Mittagspausenexpress

Veröffentlicht 02/08/2013 von Miss Universe

Meistens gehe ich in seinem Rausch auf. Manchmal rauscht er mir aber auch davon. Meistens gebiete ich ihm dann Einhalt und erzwinge mein Tempo, gelegentlich aber auch nicht. Dieses Mal habe ich beschlossen, mich einfach seinem Rausch zu ergeben.

Seine gierigen Finger bedrängen meine zarten Stellen schmerzhaft. Er will mir nicht wehtun, aber seine Angänge setzen einen Erregungszustand voraus, der nicht da ist. Ein paar Mal schiebe ich seine Hände weg, bis mir klar wird, dass Angriff eine bessere Verteidigung ist. Er verhält sich weniger invasiv, wenn ich ihn mit Händen und Lippen und Zähnen traktiere. Sieh an, Zähne in der Brust scheinen ihm zu gefallen! Beißen, lecken, küssen und fühlen, wie sich immer mehr Energie aufbaut, die sich gleich Bahn brechen wird.

Ich mag es so sehr, dass er einfach weiter macht. Sicherlich spürt er meine weniger enthusiastischen Reaktionen. Möglichweise empfindet er sogar einen leichten Unwillen oder Abwehr. Aber er vertraut – und das vollkommen zu Recht – dass er merken würde, wenn ich will, dass er aufhört. Ich will nicht aufhören, ich will mich nehmen lassen. Ich will spüren, wie er sich über mir zusammenbraut wie ein Gewitter oder Wirbelsturm und dann über mich kommt wie eine Naturgewalt.

Ich schnappe mir seinen Schwanz, der in wahrhaft voller Pracht mir aus der Hose entgegen springt. Dass ich ihn jetzt auch noch reizen und nicht liebkosen will, erhöht die explosive Stimmung in der Nische. Er macht noch einen halbherzigen Versuch mich zur Masturbation zu ermuntern, aber ich will nicht –  und er dafür umso mehr.

Ich lasse mich umdrehen. Er schiebt den Sommerrock hoch und zerrte meine Unterhose herunter. Diese Position ist die einzige, die im Stehen für uns funktioniert. Er nimmt mich von hinten, während ich mich nach vorn beuge und auf die Zehenspitzen stelle, um ihm Zugang zu gewähren. Darin besteht auch schon mein ganzer Beitrag, denn meine Hände sind nach vorn notwendig, um mich abzustützen, und viel Spielraum in den Knien habe ich auch nicht. Ich muss zusehen, dass ich nicht umfalle. Widerstand ist zwecklos, es gibt keine Verteidigung.

Er packt mich an der Hüfte und schiebt sich so tief er kann in mich. Kurz fühlt er meine Winkel rotierend aus, dann beginnt er mich zu ficken. Mir ist unklar, ob die Kraft dafür aus den Hüften oder aus den Schultern kommt. Jedenfalls ist sie immens. Unsere Körper kollidieren wie Schwerlastzüge auf der Autobahn. Noch eine halbe Stunde später fühle ich mich, als hätte ich im Zuge eines Unfalls schwere Erschütterungen erlitten. Tatsächlich bin ich vollkommen ausgelastet damit, die Stöße entgegen zu nehmen. Ich bin ein Prellbock, ein Puffer, ein Sandsack.

Er hat keine bösen Absichten, so dass ich genug Bewegungsfreiraum habe, ihn nicht an die schmerzhaftesten Stellen schlagen zu lassen. Es ist alles eine Frage des Winkels. Aber gegen die pure Kraft habe ich keine Chance. Es fühlt sich beinahe an wie Gewalt. Und als er dann noch mit den Händen zulangt und meine Arschbacken auseinander zerrt, um noch tiefer zu kommen, da habe ich irgendwann das Gefühl, er würde versuchen mich zu spalten. Es hört und fühlt sich an, als leistete er schwere, beinahe brutale Arbeit. Ich höre kein Vergnügen, und meins besteht allein in Auskosten meiner absoluten Hilflosigkeit.

Ich mache mir meinen eigenen kleinen Film, in dem mir das Böse diese harten, gnadenlosen Stöße verabreicht. Ich bin ein kleines Opfer ungerichteter Wut, die sich in sexueller Übermacht ausdrückt. Ich lasse mich durchschütteln und benutzen. Es ist ein seltsames Vergnügen, das ich bei dieser Art von Sex empfinde. Und es kippt komplett, als er plötzlich kommt mit einem Laut, der einem die Seele erweicht, und dann still wird.

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