Scharfmacher

Veröffentlicht 03/09/2013 von Pseudorebell

Am Freitag schrieb sie mir, sie hätte Lust darauf versohlt werden und anschließend genüßlich Sex zu haben. Ich bin bemerkenswert oft heiß auf diese Frau – seit Freitag bin ich dauerscharf.
Ich erzähle ihr per E-Mail, dass ich oben ohne herumlaufe, die Sonne auf meinen Körper scheint und fantasiere davon, nackt mir ihr im flachen Wasser eines Ozeans zu liegen. Sie antwortet mit Sätzen wie „Am liebsten jetzt gleich! Irgendwer macht mich hier gerade scharf….!“ und verlangt nach Sex und nach meinem Saft auf ihrem Körper.

Wir stehen uns in der Mittagspausenecke gegenüber. In der einen Sekunde erzählt sie mir mit Begeisterung von ihrem Wochenende, in dem Moment danach brennen unsere Körper. Sie findet ihre Schultern gegen die Wand gedrückt, ihre Kehle von meiner Hand umschlossen. Ich fasse gierig durch ihr Shirt nach ihren Brüsten, dass sie schließlich öffnet. Meines fällt im gleichen Augenblick und ihre flinke Zunge widmet sich meinen Nippeln. Ich schließe meine Augen und genieße diesen Augenblick als sie meine Hose öffnet und meinen Schwanz fasst. Eine ihrer Brüste liegt frei, ich umschließe sie mit den Lippen. Sie zieht ihren Rock nach oben und beginnt sich selber zu befriedigen während sie ihn in unregelmäßigen Bewegungen reibt. Dann habe ich sie stehend vor mir. Ich schaue mir an, wie ich rythmisch in ihr verschwinde und spüre hin, wie sie sich gegen mich bewegt. Sie möchte es hart und schnell. Ich gebe es ihr, sie rudert mit den Armen und stöhnt laut und ausgelassen und ich wünsche mir, dass wir das noch für ein paar Stunden machen können.

Danach ist davor. Ich will mehr, sie will es auch und als wir unsere Klamotten wieder Bürokompatibel gerade richten bin ich wieder geil.

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Ein Kommentar zu “Scharfmacher

  • In einer Sekunde erzähle ich launig von meinem Wochenende und bin eher aus Gewohnheit denn aus bewusster Motivation in die dunkle Ecke gelaufen.
    Im nächsten Moment habe ich deine Hände an den Schultern, die sie gegen die Wand drücken. Dein Körper drängt sich gegen mich, und augenblicklich überträgt sich die Energie. Ich muss nicht in Stimmung kommen. Keine Stelle meines Körpers wird in irgend einer Form separat stimuliert. Allein die Wahrnehmung deines Begehrens macht mich sowas von scharf.
    Unsere Gliedmaßen kollidieren stürmisch und mehr oder weniger ungeordnet, während das Verlangen aufschäumt wie heiße Milch. Dann plötzlich ein Innehalten, das mehr passiert, als dass es von einem von uns initiiert wird. Irgendwie ist deutlich, dass es keine bremsende Bedeutung hat. Stattdessen eröffnet es einen kurzfristigen Tempowechsel. Meine Sinne sind aufgespannt. Als ich meine Finger viel leichter als sonst über deinen Oberkörper wandern lasse, zünden sie ein Feuerwerk der Wahrnehmung. Ich spüre, wie sich die Spannung zwischen den Oberflächen aufbaut und in kleinen Blasen explodiert. Ich wäre gern stecknadelkopfgroß auf einem Quadratzentimeter deiner Haut.
    Dann wachse ich wieder auf, greife fest in deine Muskeln, grabe meine Zähne in dein straffes Fleisch. „Nimm mich jetzt, schraub dich mit dieser Energie in mich hinein, erschüttere mich“, will ich dir – jeglicher Sprache enthoben – zurufen. Aber das ist unnötig, denn du tust es auch so.

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