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Alle Beiträge aus dem Monat März 2014

Einschlafen

Veröffentlicht 15/03/2014 von Miss Universe

Ich habe Zeit. Und ich genieße es von Anfang an. Wir knutschen gefühlte Stunden wie verliebte Teenager. Nähe und Berührungen geschehen einfach, ohne nachzudenken, ohne Vorbehalte. Wir kriechen ineinander, milimeterweise. Unsere Körper wickeln sich umeinander, wieder und wieder. Ich denke nichts und fühle alles.

Irgendwann kehrt Ruhe ein, und die Gedanken nehmen ein Stückchen Abstand. Was diesmal keinen Abstand nimmt, ist mein Körper. Er darf hier schlafen. Aber plötzlich weiß ich nicht mehr, wie. Vor einigen Minuten war es noch richtig, in diesen Körper einzudringen, ihn einzulassen, ihm so nah zu sein wie irgend möglich. Bis eben gab es keinen Zweifel an der absoluten Verschmelzung. Jetzt liege ich da und suche verwirrt nach dem richtigen Abstand. Ich würde an jedem Menschen, den ich mag, so ruhen, wie ich mich jetzt unterbringe – in greifbarer Nähe und an zwei, drei Stellen miteinander verbunden. Und so ist es ja wohl auch.

Neben mir geht Atem, der nicht zur Ruhe kommt. Irgendwann angelt er sich noch einmal meinen Körper und umfängt ihn komplett. Ich liege ausgestreckt auf dem Rücken, während sein Arm und Bein sich über mich breiten. Der Kopf schmiegt sich in meine Halsbeuge. Ich schließe meine Arme um seinen Rücken und halte ihn so. Es ist genau anders herum, als sich das Weibchen in mir gerade nicht so an ihn kuscheln konnte. Ich beneide ihn kurz dafür, dass er immerzu mit sich selbst kongruent zu sein scheint, und schlafe auch irgendwann ein.

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Auf dem Haken

Veröffentlicht 12/03/2014 von Miss Universe
Es ist einer dieser Tage, der sich mittags schon anfühlt wie Sommer, aber als wir abends nach Sonnenuntergang am Wasser sitzen dann doch wieder wie März. Nach drei kalten Bieren schlottert der Pseudorebell langsam neben mir. Ich will ihn nur ein bisschen wärmen und setze mich auf seinen Schoß.
Der Reißverschluss der Jacke ist aufgezogen und ich spüre seine klammen Hände zwischen Anorak und Bluse kriechen. Schon dort muss es wärmer sein. Wie um ihre Beweglichkeit zu prüfen, tasten seine Finger von hinten an meinem Brustkorb. Ich liebe es, wenn sie sich dort bewegen, als würden sie jede Rippe und jeden Muskel sorgsam inventarisieren. Sie erfahren einfach nur mit großer Aufmerksamkeit, aber noch ganz ohne Drängen und Begeisterung.
Langsam wandern die Hände um meinen Leib und sind bald warm genug, sich unter die Bluse zu schieben. Sie spüren nach meinen Brüsten und einmal dort angekommen, gehen sie nicht mehr weg. Das liegt an meiner Reaktion. Ich bin so dermaßen empfindlich für diese Berührungen, dass er nicht mehr aufhören mag, mein leises Stöhnen zu stimulieren. Aber wenn ich jetzt mit all meiner Begeisterung hinunter in sein Gesicht blicke, dann ist es immer noch still und beinahe ehrfürchtig. Er schaut und staunt, was er auslöst.
Als schließlich doch eine Hand sich an meinen Gürtel und in meine Hose drängt, weiß ich, dass ich nicht aufhören will. Der Platz hinter den Büschen ist nur durch die Dunkelheit und durch keinerlei Blattwerk zu dieser Jahreszeit geschützt, aber es ist mir egal. Sein Kopf senkt sich auf meinen Lieblingsnippel und ich vergehe beinahe, seufzend direkt an seinem Ohr. Erneut sucht die Hand ihren Weg, findet erst den Hort der Feuchtigkeit und dann mit den Fingern die heiße Höhle.
„Schön warm?“ raune ich ihm ins Ohr. Aber wie so oft ist er zu klug, um zu reden. Stattdessen krümmt er die Finger – und hat mich. Mein ganzer Körper hängt gespannt auf diesem Haken. Die Berührung an diesem Punkt in meinem Inneren ist zugleich diffus – ich kann sie weder lokalisieren, noch benennen, wie er sie stimuliert – und rasend intensiv. Anders als an meinen Brustwarzen  oder der Klitoris ist es kein heller, spitzer Reiz, der manchmal in einen ebensolchen Schmerz übergeht, sondern ein dumpfer, tiefer, der sich trotzdem bis fast zur Unerträglichkeit steigern lässt.
Ich spüre, wie sich meine Muskeln an seinen Fingern abarbeiten. Gleichzeitig schickt seine Zunge noch immer Stromstöße der Lust durch meine Brust. Es ist so phantastisch und es dauert so eine gefühlte Ewigkeit an, dass ich fast eine Art schlechtes Gewissen entwickle, während ich langsam wieder zu mir komme. Wie genau er weiß, wie er mich anzupacken hat. Und wie unbeirrbar er damit fortfährt, egal wer kommt oder welcher Körperteil gerade einschläft.

