Horizont

Veröffentlicht 13/12/2013 von Pseudorebell

Wir spielen ein wenig. In jedem Moment, in dem ich verbal sie gegen sie angehe ist sie mir überlegen. Wollte sie, könnte sie mich auf der Stelle klein und hilflos machen. Aber wir sind aus anderem Grund zusammen gekommen.

Ich beginne mit ihrem Arsch. Jede Körperstelle muss aufgewärmt, gewöhnt werden. Tue ich es mit der finalen Kraft – von der darüber hinaus nicht zu sprechen – wird sie ausbrechen, es würde ihr nicht gefallen. Ich genieße das. Sie muss sich nach jedem 10er Pack Schläge bedanken und fahre mit der Hand über die gerade maltretierte Stelle. Es ist dieses Ding mit der Macht, das mich anmacht. Sie ordnet sich dem unter, tut was ich verlange sieht noch dazu sexy aus. Ab und an scheint Angst zu haben, mich mit der Art wie sie reagiert, zu überfordern. Wenn sie heult oder mich gar nicht anschaut oder gar ausweicht.   Aber wie ich da stehe merke ich, dass tatsächlich einfach geil ist, sie zu schlagen. Ein ganz einfaches Aktion/Reaktion Schema: Ich haue, sie nimmt es entgegen. Und das gefällt mir.

Mehrfach glaube ich sie an dem Punkt zu haben an dem nichts mehr geht. Sie weicht zurück und vergießt unendlich viele Tränen. Aber nie sagt sie „bitte hör auf,“ egal wie fest es ist. Ich frage mich, ob sie einfach nicht in der Lage ist, weil zu viel auf sie einprasselt. Ich zerre sie auf die Couch.

Irgendwann hat sie sich beruhigt, so dass wir reden können. Ob sie will oder nicht: Ich will nicht morgen ein Feedback bekommen, dass beinhaltet, an welcher Ecke ich anders hätte abbiegen können. Sie redet davon, dass sie in keinem Moment Angst hatte und mir ist klar, dass sie es nicht spielen wollte. Es ging nicht darum, mir meinen Wunsch vorzuführen, sie will es tatsächlich und echt erleben.

Wieder muss sie aufstehen und diesmal fessle ich die Hände an den Tisch. Nach den ersten paar richtig festen Schlägen weicht sie wieder aus.  Diesmal gibt es kein in den Arm nehmen. Ich sage ihr, dass die Lösung ganz einfach ist, sie muss sich auf den Tisch legen und ich fessle Arme und Beine. „So ist das gut“ flüstere ich direkt neben ihrem Ohr. Sie wimmert und am nächsten Tag wird mir klar, dass ich sie in diesem Moment schon da hatte, wo sie hin wollte. Und genau das ist es auch, was mich gerade kickt. Da ist eine Spannung zwischen uns, man spürt förmlich, dass das nun nicht mehr gespielt ist. Geil.

Ich schlage fest zu. Wirklich fest. Ihr Rücken ist knallrot und von Striemen übersät aber genau die Ecke, die richtig weg tut ist noch frei. Sie windet sich in den Seilen, reißt ihren Körper vor und zurück, brüllt unkontrolliert. Und dann kommt es aus ihr heraus. „Hör auf“.  Ihr Stimme überschlägt sich, sie heult so heftig, dass sie kaum in der Lage ist zu sprechen. Ich halte ihr den Mund zu und schlage weiter auf sie ein. Speichel läuft über meine Hand, wieder windet sie sich und sagt dann „Stop bitte“.

Das war´s, jetzt ist Schluss. Sie lehnt sich an meine Brust und in dem Moment als sich meine Arme um sie schließen ist der Dom ganz und gar weg. Aber ich mag ihn – immer mehr, weil mir scheint, dass ich mich mit jedem Mal mehr an ihm berauschen kann. Was mir an diesem Abend total selbstverständlich vorkommt würdige ich den nächsten Tag mehrfach in meinen Gedanken. Wie schön ist es, so mit Miss Universe spielen zu können. Wir haben genau die richtige Portion vertrauen darin, was wir tun. Und auch darum mag ich den Dom so sehr.

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