Noch lange nicht

Veröffentlicht 30/11/2012 von Miss Universe

Ich weiß schon wieder nicht mehr, wie ich in diese Situation gekommen bin. Erfahrungsgemäß liege ich irgendwann schnaufend und reaktionsarm auf dem Rücken, wenn der Pseudorebell mich von Position in Position und von Höhepunkt zu Höhepunkt getrieben hat, bis ich einfach nicht mehr kann. Dann benutzt er den Rest von mir gern als Wichsvorlage.

Aber anstatt sich über mich zu stellen wie sonst gern, sitzt er jetzt rittlings auf meinem Gesicht und bearbeitet seinen Schwanz. Auch meine Brüste sind in Reichweite. Es ist immer wieder erstaunlich, wie leicht ich auch noch im Zustand völliger Befriedigung auf diesem Weg zu erregen bin. Der heftigste Sex aber passiert gerade in meinem Gehirn.

Er hockt natürlich da über mir, damit ich seinem Arschloch meine Zunge zuteil werden lasse. Ich tue das gern. Vor allem, weil diese Berührung ihm ein dermaßen hingerissenes Stöhnen entlockt, dass es mich beinahe stärker berührt als jeder taktile Reiz. Ich bin leicht schwerhörig und unmusikalisch, aber so ein wonnevoll seufzender Mann verleiht meinem unterentwickelten Hörsinn unerwartete Bedeutung. Es macht mich unerhört scharf!

Und ich bin nicht allein. Ich kann ahnen, dass das Tempo der Hand zulegt. Ich spüre, wie er sich selbst an meiner Zunge fickt. Für diese Laute bin ich bereit zu versuchen, meine Zunge so lang und fest wie möglich zu machen. Es klappt erstaunlich gut. Das Stöhnen wird noch tiefer, und als es anfängt auf meinen Bauch zu tropfen, brauche ich einen kurzen Moment, um zu realisieren, dass gerade kein Cumshot auf mich niederregnet, sondern Schweißperlen von seinem Gesicht herabfallen.

Ich gönne ihm den Orgasmus: mache meine Zunge hart, lasse meine Hände anfeuernd auf seine weißen Arschbacken knallen und recke ihm mein Becken entgegen, damit er sich endlich über mir ergießt. Aber weit gefehlt. Der Pseudorebell erhebt sich graziös, sieht wahrscheinlich meinen staunenden Blick und verkündet: „Hast gedacht, Du bist fertig? Noch lange nicht!“ Und er hält Wort. Obwohl er schwitzt wie ein Stier, packt er mich, als hätte er eben frisch angefangen, und dekliniert alle Stellungen durch, die ihm einfallen. Und da ist er nicht phantasielos.

Irgendwann liege ich auch in Runde zwei auf dem Rücken. Diesmal hat er die Gnade über mich zu kommen und in mir zu kommen. Ich erlebe das Spektakel bei halbem Bewusstsein und werde erst kurz danach weggespült von einer Welle der Dankbarkeit, dieses leckere, dampfende, kurzzeitig befriedigte und beglückte Wesen im Arm halten zu dürfen. Duschen gehen.

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