Sommer Spezial

Veröffentlicht 01/07/2012 von Miss Universe

Wir hatten uns mit luxuriös viel Zeit getroffen. Viele Stunden hatten vor uns gelegen, und es war weder möglich noch nötig gewesen, in dieser großen Spanne irgendetwas zu timen. Entsprechend motiviert und ungebremst waren wir in den ersten Minuten der noch brütenden Nachmittagshitze über einander hergefallen, bis ich schweißüberströmt und schnaufend auf dem grinsenden Pseudorebell zusammenbrach.

Im Park hatte ich den Flüssigkeitsverlust souverän mit Bier ausgeglichen und war dank Fick, Sonne, Alkohol, Gitarre und noch wunderbarer Aussichten für den Rest des Abends in einem Glücksgefühl irgendwo zwischen Drift und Flow. Als die Sonne schon verschwunden war und der erste Tau sich senkte, krabbelte langsam wieder das Begehren durch die Adern. Wir rafften uns auf, es war ja nicht weit. Ich stapfte hinter dem Pseudorebellen her, als gehöre das so, und fragte ohne Nachzudenken, nur weil ich seine Augen leuchten sehen wollte, als wir daran vorbei kamen, ob wir jetzt in den See gingen. Er strahlte tatsächlich, aber es brauchte mein schon leicht surreales Superheldengefühl, um sich tatsächlich mitten in der Stadt die Kleider vom Leib zu zerren und in den See zu waten.

Es war sofort magisch. Planlos hatten wir den Moment erwischt, in dem Wasser- und Lufttemperatur zusammen passten, nur zwei entspannte Menschen mittleren Alters überhaupt in Sichtweite waren und ein erster Anflug von Dunkelheit uns halbwegs schützend in seine Arme nahm. Ich paddelte ein paar Meter durch das Wasser, überrascht davon, wie sehr das warme Wasser der lauen Luft gleichen konnte. Als ich mich umdrehte kam ein ebenfalls verzauberter Pseudorebellenkopf über der dunklen Oberfläche auf mich zu.

Ich wollte ihn kurz berühren in diesem neuen Element, in diesem schönen Moment. Da er stehen konnte an dieser Stelle mehrere Meter vom Ufer entfernt, konnte ich ihn mit Armen und Beinen umschlingen und küssen. Eben hatte er noch leicht unschlüssig am Rand gestanden, ob er wirklich nackt durch den Park hüpfen wollte. Jetzt war er wieder auf vorwärts programmiert und überraschte mich geradezu mit dem Versuch in mich einzudringen.

Aber er wollte das wirklich, zu sehen nur als strahlender Kopf, der Rest des schönen Körpers vollständig verborgen unter dem Spiegel des dunklen Sees. Mir fehlte jegliche Idee zum Umgang mit der veränderten Physik des Elements, aber ich brauchte auch keine Idee: Der Pseudorebell führte meine Hüfte mit beiden Händen, während ich noch immer in meinem leichten Rausch schimmernd an seinem Hals hing.

Das Schönste war dieser Blick hinterher, mit nassen Kleidern am Leib und der diebischen Freude im Herzen, es getan zu haben.

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Später am Abend bescherte er mir noch so einen Sommermoment, schob mich nackt auf den dunklen Balkon, wo uns immer noch die lauste Nachtluft umgab und die Schieferplatten unter den Füßen noch immer die Hitze des vergangenen Tages abgaben. Ich lehnte mich über das offene Balkongitter und er nahm mich von hinten. Selten hat sich Nacktheit so frei angefühlt wie hier an einem Sommerabend über den Dächern, verbunden mit der Welt über einen gleichzeitig vertrauten und aufregenden Körper.

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Ein Kommentar zu “Sommer Spezial

  • Ich streife mein T-Shirt über den Kopf, im Augenwinkel sehe ich Miss Universe Brüste. Sie stolziert im Tippelschritt zum Ufer. Ich frage „ist es kalt“. „ne, nur schlammig“. Ich ziehe die Hose aus und streife die Boxershorts ab, wate ein paar Schritte und lasse mich neben Miss Universe ins Wasser gleiten. Wir paddeln ein paar Meter. Das Wissen um Miss Universe Nackheit macht mich an, der Gedanke mit ihr im Wasser Sex zu haben noch mehr.
    Ich kann ein bisschen stehen, ich ziehe sie vor mich und fûhre mit einer Hand ihre Hüfte. Schwerelos. Das Wasser umspielt meine Nacktheit und das fühlt sich sehr sehr gut an. Ich dringe in sie ein, spüre ihre Hitze und wir ficken.

    Thx Miss Universe, das war so herrlich spontan und geil! Wir sind die Besten. „Hättest Du nicht Lust, mit mir den Abend zu verbringen? Gegen den Frust, wir könnten Nachbaden gehen“.

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