Ohne Frühstück: Raufen

Veröffentlicht 01/03/2014 von Pseudorebell

„Ach so. Ich soll Dich umwerfen“. Mmm ja, versuch’s doch Miss Universe. Seit ein paar wenigen Wochen reden wir wieder darüber, dass wir noch mal unsere Kräfte messen müssen. Dabei geht es nicht darum, wer stärker ist. Die Aktion an sich hat einen Selbstzweck. Unsere Körper kommen nur in bestimmten Situationen nah zusammen. Nämlich beim Sex. Und vielleicht noch beim Spiel mit Seil und der Macht. Aber auch nur vielleicht, für mich ist das ein eher geistiges denn körperliches Spiel. Hier soll es um reine Kraft der Körper gehen. Und das Kollidieren unserer mal in ganz anderer Art und Weise. Wir wissen aus Erfahrung, dass es schön ist.

Ich knie auf dem Bett, sie hinter mir. Ich muss nur den Rücken durchdrücken. Schon kann sie an mir zerren und ziehen wie sie möchte, das schafft sie nicht. Ich greife hinter mich, fasse sie unter den Achseln und ziehe sie herum. Ohne Widerstand befördere ich sie vor mich auf den Rücken und lege mein Gewicht auf sie. Nach kurzem Grinsen atmet sie geräuschvoll ein – das gefällt ihr.

Zurück auf den Knien lasse ich sie wieder an mir zerren. Es reicht an der einen Seite ein wenig nachzugeben und wir kippen auf die Matraze, sie über mir. Sie packt mich bei den Handgelenken und hockt auf meinen Oberschenkeln. Ich lege die Arme noch ein bisschen weiter nach hinten und spüre nun meinerseits ihr Gewicht, ihren atmenden Körper und die Wärme. Wieder freut sie sich und dem Grinsen erfolgt ein Kichern.

Ich beeindrucke sie damit, dass ich sie aus dem Liegen auf mir in den Stand lifte kann, nur dadurch, dass ich meine Arme nach oben drücke. Sie in dieser Position umzuwerfen ist gar nicht leicht. Im Oberkörper ist sie vielleicht nicht so kräftig aber sie hat diese wunderbar trainierten Oberschenkel und die leisten Widerstand beim Versuch, sie auf die Seite zu legen. Auch durch Aufrichten kriege ich es zuerst nicht hin, erst als ich Schwung holen kippt sie lachend zur Seite. Als sie auf dem Bauch liegt drücke ich nochmals meine Gewicht auf sie. Das findet sie wieder geil.

Dritte Runde. Wieder ist sie hinter mir und arbeitet sich begeistern und lachend an mir ab. Durch irgendeinen Move liegt sie plötzlich mit dem ganzen Körper auf meinem Rücken. Dieses Gefühl wird noch Tage nachhallen. Ich spüre sie schwer atmen, kichern und sich bewegen. Mir wird bewusst, dass ich sie selten in so einer Frequenz habe lachen hören. Und ich freue mich. Das hier hat nichts mit Sex zu tun. Es ist ein Spiel mit Kraft und körperlicher Unterlegenheit und es macht ungeheuren Spaß. Grandios.

Wir fallen gefährlich nah am Bettrand auf die Seite und lachen gemeinsam darüber wie leicht man sich Köpfe an Nachttischen anstossen kann. Es ist ein bisschen anders als vor fünf Minuten jetzt wo ich merke, wie schön sie das findet. Wieder demonstiere ich, dass ich sie in die Senkrechte drücken kann. Sie gluckst regelrecht und ich kann kaum fassen, wie meine Spaß daran mit jeder Sekunde wächst. Und als sie wieder so schön nah an mir ist küssen wir uns.

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