Vorschau vielleicht

Veröffentlicht 08/04/2014 von Miss Universe
Er liegt da vor mir auf der Seite, ich schaue auf seinen nackten Rücken. So hingestreckt wirkt der große Körper mit der hellen Haut merkwürdig verletzlich. Aber auch anziehend. Ich schleiche mich an, so gut das seitlich und auf einer nachgiebigen Matratze geht, und verharre einen Moment in diesem Abstand, wo man Wärme und vielleicht einzelne Haare sich ineinander verhaken spürt. Die Knie ziehe ich so weit hoch, dass ich das Gefühl habe, ihn auf dem Schoß zu haben.

Schon jetzt verbinde ich ihm die Augen, damit er auch gleich noch still hält. Dann lasse ich meinen Körper seine Rückseite erkunden. Ich rutsche heran, so dass ich seinen schmalen Po noch enger mit Bauch und Oberschenkeln umschließe. Meine Brüste drücken gegen seinen Rücken, und ich bewege mich noch ein bisschen mehr, weil ich weiß, dass er dann einzeln die Spuren der hart gewordenen Warzen auf seiner Haut verfolgen kann. Unwillkürlich öffnet sich mein Mund; ich küsse, wo ich eben ankomme, irgendwo zwischen seinen Schulterblättern, feucht und mit Zunge.

Ich höre mich selber seufzen und will näher ans Ohr. Dafür muss ich die muschelartige Umklammerung seines Hinterns lösen und nach oben rutschen. Zentimeterweise glitscht mein Mund hoch zum Nacken, nicht ohne immer wieder die Zähne in die festen Muskeln zu schlagen und daran zu ziehen. Auf diese Weise arbeite ich mich von der Schulter den Nacken herauf an den Hals. Ich weiß gar nicht, ob er das genauso extrem empfindet wie ich, aber ich genieße es, mich in sein Genick zu verbeißen wie eine Wildkatze. Die Krallen werden ausgefahren und graben sich in den hinteren Oberschenkel.

Er stöhnt, weil er mag, wenn er mich kräftig spüren kann. Entschieden ziehen meine Fingernägel eine feurige Spur den Rücken hinauf. Er seufzt noch einmal. Nur nicht hinsehen, wie empört die zarte Haut leuchtet. Stattdessen lecke ich den Haaransatz, drücke meine Nase in diese Stelle, die nach Mensch riecht, und schiebe mich noch ein Stückchen nach oben und über ihn. Ich mag es, mein Gewicht auf ihn zu bringen, weil ich ihm gar nicht schwer genug sein kann, und wann empfindet man schon einmal so.

Eine Sekunde gönne ich mir den Blick auf das Profil, den kräftigen Kiefer, die perfekt gerade, in dieser Perspektive eine Winzigkeit zarte Nase und den hübschen, sinnlich halb geöffneten Mund. Von der Stelle hinter dem Ohr gehen meine Küsse auf die Muschel über. Auch hier darf ich meine Zunge benutzen, feucht lecken und ins Läppchen beißen, bis ich die Spannung sich im Körper unter mir aufbauen spüre.

Ich drehe ihn ein Stück weit unter mir und lasse den Kuss endlich vom Jochbein auf die Lippen wandern. Vielleicht liegt es an der Augenbinde; jedenfalls hält er noch immer still und lässt mich tun. Keine Arme umschlingen meinen Körper und pressen mich an sich. Kein Kopf kommt mir entgegen und verschlingt mich noch von unten in einem verzehrenden Vampirkuss. Stattdessen küsse ich Lippen, ein Konzept, das ich dem Pseudorebell wohl nicht mehr beigebracht kriege, bevor meine Zunge auch hier tasten will.

Während er still hält, wandern meine Hände, wohin sie wollen. Während sie sich sonst manchmal nur an seinen mächtigen Oberarmen festklammern, suchen sie sich jetzt zarte Stellen im Rückenmuskel, an den Rippen, drücken und streichen. Immer wieder greife ich nach seinem Kopf, richte ihn aus und halte ihn still, wenn sich mein Gesicht dort hinein schmiegt. Und plötzlich habe ich eine Idee.

Ich rolle ihn wieder zurück auf die Seite. Folgsam zieht er sofort das obere Bein hoch, als ich mein Gesicht von hinten gegen seine Oberschenkel presse. Meine Küsswut lässt sich an seinen Hoden aus. Nach einer Weile kann ich die wachsende Ungeduld quasi unter mir spüren, aber noch immer hält er still und seufzt nur begeistert, als meine Zunge endlich nach oben drängt und sich mit seinem Arschloch beschäftigt. Sie fährt darüber hinweg, breit, und tastet dann spitz den Rand, dringt schließlich ein. Ich liebe das Geräusch, das er jetzt macht, wenn ich es denn hören kann, dort unten vergraben.

Langsam aber sicher will ich alles. Er wird auf den Rücken gerollt und bekommt mein Gewicht erneut zu spüren. Versuchsweise decke ich seinen ganzen Körper ab, aber dann will ich weiter küssen. Die Brustwarzen sind dran. Unnötigerweise drückt eine Hand seinen ohnehin blinden Kopf in die Matratze, während meine Zunge über die nächste hochsensible Zone flattert. Auch hier schadet beißen nicht. Ich weiß, dass ich übertreibe, als er irgendwann selbst nach seinem Schwanz greift.

Das will ich machen, mache ich seinen Fingern klar, und natürlich will ich das erst einmal mit dem Mund. Es ist nicht mehr viel zu necken. Die geschwollene Eichel drängt mir entgegen, dass ich gleich den Kiefer aufsperren muss wie eine Eierschlange, um ihn aufzunehmen. Als äße ich Schokokuchen schießt mir der Speichel ein, und mein Mund veranstaltet ein feuchtes Fest über seinem Schwanz. Natürlich will ich ihn mir bald einverleiben und suche übermotiviert nach Wegen, ihn mir noch tiefer in den Hals zu schieben. Erneut gibt es dieses Geräusch höchsten Genusses.

Komm her, ich will dich. Mit der Möse kann ich ihn ganz in mir versenken. Ich lasse sie ihn zentimeterweise einsaugen, weil der Pseudorebell noch immer so schön still hält. Ein paar Augenblicke reicht mir das Spiel meiner Muskeln, dann will ich mehr. Erneut drücke ich ihm mein Gewicht auf, in diesem Fall über die Hände auf den Brustkorb, und suche nach Winkeln. Meine Hüfte schiebt sich gegen ihn. Bald habe ich einen Rhythmus gefunden. Die Arme wandern nach oben, ich brauche nur diese Schnittstelle zwischen uns und Bewegungsspielraum.

Ich schnaufe mich in Extase; ich habe ihn vergessen, würde der Pseudorebell sagen. Da spüre ich plötzlich seine Hände auf meiner Vorderseite, tastend eher als streichelnd oder drückend. Er versucht mit den Fingern zu schauen, und vermutlich geht das ganz gut, weil er das oft genug gesehen hat, um es sich jetzt vorzustellen. Und während mich das mit den Augen manchmal irritiert vor Intensität, ist es so wunderschön. Ich schaukele weiter bis zu meinem Höhepunkt, und natürlich kommt der Pseudorebell nicht. Stattdessen zupft er sich seelenruhig die Augenbinde vom Kopf und weiß, dass er dran ist.

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