Gegen die Wand

Veröffentlicht 16/09/2013 von Miss Universe

Der Pseudorebellenansatz fällt mir schwer. Ich kann nicht einfach unvermittelt nach einem Hals angeln, mit voller Hand irgendwo hinein greifen oder jemanden an die Wand drängen. Selbst wenn mir grundsätzlich klar ist, dass gerade er sich in keinem Fall beschweren wird, ist der erste Übergriff in die Intimsphäre für mich schwierig. Liegt er aktiv bei mir, kommt dabei eigentlich immer Slow Motion, riechen und streicheln heraus.

Heute ist mir ein anderer Ansatz gelungen. Weil er das Hemd trägt, das ich nicht leiden kann, habe ich schon im Fahrstuhl den ersten Knopf geöffnet. Als er jetzt mit eindeutigen Absichten auf mich zukommt, hebe ich die Hände und widme mich den restlichen Knöpfen. Wie schön es ist, seine Brust so freizulegen. Und mir fällt auf, dass ich das Tempo in der Hand habe. Ich packe mein Geschenk aus und es gefällt mir ausnehmend gut.

Ich will weitermachen, schiebe meine Hände unter das Shirt, lasse sie erst über Brustkorb und Schultern wandern und dann richtig hinein greifen. Da muss noch mehr gehen. Ich wende unsere Position und stelle ihn nun mit dem Rücken zur Wand. Allein das steigert meinen Wunsch ihn anzugehen. Ich benutze meinen ganzen Körper, um ihn gegen den Beton zu drücken. Ich kann spüren, dass er das mag – die Kraft, die ich aufbringe, um mich an ihn zu drängen und meine Körperteile, die gegen seine Vorderseite drücken. Natürlich kann er meine Brüste so fühlen und meine Hüfte, die sich zwischen seine Beine zwängt.

Er stöhnt und dehnt sich mir entgegen. Aber das motiviert mich nur weiter, ihn an die Wand zu pressen. Um gleichzeitig den Kopf beugen und abwechselnd in seine Brust beißen und sie mit der Zunge reizen zu können, lasse ich eine Hand an seiner Schulter und stemme ihn mit meinem Körpergewicht immer schön gegen die Wand. Mir ist klar, dass er kooperiert, sich gerne dominieren lässt in diesem Moment und jederzeit ausbrechen könnte, aber das tut meiner Begeisterung keinen Abbruch. Das Gefühl dieses riesige Tier im Griff zu haben ist erhebend, und ich berausche mich ohne Zögern daran.

Mit der anderen Hand greife ich ihm zwischen die Beine. Ich muss nicht suchen nach seinem Schwanz, er ist groß und fest unter der Jeans. Wieder stöhnt er, und als ich Schwierigkeiten mit dem Gürtel habe, kommt er mir nur leise grinsend zur Hilfe. Ich fasse zu in dem unwahrscheinlich guten Gefühl, dass er brennend darauf wartet, dass ich ihn jetzt berühre. Wiederum stöhnt er. Ohne dass er mich bisher angerührt hätte, bin ich so heiß, dass ich ihn jetzt unbedingt in den Mund nehmen will.

Leider erfordert die Physik, dass ich dafür in die Knie gehe. Aber selbst von dort erlebe ich ihn brav an die Wand gelehnt, ausgeliefert meinem Wissen, wie mit diesem Ding umzugehen ist. Gierig mache ich mich darüber her, entlocke ihm weitere Töne der Begeisterung – bis er ihn mir irgendwann aus der Hand nimmt und zumindest dieser Bann gebrochen ist.

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