Blond

Veröffentlicht 22/12/2013 von Pseudorebell

Bei einer der letzten Einladungen zu einem Fick in der Tiefgarage lehnte Miss U dankend ab und fragte ein wenig spöttisch und provokant, ob ich mir nicht was anderes suchen wolle – was blondes zum Beispiel.


Erst jetzt wo ich vor ihr stehe bemerke ich, wie groß sie ist. Und hübsch ist sie noch dazu. Unverschämt hübsch möchte man sagen. Sie hat fast schulterlanges, blondes Haar das in Locken auf ihrer Stirn herumhüpft. Ihre Augen sind groß und dunkel und sie scheinen den Gegenüber festzuhalten. Ihre Wangen sind hoch, die Nase gesprenkelt von Sommersprossen und wenn sie lacht, zieht sich die Haut um die Augen so zusammen, dass man mitlachen muss. Ihre Haut ist hell – Du nennst das bei anderen Alabasterhaut – und wirkt unbeschreiblich fein. Für einen so hübschen Menschen kommt sie wunderbar uneingebildet daher. Das einfache helle Shirt lässt sie eine Schulter zu Teilen frei. Es zeigt den Träger ihres BH und ein Tattoo, dass sich vom Rücken in Richtung der Schlüsselbeine schlängelt.

„Die mag Dich aber“ sagst Du und ich entgegne, dass ich gar nicht mal sicher bin, wen von uns Beiden sie nun seit ein paar Minuten immer wieder anschaut. Ich hole uns was zu trinken und als sie mich angrinst sage ich ihr, dass ich mag, wie sie lächelt und frage sie, ob sie ganz allein hier ist. Sie meint, ihre Freundin sei schon nach Hause gegangen und strahlt Dich an, als Du plötzlich neben uns stehst. Zur Belohnung bestelle ich ihr auch was und als ich zurückkomme habt ihr die Köpfe zusammengesteckt, lacht gemeinsam und schaut mich zuckersüß an. Ich frage, was so lustig sei, bekomme aber keine Antwort sondern noch ein weiteres Kichern, dass keine klare Interpretation zulässt. Es ist kurz nach elf und der Pegel ist hoch genug um Tanzen zu gehen.

Beinah gleichzeitig nehmt die Arme nach oben. Wie ihr euch jetzt anschaut kann man nur als heiß bezeichnen. Eure Blick kleben aneinander, ihr habt beide den Mund leicht geöffnet und tanzt nicht dicht, sondern mit vollen Köperkontakt aneinander. Ich stehe ein bisschen blöd daneben und beschließe, dass es eigentlich egal ist, ob ich sie nun verschrecke oder nicht. Also stelle ich mich dicht hinter sie und suche den Kontakt meiner Hüfte mit ihrem Hintern, der sich so schön wohlgeformt und fest in dieser engen Jeans präsentiert. Sie lässt es sich gefallen und scheint es zu mögen. Und als sie Dich an Deiner Hüfte zu sich ranzieht stehen wir dort im Dreierpack und kreisen die Hüften zu irgendwas von Usher.

Wieder nimmt sie die Arme nach oben. Ich muss grinsen und halte sie an den Handgelenken fest. Du leckst Deine Lippen, tritts heran und fährst mit zwei Fingern über die Innenseite ihrer Arme. Sie schließt die Augen, hängt mehr von ihrem Gewicht an mich und grinst breit, als Du mit den Fingern über ihre Lippen fährst. Dann dreht sie sich herum, verschlingt ihre Hände in meinem Nacken und drängt dir ihren Hinter entgegen. Du bist ganz schön motiviert, nicht wahr Miss. Es scheint, das war der Startschuss für Ausgelassenheit. Du bewegst Dich Deinerseits gegen sie und fasst sie in der Flanke. Sie lacht, eigentlich ist es eher ein Glucksen vor Freude und Lust an dem, was wir haier machen. Nach hinten gelehnt fasst sie Deinen Kopf und gibt Dir einen Kuss auf den Mund, lehnt sich wieder zu mir und küsst mich ebenfalls. Sie hat weiche, volle Lippen und als ich Dich anschaue sehe ich, dass der Kuss Dich ebenfalls beeindruckt hat.

Der Laden hat sich merklich geleert und wir sitzen zu dritt auf der Couch. Eigentlich liegen wir eher und wem wir welches Bein gehört lässt sich nicht so ganz ausmachen. Du ruhst mit dem Kopf auf ihrem Bein und genießt ihre Berührungen im Nacken. Sie liegt halb auf meiner Brust, lässt sich ebenfalls im Nacken anfassen und hält eine Hand auf meinem Unterarm an dessen Ende die Hand kurz neben Deinem Hals liegt. Das Licht geht an und wir müssen jetzt wohl nach Hause gehen. Sie wohnt um die Ecke sagt sie auf Anfrage und ich traue mich zu fragen, ob wir sie nach Hause bringen sollen. „Das hoffe ich doch“, greift Deine Hand und drückt mir einen Kuss auf die Wange.

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3 Kommentare zu “Blond

  • Das war eigentlich weder spöttisch noch provokant gemeint. Aber wenn so etwas dabei heraus kommt, dann versteh doch, was du willst!

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