Ich bin so tief in meinem Genuss abgetaucht und so weit weg von einem Austausch gewesen, dass ich ihn frage, ob er sich wie mein perfektes Masturbationswerkzeug fühlt. „Nö“, sagt er und lässt mich zu einem begeisterten Blowjob ansetzen, nach dem ich Halsschmerzen habe, weil ich immer noch mehr wollte. „Jetzt ist mir auch wieder warm.“

Noch mal Couch

Veröffentlicht 11/03/2014 von Pseudorebell

Wir sind wohl beide etwas angeschlagen und ein wenig müde. Jedenfalls fallen wir nicht sofort übereinander her sondern kuscheln uns an der Couch aneinander und reden über irgendwas. Es kommt der Punkt an dem wir mit Küssen beginnen und ich merke sofort, wie groß meine Lust auf sie eigentlich ist. Ich schnuppere an ihrer Bluse, fasse sie fest im Rücken und wir küssen uns, immer wieder. Ihr Shirt fällt und ich knöpfe nahtlos dazu den BH auf. Sie sitzt nun auf meinen Schoß, rückt ein wenig vor und präsentiert mir ihre Brüste. „Nimm sie“ heißt das. Und ich nehme sie. Ich presse die eine Brüst zusammen und lasse damit ihren Nippel hervorstehen. Meine Zunge senkt sich auf ihn und ich kann im Augenwinkel sehen, wie sie die Augen schließt und weiß, dass sie genau hinspürt. Meine Händen wandern über ihren Körper, fassen ihre Flanke, ihren Nacken und ihre Hüfte. Sie macht Anstalten sich ihrer Hose zu entledigen und ich helfe ihr dabei. Spitzenunterwäsche kommt zum Vorschein. Ich hebe sie seitlich auf meinen Schoß und lege meine Hand auf das von dünnen, durchscheinenden Stoff bedeckte Geschlecht. Mein Mittelfinger sucht Einlass in ihre Pussi und findet ihn. Es ist heiß und nass.

Sie liegt vor mir und ich habe sie auf dem Finger. Die Stelle an der Innenseite des Venushügels ist für sie besonders, ich taste vorsichtig danach und als ich nur ein bisschen Druck ausübe bäumt sie sich auf. Da habe ich sie nun wie sich ganz meinem Finger ausliefert. Die freie Hand tastet weiter ihren Körper ab und als ich die Muskeln knapp unter ihrem Bauch zusammendrücke, bäumt sie sich erneut auf. Nach einer kleinen Ewigkeit, in der sie still vor sich hin meine Berührung genießt, finde ich mit der Spitze meiner Zunge ihre Klitoris. Sie atmet schwer, keucht fast und ich ergötze mich an der Lust, die es ihr bereitet.

