Freiluftkopfkino

Veröffentlicht 27/04/2014 von Miss Universe
Ich liege auf dem Rücken im Gras. Es ist einer der zufriedensten Momente des Jahres. Durch meine Adern schwemmen schon ein paar Stunden frische Luft und Sonne, zwei Bier und ein langsam abklingender Geschlechterrausch. Es ist still und einsam. Die Abenddämmerung setzt erst langsam ein. Ich bin nackt, und die friedliche Pseudorebellenhand auf meinem Bauch ist gerade an der Schwelle wärmer zu werden als die unbewegte umgebende Luft.

Fast unmerklich beginnt er Druck auszuüben. Es ist unklar, ob er wirklich schon wieder Lust hat oder einfach nur zu spielen beginnt. Aber ohne Bewegung fühle ich, wie die Fingerkuppen den Druck auf meinem Unterbauch leicht variieren. Es ist in höchstem Maße angenehm. Vielleicht ebenso minimal werden meine Atemzüge tiefer. Dann hat er es gemerkt, und fängt an zu agieren.

Die Finger streichen über meine Leiste, erst sanft, dann fester. Unwillkürlich drücke ich den Rücken durch, um den Bauch noch mehr unter Spannung zu bringen. Zum Glück sieht er nicht, wie mir das Blut zwischen den Beinen zusammen läuft. Sonst begänne er sofort wonnig darin herumzuwühlen. Tut er aber nicht. Stattdessen dehnen sich die Kreise seiner Finger weiter bis auf die Vulva. Mein Unterleib steht unter britzelndem Kriechstrom.

Mir knickt der Kopf zur Seite, und meine Lippen schnappen nach seiner Schulter. Ich will Haut daran spüren. Unfassbar, wie sehr er nach Sonne und Reinheit riecht. Ich lecke die warme, duftende Oberfläche, seufze vor Glück, und werde sofort eine Oktave tiefer, als er die Hand komplett über meinen Venushügel legt. Einige Momente hält er still nur den Druck. Gleich wird er die Finger vorschieben und spüren, wie nass sie ihn erwarten.

Stattdessen senkt sich sein Mund über meine Brustwarze, die ihn von mir unbemerkt wahrscheinlich schon länger gespitzt erwartet. Es ist unglaublich, was für ein Feuerwerk das auslösen kann! Jede Berührung wird aufgefangen, verstärkt und löst kleine Blitze und Explosionen in mir aus. Gierig packt meine Hand seinen Kopf und hält ihn fest, damit er auf keinen Fall aufhört. Unter meinem Gestöhn verstärkt sich auch der Druck auf mein Geschlecht. Mein Becken kreist ihm ungeduldig entgegen.

Endlich glitschen die gekrümmten Finger in die sie empfangende Feuchtigkeit. Ob er es an meinem aufgebäumten Rücken erkennt oder einfach von alleine weiß, sie halten sich nicht mit der Klitoris auf, sondern drängen sich sofort hinein, mein wachsendes Verlangen nach Penetration erfüllend. Die tastenden Kuppen reiben jetzt meinen Hotspot. Erfreulicherweise vergisst er darüber nicht den Kuss meines Nippels, der leicht beißend wird und mich fast in den Wahnsinn treibt.

Ich bin an dem Punkt, an dem ich unbedingt kommen will, und es wäre auch bald so weit. Aber ein übermächtiger Wunsch nach Schwanz zwingt mich in Aktion. Mit überraschender Kraft rolle ich ihn herum, greife mir das Objekt der Begierde und stelle fest, dass es mich ebenso dringend erwartet. Ich führe ihn zu meiner Mitte und schaffe es, dieses erste entlang Fahren an allen Nerven aufrichtig zu genießen.

Ich starre ihn an und sehe riesenhafte Aufmerksamkeit. Was ich will, ist aber auch seine Lust. Entschlossen, gierig, beinahe wütend verstärke ich die pumpenden, kreisenden Bewegungen meiner Vagina mit dem ganzen Körper. Mit geschlossenen Augen spüre ich diese Vereinigung. Als ich Hände an meinen Hüften wahrnehme, die meinen wilden Tanz unterstützen und steuern wollen, schaue ich noch einmal in das Gesicht unter mir. Diesmal trägt es den ersehnten Ausdruck völliger Absorption. Ja, das ist geil.

Mit einer Art Triumphgeheul versetze ich ihm einen weiteren Stoß, der letztlich nur mich erzittern und krampfend kommen lässt. Als ich wieder die Augen öffnen kann, grinst er mich tatsächlich schon wieder an. Im ersten Affekt will ich ihm fast eine kleben ob der vermeintlichen Überlegenheit. Dann erfasst mich Welle der Zärtlichkeit, und ich beuge mich herunter ihn zu küssen. Es dauert nur Sekunden, bis dieser Kuss die Farbe ändert und ich sein Becken mir rhythmisch entgegen drängen spüre.

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