Schweben

Veröffentlicht 02/10/2012 von Pseudorebell

Dienstag. Wir sind mit ein paar Kollegen unterwegs und sind im Anschluss verabredet. Wie immer besteht ein wenig unseres Tuns darin, es den anderen nicht auf die Nase zu binden, also tauschen wir nur kurze aber eindeutige Blicke. Um die Illusion so gut wie möglich zu machen verlasse ich die Veranstaltung eine gute halbe Stunde vor Miss Universe und warte auf sie.

„Kann ich?“ ist die Nachricht, die mich irgendwann erreicht. „Unbedingt“ antworte ich und eine Minute später klingelt es. Wir haben viel Zeit im Gepäck und ich habe angekündigt, die Gelegenheit zu nutzen und ihren Körper in Seile zu hüllen. Die Magic beginnt in dem Moment als ich die Tür öffne. Ich fülle den Türrahmen aus und schaue sie an. Sie schaut zurück, ich drehe mich zur Seite und schiebe die Tür mit dem Fuß ganz auf. Sie tritt ein und stellt ihre Tasche ab. Ich streife mein T-Shirt über den Kopf, öffne ihren Mantel, befreie sie davon, nehme sie an der Hand und führe sie ins Schlafzimmer.

Die roten Baumwollseile liegen vorbereitet auf dem Bett. Bis hierher haben wir noch kein Wort gesprochen.

Ganz leicht berühren meine Lippen ihre Stirn und ich beginne damit sie auszuziehen bis sie in all ihrerer Schönheit nackt vor mit steht. Meine Finger erkunden ihre Brust und ihre Nippel stellen sich augenblicklich auf. Ich umkreise sie, lasse meine Augen über jeden Zentimeter Haut wandern – Miss Universe würde es „Tanzen“ nennen.

Sie muss die Arme hinter dem Rücken verschränken und ich binde ihre Hände zusammen. Die erste Bahn Seile führt an den Achseln unterhalb ihrer Brüste entlang. Die zweite soll oberhalb verlaufen, also stelle ich mich ganz dicht vor sie. Meine rechte Hand übernimmt das Seil von der linken, meine Brust drückt dabei gegen ihr Gesicht, meine Unterarme streifen ihren Körper. Ich schaue Miss Universe an; ihre Augen sind wässrig, hiermit berühre ich sie auf eine ganz spezielle Art und Weise. Und plötzlich ist dieses Gefühl wieder da: Ich erschaffe hier ein Skulptur. Miss Universe ist mein Bunny – das perfekte Bunny. Die roten Seile stehen im starken Kontrast zu ihrer weißen Haut und ich kann mich nicht sattsehen. Ich muss aufpassen damit ich dieses Kunstwerk perfekt gestalte,
Die Seillagen werden gedoppelt und ich ziehe nochmal zwei Seile von oben über ihre Brust. Es entsteht ein „V“ dass ich vorn verknote. Ich bin mir nun sicher, indem was ich vorhabe. Ich kniee mich vor sie um ein Seil um ihren Bauch zu lesen. Mit der Nase spüre ich ihre Wärme ihres Körpers. Ich lege das Seil entlang ihres Obercschenkels und führe es wieder zurück nach oben.
Ich bin fertig, trete einen Schritt zurück und bewundere sie. Die Seil drücken ihre Brüste nach oben und zur Seite, die Lage um die Hüfte sieht ein wenig Lara Croft Pistolenhalfter aus. Ich nehme eine Kamera und mache ein paar Fotos. Sie werden sich später als schlecht herausstellen. Ein kluger Mann hat mal gesagt „Entweder mache ich eine gute Bondage oder gute Fotos davon. Beides auf einmal funktioniert nicht – Er hat recht. Ich werde es trotzdem wieder versuchen.
„Komm mit“ sage ich. Ich bringe sie unter die stählerne Stange. Darüber führe ich zwei Hanfseile. Eines mache ich am Oberkörperpanzer fest, das andere verschnüre ich mit dem Pistolenhalfter. „Keine Angst“ flüstere ich ihr ins Ohr … und dann ziehe ich. Ihr Bein ruckt nach oben, das andere hakt sie dort ein – und dann endlich schwebt sie. Danke mein hübsches Bunny.
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2 Kommentare zu “Schweben

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