Gegen den Baum

Veröffentlicht 21/05/2013 von Miss Universe
Wie schade, dass du keine Zeit hattest. Wie gerne hätte ich einen Zwischenstopp eingelegt. Ich wäre aus der Bahn ausgestiegen und hätte dich vor dem Bahnhof rauchend gefunden, irgendwo im Halbschatten der ohnehin düsterfeuchten Dämmerung. Ohne ein Wort zu sagen, hätte ich dich – ganz ungewohnt – bei der Hand genommen und hinter mir her gezogen.

Gegen den erstbesten Baum hätte ich dich gedrückt. Du sähest mich erwartungsvoll an. Unter dem jungen Laub dränge noch weniger Licht zu uns, aber aus diesem Blick sprühten die Funken, und die latente Spannung wüchse jäh und drängend zu irrsinniger Lust. Deinem Impuls folgend löstest Du dich vom Baum, um Deine Lippen endlich feucht über meine stülpen zu können. Ich aber wäre schneller. Meine eine Hand drückte dich an der aufstrebenden Schulter wieder gegen den Stamm, die andere packte dein Kinn und schöbe es außer Reichweite nach oben.

Mein Mund würde deinen Adamsapfel umschließen, erst in einem zärtlichen Kuss, dann drängend und beinahe unangenehm. Nicht dort, aber kurz daneben gäbe ich meinem Verlangen nach, die Zähne in deine zarte Haut zu senken, bis du schreist. Ich löste mich von deinem Hals und öffnete deinen Gürtel. Du bliebest angenehm still. Meine klammen Hände knöpften deine Jeans auf und grüben feuchtkalt nach deinem Schwanz, der mir trotz allem willig entgegen käme.

Meine eine Hand umschlösse ihn fest, beinahe zu fest, während die andere plötzlich warm und überraschend zärtlich deine Eier wöge und streichelte. Ich könnte spüren, wie er sich unter meinem harten Griff aufrichtet und auszudehnen versucht. Aber ich hielte fest. Dann ginge ich in die Knie. Du könntest es nicht sehen, denn es ist ohnehin zu dunkel und du hättest den Kopf noch immer in der von mir gedrehten Position rückwärts am Stamm, aber ich befeuchtete auf dem Weg nach unten ausführlich meine Lippen, bevor ich ihnen erlaubte, sich um deinen Schwanz zu legen.
Ich umschlösse ihn ganz mit dem Mund, bis zu der Stelle, wo meine Finger ihn noch immer umklammert halten. Ich gäbe dir eine Ahnung davon, wie gut sich das jetzt ohne Vorhaut anfühlen würde, indem ich meine Zunge wandernd leicht kreisenden Druck ausüben ließe. Dann zöge ich mich wieder zurück. Aber nur um ganz vorne an der Spitze wieder zu beginnen. Der schraubstockartige Griff ließe etwas nach, und meine Lippen legten mit enervierender Langsamkeit und übertriebener Zärtlichkeit deine Eichel frei.
Dann endlich würde ich dir geben, was Du schon die ganze Zeit willst. Mein Gaumen umschlösse Dich, meine Zunge umschmeichelte Dich. Ich hörte dich endlich wild stöhnen. Und plötzlich hätte ich deine Hand an meinem Hinterkopf. Es kostete mich keine zwei Sekunden abzulassen, mich aufzurichten, dir eine Ohrfeige ins noch immer brav himmelwärts gerichtete Gesicht zu kleben, mich wieder hinzuhocken und fortzufahren – fortan ohne dein Zutun.

Ich wäre dann nett zu dir; würde die eine Hand weiter mit deinen Hoden und am Perineum entlang spielen lassen, während die andere dich wichste immer im Wechsel mit Küssen aus meinem heißen, feuchten Mund und kräftigen Streichen meiner starken, fordernden Zunge. Noch schneller als gedacht würde ich spüren, wie Du dich pumpend in meinen Rachen entlädst. An deinem Stöhnen hörte ich, wie heftig Du mir Deinen Samen entgegen schleuderst. Ich umschlösse dich sanft saugend bis zum letzten Tropfen. Dann entschwände ich mit meiner reichen Beute zwischen den Bäumen.

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3 Kommentare zu “Gegen den Baum

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