Untätig

Veröffentlicht 02/11/2012 von Miss Universe

Ich habe das lernen müssen.
Es ist gegen Ende einer Stundenhotelstunde. Ich liege erschöpft und erfüllt auf dem Rücken ausgebreitet auf dem Bett. Zwischen meinen Beinen, die über den Matratzenrand gewinkelt am Boden abgestellt sind, towert der Pseudorebell. Er steht da über mir aufragend, mit seinem Schwanz in der Hand.

Er wird jetzt die Spannung lösen, die wir die ganze Zeit über in seinem starken Körper aufgebaut und gehalten haben. Und er erwartet nichts von mir. Ich soll ihm nicht helfen, nicht Hand anlegen. Es ist nicht nötig, dass ich ihm noch einmal das Schauspiel meiner eigenen Lust darbiete. Ich berühre ihn nicht, mich nicht.

Und seit ich verstanden habe, dass es wirklich nichts anderes bedarf in diesem Moment, kann ich mich ganz der heißen Erwartung seines Ergusses hingeben. Es genügt, wenn ich da bin und diese letzte Liebesgabe freudig herbeisehne. Auf eine seltsame Weise ist die Berührung allein durch den warmen Schauer, den er gibt und den ich erwarte, so viel inniger, als ich für möglich gehalten hätte.

Dann werde ich lächelnd abgeputzt.

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