Nur Küssen

Veröffentlicht 18/03/2014 von Miss Universe
Es ist kalt und spät und wir stehen irgendwo draußen. Aus diesen und weiteren Gründen habe ich keine Lust mehr auf einen Fick – im Stehen oder im Stundenhotel – und sage ihm das auch. Der Pseudorebell verhält sich vorbildlich wie immer. Er ist weder offensichtlich enttäuscht, noch versucht er mich umzustimmen.
Nur wundert er sich wahrscheinlich, als ich ihn wenige Minuten später in ein Parkhaus dränge. Um zwei Ecken herum gibt es einen kleinen Absatz, auf den ich mich stellen und tun kann, worauf ich schon den ganzen Abend Lust habe: Ich beginne ihn zu küssen, dank des Absatzes beinahe geradeaus. Ganz kurz spüre ich seine Hände noch unter der Jacke vorsichtig am Rücken nach meinem Brustkorb tasten. Dann hat er mich nach kürzester Zeit in wilden Zungensex verwickelt. Sein Arm umspannt mich unentrinnbar. Es ist geil.
Er versteht, ich hätte meine Meinung geändert, aber ich erkläre ihm in kaum schönerer Wortwahl „Blowjob oder gar nicht“. An seiner Stelle wäre ich mal wieder beleidigt oder wenigstens verunsichert, aber der Pseudorebell ist schon einen Schritt weiter und überprüft die Videoüberwachung. Ich habe immer noch Lust auf Küssen, gerne auch diesen hübschen Schwanz.
Er findet eine dunkle Ecke und stellt sich mit dem Rücken zur Wand. Ich entscheide, dass es ohne Jacke gehen wird, und knöpfe demonstrativ meine Bluse auf. Während ich mich noch frage, ob das zu viel Deko ist, fällt mein Blick auf seinen Unterbauch. Die Jeans ist aufgeköpft, die Unterhose sitzt tief. Das Shirt hängt ein Stück höher, und dieser Streifen gespannter nackter Haut über der verheißungsvollen, stoffüberzogenen Wölbung macht mich so dermaßen an, dass ich mir keine Sorgen mehr mache, mein kleines Dekolleté wäre zu unspannend inszeniert.
Er greift mir an die Brust, ich greife in seine Hose. Er kommt mir warm und dick und zum Anfassen entgegen. Ich wichse ihn und starre dabei in das Gesicht des Pseudorebellen, wild darauf dort die gleiche Gier zu erblicken, die ich gerade empfinde. Vielleicht bin ich dabei sehr offensiv. Jedenfalls packt er plötzlich meinen Hals und tut etwas, das ich so noch nicht hatte: Er schüttelt mich. Es ist eine vergleichsweise kleine Bewegung, aber mit so unmittelbarer Auswirkung auf meinem Gleichgewichtssinn und in so bedrohlicher Nähe zu meinem Genick, dass sie meine Sicherheit nachhaltig erschüttert.

Ich genieße es kurz so überzeugend in seiner Hand zu sein, dann erscheint es als logische Konsequenz auf die Knie zu gehen und mich um seinen Schwanz zu kümmern. Keine Ahnung, ob ihn der Ort nervös macht oder er vielleicht sogar glaubt, ich hätte gar keine Lust –  jedenfalls kommt er für seine Verhältnisse ziemlich schnell. Es geschieht in einem Bereich meines Rachens, an dem ich es gut spüren kann. Ich mag das. Außerdem meine ich zu fühlen, wie er in dem Moment endlich rückwärts gegen die Wand sackt. Seine Hände fassen in mein Haar und ziehen meinen Kopf mit. Ich höre und spüre, wie er das Gefühl von vorne bis hinten mitnimmt, während ich seinen Saft goutiere.

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