Wir kommen wieder ins Sitzen, sie fasst meinen Schwanz und führt ihn zu ihrer Mitte. Ich kann spüren, wie wir uns millimeterweise vereinen. Ihr Geschlecht umschlingt meines und es ensteht ein wahnsinning intensives Gefühl, über das ich am nächsten Tag noch schmunzel muss. Wenn ich meine Hüfte anspanne schlägt sie die Augen auf und stöhnt auf, schließt sie wieder und summt leise vor sich hin. Dann bin ich vollends in ihr angekommen und wir ficken. Ich betrachte sie die ganze Zeit, schaue mir an, wie ihre Brüste wippen und wie sie hinter geschlossenen Lidern mit den Augen rollt. Ich glaube sie ist gekommen, ich meine sogar mehrfach. Jedenfalls werden ihre Bewegungen weniger – Zeit, sie auf die Kante der Couch zu befördern.

Schon beim ersten Stoß zeigt sie die Macht des Winkels. Keine Ahnung, wie, aber ich scheine sie aufzuspießen. Diesmal ist es kein vereinzelntes Aufbäumen sondern ein ständiges sich mir entgegen drängen. Wir küssen uns, lassen unsere Zungen kreise und wieder lachen wir beide darüber, wie gut es sich anfühlt.

Ohne Frühstück: Kalte Füße

Veröffentlicht 11/03/2014 von Pseudorebell

Ich liege auf dem viel zu weichen Hotelbett, die Decke halb über mir. Die Tür zum Bad öffnet sich und sie kommt nackt wie sie ist zum mir gekrochen. Doch anstatt mich zu küssen, meine Brust zu lecken oder nach meinen Schwanz zu greifen kuschelt sie sich unter der Decke an mich. Ihre Füße sind eiskalt und es entsteht ein ganz kurzer Moment von Geborgenheit. Daran werde ich noch Wochen später immer wieder denken 🙂

Getan

Veröffentlicht 08/03/2014 von Miss Universe

„Wie alt bin ich eigentlich?“ frage ich mich kopfschüttelnd, aber diebisch grinsend, während ich auf Socken aber in Winterjacke über den kalten Asphalt am Kanal schwanke. Die Hose schleift am rechten Fußgelenk hinter mir her. Bis tatsächlich wieder ein Auto kommt, vor dessen Scheinwerfern ich mich noch immer halb nackt hinter dem Pseudorebell hockend verstecke, ist es so dunkel, dass ich nur den Schatten meiner Schuhe ausmachen kann. Dahinter finde ich in einer glänzenden Lache meinen zuvor eilig entfernten und nun umgestürtzten Menstruationsbecher. Ich entleere den Rest ins dunkle Wasser und richte mich notdürftig für den Heimweg her. Es war wohl dringend. Und ich zumindest nicht zu alt dafür.

Gewollt

Veröffentlicht 08/03/2014 von Miss Universe
Ich stehe reichlich betrunken in einer zur Bühne ausgerichteten Menschenmenge. Plötzlich habe ich die Pseudorebellenhände von hinten auf den Hüften. Sie halten oder streicheln mich nicht. Sie graben sich mit erstaunlicher Kraft in mein Fleisch. Sie pressen in meine Leiste. Die starken Finger greifen von der Seite in meine Bauchmuskeln und suchen Halt, um daran zu ziehen. Die ganze Hand packt meinen Brustkorb. Fünf Kuppen wühlen in meinem Bauchfett. Starke Arme richten mein Becken aus.

Es hat nichts von Zärtlichkeit. Es ist keine Einladung. Es folgt keinem Aufbau. Es ist ungeschöntes, ungebremstes, nacktes, direktes Verlangen, und ich liebe es. Mein Körper will sofort Objekt der massiven Kraft sein, die da überfließt. Es beglückt mich mehr als ich zugeben will, so elementar, körperlich und ungestüm begehrt zu werden. Ich stehe da, die Augen geschlossen, den Mund geöffnet, und genieße die riesige Energie, die dieser Körper hinter mir übermittelt, und wie meiner darauf einfach, aber heftig reagiert. Es ist vollkommen unnötig, dass er mir ins Ohr flüstert: „Ich will dich jetzt – überall.“ Glaub mir, das habe ich verstanden.

