Abgebogen

Veröffentlicht 02/06/2013 von Miss Universe
Wir schauen auf dieses Postkartenpanorama, seit die Sonne untergeht. Erst machen die letzten Schatten alles dramatischer. Dann treten die Beleuchtungen immer klarer hervor und spiegeln sich im fast stillen Gewässer. Letztlich trübt sich alles ein zur Nacht oder auch nur mein Geist nach ein paar Bier. Im allerletzten Licht bin ich diffus glücklich, diesen Moment so zu erleben – vielleicht gerade weil er heute besonders unwahrscheinlich schien. Aber jetzt sitze ich hier vor all der Schönheit, hatte wunderbaren Draußensex und alles ist richtig und einfach.

In diesem Moment kann ich meinen Kopf an seine Schulter lehnen, ohne dass es mir zu schmierig erscheint und ohne dass er mir zu schwer vorkäme. Es ist so wunderbar leicht, halt mich einfach nicht. Vielleicht nimmt er es sogar als außergewöhnlich war. Jedenfalls kann ich fühlen, wie er plötzlich hinspürt. Er versenkt zwei lange Atemzüge in seiner Brust, dass man meinen könnte, er versucht das ganze (Parallel-) Universum dort aufzunehmen. Gerade als mein seliges Bewusstsein zu fürchten beginnt, das könne alles Bedeutung erlangen, kriecht seine Hand nonchalant unter mein Shirt und fordert freundlich zur nächsten Runde.

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