First Time

Veröffentlicht 13/04/2012 von Pseudorebell

Alles ist geklärt, der Plan steht. Wir sind uns im Klaren darüber, was wir tun werden und dass wir es beide wollen. Wir haben oft im Irish Pub gesessen und abgeklopft, ob das wirklich funktionieren kann. Wir haben nach jedem Mal in einer dunklen Ecke gestanden und geküsst, endlos, bis zur Unkenntlichkeit scharf aufeinander. Die Frage der Verhütung ist gelöst, ein Termin ist gefunden, ein Ort wurde gefunden und wir sind beide ganz klar fällig.

Ich bin den ganzen Tag lang schon so aufgeregt, wie ein kleiner Junge, der heiß auf seine Carrera Bahn zum Geburtstag  wartet. Wir treffen uns an der Bushaltestelle und gehen gemeinsam in ein doch sehr hochwertiges Stundenhotel, Kostenpunkt: 80 Euro für 3 Stunden. Nun ja, wir probieren es aus, vielleicht ist ja nach diesem einem Mal schon wieder Schluss. Und überhaupt, wer weiß, wie lange wir Lust dazu haben, da kann man auch mal 80 Euro investieren. Die nette Dame am Empfang zeigt uns ein Zimmer. Das Licht ist schummrig, das Bett mit Satinbettwäsche – dunkelrot, was sonst  – versehen und es ist erkennbar sauber. „Wollt ihr was trinken? Einen Prosecco vielleicht?“ fragt sie. Nein, wollen wir nicht.

Also, Tür zu. Ich habe die Jacke schon ausgezogen und gehe auf Miss Universe zu, küsse sie, umschlinge sie. „Darf ich vorher meine Jacke noch ausziehen?“ fragt sie. Ich ziehe mich zurück. Klar darf sie, sie darf alles. Mein Mund ist so trocken wie nach dem Verzehr eines Stückes Sandkuchen meiner Oma. Wir küssen uns wieder. Ich ziehe mein Shirt auf, sie zieht ihres aus. Ich öffnen ihren BH und darf das erste Mal ihren nackten Oberkörper und natürlich ihre Brüste bewundern. Die Frau macht Sport und das sieht man. Ihren Rücken zeichnen Muskeln entlang der Wirbelsäule, ihre Titten stehen ein wenig nach oben und sind so angenehm fest.

Ich ziehe ihr die Hose runter. Sie trägt einen schwarzen Slip. Keinen String sondern so ein Teil, dass an den Seiten halb transparent ist. Meine Finger wandern über ihre Brüste, über ihr Gesicht und unter ihren Slip. Meine Güte, sie ist feucht, richtig geil feucht. Und, verdammt, sie hat den geilsten Arsch der Welt, geformt von Joggen und auch sowas von herrlich fest, ich könnte stundenlang einfach nur kneten. Mittlerweile trage ich auch nur noch Boxershorts, Miss Universe rutscht an mir runter und fährt mit der Zunge kurz über meinen Schwanz. Ich will sie endlich! Kondom auspacken, überstreifen und über sie. Sie hilft mir, die richtige Stelle finden und ich spüre ihre Geilheit und ihre Hitze. Wir bewegen uns ganz langsam, erstmal ausprobieren, was so geht. Miss Universe ist nicht mehr dieselbe. Sie stöhnt und windet sich unter mir. Ist sie etwa schon gekommen? Keine Ahnung, aber ich bin langsam soweit … und kann es nicht mehr zurückhalten.

Wir liegen nebeneinander, küssen uns, reden fast nichts. Ich streichle wieder ihren Körper, sie zieht bereitwillig die Beine auseinander. Ich küsse ihre Brüste, ihren Bauch, rutsche in ihren Schoss und lecke ihre Pussy. Sie kippt ihr Becken, so kann ich mit der Zunge noch tiefer in sie. „Ich höre erst auf, wenn Du Stop sagst“ raune ich und sie quittiert mit Stöhnen. Sie sagt nicht Stop, aber ich bin schon wieder heiß. Ich will sie und ich kriege sie.

Zugegeben, ich bin übermütig und will es ihr und mir beweisen. Wie oft kann man in drei Stunden Orgasmus und anschließend wieder eine Erektion bekommen? Das dritte Mail Sex fängt gut an, meine Schwanz ist hart, dass Kondom ist bis nach unten gezogen. Ich liege auf Miss Universe und bewege mich in ihr. Sie stöhnt immer noch, hat offensichtlich immer noch Spaß. Den habe ich auch, ich bewege mich schneller. Noch schneller und komme wieder in ihr. Als ich ihn raus ziehe ist kein Kondom mehr drauf. „Scheiße“ sage ich. Miss Universe schaut entsetzt, nestelt mit den Fingern in ihrer Muschi und zieht das abgerutschte Kondom raus. Fuck! Beim ersten Mal gleich so ne Panne! Was machen wir jetzt? Erstmal ruhig bleiben. Wir schwanken zwischen „Es darauf ankommen lassen“ oder „Chemische Keule danach“ und entscheiden uns für Letzteres.

Hinter uns liegen drei Stunden Sex. Wenn ich es mit heute vergleiche, war es Standard Sex – und trotzdem so wunderbar. Wir verlassen das Zimmer und die Dame vom Empfang sagt irgendetwas wie „Na, man hat Dich ja stöhnen gehört“ zu Miss Universe. Wir sagen nichts und gehen raus. Und dann starten wir die das, was heute Tradition ist und  Aftershow heißt. Wir gehen in eine Kneipe, trinken ein paar Bier, reden miteinander und küssen uns.

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