Notizen aus der Mittagspause IX

Veröffentlicht 14/01/2014 von Miss Universe
Wie üblich drücke ich mich um das Gefriemel mit dem Kondom. Irgendetwas klappt nicht, und die hektische Suche in mehreren Jackentaschen scheitert. Das hierüber geäußerte Bedauern kann ich bereits in diesem Moment, wie aus einer Vorahnung, nicht ganz teilen.

Schon zuvor hatte er mir die Finger zwischen die Lippen geschoben und dieses hübsche Geräusch des gleichzeitigen Ausdrucks von Freude, Überraschung und Erregung von sich gegeben, als er den Quell der Feuchtigkeit dort entdeckte. Er war sogar in die Knie gegangen, um mich irgendwie im Stehen zu lecken – ein Unterfangen, das mir zunächst eher rührend aussichtslos erschien, dann aber erstaunlich erfolgreich war, weil der Druck, den meine Schenkel erzeugen, meiner Erregung in dieser Haltung sehr zuträglich ist.

Jetzt liegt schon seit einiger Zeit meine eigene Hand über dem Kitzler und verlängerte meine Kurve, während er friemelte und suchte. Der Pseudorebell lässt sich davon nicht stören und schiebt seine Hand zusätzlich zwischen meine Beine. Er weiß, dass ich bereit bin, und stellt mit Nachdruck den Zustand her, welchen er als „auf dem Finger halten“ bezeichnet. Wahrscheinlich handelt es sich sogar um zwei Finger, aber das ist für meine Begeisterung unerheblich.

Er krümmt die Hand, und ich schlucke. Meine Perle klingelt unter meinen eigenen wissenden Fingern. Seine starke Hand drückt mich von unten beinahe die Wand hinauf. Und seine Fingerkuppe massiert meinen G-Punkt. Als wäre das nicht genug, zwirbelt die andere Hand meine Brust auf genau die Weise, die mich sowieso schon rasend macht. Ist diese Gleichzeitigkeit geil!
Und ich kann es so wunderbar genießen, obgleich mir in dieser frontalen Sicht immer wieder auffällt, dass er mich ständig auf diese eigentümliche Weise anlacht. Ein paar Mal stupse ich die obere Hand, damit er nicht nachlässt, meine hocherregte Brustwarze zu triezen. Ein paar Mal bete ich stumm, dass er jetzt bloß so weiter macht, wie er es gerade tut, weil mir klar ist, dass er eine Kombination gefunden hat, die mich innerhalb kürzester Zeit kommen lassen wird.

Wahrscheinlich weiß er schon, dass er mich über die Kante schubst, als er seinen Kopf in meine Bluse wühlt und mit scharfer Zunge meine Knospe zu überschießender Blüte treibt. Der Orgasmus kommt über mich wie ein Erdbeben. Alles zuckt, meine Beine können mich kaum halten und ich klammere mich nicht nur an seinem Oberkörper fest, weil ich ihm nahe sein will in diesem Moment. Angeblich habe ich mehrfach „oh, Gott“ gesagt – ein Ausspruch, der so unoriginell und unpassend ist, dass ich ihn grundsätzlich vermeide, wenn ich bei Sinnen bin.

Als ich zu mir komme, klopft ein Herz sehr nachdrücklich an meiner Brust, das ich nach einigem unsinnigen Differenzieren als seines zu erkennen glaube. Wie gerne würde ich meiner Freude über diesen Ausgang des vermeintlich bedauerlichen Zwischenfalls einen passend außergewöhnlichen Ausdruck verleihen. Aber mir fällt nichts besseres ein, als mit der gleichen frohen Begeisterung wie immer seinen Schwanz in meinen Mund, auf meine Zunge, in meinen Rachen, auf mein Gesicht zu nehmen und beglückt seine Hoden zu lecken, bis er in meiner Mundhöhle kommt. So eröffnet er mir auch 30 Sekunden später, er wolle noch einmal…

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4 Kommentare zu “Notizen aus der Mittagspause IX

  • Tatsache ;), eine sehr schöne Beobachtung. Ich frage mich, warum. Aus irgendeinem Grund ist die Zahl so schön griffig. Lang genug, um (wieder) scharf zu werden oder sich am anderen Körpern anzulehnen.

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