Augen zu und durch

Veröffentlicht 07/10/2013 von Miss Universe

Erst taucht sein Kopf mit diesem unfassbar schönen Lächeln zwischen meine Schenkel. Dann hebt er ihn gute Minuten später ebenso froh strahlend mit weißen Flocken in den Bartstoppeln wieder. Der ganze Körper kommt über mich, dieses Gesicht vorneweg. Sein Schwanz gleitet in mich hinein, sein Bauch über meinen. Aus nächster Nähe schaut er mir mit diesem himmelweit offenen Blick in die Augen und hört einfach nicht auf zu lächeln. Dann umfassen seine Hände meinen Kopf, während er sich weiter in mich schiebt. Ich habe ihn überall, auf mir, in mir, um mich. Auch dies ist eine vollkommene Auslieferung, nur anders. Etwas zwischen Schluchzen und Lachen durchzittert mich.

Er lässt mich frei und zieht mich über sich. Dort kann ich spüren, ohne gehalten zu werden. Mein Körper ragt über seinem auf, fühlt die Verbindung. Die Augen halte ich fest geschlossen. Nicht noch einmal halte ich diesem Blick stand. Stattdessen spüre ich, wie seine Finger über meine Vorderseite streichen. Sie tun es anders als sonst. Dies ist weder sein therapeutisches Wellness-Streichen, das manchmal meinem Rücken zu Gute kommt, noch das lustvolle Greifen in mein erhitztes Fleisch. Seine Finger tasten über meine Oberfläche, aufmerksam untersuchend, bewundernd, zärtlich, beinahe lobend. Und auf einmal kann ich durch die fest geschlossenen Lider ganz deutlich sehen, wie er mich ansieht.

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