Aufeinander nebeneinander her

Veröffentlicht 21/09/2013 von Miss Universe
Wir sind wieder übereinander liegend gelandet, nachdem ich mich einfach vom rückwärtigen Tanzen auf seiner Stange nach hinten gelegt habe. Sofort umfängt er mich wieder, und ich kann diesem Überfluss an Hautkontakt nicht wiederstehen. Ich werde umschlungen und begriffen, es macht mich gleichzeitig wohl und heiß.
Weil er die eine Hand in meinem Bauch, zwischen meinen Beinen, an meiner Brust hat, bin ich sofort wieder geil. Weil er die andere Hand an seinem Schwanz hat, ist er sehr erregt. Was hat er nur für lange Arme! Ich komme nirgends an – außer an meine eigene Pussy, und das ist vielleicht nicht die schlechteste Idee.
Plötzlich masturbiert sich jeder selbst. Unsere gierigen Köpfe atmen schwer direkt nebeneinander. Die Muskeln verhärten sich hier und da. Bequem ist es nicht, aber sehr unmittelbar. Anders als beim letzten Mal, als jeder einzeln diese Lage ausprobiert hat, sind wir gleichzeitig unterwegs. Wir schauen in die gleiche Richtung. Die Konzentration liegt ganz klar auf den eigenen Empfindungen, aber die Konvulsionen und Geräusche des anderen sind die hoch willkommene Kulisse. Wir sind unsagbar dicht, nebeneinander, miteinander, aber nicht ineinander und füreinander.
Es entsteht ein Schweißsee zwischen meinen Schulterblättern und seinem Brustbein. Ich spüre, wie sein Schwanz immer wieder gegen die weiche Innenfläche meiner Schenkel oder die äußeren Lippen stößt, weil er damit so ungestüm umgeht. Ich höre ihn stöhnen, wie der Atem stockt und der Leib unter mir versteift. Die Art und Weise, wie seine Hand in meine Brust krallt, hat nichts von der Kennerschaft, mit der er mir in kurzer Zeit genau dort einen wunderbaren Orgasmus bereiten wird. Sie greift, weil sie es kann, weil sie besitzt und vereinnahmt. Es macht mich an, so benutzt und nicht versorgt zu werden.

Er kommt irgendwo zwischen meinen Beinen. Meistens entsteht meine Freude angesichts Sperma überall eher über Bande, weil er es so offensichtlich geil findet, sich über meinen Körper zu verteilen. Aber in diesem Moment gefällt mir, dass ich nicht spüren, sondern mir nur vorstellen kann, wie sich sein Erguss zwischen unseren Geschlechtern verteilt. Heiße, feuchte Körper sind über so viel Oberfläche und Flüssigkeit miteinander verbunden, dass es eine andere Form von Innigkeit erzeugt. Der Brustkorb hebt und senkt sich, ich spüre seinen Herzschlag in der Lende. Ah.

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