Welches Spiel?

Veröffentlicht 18/06/2013 von Miss Universe

Wir sind gar nicht verabredet. Seine geilen Spammails über den Tag haben keinesfalls an Kreativität oder Verführungskunst hinzu gewonnen. Ich bin nicht frisch rasiert und habe mein Werkzeug nicht dabei. Aber obgleich der Tag mir zumindest gefühlt schon genug abverlangt hat, plane ich auch diese halbe Stunde noch ein.

Ich schiebe mein Scheinchen als Anteil über den Tresen des Stundenhotels. Im Zimmer angekommen will er mich küssen, aber ich weise ihn zurück. Folgsam entkleidet er sich und legt sich aufs Bett. Kurz muss ich innehalten ob der übernatürlichen Schönheit dieses hyperrealistischen Caravaggio-Jünglings. Dann weg mit der Bluse – es ist wirklich zu warm – aber mit Rock und Schuhen aufs Fußende gekniet.

Er hat die Schenkel breit geöffnet, um mir Platz zu machen. Ich lobe ihn und streichel über die zarte und meist verborgene Innenfläche. Ich küsse einmal diesen Flecken Haut, dann lasse ich meine Zunge feuchte Spuren auf seinen Hoden ziehen. Er tut mir den Gefallen, vom ersten Strich an zu seufzen vor Behagen. Bleib bloß liegen! Ich lecke ausgiebig seine Eier und irgendwann seinen Schwanz hinauf über den Bauch nach oben.

Meine Brüste streifen hinter der Zunge her über seine Vorderseite, und mir ist vollkommen klar, dass er jetzt küssen will. Ich aber nicht. Kurz presse ich meinen Körper auf ganzer Länge gegen seinen, dann widme ich mein Gesicht seiner Achselhöhle. Er hat gelernt seinen Geruch mit mir zu erotisieren, und ich kann aus dem Augenwinkel erahnen, wie er sich den Hals verrenkt, um meiner Zungenspitze dabei zusehen zu können, wie sie genießerisch aufnimmt, was er an Aromen und zarten Oberflächen zu bieten hat. Sein Bauchpuls klopft gegen meinen Brustkorb. Er bittet, meine Titten küssen zu dürfen, aber ihn abblitzen zu lassen bereitet mir gerade mehr Vergnügen.

Ich wandere weiter zu seiner Brustwarze, reibe meine Zunge an ihr, lecke, küsse und beiße sie. Allein für das Genussgeräusch, das er jetzt von sich gibt, würde ich bezahlen. Na, komm, ich erbarme mich deines Schwanzes, der schon mit dem ganzen Becken mir entgegen drückt. Das nächste Aufstöhnen. Ich könnte einfach mit der Hand weiter machen, er ist reif, aber ich will nicht. Ich will es mit dem Mund.

Ich umschließe die Eichel mit meinen Lippen, ich ziehe meine impertinente Zunge darüber, ich küsse und lasse ihn gierig ganz in meinem Hals verschwinden. Ich hocke zwischen seinen Beinen und sehe ihm in die Augen, während sich meine Zunge neckend an den Rand seiner Schwanzspitze krümmt. Sieh mich an, ich spiele mit dir. Ich kann Gier und Geilheit in mein Gesicht malen. Ich bin mal ein guter Porno! Er liegt im Kino, den Kopf bequem auf einem Kissen erhöht, und kommentiert wenig überraschend, das sei geil.

Es läuft so gut, ich könnte einfach weiter machen, aber ich habe ja noch ein Ziel für heute. Wohl oder übel muss ich von seinem Schwanz ablassen und mich stattdessen um seinen Arsch kümmern. Es geht gut mittlerweile, er hat keine Angst mehr vor meinem Finger, er freut sich darauf. Schnell genießt er auch hörbar diesen Akt. Wenn der Pseudorebell mal die Augen schließt, ist es ohnehin ein Zeichen.

Vor dem großen, schwarzen Plug fürchtet er sich dann doch, aber er ist tapfer in zwei Etappen. Der eben noch knüppelhart aufgerichtete Schwanz ist zu einer winzigen weichen Masse zusammen geschrumpft. Ich starte von unter Null, aber keiner von uns hat Befürchtungen, dass der Weg zu weit sein könnte. Es ist faszinierend und schmeichelt dem Ego, zu spüren wie er sich langsam mit Blut füllt, zu zucken beginnt, sich aufrichtet und schließlich hart und steil meine Aufmerksamkeit entgegen nimmt.

Jetzt wird es ernst. Ich greife zu und beginne zu wichsen. Er stöhnt und verdreht den Kopf ins Kissen. Ich weiß, dass ich immer etwas härter zupacken soll, als ich eigentlich möchte. Seine Gesicht spannt sich an. Das könnte auch eine Fratze des Schmerzes sein. Ich weiß, dass ich immer etwas schneller reiben soll, als ich eigentlich möchte. Ihm stockt der Atem, der ganze Körper ist bretthart versteift. Es kann nicht finden, dass das schön ist, aber vielleicht muss es so sein. Es sieht nur leidvoll aus. Ich ziehe das durch.

Irgendwann kommt er, und als wäre das überraschend, habe ich keinen Plan für diesen Moment. Es hätte ihm sicherlich gefallen, wenn ich mir seine Ladung ins Gesicht geballert hätte. So halte ich mich instinktiv schadlos, und er spritzt über seine ganze Vorderseite in dicken Placken. Als Wiedergutmachung lecke ich ihn sauber.

Dann stehe ich auf, wasche mir die als einziges verklebten Finger und stelle fest, dass ich ein dunkles Vergnügen dabei empfinde, die Klamotten über meinen unberührten und nicht einmal verschwitzten Körper zu ziehen. Küss mich jetzt nicht! Ich verspüre eine leichte Abscheu vor mir selbst. Aber als ich bei meinem nächsten Termin auf der Toilette einen großen feuchten Fleck in meiner Unterhose entdecke, bin ich nicht wirklich überrascht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: