Angenehm gescheitert

Veröffentlicht 17/02/2014 von Miss Universe

Ich habe in letzter Zeit viel und begeistert genossen, dass der Pseudorebell sich immer mehr mit seiner dominanten Seite anfreundet. Das gefällt mir so dermaßen, dass ich manchmal zu glauben geneigt bin, sein Spaß daran entstünde allein aus der Wahrnehmung, wie glücklich es mich auf der anderen Seite macht. Nur ganz selten meldet sich der Wunsch in mir, das Verhältnis über ein bisschen Widerspenstigkeit hinaus umzudrehen, von Bedürfnis gar nicht zu sprechen. Einzig der Blick aus diesen Scheunentoraugen, die bereit sind alles für einen zu tun, hat ein gewisses Verführungspotenzial…

Ich beschließe also, diese Stunde zu nutzen, um ihm zu sagen, wo es langgeht. Er versteht es in dem Moment, als ich seinen ersten selbstverständlichen Griff nach meinem Körper am Handgelenk packend unterbreche. Und er schaltet sofort um, meine Anweisungen erwartend. Eine Stunde dauert ja nicht ewig; daher beschließe ich anstelle sonstiger Spielchen ihn zu benutzen, um es für mich angenehm zu machen. Ich lasse ihn meine Lippen streicheln, meine Klit massieren, meine Hinterbacken walken und meine Brüste kneten.

Es funktioniert einerseits hervorragend. Ich habe einen langsamen Einstieg ganz nach meinen Vorlieben, der mich erfahrungsgemäß – und auch dieses Mal – später irgendwie orgasmischer macht als die schnell hoch gefahrene Gier. Andererseits stellt er sich so gut an, dass ich außer einem gelegentlichen „Nicht bewegen!“, um seine durchgehenden Pferde in Schach zu halten, gar nichts sagen muss. Und auch nichts sagen kann. Meine Aufmerksamkeit fokussiert auf den Genuss, den er mir bereitet, und nicht darauf ihn zu kontrollieren. Nicht einmal erhasche ich Hingabe in seinem Blick.

Stattdessen werde ich immer geiler, lege ihn auf den Rücken und meine es ziemlich dringend, als ich sage: „Ich will jetzt mir dir ficken.“ Die Antwort bestätigt meinen Verdacht, dass er das nur auf andere Weise genießt: „Das trifft sich gut.“ Da ich ja bestimme, überlasse ich ihm das Gefrickel mit dem Kondom und sehe dabei vermeintlich überwachend und prüfend zu. Tatsächlich bin ich aber erstaunt, wie sehr mir das Zuschauen in diesem Moment gefällt. Was für ein hübscher, gerade zu maximaler Größe aufgerichteter Schwanz steht da unter seinen ruhig und geschickt arbeitenden Fingern! Ich bin so begierig, dass ich mich davon abhalten muss, ihn in den Mund zu nehmen.

Genüsslich lasse ich mich auf dem Prachtstück nieder. Hach, dieses erste Aufgedrängt werden! Ich muss gar nicht viel tun. Auf so einem mustergültigen Schwanz kann ich mich mit kleinsten Bewegungen, Winkel- und Gewichtsverlagerungen erfreuen. Und das tue ich, reichlich weggetreten, ganz auf meinen Genuss bedacht, mich in keiner Weise um ihn sorgend. Zwischendrin schaue ich auf den Pseudorebellen herunter, der mit hinter dem Kopf verschränkten Armen daliegt. Seine Folgsamkeit beschränkt sich darauf, noch immer die Finger von mir zu lassen. Aber sein an Langeweile grenzender Schlafzimmerblick verrät nicht ein Fünkchen unterwürfiger Dienstbarkeit. In Wirklichkeit liegt er einfach da und genießt das Schauspiel.

Als ich erschöpft und orientierunsglos über ihm zusammensacke, gibt er mir den freundlichen Hinweis: „Dreh dich mal um und zeig mir deinen Arsch.“ Mir fällt nichts Klügeres ein, als zu gehorchen. Auch anders herum, fühlt es sich einfach so gut in mir an, dass ich ganz schnell auf der nächsten Welle reite. Erst biegt sich mein Rücken, um seinen Schwanz noch intensiver an meiner inneren Vorderseite zu spüren, dann lege ich mich ganz auf seiner Brust ab. Endlich packen seine Hände meine Brüste. Verdammt, ist das geil!

Wieder werde ich hinweg geschwemmt. Wieder sammelt er mich ein klein wenig gönnerhaft ein und bockt mich auf, um mich von hinten zu nehmen. Diese und die weiteren Runden gehen an ihn. Ich lasse mich nehmen, ich genieße es fürchterlich. Als er das zweite Mal auf mich kommt, fällt mir auf, wieviel wir wieder in diese eine Stunde hinein bekommen haben. Ich bin wunderbar befriedigt. Nur von den Scheunentoraugen habe ich nichts gesehen. Dafür muss ich wohl von meiner eigenen Geilheit ein Stückchen mehr Abstand nehmen.

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