Auch ein Überfall

Veröffentlicht 19/12/2013 von Miss Universe

Es ist spät, als du endlich dein Hotelzimmer betrittst. Du hast mit den Kollegen einige Biere getrunken und am Ende noch mit der einsamen, vielleicht ein wenig zu alten Frau an der Bar geflirtet. Jetzt willst du dich nur noch hinlegen, morgen wird’s anstrengend. Du hast einen halben Schritt ins Zimmer gemacht, da wird die Tür hinter dir ins Schloss gedrückt. Weil es so schnell und unerwartet passiert, hast du plötzlich einen Sack über dem Kopf und deinen Arm schmerzhaft im Polizeigriff auf dem Rücken verrenkt. Gerade machen sich deine leicht angetrübten Abwehrmechanismen bereit zur Gegenwehr, da spürst du die kleine sanfte Hand auf deiner Schulter: „Hab keine Angst.“

Der Impuls sich loszureißen, ist sofort besänftigt. Das war eine Frauenstimme mit einem vielversprechenden Unterton im Flüstern. Du hast keine Ahnung, wie sie dorthin gekommen sein soll, aber du bist fast sicher, dass es Miss Universe ist. Ein unterdrücktes Kichern lässt dich allerdings kurz zweifeln. Sie würde ernst bleiben und der erbarmungslose Zug in deinem Rücken kontrastiert auch merkwürdig mit diesem lockeren Geräusch.

Du wirst entschieden voran geschoben. Die Person hinter dir ist kleiner und schwächer als du, so viel ist klar. Aber du hast beschlossen mitzuspielen. Eine sich kalt an deinen Hals klammernde Hand bedeutet dir anzuhalten. „Aufs Bett! Auf den Rücken“, befiehlt die gleiche Flüsterstimme, aus der du noch immer etwas Bekanntes herauszuhören versuchst. Nicht ohne vorher noch einmal angezogen zu haben, löst sich der Griff von deinem Arm. Vorsichtig tastest du nach vorn, da muss irgendwo das Bett stehen. Als du gerade das Laken erwischt hast, landet ein Klaps auf deinem Hintern. Etwas zieht dich am Hosenbund wieder in die Senkrechte. rneut das seltsame Kichern. Folgsam stellst du dich wieder hin. Jemand zerrt etwas über den Teppich, Bewegung findet hinter dir statt. Dann umfassen Dich warm und langsam Arme in der Hüfte. Geschickte weiche Finger zupfen das Shirt aus der Hose und haken sich darunter. Zum ersten Mal fühlt sich dieser Überfall sinnlich an.

Mit unglaublicher Geduld ziehen dir die weichen Hände das Shirt mitsamt dem Sack über den Kopf. Bevor du mehr als dein Hotelzimmer siehst, legt sich eine Augenbinde um deinen Kopf. Diese sanften Finger wandern noch immer ohne Eile erkundend über deine nun nackte Brust. Da sie es von hinten tun, steht der zugehörige Frauenkörper ziemlich dicht an deinem Rücken. Die Finger erfühlen dein Brusthaar, tasten zart forschend über deine Rippen, und plötzlich bist Du sicher, dass das nicht Miss Universe ist. Das fühlte sich anders an…

Die Finger haben nach einer spielerischen Pause an deinem Bauchnabel nun den Hosenbund erreicht. Sie kämpfen mit dem Gürtel. Du hörst eine Unmutsäußerung in recht hoher Tonlage, und dann lehnt sie an deinem Rücken, während ihre Finger noch immer erfolglos an der Gürtelschnalle nesteln. Du spürst weiche Brüste. Dein Blut zirkuliert noch einmal schneller: Das ist sie wirklich nicht. Als du gerade anfängst darüber nachzudenken mit der Gürtelschnalle einfach zu helfen, hat sie es selbst geschafft, und die weichen Hände öffnen mit der gleichen warmen Zärtlichkeit die Hose und streifen sie an deinen Oberschenkeln hinab. Sie öffnet die Schuhe für dich.

Du stapfst blind und brav aus Hosenbeinen und Schuhen. „Auf den Rücken“, wiederholt die Stimme, und du kriechst folgsam aufs Bett. Als du dich umgedreht hast, packen dich plötzlich wieder kühle Finger am Handgelenk. Etwas wie eine Ledermanschette wird dort fixiert. Du hast nicht viel Spielraum zum Bettpfosten. Der anderen Hand ergeht es genauso. Kurz musst du grinsen, weil dieses Vorgehen doch wieder auf Miss Universe hindeutet. Die würde ihren eigenen Knoten zu Recht nicht trauen. Der Spaß vergeht dir aber recht schnell, als auch deine Fußgelenke mit gespreizten Beinen fixiert werden. Bis eben hast du mitgespielt, jetzt bist du eindeutig ein Spielzeug ohne eigene Wahl.

