Rasensport

Veröffentlicht 01/05/2014 von Miss Universe
Endlich ist die Freiluftsaison eröffnet. Ich freue mich auf Zeit und Natur und dieses spezielle Gefühl, es unter dem ganzen großen Himmel zu tun. Nur leider sind wir nicht die einzigen, die sich am schönen Wetter erfreuen wollen. Überall Hunde, Rentner, Kinder – eine Menge potenzieller Zuschauer, die nach dieser Erfahrung nicht gefragt haben. Der neugierig hinzutretende Einzelherr ist mir Recht, aber entsetzte Großmutteraugen machen mich irgendwie nicht an. Muss ich mich erst wieder an die Freiheit ohne Türen gewöhnen?

Der Pseudorebell drückt mich rücklings ins Gras. Mit dieser unfassbar klischeebeladenen, aber doch geilen Geste greift er unter den Rock und zieht mir kennerhaft das Höschen aus. Von da unten kann ich keine Spaziergänger sehen, und bald habe ich sie tatsächlich vergessen. Er schiebt mir eine Hand unter das Röckchen, die andere in die Bluse. Wahrscheinlich denkt er sich, ich brauche mal dringend einen entspannenden Orgasmus. Und er hat Recht. Danach bin ich schon etwas experimentierfreudiger.

Ich liege jetzt bäuchlings im Gras. Seine Hände beginnen, sich ausführlich mit meinem Arsch zu beschäftigen. Ich würde nicht sagen, dass die Gluteusmuskeln zu meinen erogensten Zonen gehören, aber ich kann die Lust förmlich spüren, die es ihm bereitet, sie mit vollen Händen zu walken. Ich mag diese Berührungen, die nichts von Streicheln oder Liebkosung haben, sondern einfach (be-) greifen wollen. Erst kippe ich nur das Becken ein bisschen, dann drückt sich die Kiste unwillkürlich hoch und ihm entgegen.

Doggy ist nun wirklich nicht spaziergängerfreundlich, also zieht er mich rückwärts zu sich heran, so dass ich mehr oder weniger auf seinem Schoß zu sitzen komme. Ich mag das sehr. In dieser Position spüre ich einerseits seine Nähe ganz deutlich. Ich höre die Atemzüge an meinem Ohr. Andererseits ist mein Gesicht seiner gierigen Betrachtung entzogen. Und ich kann den Weg im Auge behalten.

Er hat da unter mir nicht viel Bewegungsspielraum, erst recht nicht, nachdem ich mich auf seinem Daumen niedergelassen habe. Himmel, ist das gut! Im Knien kann ich in alle Richtungen milimetergenau steuern. Gleichzeitig hat er kaum eine Chance zu übertreiben. Minutenlang lote ich aus, was man mit so einem lebendigen kleinen alles Dildo tun kann. Meine Beckenbodenmuskeln greifen danach, kneten ihn gefühlt beinahe. Wenn ich mich ein wenig nach oben lifte, spüre ich, wie er hinaus und in mich zurück gleitet. Meine Unterseite reibt sich an seiner Hand. Und irgendwie gefällt mir auch, dass der Pseudorebell nicht viel mehr tun kann, als stillzuhalten. Als ich kurz darauf zufällig seinen Finger berühre, ist er seidig nass und fast ein bisschen aufgeweicht, wie nach dem Spülen.

Der anschließende Fick fällt dafür etwas gehetzt aus, aber – hej – ich habe es getan und ihn im Schutz des hoch gerutschten Röckchens geritten. Fast bin ich dankbar dafür, dass der Pseudorebell in Stresssituationen auch mal schneller kommt. In jedem Fall bin ich froh, dass die Horde Kinder erst kurz darauf am Rande der Wiese auftaucht. Und erfreulicherweise ist es immer noch nicht dunkel, so dass wir den Elan aufbringen, einen weiteren Platz zu suchen.

Dieser befindet sich tiefer im Gebüsch, ohne direkte Sichtschneise vom Spazierweg, dafür aber deutlich dichter dran. Ich fühle mich bemüßigt, endlich alle Klamotten auszuziehen. Ich will Haut spüren und die laue Luft darauf. Aber schon jetzt merke ich, dass die permanent aus verschiedenen Richtungen auftauchenden Stimmen einen guten Teil der Aufmerksamkeit des Pseudorebellen absorbieren. Was uns nicht daran hindert zur Tat zu schreiten und nach einer Reihe von Unterbrechungen auch abzuschließen.

Er kommt über mich, und es fühlt sich verdammt gut an. Mein Sicht- und Wahrnehmungsfeld endet an seiner Brust. Die Außenwelt  erreicht mich nur über seine Kommentare: „Der Hund hat so interessiert geguckt.“ Dann plötzlich: „Oh. Oh-oh.“ Mit diesen Worten kommt er noch tiefer über mich. Mich rührt dieser Beschützerinstinkt jedes Mal. Jetzt sehe ich noch weniger, beruhige mich aber, als ein trockenes „Viel Spaß“ aus dem toten Winkel ertönt.

Ich klettere jetzt über ihn und reite ihn eine Zeit lang ungestört, bis ich mich umdrehen will und einen älteren Mann wahrnehme, den ich fälschlich als Rentner beim Verrichten seiner Notdurft identifziere. „Oh“, stelle ich nun meinerseits fest und werde gekontert mit: „Ach, der freut sich. Der steht da schon die ganze Zeit.“ Na, dann. Wir wechseln noch einmal. Im Gebüsch geht auch Doggy. Er nimmt mich heftig, oder der harte Untergrund macht es so. Ich liebe es schon wieder, als seine Stirn am Ende zwischen meine Schulterblätter sinkt.

Wir ziehen noch einmal um und reden ein bisschen über die Mädchenschule. Dann wird es tatsächlich dunkel. Noch einmal drückt er mich auf die Matte, gibt mir eine Hand auf der Vulva, die andere an der Brust, und schickt mich über ein gefühlt endloses Erregungsplateau. Ich seufze mein Glück heraus und stelle fest, dass ich zum ersten Mal jetzt im Schutze der Dunkelheit keine Hemmungen mehr habe zu lautmalen, und wie sehr das zu mir gehört. Es ist wunderschön, andauernd, auf- und abschwingend, bis ich alles vergessen habe. Als ich die Augen wieder aufschlage, stehen Sterne und es ist Zeit zu gehen.
Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: