Drei mal draußen

Veröffentlicht 02/05/2014 von Pseudorebell

Endlich ist der Tag da, auf den ich schon seit zwei Wochen warte. Es ist nicht so schön sonnig wie erhofft, aber ausreichend warm und Lust auf draußen sein mit Miss Universe habe ich allemal. Wir fahren zusammen in Richtung der ausgemachten Wiese und mit jedem Meter, den wir uns nähern, steigt meine gute Laune. Die von Miss Universe ist noch nicht ganz da, aber ich bin zuversichtlich, dass sich das gleich ändert. In dem Moment, in dem ich die Decke ausbreite fühlt es sich an wie ein Tag am Strand.

Wir versuchen erst gar nicht uns großartig zu unterhalten. Ich liege mit dem Rücken auf der Decke, schräg auf mir liegt Miss Universe und ich kann den jetzt fast blauen Himmel sehen. Sie hat ihr Hemd geöffnet und der BH lugt darunter hervor. Ein bisschen irritiert ist sie. Mit jeder Stimme die vom Rand des Weges zu uns dringt hebt sie den Kopf, als wittere sie die Gefahr des unangebrachten Exponierens unserer Gegenwart. Ich drehe unsere Position und sie schaut mich blinzelnd von unten an. Ein langer Kuss entlockt ihr leise Geräusche, meine Hand spielt auf ihrem Bauch und findet zielsicher ihre Klitoris. Dann umschließe ich eine Brust mit dem Mund und fordere sie, ihre Hand zwischen ihre Beine zu führen. Kurz danach spannt sie ihren Körper an und ich meine spüren zu können, wie sie entspannter wird.

Sie fragt sich, ob dieser Platz vielleicht doch zu auffällig sei, stellt dann aber selber fest, dass wir uns nur gewöhnen müssen und klettert schließlich auf mich. Ihr Rock bedeckt unsere Vereinigung, trotzdem ist jedem Betrachter klar, was hier passiert. Und dann ist dieses Gefühl da. Der Wind auf meinem halb nackten Bauch, Miss Universe mit geschlossenen Augen über mir und die Natur um uns herum – endlich. Wunderbar.

Aber auch ich bin keinesfalls frei von Nervosität. Das erste Mal erschrecke ich, dass auf dem Weg neben uns ein Hund Gassi geführt wird, beim zweiten Mal, als ich Kinderstimmen höre – und komme. Aber auch wenn dieser Sex keine Stunde angedauert hat führt er merklich dazu, dass wir uns aufeinander eingeschossen haben. Ich will sie berühren, küssen und riechen. Und sie? Lächelt im Minutentakt und möchte es auch. Wir küssen und reiben unsere Körper aneinander und es fühlt sich unendlich gut an an. Irgendwann bin ich hinter ihr, dränge meine Daumen in sie und ziehe ihren Oberkörper an meinen. Ihr Kopf ist jetzt neben meinem, ich spüre wie sie atment und sie beginnt, auf meinem Finger zu reiten. Sie spielt damit, bewegt sich auf und ab,  kontrahiert ihre inneren Muskeln und es scheint ihr mehr als gut zu gefallen. Dann streicht sie den Daumen und stellt fest, dass er nicht weich sondern nass ist.

Wir wechseln den Ort in mutmaßich schlechter einsehbares Dickicht. Ich werde gleich feststellen, dass der unbedarfte Spaziergänger uns nicht sehen kann. Trotzdem, ein Blick in diesen Busch zeigt alles. Nichtdestostrotz sind wir nun nackt. Sie vollständig, bei mir nur der Oberkörper. Und wir tun es. Ich bin ihr so schön nah, sie schlingt die Beine um mich und in irgendeinem Moment schauen wir uns an und denken ziemlich sicher gerade gleichzeitig, wie gut sich die Luft auf unseren nackten Körpern anfühlt und wie die sich aneinander anfühlen. Ich hebe nur ein mal den Kopf und blicke in die Augen eines Mitte 20 jährigen, der nur grinst und uns lauthals „viel Spaß“ wünscht. Und so geht es weiter – war wohl doch kein so guter Platz. Wir wechseln den Ort ein zweites Mal und reden nun über Blödsinn. Ich fühle mich herrlich entspannt und Miss Universe spielt mir genau das genau so zurück. Ich bitte sie nochmal auf den Rücken und sie darf ein letztes Mal für heute kommen.

Als ich sie durch Winken mit zwei Fingern verabschiedet habe merke ich: Das Schönste war, dass ich zuschauen konnte, wie sie von Minute zu Minute fröhlicher wurde, lachte und habe wieder das Gefühl von Urlaub am Strand.

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