Spiderwoman

Veröffentlicht 22/06/2013 von Miss Universe
Wir sind wieder in der Sturmunterkunft und lustigerweise bahnt sich draußen lautstark ein Sommergewitter an. Unsere Körper drängen sich im Dunkeln aneinander und es wird noch heißer als es ohnehin schon ist. Wir ziehen uns die Oberteile aus und genießen Haut an Haut. Der Pseudorebell greift sich meine Brust und hat mich innerhalb kürzester Zeit so weit, dass ich mehr will. Er schiebt seine Hand in mein Höschen und macht dieses Freudengeräusch, das ihm gern entfährt, wenn er dort schon ins Nasse greift.

Irgendein Impuls lässt mich auch noch die Unterhose ausziehen und irgendwo ablegen, wo sich wohl hoffentlich meine Tasche befindet, obwohl wir sämtliche Varianten mit den Hosen in den Kniekehlen und blitzartiger Bekleidung mittlerweile beherrschen und das mit einem Röckchen auch recht bequem ist. So aber komme ich auf die Idee, dass ich auf der bereits bekannten Leiste vielleicht auch quer im Häuschen stehen könnte.

Ich steige rechts und links auf den Balken, und obwohl das ganze von breitbeinig zu Spagat tendiert, kann ich es halten. Es gibt eine zweite Leiste für die Arme, so dass ich mich kurz wieder frage, wofür dieses Ding wohl konstruiert wurde. Der Pseudorebell kommt schon von hinten, als mir einfällt: „So herum ist ja eigentlich verschenkt.“ Wir können es gut im Stehen, aber eben immer von hinten. Das hier müsste doch auch anders herum funktionieren.

Ich steige im Dunkeln wieder von meinen Leisten, drehe mich um und klettere dem Pseudorebell zugewandt wieder hinauf. Es ist schön, seine Brust an meiner zu fühlen. Er packt meine Hüfte und platziert mich auf seinem Schwanz, so dass er eine Chance hat einzudringen. Wie eine Spinne klemme ich zwischen den Längsseiten des Häuschens und beginne mich zu bewegen. Es hat etwas von Bauch-Beine-Po-Stunde, wie ich rhythmisch breitbeinig in die Knie gehe und mich wieder nach oben schraube. Die Hände des Pseudorebellen umfassen meinen Arsch und geben Tempo und Tiefe vor. Ich mag es, wenn ich ihn dabei so dicht vor mir habe.

Das Konstrukt ist zu anstrengend, als dass ich mich völlig fallenlassen könnte. Aber mich erfreut, dass es überhaupt funktioniert. Ich bin noch dabei übermütig zu testen, was alles geht, und nicht einmal angekommen bei der sich aufdrängenden Frage, wie lange ich so eine Übung wohl durchhalte, als ich sehr zu meiner Überraschung plötzlich hören kann, wie es ihm kommt.

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3 Kommentare zu “Spiderwoman

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