Zu Üben

Veröffentlicht 15/06/2013 von Miss Universe
Ich stehe da in meinem Bürodress inklusive Pumps in diesem bemerkenswert schäbigen Zimmer, und der Pseudorebell reibt sich an mir. Er umschlängelt mich tatsächlich mit dem ganzen Körper anstatt sich meiner mit beiden Händen zu bemächtigen. Er zieht sich aus, und noch immer stehe ich da – gleichzeitig sein Objekt der Begierde und in vermeintlichem Hochstatus.
„Hast Du die Gerte dabei?“ fragt er und geht erwartungsvoll auf die Bettkante nieder. Er weiß um die Wirkung seiner nach oben aufgeschlagenen Augen. Ich zerre meinen Lederstab hervor und ziehe ihn zunächst über seine Pobacken und rückwärtigen Oberschenkel. Dann fodert er Schläge auf die Brust. Ich will seine Brustwarzen schützen, aber er schiebt entschieden meine Hand weg und ich folge, meinen Impuls die zarten Stellen zu schützen ignorierend.

Er kniet auf dem Bett und bietet mir seine Rückseite dar, indem er den Arsch nach oben reckt, die Backen noch zusätzlich mit den Fingern spreizt. Ich stehe im Röckchen davor und meine, diese Haltung rechtfertigen zu müssen: „Na, los, zeig’s mir mal mit deinem Finger.“ Man kann sehen, dass er nur folgsam ist und nicht besonders viel Freude hat, aber ich starre ein Weilchen auf seine schönen Finger, denen ich stundenlang zusehen könnte, ganz egal, was sie gerade bearbeiten.

Irgendwann erlöse ich ihn und gebe ihm, was er verlangt. Er genießt meinen Finger. Ich gebe ihm den zweiten, den dritten. Als ich ihm den Daumen Richtung Prostata drücken und den Rest der Hand um seine Eier greifen lasse, richtet er sich stöhnend auf. Mit der freien Hand presse ich seinen Körper gegen meine Bluse. Ich kralle in seine Brust, ich drücke seinen Hals; und wieder verwirrt mich vollkommen, mit welchem Selbstbewusstsein und welcher Authorität der Pseudorebell sich ficken lässt. Das hier ist ganz und gar sein Spiel. Ob ich bekleidet, mit Gerte oder Strapon ausgerüstet bin, ist unerheblich. Seine Lust kennt keine Scham.
Er rollt sich auf den Rücken und zieht die Beine so weit zu den Schultern, dass er mir wieder alles entblößt. Zum zweiten Mal überwinde ich auf eindeutige Forderungen meine Schutzreflexe und lasse mein Lederwerkzeug nicht nur auf seinen Po, sondern auch auf die zarte Haut des Perineums und des Afters zwiebeln, bis er eindeutig wünscht: „Und jetzt sei zärtlich.“ Meine Zunge streichelt ihn besonders sanft und nass, und er flüstert: „Das ist noch besser nach dem Schlagen.“
„Und jetzt will ich gefickt werden“, fährt er fort mir mitzuteilen, was zu tun ist. Endlich darf ich die Bluse ausziehen, werde von Rock, Schuhen und Unterwäsche befreit, um mein Geschirr anlegen zu können. Ich kann kaum glauben, dass der Pseudorebell meinem Mädchenpenis einen Blowjob verpasst, kann aber auch nicht leugnen, dass es mich erregt. Ich würde gerne Macht verspüren in diesem Moment, aber was passiert ist, dass ich bestenfalls überzeugend die Rolle einnehme, die er mit zuweist.Wieder wirft er sich auf den Rücken, und ich muss mein Unbehagen dieser Position gegenüber hinter mir lassen. Es geht tatsächlich. Und zum Glück ist offensichtlich und hörbar, dass es ihm gefällt. Noch unter mir liegend mit meinem Schwanz in seinem Arsch hat er die Situation in der Gewalt. Ich küsse ihn, ich habe einen Winkel gefunden, in dem ich mich gut bewegen kann. Er spürt kurz hin, bevor er mich mit Armen und Beinen packt und an sich zerrt. Theoretisch ficke ich gerade einen Kerl, aber praktisch, besorgt er es sich eher selbst an mir.

Jetzt will er nach oben und befördert mich wieder effektiv auf die Matratze. Er reitet auf mir – vorwärts und rückwärts – und drückt mir dabei eine gewaltige Erektion in die Hand. Diese Kombination ist neu und sie freut mich. Wieder bestimmt er den Zeitpunkt, an dem wir eigentlich nur den Penis tauschen, an dem er mich zu ficken beginnt. Es tut so gut, ihn in mir zu spüren, es fühlt sich so verdammt richtig und wunderbar an, dass die Glückswelle, die mich dabei erfasst, mir plötzlich peinlich ist. Ich will das hier gerade so sehr, dass ich mich verdächtige, erleichtert zu sein, den unbekannten Teil überstanden zu haben. Unsinnigerweise fühle ich mich ein bisschen gescheitert.

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