Ganz kurz liegst du alleine dort ausgebreitet. Dann werden dir endlich die Socken ausgezogen, so dass du vollkommen nackt dort liegst. Von allen deinen exponierten Körperteilen wird der linke Fuß als erster bespielt. Zunächst dehnen geschickte Finger die Zehen, und die Sohle wird massiert. Dann spürtst du einen warmen feuchten Mund, der die Zehen einzeln aufnimmt und hingebungsvoll daran lutscht. Erstaunlicherweise kannst du es genießen, spürst all diese Nerven angenehm feuern, die sonst so selten zum Zuge kommen. Die Behandlung geht auf den anderen Fuß über. Du bist ganz auf diese Berührung konzentriert, als du eine Gewichtsverlagerung neben dir wahrnimmst.

Während du noch versuchst einzuordnen, was da geschieht, spürst du heiße Lippen auf deinen. Die an den Zehen sind aber immer noch dort. „Es sind zwei!“ wird dir siedend bewusst, und dein Herzschlag verdoppelt sich noch einmal. Der Mund an deinem bewegt sich ebenso tastend wie zuvor die ausziehenden Hände und ist vor allem genauso unfassbar weich. Du lässt dich küssen eher als dass du küsst. Eine Zunge umschmeichelt deine Zehen, eine andere Zunge die deine. Es fühlt sich gut an, aber vor allem die nachhallende Erkenntnis, dass das hier ein Dreier wird, pumpt das Blut mit Macht in Deine Lendengegend.

Der Mund an deinen Zehen löst sich von diesen und beginnt zügig den Weg an deinen Beinen hinauf. Deine Wahrnehmung dessen wird aber überlagert vom Mund an deinen Lippen, der zwar immer noch genauso weich und sanft ist wie zuvor, aber offensichtlich Gefallen gefunden hat an diesem Kuss und ihn vertieft. Die weichen Hände gleiten immer wieder streichelnd über deine Brust, während der andere Mund deinen Schwanz erreicht hat, der bei dieser Berührung noch einmal erwartungsvoll ausschlägt.

Und die frohen Hoffnungen werden nicht enttäuscht. Das ist ein wunderbarer, kunstfertiger Blowjob von einem Mund, der zu wissen scheint, wie du es magst, und der sich auf ungeklärte Weise mit dem Rhythmus des Kusses synchronisiert. Deine Eichel fährt in einen feuchtheißen Mund, eine Zunge schiebt sich in den deinen. Wenn du jetzt noch selbst greifen könntest!  Aber stattdessen lösen sich beide Münder wie auf ein geheimes Zeichen. Du wartest, was als nächstes geschieht, und verstehst es erst über die Geräusche. Sie küssen einander. Und sie scheinen sich über dich hinweg auch gegenseitig zu berühren, denn du spürst immer wieder ihre wogenden Körper, die sich aneinander, aber auch an deinem reiben. Wie gern du wenigstens schauen würdest!

Du spürst und hörst stattdessen, und obwohl du nur dazwischen liegst, überträgt sich die wachsende Erregung der Frauen auf dich. Beider Genuss kann man an ihrem Seufzen hören, das dich immer weiter reizt mitzutun. Als eine Hand dir schließlich beherzt zwischen die Beine greift, stöhnst auch du auf. Wie auf ein Signal hin, lösen sie sich wieder. Die Matratze neben deinem Kopf gibt nach, und nur kurz bevor sie sich auf dein Gesicht senkt, spürst du die Wärme und riechst die Geilheit einer Möse. Sofort schnellt deine Zunge vor sie zu kosten. Währenddessen klettert ein anderer Körper auf deine Mitte.

Sie beginnen zu tanzen, eher miteinander als mit dir. Du kannst hören, wie sie einander über dir küssen, stellst dir vor, wie ihre Arme einander umschlingen und Brüste fassen, die du nicht einmal sehen kannst. Die eine kreist über deinem Gesicht und senkt sich auf deine Zunge. Die andere schiebt ihre Hüfte wiegend über deinen Bauch und hinterlässt eine feuchte Spur, der du dich willig entgegen streckst. Trotz der Schenkel an deinen Ohren bleibt dir ihre aufblühende Geilheit nicht verborgen. Dein Schwanz reckt sich in voller Schönheit zu ihnen auf, während deine Zunge bereits gierig in ihrem Inneren wühlt.

Nach einer winzigen Sekunde des Zögerns rutscht schließlich die Frau auf deinem Bauch zurück, hebt ein wenig das Becken und verleibt sich tastend deinen Schwanz ein. Eine Pussy reibt sich an deinem Gesicht, die andere beginnt sich an deinem Schwanz abzuarbeiten. Kräftige Hüften scheinen alle Zeit der Welt zu haben und schieben sich in Wellen gegen dich. Du kannst dir nur vorstellen, wie sie sich dabei ansehen und bist sicher, dass sie sich an den Händen fassen. Eure drei Körper beginnen im Takt zu wogen. Sie benutzen deinen Leib wie eine Wippe, steigen abwechselnd auf und senken sich stöhnend auf dich. Du bist Werkzeug und doch Teil des Ganzen.

