Einfach draußen

Veröffentlicht 29/05/2014 von Miss Universe

Sommer! Ich will nackt sein! Es ist mir egal, dass mich riesige Stechmücken zerfleischen, deren sich rot aufwerfende Stiche mich noch tagelang entstellen und mit fürchterlichem Juckreiz quälen werden. Es ist mir egal, dass es beinahe anstrengend ist, sich dauerhaft dem Pseudorebell zu entblößen, weil er mit einer ebenso dauerhaften Gier nicht müde wird, meinen Körper mindestens mit den Augen abzugrasen.

Ich bin wild auf dieses Gefühl, dem ich mich auf jeden Fall viel zu selten hingebe: Sonne und Luft und sonst gar nichts auf meiner Haut. Noch bin ich völlig beschäftigt damit, auf dieser kleinen Lichtung zu sitzen und eben jene Empfindung auszukosten. Da ist der Pseudorebell schon wieder einen Schritt weiter und streichelt mein Bein. Ach, richtig, da war eine mögliche Steigerung: Sonne und Luft und Haut auf meiner Haut.

Noch ist sie sonnenbeschienen heiß und verbreitet dieses ganz besondere Aroma von glücklichem, angewärmtem Geschöpf. Später wird der Moment kommen, wo sie in der einsetzenden Dämmerung wieder die erste Wärme spendet. Jetzt aber beginnen unsere Körper nach kürzester Zeit miteinander zu dampfen. Sehen kann es keiner, aber die Stechmücken fallen über die Wolke erregter menschlicher Ausdünstungen her, dass wir sie beinahe im Sekundentakt einander vom Körper klatschen, während wir mit der unstillbaren Eile der ersten Runde ficken.

Wahrscheinlich ist es eher eine pragmatische Maßnahme des Pseudorebellen als eine gute Fügung, dass wir beide relativ schnell zum Zuge kommen, bevor wir komplett verspeist werden. Ich besteige ihn noch vor dem dritten Schluck Bier, besorge es mir über ihm geradewegs; und als ich fertig bin, dreht er mich um, nimmt mich von hinten und tut es mir nach. Unter Protest bekleide ich mich kurzzeitig wieder in der nicht ganz trügerischen Hoffnung, dass die Stechmonster bald zu Bett gehen.

Runde zwei, die so vielversprechend wechselseitig oral und 69 begann, gipfelt in einer wunderbaren Stellung, die sich aus der Unebenheit der Wiese ergibt. Mein Oberkörper liegt in einer Kuhle und wird vom Pseudrebell bedeckt, der mich so küssen oder sich den Hals lecken lassen kann. Gleichzeitg schwebt mein höher gelegtes Becken frei, so dass er herumgreifen und es in diesen Winkel kippen kann, der mich jedes Mal um den Verstand bringt. Diesmal macht er mich dumm genug, ihm ins Ohr zu hauchen: „Das ist so geil.“

Der Pseudorebell stellt keine Ansprüche an die Originalität meiner Lustbekundungen und hat uns beinahe gleichzeitig auf dem Höhepunkt, als es unfreundlich von hinten schallt: „Habt ihr kein Zuhause?!“ Der Platz war so friedlich und zurückgezogen, dass ich wahrscheinlich nicht mehr angemessen leise war. Oder die Leute nicht angemessen entspannt. Schade.

Runde drei ist von der zärtlichen Sorte. Am Ende bin ich gerührt, nicht geschüttelt, und muss mich zusammen nehmen, um brav nach Hause zu gehen. Es beginnt wie so oft an seiner Brust. Ich mag den Effekt, wenn dieser Körperteil mein ganzes Gesichtsfeld einnimmt, er mich nachgerade begräbt. Er mag es, wenn ich mich seiner Brust bemächtige, mit ganzen Händen hineingreife, an den Muskeln ziehe und gegen die Rippen drücke, dass er das Gefühl hat genommen zu werden. Wir beide genießen es, die Zeit zu haben, einander auf so viele Arten in der lauen Sommerabendluft berühren zu können.

Die schönen Hände wandern meine Schenkel nach oben und kneten meine Hinterbacken beinahe andächtig. Dann dreht er mich herum und senkt seine Zunge auf meinen Venushügel. Die Intensität meiner Empfindungen, wenn er mit ein wenig Druck meinen Unterbauch leckt, lässt mich schon wieder jauchzen. Es ist einfach nur wahnsinnig schön. Gerade will ich weder dringend gefickt werden noch unbedingt kommen. Wie so oft, habe ich keine Ahnung, dass ich nochmal kann, als er meine Hand zu meinem Geschlecht führt. Er will es noch einmal sehen. Und wahrscheinlich weiß er es besser.

Dann beginnt er meine Brust zu küssen. Und als würde das nicht reichen, gibt er mir noch den gekrümmten Finger. Irgendwie stimmt alles: Der Druck auf meinen Nippeln ist fest genug, der Finger streicht die richtige Stelle, ohne zu fordernd zu werden, und meine eigene Hand tut ein übriges. Ich habe einen wunderbaren Orgasmus, bei dem ich hinterher nicht mehr zuordnen kann, welche Stelle ihn ausgelöst hat. Er scheint an der Schnittstelle der Lustachsen zu passieren. Als er mich wenig später umdreht und seinen harten Schwanz auf ganzer Länge in mich hinein schiebt, braucht es nichts anderes mehr.  So geht Glück.

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