Betrachtung

Veröffentlicht 04/01/2014 von Miss Universe
Manchmal versuche ich es von außen zu betrachten:
Die Hose hängt mir um die Knöchel, halb auf den hohen Schuhen, halb auf dem Fußboden. Erfreulicherweise ist sie weit genug, dass ich breitbeinig stehen kann und nicht das Gefühl einer Fußfessel habe. Meine adrette Bluse ist aufgeknöpft, der BH darunter ebenfalls geöffnet. Beides hängt schief an meinem vorgebeugten Oberkörper, der in dieser Position zu bleiben hat, um mein Geschlecht von hinten zugänglich zu machen. Hätte ich längere Haare, hingen sie mir unordentlich ins Gesicht.

Meine Hände umklammern ein Rohr, zum einen um die Stellung halten zu können, zum anderen um überhaupt etwas zu tun. Einmal in dieser Position angekommen, sind meine Mitwirkungsmöglichkeiten sehr begrenzt. Ich kann ein wenig mit dem Winkel spielen, mich vor und zurück schwingen und nicht allzu laute Geräusche machen. Aber es ist nun einmal die einzige Konstellation, wie wir im Stehen ficken können, und das wollen wir dringend. Also schütteln meine Hände dieses Rohr, um die von hinten auf mich übertragene Energie irgendwie loszuwerden.

Das Blut fließt mir in den Kopf. Gleich werden mich hektische Flecken zieren, über die sich der Pseudorebell amüsieren kann, weil er irgendwie immer wie gerade vom Surfbrett gestiegen aussieht, während ich mit meiner verlaufenen Schminke kämpfe und und meine Klamotten misstrauisch nach Spermaspuren absuche.

Es ist nicht eben hübsch und erhebend.

Seine linke Hand drückt in meine Leiste. Dankenswerterweise fasst er immer wieder nach, weil er weiß, dass es mich stimuliert. Die andere Hand sucht einen weiteren Angelpunkt, erst im Nacken, dann an der Schulter. Plötzlich hat er den Muskel unter dem Arm zu fassen. Ich spüre mit ungewöhnlicher Klarheit, wie lustvoll er in diesem Moment seine Finger in dieses feste Gewebe zu drängen versucht. Mein Oberkörper versteift sich zwischen den beiden Punkten, an denen er mich gepackt hält. Dabei zieht sich automatisch mein Unterleib zusammen. Ich bin ein Rammbock, und er lässt mich gegen sich prallen.

Ich spüre seinen Schwanz herrlich tief in mir drin. Es ist einfach so geil, dass ich wieder weiß, warum ich dieses möglicherweise etwas würdelose Bild abgeben will – immer und immer wieder.

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