Eine kurze Pause entsteht, als deine Arme aus den Fesseln gelöst werden. Die Augenbinde ist noch da, und auch die Frauenunterseite auf deinem Gesicht verhindert, dass du etwas siehst. Aber augenblicklich machen sich deine Hände auf, diese beiden Körper zu erkunden. Der Hintern direkt über dir fühlt sich wunderbar und schon deshalb vertraut an. Und was außer Hüften und einer beinahe saugend gierigen Möse vögelt dich da gerade? Verblüffend weiche Schenkel, ein flacher, angespannter Bauch und herrliche schwere Brüste, die du dir allerdings mit zwei weiteren Händen teilst.

Du entscheidest dich stattdessen Tempo zu machen, jetzt wo du den Spielraum hast. Du packst die Frau über deinem Schwanz an den Hüften und beginnst sie zu führen. Schon eben, als sie vier Hände auf sich spürte, geriet sie merklich in ihrer Langmut ins Wanken. Jetzt schiebst du dich im richtigen Winkel tief in ihr Inneres, und sie stöhnt in Antwort auf jeden Stoß. Als die andere sich von deinem Kopf löst, greifst du wieder in die herrlichen Titten über dir, die den Rhythmus aufgenommen haben, in den du sie geschoben hast. Die andere löst nun auch die Fußmanschetten und raunt mit der gleichen Flüsterstimme wie vorhin in dein Ohr: „Los, leg sie flach. Fick sie. Besorg’s ihr richtig.“

Fast wärest du unter diesen Worten schon explodiert, aber du willst der Aufforderung zu gerne nachkommen. Mühelos bringst du den über dir thronenden Körper unter deinen. Du versinkst geradezu in der Weichheit dieser Frau. Sie krallt ihre Finger in deine Haare und zieht deinen Kopf an ihre Brust. Ihr Becken kreist, während sich ihre Beine ganz von allein um deinen Rücken schlingen. Du hast sie noch nicht einmal angesehen, und sie scheint dich mit Haut und Haar bedingungslos einzusaugen. Der Kuss ist die Fortsetzung dessen von vorhin. Voller Wonne stößt du erneut zu und spürst plötzlich, wie sie kommt – gar nicht laut, aber bebend und pumpend. Du fühlst die Kontraktionen, wie sie in Wellen durch den Körper in deinen Armen laufen und rhythmisch deinen Schwanz umschließen. Du hältst still und spürst, wie sich mit einem zufrieden summenden Ton entspannt.

„Gut gemacht“, flüstert es in dein Ohr und hält dich davon ab, dich ebenfalls dem anrollenden Orgasmus zu ergeben. Offensichtlich hast du dir eine Belohnung verdient, denn die andere drängt mit dem Kopf unter dich und beginnt, erst deine Hoden und dann sehr bald hingebungsvoll deine Rosette zu lecken. Gleichzeitig kommt die Küssende wieder auf dich zugekrochen und widmet ihr unersättliches Mäulchen deinem Schwanz. Es ist ein anderer Blowjob als der von vorhin, aber auch dieser ist hinreißend. Zwei heiße Frauenzungen umspielen deinen Unterleib. Allein der Gedanke! Du greifst begeistert nach beiden Köpfen und verteilst deinen Saft blind aber zielsicher über sie.

Du kannst hören, wie sie sich gegenseitig das Gesicht sauber lecken. Dann sind sie fort, bevor du dazu kommst, dir die Augenbinde abzunehmen. Und selbst diese ist unauffindbar, als du am nächsten Morgen mit einem leichten Kater und einer schweren Erektion erwachst. Du schließt die Augen und rufst sie wieder herbei…

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11 Kommentare zu “Auch ein Überfall

    • War das ’ne Freiwilligenmeldung? 😉
      Miteinander experimentieren ist nicht so das Thema, aber andere hinein ziehen, ist nicht ganz so einfach. Wir bleiben dran.

    • Wir haben erst kürzlich phantasiert, dass wir dringend mal wieder Auto fahren müssten 😉
      Und Haarfarbe ist noch weniger ein Kriterium. Die spielt da nur eine Rolle wegen eines blöden Kommentars von mir.

      • Hehe… aber dabei erfülle ich doch genau DIESES (und wahrscheinlich nur dieses) Kriterium 😀

      • Es ist also eine Freiwilligenmeldung :-P. Wer weiß, ob Du diese Stadt nicht mal besuchst 😉

        Und ja, die Haarfarbe ist nun wahrlich kein Kriterium.

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