Biergarten II

Veröffentlicht 22/04/2012 von Miss Universe

Durchatmen. Nachschwingen lassen. Augen öffnen und direkt in DIESEN Blick geraten. Er ist vollständig auf mich fokussiert, seine Augen saugen mich aus. Er ist so heiß, dass man meint, ein Hitzeflirren um seinen Kopf herum zu sehen. Die leuchtenden Lippen sind leicht geöffnet.

Oh, ich will auch noch mehr! Und auch meine Lippen möchten sich öffnen, noch weiter, als um ein Stöhnen entweichen zu lassen, und sich reiben an ihm. Mein Blick rutscht aus seinem Gesicht an der Brust herunter in seinen Schoß. Ohne weiter nachzudenken, greifen beide Hände nach dem Gütel und öffnen ihn. Das ist seine Chance mich zu stoppen. Manchmal ergreift er sie sogar, wenn’s arg unvernünftig ist. Aber jetzt gibt es ein Go! Ich muss mich nicht mit irgendwelchen Knöpfen herumschlagen, für mich wird ausgepackt!

Eine halbprächtige Erektion drückt deutlich die Situation aus: Einerseits ist er geil und freut sich auf meinen warmen feuchten Mund. Andererseits ist ihm klar, dass mein Rücken in dem Moment, wo ich mich in seinen Schoß hinabbeuge, keinerlei Sichtschutz mehr darstellt und jedem Blinden sofort klar ist, was hier gerade passiert.
Aber ich mag das ja, wenn ich einen Schwanz in den Mund nehmen kann und spüren, wie er in mir noch anschwillt und härter wird. Es ist einer meiner Lieblingsmomente, wenn ich entscheiden kann, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die Vorhaut mit den Lippen zurückzuschieben und das Prachtstück mit Gaumen und Zunge und dem heißen Wasser, das mir im Mund zusammen gelaufen ist, zu begrüßen. Ich streichel ihn ein bisschen mit der Zunge. Aber jetzt meine Lippen! Ich lasse sie einen Ring formen und auf und ab grasen, von der Spitze bis über den Vorsprung, immer wieder.

Außer einem prallen, nun senkrecht aufragenden Schwanz habe ich keine Reaktion vom Pseudorebellen, aber die Situation ist auch nicht auf lautstarke Kommunikation ausgelegt, und ich finde es geil. Jetzt will ich alles, so viel wie möglich mir einverleiben, einmal kurz den Punkt für meinen Würgereflex begrüßen. Meine Zunge drängt sich gegen ihn. Ich könnte so verharren, im unsinnigen Verlangen nach möglichst tief und möglichst eng. Und ich tue das auch ein wenig. Aber ich weiß, dass der Pseudorebell neben der Übersicht über den Biergarten auch noch einen Blick auf meinen Hinterkopf hat. Und er mag es, wenn der den ganzen weiten Weg von der Spitze bis zum besagten Punkt des Schaftes auf und ab geht.

Meine Lippen rutschen hoch und runter, meine Zunge nimmt ihn in Empfang und schlägt Kapriolen, während sie ihn an ihrer Oberfläche entlang den Weg tief in den Hals weist. Auf und ab, und kurz kosten und lecken. Vielleicht täusche ich mich, aber in meiner blinden Begeisterung bilde ich mir ein, nun doch ein leises Seufzen zu vernehmen. Ansonsten verharrt er vollständig still und unbeweglich auf seinem Stuhl, während ich mich mit Hingabe seinem Schwanz widme.

Bis er sich noch immer regungslos und stumm irgendwo in meinen Hals ergießt. Ich gebe ihn frei. Er packt ein und findet dann irgendwie meine Lippen zum Kuss und meine Hände. Seine Finger sind kühl, es ist wohl doch noch nicht ganz Sommer im Biergarten.

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