Auf den Knien eben nicht

Veröffentlicht 26/12/2013 von Miss Universe
Wenn ich mir das von außen ansehe, wirkt es auf den ersten Blick wie scheußlichster Männerporno: Ich knie auf dem Fußboden zwischen seinen Füßen, während er einem König gleich auf dem Stuhl sitzt, die Arme bequem auf den Lehnen abgelegt. Mein Mund umschließt seinen Schwanz. Ich habe die Augen beglückt und erregt zu ihm aufgeschlagen. Als sei das nicht genug, fordert er mich auf: „Na, los, das geht noch ein bisschen tiefer.“ Oh, ja, stimmt. Ich muss von alleine würgen, er braucht gar nicht meinen Kopf zu packen und nachzuhelfen.Wenn ich hinspüre, funktioniert es vollkommen anders: Wenn er auf mich herunter schaut, lacht er beinahe vor Freude. Sicher genießt er den guten Blick auf die Szene und er würde nicht verleugnen, dass ihm durchaus gefällt, wenn seine Anatomie meinen Kopf unter seinen zwingt, aber es ist eine arglose Freude, die weniger mit Macht und Unterwerfung zu tun hat, als mit ehrlicher Begeisterung darüber, welchen Spaß ich gerade daran habe genau das zu tun, was ihn erfreut.

Und den habe ich! Wie unglaublich gern ich mir seine Körperteile in den Mund stecke! Und bei so einem Schwanz geht es besonders weit. Wobei dieser hier, je gieriger ich es versuche, desto mehr sich dem widersetzt, indem er noch weiter aufwächst. Ich schaffe es nicht, aber ich versuche es immer wieder gern. Du meine Güte, man kann mit diesem Schwanz anstellen, was man will! Gefühlt ist es ihm nie zu viel. Und kommen tut er auch nicht, dazu ist er viel zu gierig auf mehr.

Natürlich genieße ich auch die anderen Reaktionen. Wenn sich der Pseudorebell mal zu einem Stöhnen hinreißen lässt, dann ist das ein Geschenk. Und manchmal ist diese eine Stelle an der Unterseite so hart mit seinem Rückenmark verdrahtet, dass er fast aufspringt und ganz und gar unköniglich auf seinem Thron verkrampft. Aber das ist nicht das Ziel. Auch ich spiele nicht mit Macht. Ich erfreue mich daran, wie er aus vollem Herzen genießt. Wenn der Pseudorebell von sich aus still hält, muss es gut sein.

Was für einen großartigen Feedbackloop wir gebildet haben! Sein zarter Schwanz an meinen nervenübersähten Lippen, seine empfindlichste Stelle mitten in meinem Kopf und die Rückverbindung über ineinander gekrallte Augen, sie sich gegenseitig mit Begeisterungsstürmen bombadieren. Fass mich bloß nicht an, lenk mich nicht ab, ich will genau so alles von dir spüren können!

Es mag aussehen, als würde ich zu seinen Füßen sitzen und ihm zu Diensten sein. Und es ist nicht so, dass wir es genau so noch nicht gespielt hätten. Aber in diesem Moment ist es etwas gänzlich anderes. Vielleicht empfinde ich es auch nur so deutlich wegen des eindrücklichen Vorspiels.

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