Unter mir

Veröffentlicht 08/05/2012 von Miss Universe

Ein schöner großer Raum unter dem Dach. Kein Bett, kein Sofa, nur das Licht des späten Frühlingsnachmittags dramatisiert durch leuchtende Regenwolken auf dem weiten Holzfußboden.

Aber der Pseudorebell sieht das nicht. Ich habe ihn hierher verschleppt und mit seinem Schal blind gemacht. Zunächst steht er abwartend im vorderen Teil des Raumes. Er weiß nicht, wie tief er ist, er weiß nicht, wie es weiter geht. Als ich ihn am Kragen packe, um ihm das Hemd auszuziehen, zuckt er zusammen. Er weiß nicht, von wo ich ihn als nächstes angehe.

Dann macht er den Fehler, über meine Mühe mit den vielen Knöpfen zu grinsen, und bekommt zur Strafe meinen Gürtel auf seinem noch von Jeans geschützten Hintern zu spüren. „Au!“ ruft er in einem Tonfall zwischen Überraschung, Schmerz und herausforderdem Trotz. Er will also mehr.

Als ich ihm unsanft den Gürtel öffne, erfüllt mit dem Hintergedanken, ihm mit dem nächsten Schlag ein paar Streifen auf seine so zarte weiße Kehrseite zu malen, fängt er an sich zu wehren. Eigentlich ist er ein ganzes Stück größer als ich und stärker sowieso, aber er ist auch nicht blöd und weiß, dass er es in diesem speziellen Fall genießen wird zu verlieren. Und ich habe die unfaireren Mittel: Nach zwei Minuten zieren ihn ein vollständiger Zahnkreis an der rechten und ein Schmetterling aus zwei überlappenden, leuchtend roten Handabdrücken an der linken Schulter.

Nach einigem Gerangel habe ich ihn, wo ich ihn haben will: nackt und weiß ausgestreckt genau in der Mitte des weiten Fußbodens. Die Hände sind mit meinem Gürtel über seinem Kopf verschnürt, das Gesicht vergraben unter meinem Slip und seinem Shirt und von Zeit zu Zeit meiner Hand, die es niederdrückt, bis er anfängt geräuschvoll unter der Baumwolle zu atmen. Mein BH ist aus rein optischen Gründen um seinen Oberarm gebunden. Yum!

Ich stecke meine Nase in seine Achsel. Er riecht scharf und unglaublich gut nach frischer Aufregung. Ein paar weitere Schläge werden zuckend, aber stumm und demütig quittiert. Auf geht’s! Ich rutsche mit den Knien über seine Schultern und schiebe das Stoffbündel über seinem Mund genau so weit nach oben, dass er mich lecken kann. Und das tut er gern. Dieses Stöhnen atmet nicht den Schmerz weg, sondern Vergnügen aus. Ich drücke meine Pussy tiefer in sein Gesicht und schiebe mit dem Becken seinen Hinterkopf auf die Dielen, bis er Atemnot kriegt.

Er scheint es trotzdem zu genießen und nutzt die erste Luft, die ich ihm wieder zugestehe, um mit belegter Stimme zu keuchen „Komm, fick mich“. Ich lasse mich gerne bitten. Zunächst küsse ich ihm meine eigene schleimige Feuchtigkeit vom Kinn und drücke seinen Mund so, dass ich mit meiner Zunge wild hineinstoßen kann. Ein zärtlicher Kuss steht jetzt nicht zur Debatte, aber meine Lippen wollen trotzdem mehr.

Ich greife mir seinen Schwanz – zum ersten Mal heute – und kriege sofort ein „mmh“. Ich nehme ihn in den Mund und kann spüren, wie er dort zuckend aufwächst. Meine Lippen und Zunge toben sich aus, aber nur so lange bis ich ein gänzlich hartes, aufgerichtetes Werkzeug in der Hand halte, um es mir einzuverleiben.

Nach einigen Stößen reißt mein Knie auf dem rauhen Holzfußboden auf und ich frage mich kurz, welche seiner zarteren Körperstellen ich eigentlich gerade über den harten Untergrund schrubbe. Egal. Ich verlagere das Gewicht auf die Füße und bewege mich hockend in längeren Zügen auf und ab. Das hübsche Daumenkino, wie sein Schwanz sich immer wieder auf ganzer Länge in mich heineinschraubt, will ich ihm nicht vorenthalten. Und er nutzt die zugestandenen Sekunden unter dem gelupften Shirt tatsächlich vollständig für dieses Schauspiel.

Jetzt noch einmal andersherum. Ich drehe mich um und halte mich an seinen Knien fest, während ich mich genau so an ihm reibe, wie ich es brauche. Er spürt meine wachsende Erregung und hört mein unvermeidliches Stöhnen. Er drückt den Rücken durch, stemmt sich mir entgegen und wird still vor Konzentration, es mir zu geben, ohne selbst über die Klippe zu springen.

Ich vergehe über ihm und verliere jeglichen Plan, wie es weiter gehen soll. Das Shirt ist weg, er schaut mich durchdringend an und sagt: „Bind mich los, ich will Dich über den Tisch da hinten legen.“

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