Zweierlei Selbstvergessen

Veröffentlicht 14/03/2013 von Miss Universe

Man kann das Stundenhotel auch für 30 Minuten mieten, und die haben wir schön ausgenutzt. Wir haben unsere Körper aneinander gerieben. Seine Zunge hat mich ungewöhnlich zärtlich und ausdauernd verwöhnt. Seit langer Zeit hat er mich mal wieder auf seinem Finger gehalten – eine Berührung, die ich so intensiv wahrnehme, dass es an Schmerz grenzt. Er hat mit seiner Spitze so lange meinen Eingang gestreichelt, bis ich ihn dringlichst in mir haben wollte. Der Wunsch nach schön frontalem Ficken wurde ausdauernd erfüllt. Ich habe ihn im Gegenzug geritten, bis er die Arme weggestreckt und gestöhnt hat. A Tergo hätte ich abwechselnd einschlafen und explodieren wollen in seinem Arm. Am Ende war er wieder über mich gekommen und ich hatte mich schon auf das Schauspiel in seinem Gesicht gefreut. Da zog er sich im letzten Moment zurück und schoss seine Ladung drei Zentimeter neben meinen Kopf.

Dann soll ich mich anziehen, strecke mich ein letztes Mal wohlig auf die Fersen, dehne meinen Rücken anschließend nach oben. Schon habe ich seine Hand am Arsch – erst nur wieder lüstern knetend, dann sehr schnell klapsend. Ich kniee wie ein braves Hündchen am Fußende des Bettes und er versohlt mir den Hintern. Ich kann sein Gesicht im Spiegel sehen, das einen überraschend entschiedenen Zug bekommen hat. Ob trotz oder wegen der zärtlichen Session gerade, ich spüre, wie es mich wohlig schaudert vor dem lauernden Bösen in seinem Mundwinkel. Als wüsste er, was ich genieße, greift er mit der anderen Hand meine Kehle von unten. Ich recke ihm Kopf und Hintern am durchgebogenen Rücken entgegen. Es ist genau im richtigen Maße anstrengend und Atmung erschwerend, und wundere mich mal wieder, wie schnell und übergangslos ich von entspannter, leidenschaftlicher Willenlosigkeit in äußerst erregte Unterwerfung wechseln kann. Aber vielleicht sind es nur zwei Seiten des gleichen Wunsches nach Hingabe.

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