2 mal getan

Veröffentlicht 08/03/2014 von Pseudorebell

Als wir aus dem Bus steigen erinnere ich mich daran, dass ich gleich einem Plan nachzugehen möchte. Wir kommen aus einer Kneipe und mussten uns zurückhalten dort nicht übereinander her zu fallen. Nächstes Ziel ist ein kleiner Club – obwohl – in Wirklichkeit ist er das übernächste.

„Komm mal mit“ kommandiere ich als wir an der Strasse Richtung Kanal vorbeigehen. Natürlich weiß sie, was ich vorhabe, wir waren schon mal hier. Als wir am Wasser stehen beuge ich mich runter und raune in ihr Ohr „Ich werde es Dir jetzt besorgen“. Wenig vorsichtig und voller Ungeduld fummle ich ihren Gürtel und die Jeans auf. Ich will jetzt endlich ihre Pussi unter meinen Finger spüren. Wir küssen uns heiß, meine Finger haben ihr Ziel gefunden und ich drücke an der Stelle in der Lende fest zu. Sie stöhnt, freut sich, hält den Atem an – es gefällt ihr. Oder besser: Sie findet es geil. „Und jetzt hilfst Du mir.“. Ihre Hand löst meine nun ab, ich stelle mich hinter sie, halte Titten fest und drücke sie, als ihr Körper zu beben beginnt.

Dann wieder alles Anziehen und fertig. Dachte ich. Ich fasse sie an den Schultern und sie geht freiwillig in die Hocke.

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Ich stehe hinter ihr und werde von der Musik erfasst. Es laufen diese Songs, die mich dazu bringen, meinen Körper zu bewegen und vor mir diese Frau, die mich so scharf macht. Wunderbar! Ich fasse sie an, greife ihre Hüfte, wandere mit den Händen nach vorn und grabe mich in ihren Bauch. Meine Hüfte schwingt gegen sie und ich atme den Geruch ihrer Haare ein. Ich drehe mich um sie, will nicht still stehen. Wir küssen uns und bei einer Gelegenheit ist da ein Stuhl in der Ecke frei. Als sie dort sitzt überrennt mich die Lust. Mein Zeigefinger drückt auf ihre Jeans, da, wo ich den Venushügel vermute. Als das Bier leer ist gehen wir. Ich will noch mal zum Kanal, sie noch mal packen.

Sie summt unter meinen Bewegungen und ist so schaf darauf angefasst zu werden, dass sie sich auf den blanken Boden legt, ihre Brüste frei legt und mich nach unten zerrt. Ich knie dort, liebkose ihre Titten und lasse sie es sich selber besorgen.

Als wir aufstehen, helfe ich dabei, sie wieder herzurichten. Wir küssen uns noch mal und mir gefällt der Gedanken von ihr auf Augenhöhe ganz gut. Hinter ihr ist eine Treppe und auf der ersten Stufe sind ihre und meine Lippen gleich auf. Schon als ich mich annähere packt mich erneut die Lust. Unwirsch fummle ich den gerade geschlossenen Gürtel wieder auf. Sie weicht zurück und sagt was davon, dass das unsinnig ist.. und lässt ihre Hose fallen. Irgendwie scheint diese Treppenstufe doch eine falsche Höhe zu haben. Ich schaffe es nicht, in sie zu drängen. Nachdem wir (oder nur ich?) zwei/drei mal darüber gekichert haben befördere ich sie vor mich. Da an der Ecke ist so ein Pfosten zum Festhalten. Und dann bin ich in ihr. Wir ficken und freuen uns, wie geil es ist und ficken weiter.

Als sie die Hose wieder nach oben zieht kommt ein Auto und leuchtet uns an. „Du kannst Dich komplett hinter mir verstecken“ lache ich sie an und mache die Schultern breit.