröffentlicht 13/06/2014 von Pseudorebell

Wir treffen uns vor dem Bürogebäude und nur ganz hinten am Horizont lugt ein Sonnenstrahl vor. „Da hinten wird es hell, gleich scheint die Sonne“ sage ich und sie lächelt zurück. Wir treten den Weg zu unserem Ausflugsziel an.

Als wir ankommen sind die Wolken in Fetzen zerrissen und es sieht nach einem schönen Abend im frühen Sommer aus. Es ist ein kleines Waldstück, ein bisschen außerhalb der Stadt. Die Bäume sind hoch, es gibt Tümpel und den Kanal. Ein bisschen ziellos sind wir und machen einen Baum aus, der recht weit abseits vom Weg steht und mit hohem Gras drum herum. So richtig sicher bin ich mir nicht, also gehen wir weiter und finden schließlich die Stelle, an der wir beim letzten Mal waren als wir das hier besuchten.

Zwischen den Bäumen ist eine freie Stelle. Ich knicke ein paar Äste weg und es ist Platz für die Decke. Mein Shirt fällt und wir sitzen uns in dieser kleinen Höhle gegenüber, bis Miss Universe ihre Bluse auszieht und wir uns aneinander schmiegen. Ein wunderbares Gefühl ist das. Die Luft ist ein ganz kleines bisschen kühl und ihre Haut fühlt sich warm auf meiner an. Wir küssen uns und berühren den Körper des anderen mit den Lippen. Und schließlich bin ich hinter ihr und wir vögeln. Ich mag es, ihren Arsch zu greifen, fahre mit den Händen die Rückseite ihrer Oberschenkel ab und finde sie geil. Sie stelle ein Bein auf und es überkommt mich dieses gute, intensive Gefühl und ich spüre, dass ich gleich komme.

Noch will ich nicht. Ich lasse von ihr ab und bitte sie auf mich. Schon wieder rollt der Orgasmus an. Sie bewegt sich ein wenig auf mir und ich komme. „Und es war nicht mal einer da“ kommentiert sie. Drei Minuten später halte ich Finger auf ihrer Klitoris und meine Zunge spielt mit ihren Brüsten. Sie stöhnt und windet sich und als sie kommt, hört sie nicht auf zu grinsen – und ich tue es ihr gleich.

Ich möchte mehr. Ich will nackt sein und Wasser um mich spüren, es ist schließlich Sommer. Miss Universe hat einen Bikini einstecken und zieht praktischerweise gleich an. Und dann stapfen wir mit je einem Bier in der Hand 500 Meter in Richtung Wasser. Ich in voller Montur, sie im Bikini mit Rucksack auf. Die letzten Wolken haben sich verzogen, es ist klar, warm und man muss alle Nase lang blinzeln, weil die Sonne tief steht.

Wir finden diese Stelle mit einem Stück Wiese direkt am Kanal. Miss Universe hat schon den ersten Fuß im Wasser als ich beschließe meine Badeklamotten eingepackt zu lassen und stattdessen nackt baden zu gehen. Das Wasser ist kalt, ich starkse an Miss Universe vorbei und lasse mich zurückfallen. Augenblicklich finde ich es total schön endlich draußen im Wasser zu sein. Sie sieht wie gut es ist, kommt hinter mir her und wir planschen. Und dann stehen wir im hüfthohen Wasser und küssen uns. Die Sonne spiegelt sich auf der Wasseroberfläche, die Tropfen auf Miss Universe Haut glitzern und plötzlich freue ich mich wie ein kleines Kind, sie so zu sehen.

Als sie aus dem Wasser steigt bietet sie zuerst mir ein Handtuch an, damit ich es mir um die Hüfte wickeln kann und bestimmt auch damit nicht gleich jeder der vorbei kommt, mit meinem nackten Körper konfrontiert ist. Wir legen uns nebeneinander und trinken Bier. Unser Gespräch geht darüber, wie schön es doch hier draußen ist und über Kanutouren in Schweden bis irgendwas sie motiviert sich auf mich zu legen. Also liegen wir beide bäuchlings, ich spüre ihr Gewicht auf mir und von rechts scheint uns die untergehenden Sonne aus. Ich schließe die Augen und dieser Moment ist so schön, dass ich sie mehrere Minuten lang geschlossen halte um nur uns und das Stück Natur zu spüren. Als sie runter krabbelt protestiere ich und sie steigt wieder auf. Es entsteht wieder das gleiche Gefühl und wir halten mehrfach fest, dass das hier fast Urlaub ist und das Beste, was uns an diesem Tag passiere konnte – mindestens.

Auf dem Rückweg steht die Sonne tief und im T-Shirt wird es frisch und Gänsehaut zeigt sich auf meinen Armen. Wir kommen wieder am Baum von Anfang vorbei und möchten es diesmal wagen. Das Gras geht mir bis zum Bauchnabel. Nach 15 Metern Gestapfe ist da plötzlich mitten in der Wiese eine Lichtung die aussieht wie mit der Sense bearbeitet. Perfekt. Über uns der blaue Abendhimmeln, von allen seiten so hohes Gras das keiner einblicken kann und eben ist es hier auch noch. Wir überspringen das Vorspiel und ficken. Miss Universe über mir, der blaue Himmel hinter ihr. Es ist nicht mit Worten zu beschrieben welche Glückgefühle das weckt. Wir sind draußen, es ist Sommer, wir sind nackt und fühlen uns gut, wir stehen aufeinander und haben gerade unverschämt guten Sex. Dann bin ich über ihr und bedeutet ihr die Augen zu öffnen damit sie das auch sehen kann. Und sie sieht und findet es toll.

Und auf dem Weg nach Hause finden wir das Geschehene wieder mehrfach und einstimmig wunderbar und fahren Hände ineinander gelegt und schweigend mit der Bahn heim.

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